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Von Jochen Hoff | Duckhome

Im Sauerland gibt es ein altes Sprichwort, welches das grundsätzliche Verhältnis des Sauerländers zum Hessen beschreibt:


Es war ein große Fest. Alle sind gekommen. Jeder hat was mitgebracht. Der Hesse hat seinen Bruder mitgebracht.

Damit sollte gesagt werden, dass alle anderen Geschenke mitgebracht haben, während der Hesse seinen Bruder mitbrachte damit der sich auch einmal satt essen kann.

Niemand weiß ob die Geschichte wahr ist, aber sie scheint typisch für den Stamm der Hessen der sich doch sehr weit vom normalen Menschen entfernt hat und in einer Scheinwelt zwischen Arschleckerei bei den Bankstern in Frankfurt und dem kleinen Einfamilienhaus im Taunus lebt. Ein zerrissenes Land, zwischen bitterer Armut und unbegrenzter Völlerei.

Jahrzehntelang hat dort die SPD mehr oder weniger erfolglos regiert. Dann kamen die Schwarzen und mit ihnen Roland Koch. Natürlich haben noch nicht einmal die Hessen Roland Koch verdient. Es gibt niemanden der Roland Koch verdient hätte. So schwere Straftaten gibt es einfach nicht. Der Koch selbst ist soetwas wie fortgesetzte Körper- oder zumindest doch Geistverletzung.

Hessen ist einzigartig. Sozusagen die FDP unter den Bundesländern. Da gibt es jüdische Vermächtnisse die doch einfach nur Schwarzgeld der CDU sind. Da wird ein Ex-Suppenminister der SPD namens Wolfgang Clement zum Wahlhelfer von Koch, damit die Kernkraft brummt und das Großkapital zufrieden ist. Ja da werden sogar die notwendigen vier SPD-Landtagsabgeordneten plötzlich abtrünnig um dem Kapital und Koch zu helfen.

Natürlich wird da nicht bestochen. Selbstverständlich läuft da alles mit rechten Dingen. Hessen ist doch schließlich ein "Rechts"staat. Und wenn das Recht mal nicht so richtig passt, wie bei den Steuerfahndern die es doch tatsächlich gewagt hatten, auch mal Steuern bei CDU-Freunden, CDU-Spendern und sogar den Banken und Bankstern einzufordern, dann greift eben das hessische Sonderrecht.

Da werden Steuerfahnder mal eben per Gefälligkeitsgutachten aus psychatrischen Gründen zwangspensioniert, damit sie ja nicht vom Falschen die ordentliche Begleichung der Steuern fordern. Nachdem das falsche Gutachten aufgefallen ist, passiert etwas typisch hessisches. Hessens Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) tut so als ob nichts gewesen wäre und will einfach weitermachen. Er möchte den Koch geben, auch wenn einer der obersten Verwaltungsrichter der Bundesrepublik, Dieter Deiseroth, die Zwangspensionierung für grob rechtswidrig hält.

Was gilt schon Recht in Hessen. Die CDU hat sich dort das Recht schon immer so zurecht gebogen, bis es passte. Das wird wohl auch weiter so gehen. Da ist der Fall Wolski bei dem auch mal wieder die Steuern nicht geprüft oder gar erhoben wurden. Seine Frau bekam als Richterin mal eben einen 140.000 Euro teuren Mercedes. Unversteuert versteht sich und gegen die saubere Richterin wird auch nicht ermittelt.

Aber warum sollte man auch ermitteln. Nachdem Roland Koch mit der Entlassung des ZDF Chefredakteurs praktisch das ZDF für die CDU privatisiert hat, wird es doch wohl kaum noch Gegenrede geben. Vom Kapital sowieso nicht und was die arbeitenden Menschen denken ist Koch egal. Er lebt in einer ewigen Fassenacht. Er kennt keine Verantwortung und hat wohl mit all seinen Ministern genügend Leichen im Keller. Deshalb wird keiner wirklich gehen müssen.

In diesem Zusammenhang sei übrigens ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der nachfolgende Otto-Titel sich natürlich nicht auf Roland Koch bezieht. Niemand kann gleichzeitig singen und kotzen.

 

 

Nein, man muss die Hessen nicht mögen. Wirklich nicht.

 

 

Quelle: Netzwerkpartner  Duckhome

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gelesen: 125 · heute: 2 · zuletzt: 29/07/2010

1 Kommentar auf “Alles zu spät, kein Erbarmen – Hessische Verhältnisse”

  1. Maschinist sagt:

    Wir sind nicht alle so!

    Als Exil-Hesse muss ich mich mal kurz melden und das korrigieren! ;-)
    Das Sprichwort stammt aus meinem Teil Hessens (LDK) – und bezieht sich auf sie Sieger-/Sauerländer.
    Für den genetischen Betriebsunfall “Koch” schäme ich mich allerdings in Grund und Boden, da gebe ich Dir vollumfänglich Recht.

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