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Schweinegrippe: Falschaussage durch das Paul-​Ehrlich-​Institut

Sonntag, 01. November 2009-10:10 -|- Eingestellt von: |

Von Kuddel | 0815 Info

Auch heute wurde wieder wurde durch das Paul-​Ehrlich-​Institut auf sämt­li­chen Nach­rich­ten­ka­nälen ver­breitet, dass die sog. Wirk-​Verstärker (Adju­vansen) in den Impf­stoffen gegen das Schweinegrippen-​Virus völlig unbe­denk­lich seien.
Das Paul-​Ehrlich-​Institut, dieses mutierte Sprach­rohr einer wild­ge­wor­denen Pharma-​Lobby, lügt!

Aus diesem Grund doku­men­tieren wir nach­fol­gend den offenen Brief von Dr. med. Jürgen See­feldt vom 03.10.2009
Foto: dieerklaerung.wordpress.com
An Frau
Dr. Susanne Stö­cker
Paul-​Ehrlich-​Institut
Paul-​Ehrlich-​Str. 51 – 59
63225 Langen

Offener Brief

Sehr geehrte Frau Dr. Stöcker,

Sie wurden im Westfalen-​Blatt Nr. 230 vom 03.10.09 mit den Worten zitiert, "die Schutz­imp­fung gegen die Neue Grippe ist unbedenklich…"

Ich möchte Sie drin­gend ersu­chen, diese infame Lüge zu unter­lassen!
Sie sind in dieser Aus­sage durch von mir unten genannte Medline-​gelistete Aufsatz-​Literatur inhalt­lich damit einer Falsch­aus­sage über­führt.
Alle deut­schen Schweinegrippe-​Impfstoffe, ein­schl. Pan­demrix enthalten:

  1. Squalen
  • Squalen ist ein sehr gefähr­li­ches Adju­vans, zu dem der Vize­prä­si­dent der Bun­des­ärz­te­kammer Dr. Mont­go­mery sagt, er wolle nie­manden Angst machen, aber das Adju­vans sei nicht aus­rei­chend getestet.
  • Squalen kann Auto­im­munität indu­zieren. Auto­im­mun­krank­heiten von Organen wie Herz, Lunge, Nieren enden auch heute letzt­end­lich immer töd­lich, sie sind unheilbar.
  • Squalen steht wis­sen­schaft­lich in drin­gendem Ver­dacht, Mit­ur­sache oder sogar Ursache des "gulf war-​syndromes" zu sein.
  • Squalen indu­ziert anti-​squalen-​Antikörper und als Kon­se­quenz einer Imp­fung mit einem Impf­stoff, der Squalen ent­hält, kann es zur Bil­dung von Anti-​Squalen-​Antikörpern kommen, die eng mit der Patho­logie des Golf-​Krieg-​Syndroms asso­zi­iert sind.(Carlson, B.C. et al.: The endo­ge­nous adju­vant squa­lene can induce a chronic T-​cell mediated arthritis in rats, Ame­rican Journal of Patho­logy 2000; 156: 2057– 2065; Asa, P.B. et al.: Anti­bo­dies to squa­lene in Gulf War syn­drome, Exp. Mol. Pathol. 2000 Feb; 68(1): 55 – 64; Asa, P.B. et al.: Anti­bo­dies to squa­lene in reci­pi­ents of anthrax vac­cine, Exp.Mol. Pathol.2002 Aug; 73 (1): 19 – 27)

Zudem ist in diesem Zusam­men­hang mehr als beun­ru­hi­gend, dass bei mili­tä­ri­schem Per­sonal, das am Golf­krieg teil­nahm und zuvor für diese Teil­nahme mul­tiple Imp­fungen mit Squalen erhielt, die Inzi­denz des Auf­tre­tens einer amyo­tro­phen Late­ral­skle­rose signi­fi­kant erhöht war im Ver­gleich zu US-​Militärpersonal, das nicht im Golf­krieg war.(Horner, R.D. et al.: Occu­rence of amyo­tro­phic lateral skle­rosis among Gulf war vete­rans, Neu­ro­logy 2003 Sep 23;61(6): 742 – 749 )

