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Schamlose EU-​Korruption

Dienstag, 01. Februar 2011-9:46 -|- Eingestellt von: |

Flagge EU-BudgetVon Anders Bruun Laursen | Euromed​.dk | – Zusammen– fas­sung: Es ist seit langem klar, dass der Umgang der EU mit anver­trauten Gel­dern der Steu­er­zahler mehr als frag­lich ist. (Anm. d. Red.: Der Autor ist Däne, even­tu­elle Fehler im Text sind bitte zu entschuldigen)

Nun scheidet ein nie­der­län­di­sches Mit­glied, Maarten Eng­wirda, nach 15 Jahren Dienst aus dem EU-​Rechnungshof (ERH) und äußert ver­nich­tende Kritik an dem EU-​Finanzmanagement: Kritik wurde ver­wäs­sert oder ver­boten. Der ERH mani­pu­liere seit vielen Jahren die Posten.

Der ehe­ma­lige EU-​Kommissar für Maß­nahmen gegen Betrug, heute Ver­kehrskom– missar, Siim Kallas, der zuvor lang­jäh­riges Mit­glied der Sowje­ti­schen Kom­mu­nisti– schen Partei war, übte enormen Druck auf die Prüfer, damit sie Unre­gel­mä­ßig­keiten dulden sollten!

Der Rech­nungshof stimmt zu: 90% der EU-​Ausgaben, die aus dem Haus­halt bezahlt werden, sind nicht regel­mässig und werden nicht erläu­tert — wie ille­gale Ver­gaben von Ver­trägen im Wert von ins­ge­samt 4 Mrd. €.

Die ehe­ma­lige Haupt­buch­hal­terin der Euro­päi­schen Kom­mis­sion, Marta Andreasen, wurde ent­lassen, weil sie die Posten, die nicht erläu­tert waren, in der Jah­res­bi­lanz nicht gut­heissen wollte! Sie stimmt mit Eng­wirda überein und sagt:

“Die EU redet von Fair­ness, aber das ist gleich­be­deu­tend mit finan­zi­eller Kor­rup­tion und Ver­schwen­dung. Als poli­ti­sche Ein­heit stinkt die EU zum Himmel. Ich war Zeugin der Arm-​Verdrehung der Prüfer jedes Mal, wenn sie ver­suchten, die Aus­fälle der EU Bilanzierungs-​und Steue­rungs­sys­teme bloß­zu­legen. Sie gerieten unter rie­sigen Druck, um den Buch­hal­tungsbe– trug zu vertuschen.”

Counter Balance, eine Gruppe von NROs, haben € 1,1 unter­sucht, die in jähr­li­cher Unter­stüt­zung durch die von Steu­er­zah­lern finan­zierte Euro­päi­sche Inves­ti­ti­ons­bank für Afrika und die Karibik vor­ge­sehen waren. Sie macht gel­tend, dass das Geld in afri­ka­ni­sche Banken, ein Steu­er­pa­ra­dies in Luxem­burg sowie in eine nige­ria­ni­sche Bank ver­schwunden sei, gegen deren CEO wegen Betrugs ermit­telt werde. EU-​Steuerzahler garan­tieren für die Zuschüsse – und zwar ohne Erläuterung.

Die EU schmeisst 66 Mio. € pro Jahr auf Umwelt-​NGOs, deren Auf­gabe es ist, als die “Stimme des Volkes” Lob­by­ismus bei den Euro­kraten zu betreiben, um deren völlig unnö­tige Bekämp­fung eines inexis­tenten Kli­ma­wan­dels (CO2) mit gewal­tigem Anstieg der Ener­gie­preise zur Folge zu bekräf­tigen, zum Fenster hinaus.

EMA, die “Arz­nei­mittel Agentur” der EU, ist mit “Pati­en­ten­ver­tre­tern”, die ein­fach von den Pharma-​Konzernen bezahlt werden, gestopft, so dass sie eher die Inter­essen der phar­ma­zeu­ti­schen Unter­nehmen als die Inter­essen der Pati­enten (Schwei­ne­grippe– imp­fungen 2010) wahrnehmen.

