FDP Rösler und die Zerstörung der solidarischen Krankenversicherung
Dienstag, 05. Januar 2010-16:43 -|- Eingestellt von: Julie |
Der Cheflobbyist und gescheiterte Augenarzt Dr. Philipp Rösler ist über die Feiertage ein wenig in den Hintergrund gerückt. Das liegt vor allem daran, weil er immer noch nicht die namentliche Liste derer bekannt gegeben hat, die für ihn das neue Gesetz über die Kopfpauschale schreiben sollen.
Selbstverständlich werden das die Spitzenkräfte der privaten Versicherungswirtschaft und ihre "wissenschaftlichen" Mietmäuler sein und im Grunde genommen steht das Ergebnis ja schon fest.
Die solidarische Krankenversicherung wird komplett zerstört. Den Menschen wird für viel mehr Geld, viel weniger Leistung geboten und die Armen und Alten müssen eben ohne ärztliche Behandlung sterben. Damit soll dann das Geld eingespart werden, dass die privaten Versicherung saniert und die Altersvorsorge für den Herrn Minister Rösler absichert, wenn der mit 45 in Rente geht um sein Leben auf Kosten aller zu genießen.
Aber es gab ein paar Hinweise wie Rösler und seine Auftraggeber denken. Am schönsten war die Bemerkung, dass Rösler das jetzige solidarische Versicherungssystem ungerecht findet.
Offiziell begründet er diese Meinung damit, dass der Ausgleich zwischen Arm und Reich über das Steuersystem stattfinden müsse und nicht in der Krankenkasse. Fast wäre man versucht ihm Recht zu geben, wenn man nicht wüsste, dass die Reichen so gut wie keine Steuern zahlen und sich damit die Armen selbst finanzieren sollen.
Tatsächlich wäre es gerechter von allen juristischen und natürlichen Personen einen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit zu verlangen. Das ließe sich am leichtesten gestalten, wenn alle von ihrem EBITDA, also dem Einkommen vor Steuern und Abschreibungen einen gleich hohen Krankenversicherungbeitrag bezahlen müssten.
Damit ließe sich schon bei minimalen Beiträgen eine luxeriöse Versorgung der Kranken sicherstellen. Allerdings würden Röslers Auftraggeber, die privaten Versicherungen, dann leer ausgehen und Rösler müsste bis zum Rentenalter arbeiten.
Natürlich will Rösler weder bist zum Rentenalter arbeiten, noch eine gerechte Aufteilung der Kosten für Krankheit, nach der Leistungsfähigkeit. Er will lediglich die Armen zu Gunsten der Reichen abzocken. Das sieht man vor allem daran, dass er vehement für den Erhalt der Praxisgebühr eintritt. Für jemanden mit einem Nettoeinkommen von 3.000 Euro im Monat sind diese 10 Euro im Quartal mal gerade 0,11 Prozent seines Nettoquartalseinkommens. Also nicht mehr als ein Witz.
Bei einem Hartz IV Empfänger macht die gleiche Gebühr aber schon rund 1 Prozent seines Nettoquartalseinkommens, also knapp das Zehnfache aus. Aber das ist FDP. Den Armen nehmen und den Reichen geben. Die solidarischen Krankenversicherungen, die in der Zeit in der den Bankstern Hunderte von Milliarden gegeben wurden, keine zusätzliche Unterstützung erhalten, werden in 2010 von den Versicherten die 8 Euro nehmen, die sie ohne Prüfung der finanziellen Verhältnisse pauschal von jedem Versicherten nehmen können.
Natürlich sind die Arbeitgeber außen vor und sicherlich werden die so zusätzlich kassierbaren Beträge von Jahr zu Jahr steigen. Ähnlich wie die bei den betrügerischen Riester und Rürup Renten sollen die Menschen in die Klauen der privaten Versicherungen getrieben werden, damit die ihnen das letzte bisschen Geld aus den Taschen saugen können um das Großkapital glücklich zu machen.
Um dem Rösler und der gesamten Hornissenkoalition ein Ende zu machen, hilft nur ein Generalstreik. Diese Regierung ist für niemanden außer dem Großkapital gut. Sie wird jeden arbeitsamen und fleißigen Bürger ruinieren um den schmutzigen, selbsternannten Eliten ein feines Leben zu bereiten. Es ist Zeit für einen dramatischen Wechsel.
Quelle: Netzwerkpartner Duckhome
Quelle Bild: Wikipedia
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