In allen deut­schen Schweinegrippe-​Impfstoffen ist Squalen, aber nicht in den ame­ri­ka­ni­schen, dort ist durch die FDA eine kri­ti­sche Hal­tung zu Squalen.
2. Thi­me­rosal

    • Thi­me­rosal, ein extrem toxi­sches und krebs­er­re­gendes Kon­ser­vie­rungs­mittel, das zu 49,6 % aus Queck­silber besteht, ist in allen deut­schen Schweinegrippe-​Impfstoffen.
    • Queck­silber als das gif­tigste nicht-​radioaktive Ele­ment der Welt und schon in sehr geringen Mengen giftig.(Mutter, J. et al: Com­ments on the article the toxi­co­logy of mer­cury and its che­mical com­pounds by Clarkson and Magos, Crit. Rev. Toxicol. 2007 Jul; 37(6): 537 – 549 )

    Dieses gif­tigste nicht­ra­dio­ak­tive Ele­ment der Welt ( es gibt kein gif­ti­geres nicht­ra­dio­ak­tives Ele­ment! )ist das zen­trale Atom im Thiomersal-​Molekül.
    Thio­mersal sollte eigent­lich ab 2004 in Impf­stoffen nicht mehr ver­wendet werden, ist aber leider in allen in Deutsch­land zur Injek­tion vor­ge­se­henen Schweinegrippe-​Impfstoffen ent­halten und ist zu 5 Mikro­gramm in Pan­demrix, dem Schweinegrippe-​Impfstoff, der staat­lich emp­fohlen der Bevöl­ke­rung in Kürze gegeben werden soll. Bei 2 Impfen sind es schon 2 x 5 = 10 Mikro­gramm Thiomersal.

    Queck­silber ist in der MAK-​Kommissionsliste krebs­er­re­gend Gruppe 3 b!
    Ca. 50 Mil­lionen Schweine-​Grippe Ein­zelam­pullen in den USA, gedacht für Kinder aber auch Erwach­sene sind Thiomersal-​frei oder haben nur Spuren von Thiomersal.

    Queck­silber ist kar­zi­nogen. Für kar­zi­no­gene Stoffe gibt es keinen indi­vi­du­ellen Schwel­len­wert und damit keine Unbe­denk­lich­keits­dosis. Ein Schwel­len­wert in der Kar­zi­no­ge­nese kann nicht aus stark S-​förmig ver­lau­fenden Kurven des Dosis-​Karzinom-​Inzidenzverhältnis aus expe­ri­men­tellen Bio­as­says auf den Men­schen über­tragen werden.

    Der "Schwel­len­wert" in der Induk­tion bös­ar­tiger Tumore exis­tiert, wenn über­haupt, indi­vi­duell ver­schieden und ist durch gene­ti­sche und lebensstil-​bedingte Sus­zep­ta­bi­li­täts­un­ter­schiede deter­mi­niert. Jeder Mensch hat in der Induk­tion eines Kar­zi­noms einen indi­vi­du­ellen "Schwel­len­wert" und dieser kann in Betrach­tung sto­chas­ti­scher Ele­mente im Pro­zess der Krebs­ent­ste­hung als exakter Schwel­len­wert erst nach der Tumo­rin­zi­denz defi­niert werden und nicht vor­her­ge­sagt werden.(Lutz, W.K.: A true thres­hold dose in che­mical car­ci­no­ge­nesis cannot be defined for a popu­la­tion, irre­spec­tive of the mode of action, Hum. Exp. Toxicol. 2000, 19 (10):566 – 8;discussion 571 – 2 )

    Queck­silber ist hoch neu­ro­to­xisch, nephro­to­xisch und hepa­to­to­xisch und schäd­lich für alle mensch­li­chen Gewebe. Queck­silber aus Thio­mersal wird in Ethyl-​Quecksilber meta­bo­li­siert und obwohl die HWZ von Ethyl-​Quecksilber mit 7 – 10 Tagen relativ kurz ist, ist einmal ins Gehirn gelangtes Queck­silber prak­tisch nicht ent­fernbar, auch nicht mit DMSA.

