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Alle Steuern rauf – das sind wir unseren EU-​Nachbarn schuldig

Montag, 17. Mai 2010-15:51 -|- Eingestellt von: |

Von Wahr​heiten​.org

Ist Ihnen klar, dass Sie über viele Jahr­zehnte deut­lich über Ihren Ver­hält­nissen gelebt haben? Schämen Sie sich!

Wie können Sie dieses per­sön­liche Fehl­ver­halten jemals wie­der­gut­ma­chen? Dank unserer “Regie­rung” wird es in Kürze mög­lich sein, durch höhere und neue Steuern, die drin­gend nötige Abbitte zu leisten.

Wagen Sie es dabei bloß nicht, zu jam­mern oder zu seufzen, denn selbst bei Ver­dopp­lung aller Steuern sollte Sie Ihr schlechtes Gewissen wei­terhin plagen. Wie konnten Sie nur so selbst­herr­lich Ihren schwer ver­dienten Wohl­stand ausleben?

Haben Sie allen Ernstes geglaubt, Sie kommen nach der NRW-​Wahl mit einem blauen Auge davon? Ganz schön naiv. Jedes Kind weiß doch, dass Poli­tiker vor der Wahl lügen und unhalt­bare Ver­spre­chungen äußern.

Und es weiß auch, dass nach der Wahl gleich wieder vor der Wahl ist. Die Wahr­heit werden Sie daher nie­mals aus eines Poli­ti­kers Mund hören. Außer, wenn er wie Angela Merkel auf dem Kir­chentag spricht.

Die Bild–Zei­tung titelte am 14.05.2010 mit “Die Zeit der Net­tig­keiten ist vorbei” wun­derbar tref­fend im Hin­blick auf Mer­kels Worte:

„Gemessen an vielen Pro­blemen in der Welt geht es uns so schlecht nicht.“ Aller­dings müsse man zunächst die eigenen Haus­auf­gaben machen, bevor man anderen Län­dern gute Rat­schläge gebe.

Und mah­nend fügte die Kanz­lerin hinzu: „Wir können nicht auf Dauer über unsere Ver­hält­nisse leben.“ Deutsch­land habe seit vielen Jahr­zehnten mehr aus­ge­geben, als ein­ge­nommen worden sei.

Merkel kün­digte an, des­halb werde man in den nächsten Wochen dar­über spre­chen müssen, wo gespart werden könne. Dabei werde sich der Zusam­men­halt der Gesell­schaft zeigen müssen.

Wie ehr­lich sie sein kann, zeigt dieses Zitat aus dem selben Artikel:

„Liebe Kir­chen­tags­be­su­cher, für etwas kurz­sich­tige Men­schen wie mich ist das eine Riesenhalle.“

Immerhin gibt sie zu, dass sie keinen Weit­blick hat. Aller­dings wird das für die wenigsten Wähler etwas neues gewesen sein. Und was haben sie nun vor, die von Berufs wegen Bestech­li­chen? In der Welt sprach Roland Koch am 15.5.10 deut­liche Worte:

Der Spar­kurs dürfe vor keinem Bereich Halt machen – die ein­zige Alter­na­tive seien Steu­er­er­hö­hungen, warnte der hes­si­sche Ministerpräsident.

Um jeg­liche Schuld von sich zu weisen wusch Koch seine Hände in reinster Unschuld – man erin­nere sich an Pon­tius Pilatus:

„Ich will keine Steuern erhöhen“,

sagte Koch dem Nach­rich­ten­ma­gazin „Der Spiegel“. „Aber richtig ist auch: Wir können Steu­er­er­hö­hungen nur ver­meiden, wenn wir die staat­li­chen Aus­gaben ent­spre­chend den Vor­gaben der Schul­den­bremse senken.“

Man merkt, wie leid es ihm tut, dass er uns Bür­gern nun mit Steu­er­er­hö­hungen quälen muss. Er will es ja selbst nicht, doch scheinbar hat er keine andere Wahl. Oder sollen wir etwa zuerst in der Regie­rung mit dem Sparen anfangen?

Was für ein Unsinn, dann gäbe es ja nie­manden mehr, der den wei­teren Betrug und die mas­sive Aus­beu­tung durch­setzen könnte. Wer hat schon Lust auf ein so lang­wei­liges Leben? Gar nicht zu reden von den ganzen arbeits­losen Lobbyisten.

