Wenn Wolfram Weimer im Handelsblatt beklagt, dass jeden Tag ein ganzes Dorf an Auswanderern Deutschland den Rücken kehrt, was alle 4 Minuten einen Auswanderer bedeutet, dann ist sein Klagen natürlich nur eine scheinheilige Lüge, wie sein ganzes anderes Geschreibsel auch.
Er und andere Mietmäuler haben doch die ganze Zeit geschrien, dass die Löhne in Deutschland runter und die Abgaben rauf müssen. Dies haben die Regierungen, Schröder und Merkel gerne gemacht und arbeiten weiter fleißig daran, Deutschland den Lebenssaft abzudrehen.
Weimer will die absolute und radikale Freiheit der Märkte und die absolute und gesetzlich verankerte Unfreiheit der Arbeitnehmer. Das Ergebnis ist klar. Die Binnenkonjunktur ist tot und immer mehr Menschen können von ihrer Arbeit nicht mehr leben, während einige wenige immer reicher werden. Natürlich haut da jeder ab, der auch nur die Spur einer Chance sieht. Warum sollten die arbeitenden Leistungsträger in dem Deutschland bleiben, dass Weimer und das andere neoliberale Gesindel geschaffen haben.
Es waren Typen wie Weimer die jede Firmenabwanderung bejubelt haben. Es waren Leute wie er, die Ärzte für 30.000 Euro im Jahr zusammen mit Frau Schavan aus Indien holen wollen um deutschen Ärzten den Boden zu entziehen. Jetzt die Abwanderung zu bejammern ist scheinheilig. Man muss einfach jedem der weg kann, viel Glück wünschen.
Ackermann dessen Deutsche Bank die Krise erst mit verursacht und sich dann vom Staat über die IKB, KfW, HRE und andere Wege hat retten lassen, fordert weiter die Deregulierung der Märkte um leichter ausbeuten zu können. Dabei hilft ihm sicher, dass die Staatsanwaltschaft gegen die ehemalige Oberbürgermeisterinvon Pforzheim Christel Augenstein (FDP), ermittelt, die einige zu hohen Verlusten führenden Transaktionen mit der Deutschen Bank und JP Morgan durchgeführt hat.
Eigentlich müsste die Staatsanwaltschaft gegen die Bankster ermitteln, die den Städten solchen Dreck verkauft haben. Glaubt eigentlich wirklich jemand, dass Christel Augenstein und die ehemalige Kämmerin Susanne Weishaar wirklich verstanden haben, was Spread-Ladder-Swaps sind. Derjenige möge bitte in seine Bank gehen und den nächsten Bankmenschen mal fragen was dies für ein Zeug sei. Er wird einen verlegen grinsenden Bankmenschen kennenlernen und findet mit ein wenig Glück eine Verkaufsmaschine die ihn mit Schlagworten totprügelt.
Tatsächlich vertrat die Deutsche Bank über die Entwicklung der der zwei- und zehnjährigen Zinsen eine Mindermeinung und bezeichnete die allgemeine Marktmeinung als Irrtum. Schon alleine deshalb hatten Spread-Ladder-Swaps der DEutschen Bank ein fast irrsinniges Risiko oder besser gesagt kaum eine Chance auf Erfolg für den Kunden.
Rechtanwalt Dr. Jochen Weck, Kanzlei Rössner Rechtsanwälte München, stellt fest:
In zahlreichen Gesprächen mit den Mandanten kam heraus, dass kein einziger eine originäre Meinung über die Entwicklung der Zinstrukturkurve hatte, die Kunden haben der Deutschen Bank vertraut.
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Die Deutsche Bank ist in allen Fällen als Berater aufgetreten. Ein objektiv im Interesse des Kunden agierender Berater hätte nach der Rechtsprechung in Deutschland unter den bestehenden Voraussetzungen sogar vom Erwerb des Spread Ladder Swaps abraten müssen“
Natürlich konnte sich die Deutsche Bank leicht mit Gegenschäften gegen ihre falsche Mindermeinung absichern, nur die Kunden verloren. Ein totsicheres Geschäft, das vor allem deshalb so gut funktioniert, weil ja schon die Regierung Schröder den Ackermann in den höchsten Tönen lobte, anstatt ihn für den Vodafone / Mannesmann Deal in den Knast zu stecken.