    Es ist unver­ant­wort­lich, Squalen und Queck­sil­ber­hal­tige Grippe-​Impfstoffe zu ver­wenden, zumal es tech­nisch ohne Squalen und ohne Queck­silber geht. Dass es ohne Squalen geht, beweisen die Squalen-​freien Impf­stoffe gegen H1N1 in den USA und 2 ver­schie­dene in Ein­zelam­pullen in den USA erhält­liche Schweinegrippe-​Impfstoffe sind zudem quecksilberfrei.

    Auch ist Ihre "Argu­men­ta­tion", durch Fisch­ver­zehr würde eine weit höhere Kon­zen­tra­tion an Queck­silber auf­ge­nommen, eine Unver­schämt­heit, denn erst durch die indus­tri­elle Pro­duk­tion kommt Queck­silber in die Nah­rungs­kette und damit auch in Fische. Queck­silber in jeder Form, anor­ga­nisch und orga­nisch gebunden, ist karzinogen.

    Es gibt für kar­zi­no­gene Noxen keinen Schwel­len­wert, keinen Unbe­denk­lich­keits­wert. (Lutz, W.K.: A true thres­hold dose in che­mical car­ci­no­ge­nesis cannot be defined for a popu­la­tion, irre­spec­tive of the mode of action, Hum. Exp. Toxicol. 2000, 19 (10): 566 – 8; dis­cus­sion 571 – 2 )

    Im logi­schen Umkehr­schluss ist es, da Men­schen Queck­silber durch die Nah­rungs­kette und u.a. auch durch Fische essen auf­nehmen im Sinne des Mini­mie­rungs­ge­botes für krebs­er­re­gende Stoffe erst recht wichtig, dass durch Impf­stoffe nicht zusätz­li­ches toxi­sches und kar­zi­no­genes Queck­silber zuge­führt wird, weil selbst ein ein­zelnes Atom Hg in Ver­ket­tung unglück­li­cher Umstände zur Induk­tion eines Tumor­gens führen kann, indem ein Tumor-​Suppressor-​Gen mutiert.

    Ich bin Lehrbuch-​Autor eines Buches über Kar­zi­no­ge­nese (in Bear­bei­tung) und darf Ihnen ver­si­chern, dass ich weiß, wor­über ich schreibe. Ihr im Westfalen-​Blatt abge­drucktes "Fisch-​Argument" ist in Wahr­heit also sogar ein zusätz­li­ches Argu­ment gegen Queck­silber in Impfstoffen!

    Sie sollten also im Inter­esse der Bevöl­ke­rung der­ar­tige Falsch­aus­sagen in Zukunft unter­lassen und lieber Ihre Kraft und Energie darauf ver­wenden, Squalen– und Queck­sil­ber­freie Schweinegrippe-​Impfstoffe her­zu­stellen. Das dies tech­nisch mög­lich ist beweisen die USA, wo in Ein­zelam­pullen Flu­zone 0,5 ml und Afluria 0,5 ml kein Thio­mersal und damit kein Queck­silber ent­halten ist und Squalen ist in den ganzen USA nicht in Schweinegrippe-​Impfstoffen enthalten!

    Hoch­ach­tungs­voll

    Dr. med. Jürgen See­feldt
    Fach­arzt für Innere Medizin
    Winfriedstr.7
    33098 Pader­born
    Tel. 05251– 71172
    mobil: 0171 — 220 1976
    Quelle: the​flu​case​.com

    Quelle: 0815 Info

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      Schweinegrippe-Experten machen Stimmung » Der Dwarslöper 01.11.2009 um 15:45 Uhr

      […] Schwei­ne­grippe: Falsch­aus­sage durch das Paul-​Ehrlich-​Institut […]

    3 Kommentare

    1. 1

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      Beobachter 01.11.2009 um 19:59 Uhr