Man kann sich wun­dern, dass “unsere” soge­nannten “Poli­tiker” nicht pro­tes­tieren. Der Grund könnte durch die Tat­sache beleuchtet werden, dass die Hof-​Eigentümer unter den Abge­ord­neten der regie­renden däni­schen Libe­ralen und Kon­se­va­tiven die­je­nigen sind, die die größten Summen von Agrar­sub­ven­tionen beziehen. Euro­kraten haben soeben sich selbst eine Lohn­er­hö­hung von 3,7% durch die Euro­kraten des EU Ge– richts­hofs gewährt, wäh­rend sie die Euro­päer durch strenge Spar­maß­nahmen in die Armut treiben.

Die EU-​Kommission hat viele ehe­ma­lige Kom­mu­nisten als Kom­mis­sare, was nicht ver­wun­der­lich ist, da der EU-​Kommissionspräsident, Bar­roso, ein alter mao­is­ti­scher Ter­ro­rist ist! Der frü­here rus­si­sche Dis­si­dent, Wla­dimir Bukowski, der Zeuge für Boris Jeltsyn war und einen groß­ar­tigen Ein­blick in geheime sowje­ti­sche Doku­mente hatte, sagt, die EU sei in vie­lerlei Hin­sicht die UdSSR noch einmal — daher der Name EUdSSR!

Das ist auch nicht ver­wun­der­lich, da einer der EU “Urheber” der kom­mu­nis­ti­sche Club of Rome Rocke­fel­lers ist, wo Bar­rosos Vor­gänger, Jac­ques Delors, Ehren­mit­glied ist — ebenso wie er Mit­glied des World Poli­tical Forum ist, das vom Erz­kom­mu­nis­tisten und Autor des Göt­zen­dienstes der Umwelt­schützer, Michail Gor­bat­schow, gegründet wurde.

Die Tat­sache, dass die EU in unde­mo­kra­ti­scher, kor­rupter und inkom­pe­tenter Weise mit unseren Steu­er­gel­dern umgeht, ist seit langem bekannt. Es ging sogar so weit, dass die EU eine ehr­liche Dänin, Marta Andreasen, die Haupt­buch­hal­terin der Euro– päi­schen Kom­mis­sion, für die Ver­wei­ge­rung, die Jah­res­bi­lanz wegen nicht geklärter Punkte, dh ille­gale Aus­gaben, zu geneh­migen, entliess.

In der Tat hat der EU-​Rechnungshof wäh­rend seiner 16 – jäh­rigen Exis­tenz noch nie einen EU-​Haushalt geneh­migt, und zwar wegen unge­klärter Aus­gaben. Hier ist eine humor­volle Beschrei­bung dieses “Fest­mahls des Biests” durch ein MdEP. Nicht nur die Kom­mis­sion, son­dern auch das EU-​Parlament zeigen sehr nied­rige Moral:

Im Jahr 2008 wurde kri­mi­neller Miss­brauch einiger Euro­pa­ab­ge­ord­neter in Form von Zuschüssen an Geld für Sekre­täre in Höhe von 100 Mio. EUR pro Jahr offen­ge­legt. Die EU-​Moral hat sich offenbar seitdem nicht verbessert:

EUOb­server 11 Jan. 2011: Ein nie­der­län­di­sches Mit­glied des Rech­nungs­hofs der Euro­päi­schen Union, ihr haus­halts­po­li­ti­sches Über­wa­chungs­büro, hat seinen Kol­legen und der Euro­päi­schen Kom­mis­sion eine “Kultur der Vertu– schung” und eine Tra­di­tion der Ver­wäs­se­rung der Berichte vorgeworfen.

Maarten Eng­wirda (links), als Ver­treter der Nie­der­lande in dem in Luxem­burg ansässi– gen Büro, trat im Januar nach 15 Jahren beim Rech­nungshof in den Ruhe­stand und fühlte sich schließ­lich frei, seine Mei­nung in einem Inter­view mit der nie­der­län­di­schen Mitte-​Links-​Tageszeitung, De Volks­krant, zu äussern.


“Es gab eine Praxis der Ver­wäs­se­rung oder gar Auf­he­bung aller Kritik. Ich wollte ein Buch schreiben, es machte mich alles so krank”.

Ins­be­son­dere wirft Herr Eng­wirda, ehe­ma­liger Poli­tiker und Führer der libe­ralen D66, der sozialen Partei, die stand­haft Pro-​EU-​und föde­ra­lis­tisch ist, seinen fran­zö­si­schen und ita­lie­ni­schen Kol­legen unter anderem diese Art von Akti­vität vor.

