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Woher kam der Irakkrieg?

Mittwoch, 09. Dezember 2009-16:45 -|- Eingestellt von: |

Von Jörg Fuhr­mann | Duckhome

End­lich haben sie die Quelle gefunden. Gemeint ist hier nicht die Quelle der Weis­heit. Es geht um die Quelle des Krieges. Genauer gesagt um die, aus der sei­ner­zeit jene “bri­santen” Infor­ma­tionen spru­delten, die als Begrün­dung für den Beginn des Irak­krieges im Jahre 2003 her­halten mussten.

Damals wurden ja der Welt­öf­fent­lich­keit “Beweise” prä­sen­tiert, die glauben machen sollten, der Saddam Hus­sein würde über Mas­sen­ver­nich­tungs­waffen, zum Bei­spiel in Güter­wagen, ver­fügen. Mit denen wollte er das fried­lie­bende Israel und den ganzen Rest der Welt zer­stören. Aus diesem Grund sind dann flugs die USA und Groß­bri­tan­nien über den Irak hergefallen.

Sie haben dann in dem Land erst einmal für Zer­stö­rung gesorgt. Danach haben sie begonnen, den Saddam Hus­sein und seine Mas­sen­ver­nich­tungs­waffen zu suchen. Den Saddam haben sie in einem Erd­loch und Güter­wagen am Bahnhof gefunden. Nur bei den Mas­sen­ver­nich­tungs­mit­teln sah es trübe aus. Die ließen sich beim besten Willen nicht finden.

Das wurde nun aller­dings äußerst pein­lich. Denn die flinken Krieger hatten nicht einmal ein UN-​Mandat in der Tasche. Man stand also vor der Welt­öf­fent­lich­keit und musste zugeben, dass man auf Grund “fal­scher Infor­ma­tionen” mal so eben einen Krieg, gegen einen sou­ve­ränen Staat, vom Zaun gebro­chen hat. Wie es dazu kommen konnte, war den Herr­schaften aber uner­klär­lich. Keiner wollte sich plötz­lich erin­nern, dass diese hoch­bri­santen Infor­ma­tionen von ihm stammten. Die schienen ein­fach so auf­ge­taucht zu sein, so aus dem Nichts oder wer weiß woher.

Doch so wie die nicht vor­han­denen Mas­sen­ver­nich­tungs­waffen hat sich nun auch diese Frage geklärt. Man weiß jetzt end­lich wem die Mensch­heit dieser Krieg die vielen Toten, die Zer­stö­rung und der immer noch bren­nende Kri­sen­herd Irak zu ver­danken hat. Einem Taxi­fahrer!

Also es war so. Ein Taxi­fahrer hat sich an ein zwei Jahre altes Gespräch erin­nert. Dieses hatte er, in seinem Taxi, an der irakisch-​jordanischen Grenze zufällig mit­ge­hört. Diese Geschichte wie­derum hat er einem Agenten ihrer Majestät erzählt. Der hat das dann auf einen Zettel geschrieben und als "nach­weis­lich falsch" bezeichnet.

Den Zettel hat er dann nach London an seinen M geschickt. M der eigent­lich John Scar­lett heist, ist dann damit zu Tony Blair gegangen. Tony Blair wie­derum hat dann wohl “nach­weis­lich falsch” als “zwei­fels­frei” ver­stehen gewollt, und ist ganz schnell zu seinem Freund George Walker Bush gelaufen. Der hat dann noch ein paar hüb­sche Bild­chen von Eis­bahn­wa­gons dazu malen lassen. Tja, und schon ging es los.

In Anbe­tracht der immer noch täg­lich Opfer dieses Wahn­sinns, kann man über so eine Geschichte nicht einmal lachen. Im Gegen­teil sie macht mir eine höl­li­sche Angst. Denn wenn ich bedenke, über welche mili­tä­ri­sche Macht Men­schen ver­fügen, die derart skru­pellos und kalt­schnäuzig diese Macht miss­brau­chen, dann weiß ich wel­chen Ter­ro­rismus ich zu fürchten habe.

Auch wenn diese Nach­richt heute nur eine Rand­notiz war, so halte ich sie doch für bri­sant. Bri­santer als jede Erzäh­lung irgend­wel­cher Taxifahrer.

Quelle: Netz­werk­partner Duck­home

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Kategorie » International, Krieg, Terrorismus, USA « | Tags » , , , , , , , , , , , , «

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