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	<title>Mein Politikblog &#187; Video/Mediathek</title>
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	<description>Infoportal Net News</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 18:14:51 +0000</lastBuildDate>
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		<title>WikiLeaks zu Afghanistan 3: TV Russia Today stellt Interview auf Youtube</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/07/29/wikileaks-zu-afghanistan-3-tv-russia-today-stellt-interview-auf-youtube/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg und Frieden]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Christoph R. Hörstel &#124; Hoerstel.ch &#124; Der englischsprachige TV-Sender „Russia Today“ hat gestern meine kritische Würdigung des WikiLeaks-Materials online gestellt. Bereits vor meinem Interview vom Montag hatte ich den russischen Freunden im Sender schriftlich meine kritische Haltung zu dem US-Material mitgeteilt. &#160; &#160; Quelle: Hoestel.ch – Mit freundlicher Genehmigung. Dankeschön ! Anmerkung: Hier findet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Christoph R. Hörstel | Hoerstel.ch | Der englischsprachige TV-Sender „Russia Today“ hat gestern meine kritische Würdigung des WikiLeaks-Materials </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=AvywJQ3m4Ps"><strong>online</strong></a><strong> gestellt.</strong></p>
<p> <span id="more-27358"></span>
<p>Bereits vor meinem Interview vom Montag hatte ich den russischen Freunden im Sender schriftlich meine kritische Haltung zu dem US-Material mitgeteilt. </p>
<p>&#160;</p>
<div style="padding-bottom: 0px; margin: 0px auto; padding-left: 0px; width: 425px; padding-right: 0px; display: block; float: none; padding-top: 0px" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:c2dd55ce-a889-4d56-9e73-b0f40fc6d5a4" class="wlWriterEditableSmartContent">
<div><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/AvywJQ3m4Ps&amp;hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/AvywJQ3m4Ps&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object></div>
</div>
<p>&#160;</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.hoerstel.ch/hoerstel/News/Eintrage/2010/7/28_WikiLeaks_zu_Afghanistan_3TV_Russia_Today_stellt_Interview_auf_Youtube.html" target="_blank"><strong>Hoestel.ch</strong></a><strong> – Mit freundlicher Genehmigung. Dankeschön !</strong></p>
<p><strong><font color="#ff0000">Anmerkung:</font> <strong>Hier findet Ihr <a href="http://www.meinpolitikblog.de/2010/07/28/wikileaks-zu-afghanistan-gesiebte-und-minder-wichtige-vorflle-wikileaks-gleichgeschaltet/">Teil 1</a></strong> | <a href="http://www.meinpolitikblog.de/2010/07/29/wikileaks-zu-afghanistan-2-new-york-times-mit-generalangriff-gegen-pakistan/" target="_blank">Teil 2</a></strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

 </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Was &#252;ber Geld und Krise inzwischen offen gesagt werden darf</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/07/28/was-ber-geld-und-krise-inzwischen-offen-gesagt-werden-darf/</link>
		<comments>http://www.meinpolitikblog.de/2010/07/28/was-ber-geld-und-krise-inzwischen-offen-gesagt-werden-darf/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:49:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Medien/Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Frank Schäffler]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Wahrheite.org &#124; &#8211; Können Sie sich noch an das Frühjahr 2008 erinnern? Und sagt Ihnen der Name “Bear Sterns” noch etwas? Im März 2008 konnte die US-Investmentbank nur knapp vor dem Kollaps gerettet werden und wurde JP Morgan zugeschanzt. Damals war es verpöhnt und völlig undenkbar, öffentlich von Rezession, De- pression, Finanzkrise, Staatsbankrott, Währungsreform [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Wahrheite.org | &#8211; Können Sie sich noch an das Frühjahr 2008 erinnern? Und sagt Ihnen der Name “Bear Sterns” noch etwas? Im März 2008 konnte die US-Investmentbank nur knapp vor dem Kollaps gerettet werden und wurde JP Morgan zugeschanzt.</strong></p>