Natürlich gehen deutsche Gerichte gerne davon aus, dass die raffgierigen Kunden Schuld an der Misere seien. Selbstverständlich waren diese Kunden raffgierig, aber nicht lebensmüde. Sie vertrauten der Deutschen Bank und die hat ihre Kunden zumindest falsch beraten, wenn nicht sogar wissentlich betrogen.
Wenn Ackermann also heute gegen die Regierung Merkel wettert, die eine viel zu geringe Kontrolle der Banken und deren windigen Geschäften fordert, dann geht es ihm nur darum weiter alles tun zu dürfen, was ihm und seiner Bank Gewinn bringt und keine Rücksicht auf Recht und Gesetz nehmen zu müssen.
Er der die Rettung von Rettung von IKB und Hypo Real Estate so dringend brauchte wie kein Anderer, beschwert sich nun darüber, dass der Staat Schulden macht.
Er erdreistet sich sogar, jede Kontrollmaßnahme als "Rückwärtsgewandten Ansatz" zu verstehen. Hätten frühere Regierung solche gierigen Bankster wie Ackermann nicht von der Leine gelassen, müsste heute das Betrugspotential nicht zurückgedrängt werden. Hätte die deutsche Justiz funktioniert, wäre Ackermann schon nach der Mannesmann Geschichte im Knast verschwunden, anstatt mit einem millionenschweren Ordnungsgeld davon zu kommen.
Deutschland erodiert. Nach außen durch verständliche Abwanderung, nach innen durch die Tatsache, dass immer mehr Bevölkerungsgruppen in prekäre Lebensverhältnisse kommen, während andere praktisch steuerfrei genießen, was sie nicht gesät, aber geerntet, also gestohlen haben. Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger, eigentlich der einzige aus der Truppe der Wirtschaftswaisenkinder, der nicht gekauft zu sein scheint, schlägt zumindest eine geringfügige Besteuerung der Reichen durch das Wegfallen der Abgeltungsteuer vor.
Gleichzeitig will er die Riesterförderung auf Einkommensschwache beschränken, die zumeist eh den Riesterbetrug mangels Masse nicht mitmachen. Auch süß ist seine Forderung 400 Euro Jobs voll zu besteuern. Ja, mit solchen Waisenkindern in der Wirtschaftsforschung kann man ein Land schnell und konsequent vor die Ecke fahren.
Die einzige Möglichkeit währen Steuern und Sozialabgaben für natürliche und juristische Personen nach dem EBITDA, sodass sich alle gleichermaßen nach ihrer Leistungskraft an der Finanzierung des Staates und der Solidarischen Versicherungssystem beteiligen müssten. Dies würde schnell zu Gerechtigkeit und Sicherheit führen. Dazu ein Mindestlohn von 10,50 Euro je Stunde, der zudem an eine ehrliche Inflationsberechnung gekoppelt sein müsste.
Dies lässt sich aber in Deutschland mit den Mitteln der Politik nicht mehr erreichen. Dazu braucht es eine Revolution und eine neue verfassungsgebende Versammlung, die einen Nachfolger für das Grundgesetz entwirft. Diese Verfassung müsste dann vom ganzen deutschen Volk mehrheitlich angenommen werden. Sie sollte beinhalten, das Verfassungsänderungen einer Volksabstimmung bedürfen und das Parteien sich nie wieder den Staat aneignen dürfen.
Die Zerschlagung der Parteiendiktatur und die Festschreibung das natürliche und juristische Personen gleichermaßen die Steuerlast und die Kosten der sozialen Sicherungssystem tragen, wäre die wesentlichste Weiterentwicklung und die Grundlage für ein echtes Zusammenleben.
Quelle: Netzwerkpartner Duckhome
Quelle Bild: Wikipedia