Aber er spricht auch von “schwerem Druck” sei­tens des dama­ligen Betrugs­be­kämp– fungs-​Kommissars, Siim Kallas, im Jahr 2005, damit das Gericht seine Stan­dards lockern sollte.

Laut dem Inter­view ging dieses Muster der Behin­de­rung bis nach 2005 weiter. Erst nachdem Herr Eng­wirda seine Kol­legen über­zeugt hatte, dass ihre Arbeit von den natio­nalen Rech­nungs­höfen zu über­prüfen sei, begannen sich die Dinge zu verän– dern. Seit 2008, sagt der Nie­der­länder, dass diese Art von Tätig­keit beendet worden sei.

Radio Nether­lands World­wide 11 Jan. 2011: Der Euro­päi­sche Rech­nungshof hat sys­te­ma­tisch die Zahlen in ihrem Geschäfts­jahr­be­richten mani­pu­liert. Herr Eng­wirda sagt, meh­rere Länder, dar­unter Frank­reich und Ita­lien, haben oft zum Betrug und zur Ein­schüch­te­rung im natio­nalen Inter­esse gegriffen.

Die Euro­päi­sche Kom­mis­sion dis­tan­zierte sich anschei­nend von der Ein­füh­rung einer stren­geren Über­wa­chung. Der litaui­sche EU-​Kommissar für Steuern, Zoll, Betrugsbe– kämp­fung und Revi­sion, Algir– das Semeta, hat die Kritik des Hol­län­ders zurückge– wiesen. Er sagt, die Euro­päi­sche Kom­mis­sion habe nie ver­sucht, die Mit­glieder des Rech­nungs­hofes zu beeinflussen.

MSN News 11 Jan. 2011: UKIP MdEP, Marta Andreasen (rechts), ehe­ma­lige Haupt­buch­hal­terin der Euro­päi­schen Kom­mis­sion, sagte: “Die EU spricht von Recht­schaf­fen­heit, aber es ist ein Syn­onym für Kor­rup­tion und Ver­schwen– dung. Als poli­ti­sche Ein­heit stinkt die EU zum Himmel.

Alles, was mich in Bezug auf die Ent­hül­lungen des ehe­ma­ligen Mit­glieds des Rech– nungs­hofes, Herr Eng­wirda, über­rascht, ist, dass sie nicht früher gekommen sind. Ich ver­mute, dass sein Gewissen ihn getrieben hat, und er musste zurück­treten, um die Wahr­heit über die Kor­rup­tion sowie den Betrug tag­täg­lich in den EU-​Institutionen bekannt zu geben.

Als ich Haupt­buch­hal­terin der Euro­päi­schen Kom­mis­sion war, erlebte ich enormen Druck, um die Wahr­heit über die EU-​Ausgaben zu ver­tu­schen und keine Kritik zu üben. Ich kann das, was Herr Eng­wirda sagt, unter­stützen, da ich bezeugte, wie den Rech­nungs­prü­fern der Arm ver­dreht wurde, jedesmal wenn sie ver­suchten, die Ver­säum­nisse in den EU Bilan­zie­rungs– und Kon­troll­sys­temen zu enthüllen.

Sie kamen unter rie­sigen Druck, um den Buch­hal­tungs­be­trug zu ver­tu­schen. Meiner Mei­nung nach ist der Euro­päi­sche Rech­nungshof keine unab­hän­gige Stelle, und man kann sich daher nicht auf ihn ver­lassen. Die struk­tu­relle Anord­nung der EU hat massi– ve Unre­gel­mä­ßig­keiten und Ver­schwen­dung in der EU-​Finanzierung ermög­licht. Ich habe absolut keine Hoff­nung, dass diese Situa­tion sich jemals ändern wird, bis Groß– bri­tan­nien sich aus der EU zurückzieht.”

The Tele­graph 9 Jan. 2011: Mehr als neun Zehntel des EU-​Haushalts im vergan– genen Jahr, d.h. Aus­gaben von £ 94 Mrd, seien von Unre­gel­mä­ßig­keiten, die die miss­bräuch­liche Ver­gabe von Auf­trägen im Wert von über £ 4 Mrd betru– gen, “wesent­lich beein­träch­tigt”, hat der Rech­nungshof der EU gefunden.