Sie als treuer, unter­wür­figer und unkri­ti­scher Bürger werden daher selbst­ver­ständ­lich den kom­menden zusätz­li­chen Belas­tungen mit einem freu­digen Lächeln ent­ge­gen­bli­cken. Was sind schon 25% Mehr­wert­steuer? Das ist genau die Hälfte von 50% und ein Viertel von 100% – wenn das mal kein unschlagbar güns­tiges Angebot ist?

Auch beim Auto­fahren werden Sie in Zukunft die Mög­lich­keit haben, mit einer neuen Ablass­steuer Ihre Sünden der Ver­gan­gen­heit, Ihr aus­schwei­fendes Leben als Hamsterrad-​laufender Ange­stellter, wiedergutmachen.

Dass dem über Jahr­bil­lionen und garan­tiert aus Fos­si­lien ent­stan­denen und inzwi­schen sehr rar gewor­denen Erdöl noch zehn oder zwanzig Cent wei­tere Steuern pro Liter Benzin drauf­ge­packt werden, wird Ihnen Ihre täg­liche Fahrt zur Arbeit ja sicher­lich wert sein, denn Mil­lionen von Arbeit­neh­mern werden ihre Stelle noch verlieren.

Auch die mas­siven Schäden an unseren Straßen durch den wärmsten Winter aller Zeiten, werden sich nicht allein mit guten Worten fli­cken lassen. Ihnen sollte klar sein, wel­chen Bei­trag Sie auch hier zu leisten haben. Inso­fern ist eine PKW-​Maut das Min­deste, was dafür kommen muss.

Natür­lich pro­fi­tieren Sie auch unmit­telbar selbst von dieser Maß­nahme, weil viele Pendler – allein der unauf­halt­samen Kli­ma­er­wär­mung zuliebe – auf öffent­liche Ver­kehrs­mittel umsteigen werden und daher die zehn Cent pro Kilo­meter PKW-​Straßennutzungsgebühr nicht bezahlen werden.

Sie haben also jede Menge Platz, um zu rasen. Aber bitte beachten Sie, dass der Buß­geld­ka­talog – zwar geset­zes­widrig – selbst­ver­ständ­lich ange­messen ange­passt werden muss, sonst ver­liert sich der Lerneffekt.

Sicher­lich ist Ihnen auch nicht ent­gangen, dass eben die Kli­ma­er­wär­mung in kata­stro­phalem Ausmaß vor­an­ge­schritten ist. Bild berich­tete davon am 14.05.2010:

Käl­tester Mai des Jahrtausends

[…]

Ist denn die Erd­er­wär­mung eine Lüge?

Kli­ma­for­scher Prof. Mojib Latif aus Kiel: „Nein, die Kli­ma­er­wär­mung ist ein sehr lang­fris­tiger Pro­zess. In den nächsten 50 Jahren wird die Tem­pe­ratur bei uns um ein Grad steigen. Daran ändern auch die aktu­ellen Tem­pe­ra­turen und der kalte Winter nichts. Welt­weit betrachtet war es einer der wärmsten Winter der ver­gan­genen 150 Jahre.“

Sie sehen, auch hier muss drin­gend gehan­delt werden. Weil sich die Erde inzwi­schen so stark erwärmt hat, dass der Mai 2010 der käl­teste des Jahr­tau­sends ist, sind auch hier zusätz­liche Zah­lungen aller Bürger unbe­dingt erfor­der­lich, um die nahende Kata­strophe wenigs­tens für ein paar wich­tige Men­schen wie Al Gore etwas erträg­li­cher zu machen.

Sie als Haupt­ver­ant­wort­li­cher der Kli­ma­er­wär­mung werden sich aus diesem Grunde über weiter stei­gende und auch ganz neue CO2-​Energiesteuern ange­messen für Ihre Kli­ma­sünden revan­chieren können.

Zum Schluss ein Blick auf unsere klammen EU– und Euro-​Nachbarn. Ihnen ist bestimmt schon auf­ge­fallen, dass die Regie­rungen von Grie­chen­land, Spa­nien, Por­tugal, Ita­lien, Frank­reich, Irland und auch Groß-​Britannien mit den bis­he­rigen sehr knappen Milliarden-​Zahlungen der BRD in den EU-​Topf, trotz kei­nerlei Anstren­gungen, ihre eigenen maroden Haus­halte nicht mehr aus­glei­chen können.