      Oh, wer Herrn Mont­go­mery als Experten her­bei­zerren muss, ist schon arm dran. Und dieser ganze auf­ge­regte Ton­fall … ts ts ts. Natür­lich fehlt bei Ihnen auch die böse Phar­ma­lobby nicht.
      Klar die haben das Virus aus Gewinn­sucht pro­du­ziert und machen jetzt in der Ukraine den Groß­ver­such. Get's noch?
      Tio­mersal und 5 Mikro­gramm Queck­silber? Kata­stro­phal. Der Grenz­wert für Schwan­gere liegt zwar bei 96 Mikro­gramm pro Woche, was unge­fähr einer Fisch­mahl­zeit ent­spricht.
      Wer sich solide infor­mieren will, tut dies unter http://​www​.neue​grippe​.bund​.de. Da schreiben die medi­en­geilen Experten á la Kekulé jeden­falls nicht. Und auch keine auf­ge­regten Impf­kri­tiker. Leute, wir haben erst­mals die Chance, einer Epi­demie wirk­lungs­voll ent­ge­gen­zu­treten und lamen­tieren über Haut­rö­tungen und leichtes Fieber. Ich kapier es nicht.

    2. 2

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      Julie 01.11.2009 um 21:39 Uhr

      Hallo, Beob­achter !

      Danke für den Link. Aber bist Du wirk­lich der Ansicht, dass die Bevöl­ke­rung auf der Web­site des Bun­des­mi­nis­te­riums für Gesund­heit solide und wahr­heits­ge­treue Infor­ma­tionen erhält ? Sorry, aber diese Ansicht kann ich nicht teilen.

      Beste Grüße
      Julie

    3. 3

      Kommentar ohne Gravatar

      Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann 01.11.2009 um 10:40 Uhr

      Influ­enza: Pri­märe Über­tra­gung durch bio­ti­sche Tröpf­chen­in­fek­tion unwahr­schein­lich — Abio­ti­sche Über­tra­gung durch Trinkwasser?

      Alex­ander Mauckner, Wil­fried Soddemann

      Kon­takt:
      Bauas­sessor Dipl.-Ing. Wil­fried Sod­de­mann
      Müh­len­straße 5b
      48351 Ever­swinkel
      eMail: soddemann-​aachen@​t-​online.​de

      Die pri­märe Über­tra­gung der Influ­enza durch die bio­ti­sche Tröpf­chen­in­fek­tion ist unwahr­schein­lich weil Influenza-​Endemien

      • nur in 9% der Fälle (Saison 2004/​2005) zusammen mit erkannten Häu­fungen auf­treten.
      • viro­lo­gisch örtlich sin­gulär auf­treten (Influenza-​Subtypen und Fein­ty­pi­sie­rung).
      • geo­gra­phisch örtlich sin­gulär auf­treten.
      • nicht vor­rangig in Groß­städten und Bal­lungs­ge­bieten nach­ge­wiesen werden.
      • über­wie­gend in den käl­teren Regionen Deutsch­lands auf­treten.
      • ihre Maxima regel­mäßig in bestimmten Kreisen/​kreisfreien Städten errei­chen.
      • streng par­allel zur Gang­linie der win­ter­li­chen Käl­te­summe ver­laufen.
      • sich kaum durch Spei­chelt­röpf­chen aus­breiten können. Spei­chel ent­hält weit weniger Influ­en­za­viren als der — schwe­rere — Schleim aus Rachen und Nase.

      Fakten
      Influenza-​Endemien treten in geringem Umfang zusammen mit erkannten Häu­fungen auf (9% der Fälle in der Saison 2004/​2005) (RKI 2006).

      Influenza-​Endemien treten viro­lo­gisch örtlich sin­gulär auf (Influenza-​Subtypen und Fein­ty­pi­sie­rung) (AGI 2007).

      Influenza-​Endemien ver­laufen auch geo­gra­fisch örtlich sin­gulär. Sie werden nicht vor­rangig in Groß­städten und Bal­lungs­ge­bieten nach­ge­wiesen. Sie treten über­wie­gend in den käl­teren Regionen Deutsch­lands auf (Osten mit im Winter kaltem kon­ti­nen­talem Klima, Süd­osten, Höhen­lagen) (RKI 2007). Sie errei­chen ihre Maxima regel­mäßig in bestimmten Kreisen/​kreisfreien Städten (abso­lute Spit­zen­reiter: Fran­ken­thal, Worms, Land­kreis Stoll­berg) (RKI 2007).