Die Ergeb­nisse kommen inmitten einer hit­zigen Debatte über die Größe des EU-​Haus– halts für das nächste Jahr sowie der For­de­rungen der Euro­päi­schen Kom­mis­sion und des Par­la­ments, natio­nalen Spar­pro­grammen durch die Erhö­hung von Brüs­sels Aus– gaben um sechs (2,9% wurde der Kom­pro­miss) zu trotzen – trotz 16 Jahren mit kri­ti­schen Berichten der Wirtschaftsprüfer.

Feh­ler­ni­veau nach wie vor hoch“, sagte Vitor Manuel da Silva Caldeira, Prä­si­dent des Rech­nungs­hofs, der eine leichte Ver­bes­se­rung zwi­schen 2008 und 2009 fest– stellt. “Fehler kommen ins­be­son­dere von 1. Fal­schen Ansprü­chen auf Zah­lung und Feh­lern des öffent­li­chen Beschaf­fungs­we­sens.” Die EU-​Prüfer warnten die Kommis– sion, dass 2. die Rück­kehr von Geld, das unre­gel­mäßig gezahlt wird, nicht beleuchtet werde.

Der Rech­nungshof findet wei­terhin 3. unre­gel­mä­ßige Zah­lungen in 214 geprüften Trans­ak­tionen der gewährten Land­wirt­schafts– und länd­li­chen Ent­wick­lungs­subven– tionen. Prü­fungen EU-​finanzierter Pro­jekte zeigten “quan­ti­fi­zier­bare Fehler”, die Aus– gaben von 9.5 Mrd. £ betrafen, mit “Nicht­ein­hal­tung der Ver­ga­be­vor­schriften für öffent­liche Auf­träge”, wobei Auf­träge im Wert von £ 4 Mrd. in Frage gestellt werden.

Die EUs 4. Agrar­aus­gaben ver­schlingen den größten Teil des Haus­halts, und zwar im Wert von 48,5 Mrd. £ im Jahr 2009, und Prüfer stellten eine wach­sende Feh­ler­quote fest, vor allem bei Men­schen, die Zah­lungen für “nicht för­der­fä­higes” Land oder in ei– nem ita­lie­ni­schen Fall, wo “die glei­chen Schafe für zwei ver­schie­dene Bauern gezählt wurden”, fordern.

Die Prüfer hoben 5. den Mangel an Kon­trollen, wie gesetz­lich erfor­der­lich, in Grie­chen– land hervor, um visuell zu über­prüfen, ob ein sub­ven­tio­niertes Gebiet nun tat­säch– lich Dau­er­grün­land ist, indem “Fotos deut­lich eine erheb­liche Dichte von Bäumen und Felsen zeigen”.

Rech­nungs­hof­be­amten haben wach­sende Besorgnis, dass, ins­be­son­dere in Groß– bri­tan­nien, die land­wirt­schaft­li­chen Sub­ven­tionen für Unter­nehmen wie Golf­klubs, Bau­träger oder Spe­ku­lanten, die in keine land­wirt­schaft­liche Tätig­keit enga­giert sind, mit Aus­nahme “das Land in gutem Zustand zu halten”, schlecht über­wacht werden. “Die Men­schen können hoch­wer­tige Sub­ven­tionen durch die Anmie­tung von land geringen Wertes bekommen. Wir denken, dieses Pro­blem ist größer als es scheint,” sagte ein Wirtschaftsprüfer.

6. Neun von 10 geprüften Stra­ßen­bau­pro­jekten in der gesamten EU wurden als Ver– fahren mit “unge­setz­li­cher Anwen­dung von Ver­ga­be­kri­te­rien” iden­ti­fi­ziert — obwohl die Regel-​Verletzungen erkannt wurden, bevor die Ver­träge finan­ziert wurden.

Marta Andreasen, ein UKIP MdEP im Aus­schuss für Haus­halts­kon­trolle, setzte den Bericht mit den lau­fenden Ver­hand­lungen über einen erhöhten EU-​Haushalt für 2011 in Verbindung.

“Die Euro­päi­sche Kom­mis­sion und das Euro­päi­sche Par­la­ment schreien nach einer 6 pro­zen­tigen Erhö­hung des EU-​Haushalts. Warum wollen sie mehr Geld verschwenden?”

fragte sie.