<p> <span id="more-27325"></span>
<p>Damals war es verpöhnt und völlig undenkbar, öffentlich von Rezession, De- pression, Finanzkrise, Staatsbankrott, Währungsreform oder gar vom Ende des Euro zu sprechen. Heute, nur zwei Jahre später, sind diese Themen bereits Be- standteil der täglichen Pressemeldungen. Ein Grund zur Hoffnung?</p>
<p>Sicherlich nicht, denn in den Medien wird nach wie vor nur das publiziert, was die Systemjournalisten wissen, verstehen und was sie sich auch vorstellen können. Sie berichten immer nur das, was sich gerade vor ihren Augen real abspielt. Daher auch der Name “Nachrichten”, weil alles immer erst “danach berichtet” wird.</p>
<p>All das hat weniger mit Zensur von oben zu tun, als vielmehr mit der Schere im Kopf der Medienschreiberlinge. Welcher Redakteur würde schon freiwillig einen kritischen Bericht verfassen, welcher seine Abhängigkeit von der Willkür der Banken und die quasi <a href="http://www.wahrheiten.org/blog/2010/07/14/kreditsklaven-an-die-ruder-die-freiheit-bitte-an-der-tuer-abgeben/">Leibeigenschaft von Kreditnehmern</a> beschreibt, wenn er höchstpersönlich sein Haus, sein Auto, seine Multimediaanlage und seinen Ur- laub nur mit Mitteln seiner Bank finanziert hat?</p>
<p>Für diese Menschen kann nicht sein, was nicht sein darf. Es sei denn, sie erken- nen es irgendwann von selbst. Ganz schlicht könnte sie aber auch die Realität einholen, indem sogenannte “Experten” die undenkbaren Dinge aussprechen, womit sie den Fakten nicht mehr ausweichen können. So spricht beispielsweise ein <a href="http://derstandard.at/1277338642328/STANDARD-Interview-OeVP-Klubchef-Kopf-Unsere-Steuerquote-ist-nahe-an-der-Sklaverei">der Standard</a>-Interview vom 21.07.2010 die überbordende steuerliche Aus- beutung der Bürger an, die ein braver Lohnsklave – eben viele Journalisten – nicht in Frage zu stellen wagt:</p>
<blockquote><p><strong>Angesichts der vielen, neuen Steuerideen verweist Kopf auf die schon bestehende Steuerlast: “Unsere Abgaben- und Steuerquote ist mit 43 Prozent schon jetzt nahe an moderner Sklaverei.” </strong></p>
<p><strong>Er sei aber auch mit Nachdruck gegen höhere Steuern auf Vermö- gen, betont der ÖVP-Klubobmann. “Vermögen in seiner Substanz zu besteuern bedeutet Enteignung. Deshalb bin ich auch gegen ei- ne Erhöhung der Grundsteuer, die letztlich den Mittelstand trifft.”</strong></p>
</blockquote>
<p>Richtig, diese Besteuerung ist nichts anderes mehr, als moderne Sklaverei. Gutmenschen bezahlen diese immensen Abgaben natürlich gerne, tun sie damit doch auch ihrem Gewissen etwas Gutes.</p>
<p>Sich über Steuern und Versklavung zu äußern ist allerdings noch keine Sensa- tion. Dagegen führt der Artikel von <a href="http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/542532/index.do?from=suche.intern.portal">Die Presse</a> – ebenfalls wie der Standard aus Österreich – vom 25.02.2010 durchaus zu einem kurzen Moment des Staunens, denn vor zwei Jahren waren solche Aussagen noch gänzlich undenkbar, schon gar nicht im Mainstream:</p>
<blockquote><p><strong>Thorsten Polleit: Man muss sagen, dass die derzeitige Erschütte- rung der Finanzmärkte dramatisch ist. Und es stellt sich die Fra- ge, was der Grund für diese Erschütterung ist. Man hört, dass der Kapitalismus versagt hat, dass Investoren und Sparer gierig wa- ren, dass Finanzprodukte nicht hielten, was sie versprochen ha- ben. Ein wichtiger Aspekt wird aber immer noch ausgeblendet: die Rolle des Geldes beziehungsweise des Geldsystems.</strong></p>
