Von eb | Antiferengi | Föderalismusreform, Hochschul- reform, Gesundheitsreform, Rentenreform…… Und und und. Die gescheiterten Modelle einer rot-grünen Ägide aus der Vergangenheit werden bleiern …
… beibehalten und stricken sich im Dogma der Unantastbarkeit einer neoliberalen Modellvor- gabe, unverändert über Details das eigene Netz zur Existenzberechtigung.
Bei der X-ten Gesundheitsreform z.B. sehe ich schon gar nicht mehr eine Dis- kussion zwischen politischen Kontrahenden, sondern lediglich noch die neu- erliche Etablierung über sich selber. Ich könnte mich über einen Philipp Rösler sicher zu Recht aufregen.
Dass der Mann aber lediglich ein gescheitertes Modell der Privatisierung ganz besonders schlecht weiter strickt, geht im Sumpf einer unveränderten Gleichbe- handlung doppelt unter.
Die SPD holt dafür ihre alten Schergen zurück und beweist damit, dass sie sich keinen Zentimeter aus der Kontrolle und Mitbestimmung alter Pferdeflüsterer entfernt hat, die sich lediglich einer neuen Zeit mit einer neuen Rhetorik ange- passt haben.
Eine Zeit die gemerkt hat, dass man den Bogen des Leistungsbedarfes und der Kalkulation von jedermann nach seinem Zweckwert, zumindest nicht publikums- wirksam allzu überspannen darf, wenn man alte Positionen dabei nicht verlieren will.
An was hier gestrickt wird, ist noch nicht ganz untergegangen. Aber das Priva- tisierung und Effizienzkalkulationen aufgrund eines Handelskonzeptes über Eigenverantwortung selbst noch an den ehernsten Bastionen der Menschlich- keit rüttelt, welche die Dinge dann in die Richtung lenken, die des Flüsterns mächtig sind, verschwindet in der Akzeptanz von Überlegungen, die sich ledig- lich weiterbewegen müssen.
Und in der Hilflosigkeit der eigenen fehlenden Fähigkeit über Sachzwänge hin- aus zu blicken, holt man sich die Mithilfe derer, die als Gegner einer Zweiklas- sengesellschaft auftreten, aber für die arbeiten, welche eine Dreiklassengesell- schaft aufgebaut haben.
Derer, die im Wahn der eigenverantwortlich gestörten Dynamik alles losgetre- ten haben, um aufs neue denen die Verantwortung zu übertragen, die zwar adaptiv, aber unverändert die eigene Ideologie konstruktiv beratend unter Volk und Politik mischen.
Und so werden sie die Welt wieder mit ihren Studien überschütten, und der kal- te Atem der Sachdienlichkeit wird weiter seinen Keil in die Herzen der Menschen treiben. Und so beraten, – werden wieder mal alle wissen was richtig-, aber keiner mehr fragen was falsch ist.
Ich sehe keine Hoffnung mehr auf Wahrheit.
Quelle: Antiferengi
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