Mats Persson, Direktor des “Open Europe”, sagte:

“Bis die Mit­glied­staaten und die Euro­päi­sche Kom­mis­sion die system– inne­woh­nenden Mängel in Bezug auf die EU-​Ausgaben beheben, sollte über­haupt keine Rede von Haus­halts­er­hö­hungen sein.”

Siim Kallas (rechts) ist der Vize­prä­si­dent der Euro­päi­schen Kom­mis­sion und ehe– maliges 20 – jäh­riges Mit­glied der Sovje­ti­schen Kom­mu­nis­ti­schen Partei. Er stand für Maß­nahmen zur Betrugs­be­kämp­fung 2004 bis 2010 und ist jetzt EU-​Verkehrs-​Kom– missar. Herr Kallas kol­li­dierte mit dem Rech­nungshof über die Nut­zung der strengen Rech­nungs­le­gungs­stan­dards, die bedeu­teten, dass dem EU-​Jahresabschluss pein– licher­weise nie eine sau­bere Gesund­heits­be­schei­ni­gung gegeben wurde.

The Guar­dian 25 Nov. 2010: Hun­derte von Mil­lionen Pfund von der Euro­päi­schen Union zur Unter­stüt­zung der Armen in Afrika werden ohne öffent­liche Kon­trolle an Banken und pri­vate Wertpapier-​Gesellschaften über­geben und in Steu­er­oasen geschleust, so ein neuer Bericht.

Counter Balance, eine Gruppe von Nicht-​Regierungs-​Organisationen (NROs), hat die 1,1 Mrd. € der jähr­li­chen Bei­hilfe von der steu­er­zah­ler­fi­nan­zierten Euro­päi­schen Inves­ti­ti­ons­bank an Afrika und die Karibik unter­sucht. Es wird behauptet, das Bar­geld sei in afri­ka­ni­schen Banken, einer luxem­bur­gi­sche Steu­er­oase und einer nige­ria­ni­schen Bank, gegen deren Geschäfts­führer wegen Betrugs ermit­telt werde, verschwunden.

Die EIB ist in der Lage, Mil­li­arden an den Märkten zu leihen, um die Hilfs­fonds zu finan­zieren, weil es eine drei­fache AAA-​Rating hat. Dies bedeutet, dass Groß­bri­tan­nien und anderen füh­rende Volks­wirt­schaften der EU für ihre Dar­lehen haften. Der Bericht ver­ur­teilt die EIB für man­gelnde Kon­trollen und feh­lende Öffent­lich­keit in Bezug auf das, was mit dem Geld geschieht. “Die Bank gibt so gut wie keine Infor­ma­tionen darü– ber, wo dieses Geld landet.”

Jane Fae Ozimek, Govern­ment, 3. Dezember 2010: Die Regie­rung ver­schenkt Umwelt­ak­ti­visten, die dann mit dem Geld die Regie­rungs­po­litik zugunsten der Inter­essen und ideo­lo­gi­schen Vor­ur­teile der engen poli­ti­schen Eliten weiter ver­zerren, viel zu viel von unserem hart ver­dienten Geld .

Das ist das Ergebnis eines Berichts, Steu­er­zah­ler­fi­nan­zierte Umwelt­be­we­gung (pdf), in dieser Woche durch die Steuerzahler-​Allianz ver­öf­fent­licht. Der Bericht gibt eine Summe von £ 10,1 Mio. an, die 2009-​10 Umwelt­gruppen, deren Haupt­ziel es war, für wei­tere Ver­än­de­rungen Lobby zu betreiben, geschenkt wurde.

Die Allianz der Steu­er­zahler zitiert das Kli­ma­wan­del­ge­setz 2008, für das Umwelt– gruppen starken Lob­by­ismus betrieben, und die Regie­rung rechnet damit, es koste zwi­schen £ und £ 324 Mrd und 404 Mrd. Ein großer Teil der Lob­by­ar­beit, die heute in Groß­bri­tan­nien wei­ter­geht, würde nicht vor­kommen, wenn die Regie­rung nicht dafür zahlen würde. “Einige dieser Gruppen kriegen jedes Jahr immer Hun­dert­tau­sende von Pfund von den Steu­er­zah­lern. Sie betreiben Kam­pa­gnen für mehr grüne Steuern und Regeln, die die Ener­gie­kosten in die Höhe treiben. Das wird nor­male Fami­lien betreffen”

Die Beträge werden von den 66.000.000 €. die die EU an grüne Gruppen zahlt, damit sie bei der EU Lob­by­ismus betreiben können, in den Schatten gestellt. Eine NRO kann 70 Pro­zent ihrer Ein­nahmen von der EU bezahlt bekommen. Neun von 10 grünen NROs nehmen das Geld, und Fri­ends of Europe stei­gerte ihre Finan­zie­rung um 325 Pro­zent über mehr als ein Jahr­zehnt, dank den euro­päi­schen Steu­er­zah­lern. Über die Bedeu­tung der NROs für die EU – siehe hier und hier.

