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Bomben für Roland Koch

Sonntag, 24. Januar 2010-11:54 -|- Eingestellt von: |

Von Jochen Hoff | Duck­home | — "Gewalt ist keine Lösung — aber ein Weg!" lautet ein oft gebrauchter Spruch, der begründen soll, warum in bestimmten Fällen die Anwen­dung, oder auch die bloße Andro­hung von Gewalt, den­noch sinn­voll sein kann.

Roland Koch, der bru­talst­mög­liche Auf­klärer seiner Par­tei­spen­den­af­färe, der Mann der in seinem Wahl­kampf rechts­ex­tre­mis­ti­sche Parolen gegen Aus­länder ver­wandte, der Mann der angeb­lich jüdi­sche Ver­mächt­nisse erfand, der Mann in dessen Regie­rung, CDU-​Richterin Wolski und ihr Mann keine Steuern bezahlten mussten und unter dessen Regie­rung Poli­zisten und Steu­er­fahnder, die zu dicht an seinen Freunden ermit­telten, ein­fach für ver­rückt erklärt wurden, ist ein Mann der Gewalt gera­dezu herausfordert.

Als er jetzt mal wieder Zwangs­ar­beit für die Hartz IV Emp­fänger for­derte, war wohl das Maß voll und eine Gruppe "Mor­gen­licht" hat ihm eine Bom­ben­at­trappe geschickt.

Wies­baden (dts Nachrichtenagentur) — Der hes­si­sche Minis­ter­prä­si­dent Roland Koch (CDU) hat heute eine Bom­ben­dro­hung erhalten. Gleich­zeitig war in der Staats­kanzlei in Wies­baden die Attrappe einer Rohr­bombe ein­ge­gangen. Eine mys­te­riöse Gruppe mit dem Namen "Mor­gen­licht" hatte sich in einem Beken­ner­schreiben, das bei meh­reren Medi­en­an­bie­tern ein­ge­gangen war, zu der Tat bekannt.

Dabei han­dele es sich nach den Worten der Gruppe um eine Pro­test­ak­tion gegen die von Koch gefor­derte Arbeits­pflicht für Hartz-​IV-​Empfänger. Sollte der Minis­ter­prä­si­dent an seinen For­de­rungen sowie seiner "arbeit­neh­mer­feind­li­chen Politik" fest­halten, müsse er mit einer wei­teren, scharfen Bombe in seinem Umfeld rechnen, so das Schreiben weiter. Koch hatte zuletzt mit Äuße­rungen über angeb­lich arbeits­un­wil­lige Hartz-​IV-​Empfänger einige Kritik auf sich gezogen.

"Richtig ist, dass es sich um eine Attrappe han­delt, der Vor­gang aber wie in sol­chen Fällen üblich absolut ernst genommen wird. Um die Ermitt­lungen nicht zu gefährden, wird zu wei­teren Details keine Stel­lung genommen", bestä­tigte Regie­rungs­spre­cher Dirk Metz. Die Gruppe "Mor­gen­licht" hatte sich bereits im November zu einem Brand­an­schlag auf zwei Bank­stellen in Frank­furt bekannt. Ver­letzt wurde dabei nie­mand, die Bewe­gung nannte den Anschlag in dem dama­ligen Schreiben eine "kleine rück­wir­kende Ohr­feige für den Betrug".

Bei den Ver­bre­chen des Roland Koch findet sich kein Kläger und vor allem kein Richter. Jetzt wo es gegen Roland Koch und damit die herr­schende Klasse geht, findet sich natür­lich alles an Polizei, Ermitt­lern und Staats­an­wälten, was nur eben laufen kann, um die grau­same Gefahr vom Leben des ehren­werten Herrn Koch abzu­wenden. Dagegen ist nicht viel zu sagen. Tat­säch­lich hat auch ein Roland Koch ein Recht auf Leben, so schwer einem solche Worte auch über die Lippen oder gar in die Tas­tatur kommen mögen.

Man darf auch einen Roland Koch nicht umbringen, obwohl jedes Gerech­tig­keits­emp­finden dafür spricht. Aber man darf sich daran freuen, dass irgend­je­mand mal Ernst gemacht hat und so einen Typen wirk­lich bedroht. Einem Roland Koch ist mit Ver­nunft nicht bei­zu­kommen. Seine Freunde kaufen ihm not­falls ehe­ma­lige SPD-​Superminister wie Wolf­gang Cle­ment oder gar rei­hen­weise SPD-​Landtagsabgeordnete um ihn an der Macht zu halten. Einen Mann wie Roland Koch kann nur die Angst stoppen.

Aller­dings braucht er vor den Wäh­lern und der Justiz keine Angst zu haben, wie sich erwiesen hat. Des­halb ist es gut, dass eine Bom­ben­at­trappe ihn jetzt wenigsten ein biss­chen in Angst und Schre­cken hält. Die Gruppe "Mor­gen­licht" hat damit ein Zei­chen gesetzt. Es wird nicht lange anhalten, aber es ist ein Anfang.

Der nächste Schritt sollte aller­dings keine echte Bombe sein. Deutsch­land muss andere Wege finden um die Kochs und Kon­sorten los­zu­werden und in den nor­malen Straf­vollzug zu integrieren.

Quelle: Netz­werk­partner Duck­home

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Kategorie » Gesellschaft/Soziales, Parteien u. Politiker, Politik/Wirtschaft « | Tags » , «

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gelesen: 264 · heute: 2 · zuletzt: 8. Mai 2012

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2 Kommentare

  1. 1

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    Jochen Gattermann 24.01.2010 um 15:29 Uhr

    Ich habs vor einiger Zeit vor­her­ge­sehen. Das könnte mit allen Haß­sub­jekten und Haß­ob­jekten geschehen. Wenn die Wut und Ohn­macht des Volkes weiter geschürt wird.
    Wie wäre es einmal mit echten Hilfs­maß­nahmen für das deut­sche Volk, ohne Hin­ter­ge­danken, ihr Herren und Frauen der Politik.

    Liebe Grüße aus Berlin

  2. 2

    Kommentar ohne Gravatar

    Tom West 24.01.2010 um 21:13 Uhr

    Wer soviel gesi­tigen Dün­schiss von sich gibt braucht sich über eine Bom­ben­dro­hung nicht zu wun­dern. Roland Koch gehört poli­tisch ent­sorgt. Viel­leicht sollte man ihm einen 1 € Job anbieten. Schade das es in unserem Land soweit kommen muß aber mit Dis­kus­sionen alleine kommt hier leider nicht weiter. Jetzt können die sich noch unsere Manager vor­nehmen die trotz Mil­lionen Gewinne Per­sonal ent­lassen, weil die Gewinne immer noch nicht hoch genug sind. Hier werden ganze Exis­tenzen zer­stört ohne Rück­sicht.
    Es werden Leih­ar­beiter ein­ge­stellt, denn die wird man leicht wieder los und kosten weniger. Immer Mehr Bürger müssen trotz Arbeit vom Staat unter­stützt werden. Also es gibt noch viel zu tun