      Influenza-​Endemien können sich kaum durch Spei­chelt­röpf­chen aus­breiten. Spei­chel ent­hält weit weniger Influ­en­za­viren als der wesent­lich schwe­rere Schleim aus Rachen und Nase (ANONYM 2003) (GOLD­MANN 2001).

      Humane Influ­en­za­viren konnten in den Aus­schei­dungen von Säu­ge­tieren wie Schweinen (fäkal und oro­nasal), Wild­scheinen (fäkal und oro­nasal), Rin­dern und Ziegen nach­ge­wiesen werden, so dass grund­sätz­lich der Über­tra­gungsweg aus der Umwelt über die Gewässer und das Trink­wasser mög­lich ist (BROWN 2004) (GRAVES et al. 1975) (KADEN et al. 2001) (KAWAOKA et al. 1986) (LAN­DOLT et al. 2003) (MARKOWSKA-​DANIEL et al. 1999) (RKI 1999) (VICENTE et al. 2002) (WEBSTER 1998) (ZHOU et al. 1996) (ZIM­MER­MANN 2001). Mit ziem­li­cher Sicher­heit werden zukünftig noch wei­tere mit Influ­enza A infi­zierte Tier­arten ent­deckt (WEBSTER 1998).

      Ent­fer­nung und Inak­ti­vie­rung von Viren bei der Trink­was­ser­auf­be­rei­tung
      Trink­wasser wird in Deutsch­land oft nicht oder nur grob gefil­tert. Die sehr kleinen Viren werden dabei nicht sicher ent­fernt. Zur Grund­was­ser­auf­be­rei­tung weit ver­brei­tete Fil­tra­ti­ons­an­lagen zur Ent­fer­nung von Eisen– und Mangan besitzen hin­sicht­lich der Eli­mi­na­tion von Viren keine Wir­kung (WHO 2004). Selbst die in Deutsch­land als beson­ders leis­tungs­fähig gel­tenden Anlagen zur Flo­ckung und Fil­tra­tion können, auch unter Berück­sich­ti­gung der gebräuch­li­chen Des­in­fek­ti­ons­ver­fahren, deren Effi­zienz mit sin­kender Was­ser­tem­pe­ratur abnimmt [Chlorung und Ozon­be­hand­lung] und die bei im Wasser ver­klumpten Mikro­or­ga­nismen nur ein­ge­schränkt wirksam sind [Chlorung, Ozon­be­hand­lung und UV-​Bestrahlung], die von der WHO gefor­derten Eli­mi­na­tions– und Inak­ti­vie­rungs­leis­tungen (WHO 2004) nicht erreichen.