<p><strong>[...]</strong></p>
<p><strong>Wir haben weltweit ein staatlich monopolisiertes Geldsystem, bei dem Geld durch Kreditvergabe in Umlauf gebracht wird. Kredit erhöht also die Geldmenge. Das führt systematisch zu Störungen in der gesamtwirtschaftlichen Produktion und zu diesen Konjunk- turzyklen. Wenn im Zyklus der Abschwung kommt, wird mit noch mehr Krediten gegengesteuert, was zu weltweiten Geldüberflu- tungen führt. Wenn wir diese Zyklen loswerden wollen, müssen wir darüber nachdenken, das Geld in seiner bisherigen Form zu reformieren.</strong></p>
<p><strong>[...]</strong></p>
<p><strong>Das hieße aber auch, dass wir auf eine gewaltige Währungsre- form zusteuern.</strong></p>
<p><strong>Polleit: Ja, so ist es. Derzeit versuchen die Notenbanken ver- zweifelt, eine Kontraktion des Systems – also Deflation – zu verhindern. Das geschieht, indem Geld aus dem Nichts geschaf- fen wird. So etwas wird wohl in Inflation münden. Die Probleme werden durch Ausweitung der Geldmenge aber nicht aus der Welt geschafft.</strong></p>
</blockquote>
<p>So schnell kann sich alles ändern. Wenn Sie heute nach vorne blicken und die Behauptungen bzw. Prognosen der verschiedensten “Untergangspropheten” hören, stellen Sie sich häufig die Frage, ob und wie das Gesagte denn wirklich geschehen wird. Wenn dann alles wie vorausgesagt und noch viel schlimmer eingetreten ist, schauen Sie zurück und fragen sich, wie Sie überhaupt daran zweifeln konnten.</p>
<p>Selbst solche höchst speziellen Themen wie die angebliche Manipulation des Goldpreises, waren und sind in den Augen der meisten Finanzfachleute und Spekulanten nur schwammige Spinnereien von Amateuren. Was ist geschehen, dass nun sogar ein derartig verschworener Gedanke am 23.07.2010 in <a href="http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/rohstoffe/tid-19212/gold-manipulierte-preise_aid_532716.html">Focus Money</a> erschien?</p>
<blockquote><p><strong>„Ich denke, es ist ein schmaler Grat zwischen Intervention und Manipulation“, sagt Erste-Bank-Experte Stöferle. „Dass bei Anleihen und Währungen massiv interveniert wird, ist offiziell und legitimiert. Dass ein steigender Goldpreis nachlassendes Vertrauen in das Finanz- und Währungssystem signalisiert, liegt auf der Hand. Dass daran weder Notenbank noch Politik Interes- se haben, ist ebenso logisch. Insofern sind die Motive für ein Drücken des Preises klar und plausibel. Es wäre also naiv zu glauben, dass dies bei Gold nicht stattfinden würde“, so Stöferle.</strong></p>
<p><strong>[...]</strong></p>
<p><strong>Insgesamt ist sehr schwer zu sagen, ob das offizielle Zentral- bankgold tatsächlich in den Tresoren vor sich hin schlummert. „In den USA wurden die Goldbestände seit mehreren Dekaden nicht mehr auditiert“, sagt Stöferle. Nach offizieller Sprachregelung der US-Notenbank wäre solch eine Überprüfung zu teuer. </strong></p>
<p><strong>Dies lässt die Gold-Bullen aufhorchen. Wurden die Notenbank-Goldbestände bereits verpulvert, um das Angebot zu steigern und so den Preis des für viele einzig wahren Geldes zu drücken? „Die Zentralbanken stehen bereit, Gold in zunehmenden Mengen zu verleihen, sollte dessen Preis steigen“, erklärte 1998 der dama- lige US-Zentralbankchef Alan Greenspan.</strong></p>
</blockquote>
<p>Ganz glauben mag der Autor des Focus-Artikels die Zitate seiner Quellen offen- bar noch nicht, es passt wohl nicht in seine Denkwelt. Auch hier wird die Realität nachhelfen und zu späterer Einsicht führen. Immerhin, 2008 gab es derartige Überlegungen in dieser Form in den Massenmedien noch so gut wie gar nicht – es scheint wohl dem einen oder anderen Journalisten allmählich zu dämmern, dass nicht alles so ist, wie sie immer glaubten.</p>
