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Rente mit 74

Donnerstag, 11. März 2010-8:54 -|- Eingestellt von: |

Von Klaus Wall­mann sen. | RandZone-​Online

Der Bevöl­ke­rungs­for­scher Herwig Birg hat erforscht, daß man das deut­sche Ren­ten­system in der heu­tigen Form nicht retten kann.

Ein wei­teres seiner For­schungs­er­geb­nisse ist, daß das Ren­ten­ein­tritts­alter bis 2045 schritt­weise auf 74 Jahre hoch­ge­setzt werden muß(!). Ver­meiden ließe sich das nur(!), wenn man die Arbeits­lo­sig­keit abbauen würde.

So konnte man es bei bild​.de lesen. Nach der Lek­türe dieses erschröck­li­chen BIL­Dungs­po­li­ti­schen Bei­trags kann der Leser der geliebten Bun­des­re­gie­rung eigent­lich nur noch dankbar sein und sie in sein Nacht­gebet ein­schließen. Denn diese hat das Ren­ten­ein­stiegs­alter ja Gott sei Dank “nur” auf 67 hoch­ge­schraubt — wis­sen­schaft­lich begründet, ver­steht sich.

Die “For­schung” des Herrn Birg und deren Ergeb­nisse, sind cha­rak­te­ris­tisch für jeden bür­ger­li­chen Wis­sen­schaftler, der über den gesell­schaft­li­chen Tel­ler­rand nicht hin­aus­schauen will, kann, darf. Eine der­ar­tige Wis­sen­schaft auf dem Boden der beste­henden ökono­mi­schen und poli­ti­schen Ver­hält­nisse kann nur zu solch pes­si­mis­ti­schen Ergeb­nissen kommen, denn eine Ver­än­de­rung dieser Ver­hält­nisse liegt außer­halb ihres Vorstellungsvermögens.

Des­halb kommen Leute wie der Herr Birg auch nicht auf die Idee, daß man ja auch die Finan­zie­rung des Ren­ten­sys­tems ändern könnte. Zum Bei­spiel indem die Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge voll­ständig von den Unter­neh­mern gezahlt werden. Eine Steuer von der­zeit 6 oder 7 Pro­zent auf ihre Umsätze würden aus­rei­chen, um alle Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­träge zu bezahlen.

Doch zu sol­chen “For­schungs­er­geb­nissen” will, kann, darf Birg nicht kommen, denn damit würde der freie und objek­tive Wis­sen­schaftler die hei­ligste alle kapi­ta­lis­ti­schen Kühe unsitt­lich anrühren: den Profit. Denn nur auf dessen Kosten ließen sich solche Ideen durch­setzen. Da Birg und wis­sen­schaft­liche Kon­sorten aber nicht für solche Blas­phe­mien bezahlt werden, ent­spre­chen ihre “wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nisse” immer den Inter­essen der herr­schenden Klasse — und richten sich immer gegen uns.

“Wir sind die Werk­zeuge und Vasallen der rei­chen Männer hinter der Szene. Wir sind die Ham­pel­männer, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähig­keiten und unser ganzes Leben sind Eigentum anderer Men­schen. Wir sind intel­lek­tu­elle Prostituierte.”

So der ehe­ma­lige Redak­ti­ons­leiter der “New York Times”, John Swinton, zur gesell­schaft­li­chen Stel­lung bür­ger­li­cher Jour­na­listen im Kapi­ta­lismus. Er könnte damit auch die Rolle von bür­ger­li­chen Wis­sen­schaftler á la Birg beschrieben haben, denen auch der ein­fache Loh­gerber Joseph Diet­zgen bereits vor langer Zeit ins Stamm­buch schrieb, daß sie nur “diplo­mierte Lakaien” seien, “die mit einem geschraubten Idea­lismus Volks­be­tö­rung treiben”.

Quelle: RandZone-​Online

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Kategorie » Politik/Wirtschaft, Renten/Riesterrente, Wissenschaft/Technik « | Tags » , , , , , , «

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gelesen: 159 · heute: 2 · zuletzt: 10. Mai 2012

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Ein Kommentar

  1. 1

    Kommentar ohne Gravatar

    stardust 11.03.2010 um 14:21 Uhr

    ja dieser artikel ist zutref­fend, ich würde es aber noch ein wenig weiter treiben, gerade diese sozia­l­idioten, die vom nor­malen leben keine ahnung haben und teil­weise zu blöd sind einen nagel in die wand zu schlagen, dafür einen hand­werker brau­chen, nie in ihrem leben auch nur einen tag ehr­liche arbeit geleistet haben, die inter­es­siert es in keinster weise, wie lange ein arbeiter schuften muss, sie haben eine hohe rente, die kein arbeiter durch seiner hände arbeit errei­chen kann, die ver­langen dass der arbeiter bis 74 arbeiten soll, hallo ihr blö­dies, wie soll das gehen, schaltet mal euer ver­korkstes gehirn ein, sofern vor­handen, mit ach und krach errei­chen viele gerade mal bis 65, jetzt schon bis 67 zu arbeiten, weil die belas­tungen im berufs­leben mehr und mehr steigen und dann kommen solche gehirna­kro­baten daher und reden von rente ab 74, euch betrifft es ja nicht, ihr hirn­losen geht mit 50 in pen­sion oder rente, grund bur­nout­syn­trom oder psy­chi­schen stö­rungen, geht doch gleich, ihr seid doch auf grund von sol­chen aus­sagen schon jetzt psy­chisch gestört, dann brau­chen wir uns so einen mist nicht antun, oder besser, lernt erst einmal ehr­lich arbeiten, dann aber nur dann habt ihr gehirn­am­pu­tierten ein recht so zu reden.