      „Kühl­kette der öffent­li­chen Trink­was­ser­ver­sor­gung“
      Die Kälte ist mit Abstand der wich­tigste Para­meter zur Kon­ser­vie­rung viru­lenter Influ­en­za­viren im Wasser. Das Tem­pe­ra­tur­mi­nimum des Tal­sper­ren­was­sers in Deutsch­land beträgt wäh­rend der Monate Januar und Februar 3 – 4°C. Fluss­wasser hat sein Tem­pe­ra­tur­mi­nimum eben­falls im Januar und Februar eines jeden Jahres. Ober­flä­chen­nahes Grund­wasser hat in Deutsch­land an der Grund­was­ser­ober­fläche — analog zum Boden in 100 cm Tiefe — sein Tem­pe­ra­tur­mi­nimum von etwa 3°C im Februar und März. Auch aus Brunnen grö­ßerer Tiefe ent­nom­menes Grund­wasser kann bei man­gel­hafter Abdich­tung zwi­schen den Brun­nen­rohren und dem umge­benden Gestein durch Zutritte von Ober­flä­chen­wasser beein­flusst und des­halb kälter als das tie­fere Grund­wasser sein. Bach­schwinden, aus denen Ober­flä­chen­wasser auf kurzen Wegen zu den Brunnen gelangt, kann die gleiche Wir­kung haben. Ufer­fil­trat aus Brunnen, die nahe dem Ufer von Ober­flä­chen­ge­wäs­sern gebohrt wurden, nimmt die Tem­pe­ratur des im Winter kalten Ober­flä­chen­was­sers an. Glei­ches gilt für Brunnen, aus denen mit Ober­flä­chen­wasser ange­rei­chertes Grund­wasser geför­dert wird. Die Erd­bo­den­tem­pe­ra­turen in einem Meter Tiefe ent­spre­chen den Tem­pe­ra­turen der in den Böden frost­frei ver­legten Trink­was­ser­lei­tungen. Die Tem­pe­ra­tur­mi­nima der Erd­bo­den­tem­pe­ra­turen in 100 cm Tiefe betragen in Deutsch­land wäh­rend der Monate Februar und März 3 – 5°C (DWD, 2007). Die Tem­pe­ra­turen der Trink­was­ser­lei­tungen und des in ihnen trans­por­tierten Trink­was­sers glei­chen sich den Erd­bo­den­tem­pe­ra­turen an. Im Winter kaltes Roh­wasser bleibt in den Trink­was­ser­auf­be­rei­tungs­an­lagen und nach der Auf­be­rei­tung zu Trink­wasser in den Was­ser­be­häl­tern und Was­ser­lei­tungen bis zum Haus­an­schluss der Ver­brau­cher kalt. Das Tem­pe­ra­tur­mi­nimum des Trink­was­sers am Haus­an­schluss folgt ins­be­son­dere dem Ver­lauf der Kälte im Boden und in den Was­ser­lei­tungen. Es stellt sich in den Monaten Februar und März ein. Das kalte Trink­wasser wird erst in den Woh­nungen an den Was­ser­hähnen mit warmem Wasser aus der Haus­in­stal­la­tion gemischt. Damit ist die durch­gän­gige „Kühl­kette der öffent­li­chen Trink­was­ser­ver­sor­gung“ von der Was­ser­ge­win­nung bis zu den Ver­brau­chern mit einer Trink­was­ser­tem­pe­ratur von etwa 4 – 5°C in den Monaten Februar und März eines jeden Jahres beschrieben. Kaltes, junges, frisch durch Influ­en­za­viren kon­ta­mi­niertes Trink­wasser, ent­nommen aus Ober­flä­chen­ge­wäs­sern und schlecht geschützten ober­flä­chen­nahen Grund­wäs­sern sowie aus Karst­grund­was­ser­lei­tern, kann das abio­ti­sche Vehikel sein, das im Winter viru­lente Influ­en­za­viren bei 4 – 5°C kon­ser­viert und über die durch­gän­gige „Kühl­kette der öffent­li­chen Trink­was­ser­ver­sor­gung“ zu den Men­schen transportiert.

      Über­tra­gungs­wege des Trink­was­sers
      Infek­tionen durch Trink­wasser werden nicht allein durch das Trinken des Was­sers über­tragen. Wei­tere Über­tra­gungs­wege sind das Ein­atmen von Aero­solen und der Kon­takt mit dem Trink­wasser. Ein­tritts­pforten beim Men­schen sind die Augen­bin­de­haut, die Nasen­schleim­haut, die Mund­schleim­haut, die Ohrtrom­mel­fell­mem­bran, Wunden und durch Katheter berührte sons­tige Schleim­häute und Gefäßendothelien.

      Schluss­fol­ge­rungen
      Die pri­märe Über­tra­gung der Influ­enza durch die bio­ti­sche Tröpf­chen­in­fek­tion ist schon wegen der strengen Abhän­gig­keit von Umwelt­tem­pe­ra­turen extrem unwahrscheinlich.

      Die Influ­enza muss durch ein zur Aus­brei­tung von Infek­tionen mit zuneh­mender Kälte zuneh­mend effi­zi­entes abio­ti­sches Vehikel über­tragen werden. Des­halb muss für die Über­tra­gung der Influ­enza nach von der Kälte abhän­gigen abio­ti­schen Vehi­keln gesucht werden. Trink­wasser ist ein sol­ches abio­ti­sches Vehikel.

