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Grundsteuer für Leute die keinen Grundbesitz haben

Montag, 28. Dezember 2009-15:30 -|- Eingestellt von: |

Von Jochen Hoff | Duckhome

Das deut­sche Steu­er­recht wies ja schon immer einige Unge­rech­tig­keit auf. So durften nur KFZ-​Besitzer Kraft­fahr­zeug­steuer zahlen und nur Grund­be­sitzer hatten das Recht Grund­steuer zu bezahlen. Sekt­steuer durfte nur bezahlen, wer sich auch Sekt leisten konnte.

Das war und ist schrei­endes Unrecht wie ein groß­ar­tiger deut­scher Volks­wirt­schaftler namens Prof. Dr. Dr. h. c. Ulrich Blum vom noch groß­ar­ti­gerem Institut für Wirt­schafts­for­schung Halle (IWH) zum Glück aller Deut­scher unlängst feststellte.

Um den ersten Schritt in die rich­tige Rich­tung zu tun schlägt dieser Geis­tes­riese vor die Kir­chen­steuer um eine Ethik­steuer für alle zu ergänzen, damit die Men­schen nicht in Ver­su­chung geraten aus reinen Kos­ten­gründen aus der Kirche aus­zu­treten. Das Geld möchte er am liebsten dem roten Kreuz geben, das mit dem gespen­deten Blut der Deut­schen, sich schon lange eine gol­dene Nase ver­dient und ein wei­ches Bett für seine Funk­tio­näre geschaffen hat.

Wes Geistes Kind der ulkige Pro­fessor und sein Institut sind, geht schon aus der Selbst­dar­stel­lung auf ihrer Inter­net­seite im ersten Satz hervor:

Das Institut für Wirt­schafts­for­schung Halle (IWH) wurde mit Wir­kung zum 1. Januar 1992 gegründet. Als Institut der so genannten Blauen Liste wird sein insti­tu­tio­neller Haus­halt zu je 50% vom Bund und Sitz­land (Sachsen-​Anhalt) finan­ziell getragen.

Über­setzt bedeutet das:

"Sehet her wir gehören zu den Aus­er­wählten. Egal wel­chen Dumm­quatsch wir auch erzeugen, egal wie unsere heiße Luft stinkt, egal wie erbärm­lich dumm unsere Ergeb­nisse sind. Ihr müsst uns bezahlen ihr doofen Steu­er­bürger in ganz Deutsch­land und ganz beson­ders ihr doofen Steu­er­bürger aus Sachsen-​Anhalt. Wir haben euch im Wür­ge­griff, wir lachen über euch."

Nun ja die Typen sind Volks­wirte, die müssen von nichts eine Ahnung haben. Reli­giöse Fun­da­men­ta­listen mit sehr wacke­ligen Göt­tern. Selt­same Spinner eben, die wahr­schein­lich nur des­halb vom Staat sub­ven­tio­niert werden, weil Plätze in der Psych­ia­trie noch viel teurer wären. Sie sind zwar gemein und gefähr­lich, aber gemein­ge­fähr­lich werden sie nor­ma­ler­weise nur dann wenn Poli­tiker oder Manager auf ihr blöd­sin­niges Gefasel hören.

Aber Blum ist wirk­lich erste Sahne. Neben dem berühmten Pro­fessor Unsinn vom Ifo-​Institut in Mün­chen hat er die Krone des Irr­sinns erreicht. Ihm muss gehul­digt werden. Beson­ders wenn er von Tritt­brett­fah­rern spricht, die sich geist­liche Leis­tungen und Seel­sorge ohne zu zahlen erschlei­chen. Er ver­gisst näm­lich dabei total, dass die gesamten deut­schen Kir­chen­fürsten vom Steu­er­zahler und nicht von der Kirche bezahlt werden. Aber man darf ihm nicht böse sein. Volks­wirt­schaftler ist ver­mut­lich ein Syn­onym für Vollidiot.

Folgt man seinem Gebrabbel müssten alle die keinen Opel kaufen, eine Opel Abgabe leisen und die Nicht-​Grundstücksbesitzer Grund­steuer zahlen. Wer nicht die SPD wählt muss dies mit einer Zwangs­ab­gabe büßen und wer nicht bei Kar­stadt ein­kauft dem wird ver­mut­lich das Gehalt kom­plett entzogen.

Es ist immer wieder lustig, wenn man Volks­wirte so frei reden lässt. Die Scheiße die dabei her­aus­kommt, ist durch nichts mehr zu toppen. Real­sa­tire und Stand-​Up Comedy in einem. Herr­lich und gleich­zeitig traurig, weil Leute wie dieser Blum tat­säch­lich unsere Regie­rung beraten und die auf solche Voll­trottel vertraut.

Nein, der Blum muss nicht zurück­treten. Viel­leicht könnten er und sein komi­sches Institut ein­fach mal für 12 Monate Schweigen. Das würde schon eine Menge weniger Ärger für die Deut­schen bedeuten.

Ansonsten sollte das Gesetz Truppen wie ihm und den anderen tollen volks­wirt­schaft­li­chen Insti­tuten und Lehr­stuhl­in­ha­bern, das Tragen von langen bunten Män­teln und großen, spitzen Zau­ber­er­hüten mit bunten Trod­deln vor­schreiben, damit jeder gleich erkennt, dass er es mit Schar­la­tanen zu tun hat.

Quelle: Netz­werk­partner Duck­home

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