EUOb­server 24 nov. 2010: Europas Spitzen-​Gericht hat gegen einen Mit­glied­staat ent­schieden, eine EU Gehalts­er­hö­hung auf­grund des wirt­schaft­li­chen Abschwungs zu begrenzen, aus­ge­schlossen. Natio­nale Haupt­städte stimmten im Dezember 2009 für die Hal­bie­rung einer geplanten 3,7 pro­zen­tigen jähr­li­chen Erhö­hung der Gehälter für EU-​Beamte, aber am 24. November ent­schied der Euro­päi­sche Gerichtshof, dieser Zug sei illegal. Die Richter pro­fi­tieren davon.

23.04.2010 EUOb­server: Euro­päi­sche Pati­en­ten­gruppen, die für die Wahr– neh­mung der Inter­essen von Themen der medi­zi­ni­schen Ver­fahren in Bezug auf Gesund­heits­wesen, Ver­si­che­rungen und Phar­ma­kon­zerne errichtet wurde, werden in vielen Fällen durch Phar­ma­firmen finan­ziert, laut einem neuen Bericht. Diese Ver­treter werden von der Euro­päi­schen Kom­mis­sion und dem Euro­päi­schen Par­la­ment nominiert.

Die Lage wird dadurch erschwert, dass viele sol­cher Gruppen mit und im Vor­stand der Euro­päi­schen Arzneimittel-​Agentur (EMA) arbeiten — der­selben EU-​Agentur, die mit der Beur­tei­lung von Arz­nei­mit­teln im Block betreut ist. Transparenz-​Wachhunde sagen, die EMA tue nicht genug, um Inter­es­sen­kon­flikte zu ver­meiden.

Ein fri­scher Bericht des Transparenz-​Wachhundes, Cor­po­rate Europe Obser­vatory, wirft der EMA Miss­ver­wal­tung der Richt­li­nien in Bezug auf Inter­es­sen­kon­flikt vor, wobei sie Indi­vi­duen und Gruppen ermög­li­chen, fälsch­li­cher­weise zu sagen, dass sie nicht von der Phar­ma­in­dus­trie gespon­sert seien.

Das Doku­ment macht vier Vor­würfe wegen nicht-​veröffentlichten Inter­essen– konflikts

1. Der Bericht stellt fest, dass der Ver­treter der Euro­pean Fede­ra­tion of Neu­ro­lo­gical Asso­cia­tions (EFNA), einer Pati­en­ten­gruppe, die auch im EMA-​Vorstand sitzt, es un– ter­liess, die Konzern-​Finanzierung der EFNA in seiner EMA-​Erklärung über Interes– sen­kon­flikte anzu­geben, obwohl 91 Pro­zent des totalen Ein­kom­mens der Gruppe sich aus Spon­sor­spenden, dar­unter von Gla­xoS­mit­h­Kline, Novartis und Solvay, ergeben.

2. Eine zweite Gruppe, die auch einen Ver­treter im EMA-​Vorstand hat, das Euro­päi­sche Pati­en­ten­forum (EPF), erhält Hun­dert­tau­sende von Euro pro Jahr aus der Indus­trie, ein­schließ­lich Astra­Ze­neca, Novartis und Pfizer.

3. Zusätz­lich ver­tritt der stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende des Aus­schusses für for Orphan Medi­cinal Pro­ducts (COMP), einer Arbeits­gruppe der EMA, Eur­ordis, der Schir­morga– nisa­tion für sel­tene Leiden, die 23 Pro­zent ihrer Ein­nahmen aus Pharma-​Unternehmen erhält. Aber der stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende ver­säumte diesen Inter­es­sen­kon­flikt in der obli­ga­to­ri­schen jähr­li­chen Offen­le­gungs­er­klä­rung anzugeben.