      Die dar­ge­legten Hin­weise und Indi­zien zeigen, dass kaltes Trink­wasser das­je­nige abio­ti­sche Vehikel sein kann, mit dem viru­lente human­pa­tho­gene Influ­en­za­viren von den Reser­voiren zum Men­schen gelangen und über­wie­gend auf diesem Weg die sai­so­nalen Influenza-​Endemien aus­lösen. Das gilt in beson­derem Maße auch für die neue H1N1 Influ­enza, bei der 38% der Erkrankten Erbro­chenes und/​oder Durch­fall aus­scheiden, sowie die lebens­ge­fähr­liche H5N1 Vogel­grippe, deren fäkale Über­tra­gung unstreitig ist.

      Nach­weise
      AGI (2007): Arbeits­ge­mein­schaft Influ­enza http://​influ​enza​.rki​.de/​agi
      ANONYM (2003): Under­stan­ding Sars and other Respi­ratory Infec­tions May 2003.
      http://​www​.ifh​-home​hy​giene​.org/​2​0​0​3​/​2​d​o​w​n​l​o​a​d​a​b​l​e​d​o​c​/​S​A​R​S​.​pdf
      BROWN (2004): Influ­enza Virus Infec­tions of Pigs, Part 1: swine, avian & human influ­enza viruses. http://​www​.pighe​alth​.com/​i​n​f​l​u​e​n​z​a​.​htm ; Part 2: Trans­mis­sion bet­ween pigs and other spe­cies. Vete­ri­nary Labo­ra­to­ries Agency, UK.
      http://​www​.pighe​alth​.com/​i​n​f​l​u​e​n​z​a​B​.​htm
      DWD (2007): Deut­scher Wet­ter­dienst (DWD), Wet­ter­sta­tion Erfurt-​Bindersleben, Erd­bo­den­tem­pe­ra­turen aus 100 cm Tiefe
      GOLD­MANN (2001): Epi­de­mio­logy and Preven­tion of Ped­ia­tric Viral Respi­ratory Infec­tions in Health-​Care Insti­tu­tions, Children’s Hos­pital and Har­vard Medical School, Boston, Mas­sa­chu­setts, USA, Emer­ging Infec­tious Diseases, Spe­cial Issue.
      http://​www​.cdc​.gov/​n​c​i​d​o​d​/​e​i​d​/​v​o​l​7​n​o​2​/​g​o​l​d​m​a​n​n​.​htm
      GRAVES et al. (1975): Human viruses in ani­mals in West Bengal: An eco­lo­gical ana­lysis, Human Eco­logy, Volume 3, Number 2 /​April, 1975, 105 – 130.
      http://​www​.sprin​ger​link​.com/​c​o​n​t​e​n​t​/​u​5​4​0​8​w​x​5​t​6​2​2​l​l​82/
      KADEN et al. (2001): Gefähr­liche Ver­wandt­schaft. Schwarz­wild — ein natür­li­ches Reser­voir für Infek­ti­ons­er­reger und Anste­ckungs­quelle für Haus­schweine? Bundes-​forschungsanstalt für Virus­krank­heiten der Tiere: For­schungs­re­port 1/​2001: 24 – 28.
      http://​ticker​-grosstiere​.animal​-health​-online​.de/​2​0​0​1​0​902 – 00002/​
      KAWAOKA et al. (1986): Intes­tinal rep­li­ca­tion of influ­enza A viruses in two mam­ma­lian spe­cies, Archives of Viro­logy, Volume 93, Num­bers 3 – 4 /​December, 1987, 303 – 308.
      http://​www​.sprin​ger​link​.com/​c​o​n​t​e​n​t​/​g​3​5​2​7​2​6​6​7​2​x​j​5​7​03/
      LAN­DOLT et al. (2003): Com­pa­rison of the Patho­ge­nesis of Two Gene­ti­cally Dif­fe­rent H3N2 Influ­enza A Viruses in Pigs, J Clin Micro­biol. 2003 May; 41(5): 1936 – 1941.
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