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Forsa ist Bertelsmann stets gern zu Diensten — langsam wird es lächerlich

Freitag, 27. November 2009-14:04 -|- Eingestellt von: |

ForsaVon Jochen Hoff | Duckhome

Prof. Man­fred Güllner weiß genau wie die SPD zu ticken hat, damit sie bei seinen Umfragen bes­sere Werte bekommt. Tut sie das nicht, dann wird sie gna­denlos in seinen Bewer­tungen abgestraft.

Das ist bekannt und des­halb hat Mohn/​Bertelsmann ja auch von Emnid zu Forsa gewe­che­selt. So kann die Familie Mohn einen SPD Mann dazu benutzen um die SPD end­gültig fertig zu machen und zu steuern.

Güllner war ein Freund Schrö­ders und hat schon diesen nach eigenen Aus­sagen beein­flusst, was ja zu der men­schen­ver­ach­tenden Politik führte, die der SPD heute zu Recht den Hals bricht. Das Gabriel und Nahles vor­der­gründig von der alten Linie abwei­chen wollen, ist für Güllner Grund genug die SPD unter die 20 Pro­zent Marke fallen zu lassen und ihr nur noch 19 Pro­zent in der Sonn­tags­frage zuzubilligen.

Dumm ist nur, dass am glei­chen Tag Allens­bach eben­falls eine Umfrage ver­öf­fent­licht und darin die SPD bei 23 Pro­zent und damit bei ihrem Bun­des­tags­wahl­er­gebnis sieht. Bei Emnid stieg die SPD wie in der Vor­woche sogar um einen Punkt und lag ges­tern auch bei 23 Pro­zent. Nun sind Allens­bach und Emnid bestimmt keine Freunde der SPD. Allens­bach ist FDP-​nah und Emnid steht fest und treu zur CDU.

Tat­säch­lich wird die Familie Mohn und damit der Ber­tels­mann­kon­zern und die gemeine Ber­tels­mann­stif­tung von einer unbän­digen Angst getrieben, dass sich die Dinge ändern könnten. Ihre U-​Boote in der SPD ver­lieren zuneh­mend an Bedeu­tung inner­halb der Partei und "DIE LINKE" bekommt spürbar Zulauf. In NRW könnte sich im nächsten Früh­jahr wieder die Frage nach Rot-​Rot-​Grün stellen und das könnte sehr schnell zum Fanal werden.

Die Hor­nis­sen­ko­ali­tion ist für die Mohns und die anderen neo­li­be­ralen Raub­tier­ka­pi­ta­listen näm­lich nicht die Erfül­lung aller Wün­sche. Sie ist zu dienst­be­flissen um die Wün­sche der Rei­chen zu erfüllen und das Groß­ka­pital hört bereits das laute Murren im Volk. Leuten wie den Mohns ist klar, dass sie mit all ihrer Medi­en­macht aber nur leiten und nicht wirk­lich lenken können.

Des­halb wollen ja selbst Uni­ons­po­li­tiker die noch Kon­takt zur Basis haben keine Sub­ven­tionen für Hote­liers die Zim­mer­mäd­chen aus­beuten und sie wollen auch keine Steu­er­re­form die die Armen belastet und die Rei­chen ent­lastet. Wenn aber selbst in der CDU solche Stimmen laut werden, muss drin­gend Ablen­kung geschaffen werden. Die SPD in der Sonn­tags­frage ist eine solche Ablenkung.

Aber sie funk­tio­niert nur für wenige Stunden. Es müssen also ständig neue Hor­ror­bot­schaften erfunden oder auf­ge­blasen werden um die Men­schen abzu­lenken. Genau dies pas­siert ja schon lange, im Moment wird aber aus allen Rohren geschossen. Die einen haben den Auf­schwung ganz sicher gesehen, die anderen zählen die Toten der Schwein­ge­rippe und Bayern schickt 6 Poli­zisten nach Afghanistan.

Ein Haufen von Infor­ma­ti­ons­müll, der davon ablenken soll, was wirk­lich geschieht. Die Hor­nis­sen­ko­ali­tion erle­digt den Sozi­al­staat im Hand­um­drehen. Nach den Arbeit­neh­mern werden jetzt auch die Mieter rechtlos, wenn Poli­zisten keine Straftat finden, dürfen sie in Zukunft ein­fach wegen Wider­stand gegen die Staats­ge­walt ver­haften und so die Unbeug­samen aus dem Weg räumen.

Aller­dings kommt auf die Regie­renden und das Groß­ka­pital ein rie­siges Pro­blem zu. Die Welt­wirt­schafts­krise ist noch lange nicht auf ihrem tiefsten Punkt. Irgend­wann werden auch die Dümmsten wach und dann könnte es sehr unan­ge­nehm werden. Güllner und seine Lügen­bude sind nur ein kleines Räd­chen im Getriebe.

Aber über solch ein kleines Räd­chen könnte das gesamte Getriebe zum Halten gebracht werden. Mal abwarten wer aus dem Hause Forsa dem­nächst verrät, wie die zau­ber­haften Zahlen zustande kommen.

Quelle: Netz­werk­partner Duckhome

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Kategorie » Politik/Wirtschaft « | Tags » , , , , «

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