Wollen Sie etwa auch noch schuld daran sein, wenn die in freien Wahlen bestimmten und auf­op­fe­rungs­vollen Volks­ver­treter unserer Nach­bar­länder, ihren Ver­pflich­tungen der Bilderberger-​Konferenz nicht mehr nach­kommen können? Angela Merkel hat das längst erkannt und trat bereits in unser aller Inter­esse die Flucht nach vorne an, wie wir in der Ber­liner Mor­gen­post vom 15.05.2010 nach­lesen können:

750 Mil­li­arden Euro – nur ein erster Schritt

Bun­des­kanz­lerin Angela Merkel (CDU) sieht den 750-​Milliarden-​Rettungsschirm für den Euro nur als ersten Schritt zur Sta­bi­li­sie­rung der Währung.

[…]

Zudem gehe es nicht nur um den Euro, betonte die Kanz­lerin. „Es geht bei der Stär­kung der gemein­samen Wäh­rung darum, ob mit der Wäh­rungs­union die ganze euro­päi­sche Idee ins Wanken gerät. Denn wir wissen: Schei­tert der Euro, dann schei­tert mehr.“

Ist Ihnen klar, was Frau Merkel damit sagen will? Schei­tert der Euro, dann sind Sie allein daran schuld, weil Sie auf­grund Ihrer eigenen Inter­essen wegen ein paar Bil­lionen Euro die gesamte EU-​Diktatur aufs Spiel setzen.

Jetzt, so kurz vor dem Ziel, den end­gül­tigen Faschismus zu instal­lieren, der Sie von jeg­li­chen Ver­pflich­tungen in Bezug auf Frei­heit und Ver­ant­wor­tung ent­binden, Sie also stark ent­lasten würde, mosern Sie herum wegen ein paar läp­pi­schen und wert­losen Euro-​Billionen?

Schämen Sie sich. Wel­ches Recht haben Sie eigent­lich noch – nach Ein­füh­rung der EU-​Verfassung – sich gegen die staat­liche Obhut und Für­sorge so wider-​spenstig zu ver­halten? Ermög­licht denn nicht genau die EUdSSR Ihnen den Schein­frieden, den sie Ihnen auf­ge­zwungen hat? Gäbe es ohne den selbst­losen Ein­satz der Brüs­seler Büro­kraten denn noch den Trend zu immer weniger Gesetzen und Ver­ord­nungen? Müssten wir nicht noch immer unter ange­nehmem Glüh­bir­nen­licht leben? Warum sind Sie nur so undankbar?

Seien Sie bitte end­lich ein­sichtig, Sie haben doch keine andere Wahl. Daher werden Sie einer EU-​Steuer – die allein in der BRD erhoben wird – selbst-​verständlich nicht wider­spre­chen, denn Sie sind sich Ihrer Ver­ant­wor­tung bewusst.

Wer sonst, wenn nicht der deut­sche Michel, sollte den Euro und die davon abhän­gigen Banken mit seinem gesamten Pri­vat­ver­mögen stützen? Wer sonst, wenn nicht Sie, der sich über viele Jahr­zehnte, wenn nicht sogar hun­derte von Jahren, mit den Früchten seiner eigenen Arbeit berei­chert hat?

Sie haben die große Ehre, in einem der zah­lungs­kräf­tigsten Länder der Welt leben zu dürfen. Daher ent­behrt es jeder Grund­lage, über neue und höhere Steuern auch nur im Ansatz zu diskutieren.

Die BRD war immer Export­welt­meister und wird es auch bleiben. In der Ver­gan­gen­heit haben wir sehr viele Güter expor­tiert, in Zukunft werden wir den Export im Wesent­li­chen auf Ihr “hart ver­dientes Geld” kon­zen­trieren, wie es ein Leser von Hart​geld​.com auf den Punkt brachte.

Es ist an der Zeit, dass Sie, der Bürger, Ihre wahre Ver­pflich­tung als Bürge erkennen und dieser auch nachkommen.

Das bedeutet, Sie dürfen die finan­zi­elle Ver­ant­wor­tung für fast 500 Mil­lionen EU-​Bürger über­nehmen und wenn die USA Frau Merkel ganz lieb bitten, dann wird unsere, dem Volk stets erge­bene Kanz­lerin natür­lich nicht zögern, auch unseren Freunden und lang­jäh­rigen treuen Besat­zern über dem großen Teich, mit Ihren Steu­er­gel­dern trös­tend unter die mor­schen Arme zu greifen.

In diesem Sinne: Halten Sie den Mund und zahlen Sie gefälligst.

Ihre BRD-”Regierung”.

Quelle: Wahr​heiten​.org

Die Ver­öf­fent­li­chung wurde von “Wahr​heiten​.org” geneh­migt. Danke !

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Kategorie » Deutschland, EU/Brüssel, Finanzkrise, Steuerpolitik « | Tags » , , , «

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