4. Schließ­lich hat der Ver­treter der Euro­pean AIDS Tre­at­ment Group (EATG) in EMA’s Päd­ia­trie­aus­schuss (PDCO) auch keine Angaben von dem Bezug von über 80 Pro– zent ihrer Mittel von Spon­soren wie Pfizer und Roche gemacht.

Außerdem, so der Bericht, haben nur sechs von 22 Pati­en­ten­gruppen, die sich mit Lob­by­ar­beit in den euro­päi­schen Insti­tu­tionen befassen, sich die Mühe gegeben um sich beim Lob­by­re­gister der Euro­päi­schen Kom­mis­sion einzutragen.

“In der Tat, mehr als die Hälfte der Pati­en­ten­gruppen in EMA-​Ausschüs– sen werden von der Indus­trie gespon­sert,”

sagte der Autor des Berichts, Jens Clausen.

Die weit ver­brei­tete Praxis der Annahme einer Finan­zie­rung durch Unter– nehmen kann ernst­hafte Folgen haben. Es gibt ein grund­sätz­li­ches Risiko, dass das Kol­lektiv nicht wirk­lich Pati­en­ten­in­ter­essen, son­dern die Ansich– ten der Indus­trie ver­tritt.”

Spre­cher Martin Harvey sagte, dass in der Abwe­sen­heit von Geld von Big Pharma, die ein­zige Mög­lich­keit, Inter­es­sen­kon­flikt ganz zu ver­meiden, sei, die euro­päi­sche Pati­en­ten­gruppen öffent­lich zu finan­zieren. “Obgleich dann die Situa­tion wäre, die EU zahlt Pati­en­ten­gruppen, um bei sich Lob­by­ismus zu betreiben.”

Die Hof­be­sitzer unter den Par­la­ments­mit­glie­dern der regie­renden däni­schen Libe­ralen und Kon­ser­va­tiven Par­teien, erhalten die größten land­wirt­schaft­li­chen Unter­stützun– gen.

Kom­men­tare

Nichts ist neu, was die EU-​Korruption und Inkom­pe­tenz betrifft. Aber für mich ist es ver­wun­der­lich, der Rech­nungshof findet, dass mehr als 90% der EU-​Ausgaben “we– sent­lich von Unre­gel­mä­ßig­keiten betroffen” seien, sowie dass die EU ver­sucht, es zu vertuschen.

Dass ein ehe­ma­liges Mit­glied der Kom­mu­nis­ti­schen Partei der Sowjet­union, Siim Kal– las, EU-​Kommissar werden konnte, ist auch nicht ver­wun­der­lich, wenn man bedenkt, dass der EU–Kom­mis­si­ons­prä­si­dent, José Bar­roso, ein ehe­ma­liger mao­is­ti­scher Ter­ro­rist ist – und er scheint, die EU Kom­mis­sion mit unglaub­lich vielen Kom­mu­nisten bestückt zu haben! Dies unter­mauert bestimmt die Bezeich­nung, EUdSSR, ein­ge­führt vom ehe­ma­ligen sowje­ti­schen Dis­si­denten mit Ein­sicht in geheime Sowjet-​Dokumente, Vla­dimir Bukowsky.

So, die Frage ist: Sind die die Unre­gel­mäs­sig­keiten nur auf per­sön­liche Untreue zurück­zu­führen – oder werden die Gelder für ideo­lo­gi­sche Zwecke ver­schwendet, z.B. für den Bau des kom­mu­nis­ti­schen Welt­staats, durch Rocke­fel­lers Club of Rome be– schrieben, eine trei­bende Kraft hinter der selbst-​erklärten illu­mi­nis­ti­schen EU (explana– tory state­ment)?

Das Gehirn hinter dem Euro­me­di­ter­ranen Pro­jekt war Club of Rome Ehren­mit­glied, dama­liger EU Kom­mis­si­ons­prä­si­dent, Jac­ques Delors, der auch Mit­glied des World Poli­tical Forum des Kom­mu­nisten, Mik­hail Gor­ba­chevs ist!

Quelle: Euromed

Bild: © Euromed

Mit freund­li­cher Geneh­mi­gung des Autors Anders Bruun Laursen von “Euromed” zur Ver­öf­fent­li­chung hier auf Mein Poli­tik­blog. Dankeschön !

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