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Dem Vollhorst sein Weihnachtsgebrabbel

Freitag, 25. Dezember 2009-14:59 -|- Eingestellt von: |

Von Jochen Hoff | Duckhome

“Mat­thäus 5:3 Glück­selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Reich der Himmel” - Man kann Poli­tiker nicht wie nor­male Men­schen bewerten. Das ist ein­fach unfair.

Ihr Gedächtnis reicht nur Sekunden in die Ver­gan­gen­heit und sie sehen die Welt wie durch einen rosa­roten Nebel der ver­hin­dert, das sie die Rea­lität erkennen können. Einige meinen, dieses liege an Drogen, andere reden von Bös­ar­tig­keit oder gar Ver­kom­men­heit. Aber egal wo der Grund liegt. Poli­tiker sind nicht mit mensch­li­chen Maß­stäben zu messen, des­halb ver­dienen sie vor allem an Weih­nachten keine Verachtung.

Festtags-​, Weih­nachts– oder Neu­jahrs­an­spra­chen haben immer etwas lächer­li­ches. Sie sollen ver­söhn­lich sein und dabei gleich­zeitig vor­täu­schen, dass es einen Plan gäbe zum Nutzen aller. Natür­lich gibt es einen Plan und selbst­ver­ständ­lich dient der nur dem Nutzen der Abzo­cker, also der Freunde von Horst Köhler die ihn auch in die Pos­ti­tion gebracht haben, in der er gerster in Form einer Weih­nachts­an­sprache fröh­lich in die Bevöl­ke­rung lügen konnte.

Lustig war eigent­lich nur die Neu­jahrs­an­sprache des Helmut Kohl, bei dem ver­se­hent­lich oder mit Absicht, ein­fach noch einmal die Ansprache des Vor­jahres gesendet wurde. Kaum einer hätte es gemerkt, weil auch schon zu Kohls Zeiten nie­mand dem Gerede mehr glaubte. Aber so gab es wenigs­tens was zu lachen und der Dicke und seine Mit­be­trüger konnten sich künst­lich aufplustern.

Horst Köhler hat als Chef des Inter­na­tio­nalen Wäh­rungs­fonds (IWF) alles getan um Staaten, die in Schwie­rig­keiten waren zu zwingen, die Sozi­al­leis­tungen zu kürzen und dem Raub­tier­ka­pi­ta­lismus freie Bahn zu schaffen. Die Finanz­pro­dukte konnten nicht ver­rückt und gefähr­lich genug sein. Horst Köhler hat sie bewun­dert und geför­dert. Er hat geholfen die Armen noch sehr viel ärmer zu machen und den Rei­chen das Geld in alle Löcher zu stopfen.

Aber dieses Weih­na­chen hat das Untier wieder Kreide gefressen und for­dert scheinheilig:

Ich ver­lange Ein­kehr von den Ver­ant­wort­li­chen. So, wie ich sie mir selbst und uns allen abver­lange. Wir leben in einer Welt, die wir selbst gestalten dürfen. Das ist ein Geschenk. Aber es ver­pflichtet uns auch, die Defi­zite unserer Welt zu erkennen und dagegen anzugehen.

Wir hor­chen stau­nend auf, wenn eine Nasa-​Sonde Wasser auf dem Mars ent­deckt haben soll — aber wir haben ver­lernt zu staunen über das Wasser, das bei uns so selbst­ver­ständ­lich aus dem Hahn fließt, wo doch anderswo die Men­schen tagein, tagaus viele Kilo­meter laufen müssen, um an Trink­wasser zu kommen.

Wenn wir wollen, dass unsere Erde, und wir haben nur die eine, auch morgen noch eine gast­liche Heimat sein soll, dann müssen wir acht­samer mit den natür­li­chen Lebens­grund­lagen umgehen. Das bedeutet, bewusster zu leben. Für eine bes­sere Lebens­qua­lität in bes­serem Ein­klang mit der Schöpfung.

Es geht darum, mit Ideen, Ver­nunft und Ein­satz den Weg für eine gute Zukunft zu finden. Trauen wir uns etwas zu! Es geht um eine Politik, die über den Tag hinaus denkt und han­delt. Es geht um eine Kultur der Acht­sam­keit und Aner­ken­nung, überall.

Dieser Köhler der immer nur auf der Seite derer stand die allen Men­schen die Aner­ken­nung ver­wei­gerten, der auf der Seite der schlimmsten Umwelt­ver­schmutzer steht, der kein Wort zur AsseII und den Pro­blemen der Atom­in­dus­trie fand, son­dern die Lauf­zeit noch ver­län­gern will. Der Köhler der noch keine Sekunde Ver­ant­wor­tung oder gar Reue gezeigt hat.

Dieser Köhler erwartet von den flei­ßigen und anstän­digen Deut­schen das sie bewusster leben, also Ver­zicht üben sollen. Er redet von Ein­kehr der Verantwortlichen.

Schon heute Nach­mittag wird er mit den Acker­män­nern und den anderen Bankstern, den Raffkes aus Energie und Chemie und den Ver­si­che­rungs­be­trü­gern wieder anstoßen und sich dar­über freuen, wie sauber und sei­nes­glei­chen das deut­sche Volk betrogen haben.

Köhler ist eine Schande oder besser ein typi­sches Bei­spiel für die deut­schen Abzo­cke­reliten. Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.

Quelle: Netz­werk­partner Duck­home

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Kategorie » Parteien u. Politiker, Politik/Wirtschaft « | Tags » , «

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