<p>Vom Fehler im Geldsystem “darf” – weil unddenkbar – allerdings nach wie vor nicht laut gesprochen werden. Zumindest ist in den Massenmedien nicht offiziell die Rede davon, abgesehen von den Vorstößen einzelner bekannter Wissender, wie beispielsweise von Dirk Müller, dem “Mr. DAX”, in der ZDF-Talkshow “Markus Lanz” Ende April 2010:</p>
<p>&#160;</p>
<div style="padding-bottom: 0px; margin: 0px auto; padding-left: 0px; width: 425px; padding-right: 0px; display: block; float: none; padding-top: 0px" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:3ae7e1d9-3a4e-409b-9946-6a953860c36d" class="wlWriterEditableSmartContent">
<div><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FZqpg2SR7eo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FZqpg2SR7eo&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object></div>
</div>
<p>&#160;</p>
<p>Auch in der Politik gibt es solche Vorstöße. FDP-Abgeordneter Frank Schäffler scheint eines von ganz wenigen Mitgliedern im deutschen Bundestag zu sein, welche unser Geld- und Finanzsystem vom Prinzip her verstanden und durch- schaut haben – wenn nicht sogar der Einzige mit diesem Wissen.</p>
<p>Herr Schäffler ist inzwischen ein bekannter Name bei den alternativen Medien geworden. In einem Interview mit Michael Mross vom April 2010 vernehmen wir unerhört wahre Worte von einem Volksvertreter aus Berlin:</p>
<p>&#160;</p>
<div style="padding-bottom: 0px; margin: 0px auto; padding-left: 0px; width: 425px; padding-right: 0px; display: block; float: none; padding-top: 0px" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:4744c571-4b9a-463c-b430-d8b2bab9ae33" class="wlWriterEditableSmartContent">
<div><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/FawLtMZsJSs&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/FawLtMZsJSs&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object></div>
</div>
<p>&#160;</p>
<p>Dies scheint jedoch wirklich zuviel des Guten zu sein, denn zwar wird Frank Schäffler in der Öffentlichkeit als Finanzexperte der FDP genannt, aber zum Thema Geldsystem, dessen eingebautem Selbstzerstörungsmechanismus und der Zinseszins-Exponentialfunktion, wird er dann doch nicht von der System- presse zitiert. Außerdem trat er vor wenigen Wochen von seinem Amt als Ob- mann der Liberalen im Finanzausschuss zurück – oder er musste.</p>
<p>Könnten Sie sich vorstellen, dass der Film “<a href="http://video.google.com/videoplay?docid=-2537804408218048195#">Fabian – Gib mir die Welt plus 5%</a>” einmal im öffentlichen Verdummungsprogramm zur besten Sendezeit ausge- strahlt wird? Das wird momentan noch niemand für möglich halten – ebenso wie vor zwei Jahren auch niemand an der Stabilität des Euro gezweifelt hat? Warten wir es ab.</p>
<p>Bis es soweit ist, können Sie ja schon einmal mit einer Privatvorführung im Freundeskreis beginnen und mit den <a href="http://www.wahrheiten.org/blog/geld-luege/">Geld-Aufklärungsfilmen</a> spannende Diskus- sionen anregen. Da das Thema Geld bzw. Geldschöpfung real nachvollziehbar ist, handeln Sie damit völlig unauffällig.</p>
<p>Erwarten Sie aber bitte nicht, dass Ihre Freunde nach den Videos vor Ihnen auf die Knie fallen und Ihnen vor Dankbarkeit die Füße küssen. Seien Sie zunächt einfach nur froh, wenn sie Ihnen die Freundschaft nicht kündigen, weil Sie ein so naiver “Verschwörungsheini” zu sein scheinen.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.wahrheiten.org/blog/2010/07/27/was-ueber-geld-und-krise-inzwischen-offen-gesagt-werden-darf/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Wahrheitenorg+%28Wahrheiten.org%29" target="_blank"><strong>Wahrheiten.org</strong></a><strong> – Mit freundlicher Genehmigung. Dankeschön !</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

 </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tod an der Rampe</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/07/27/tod-an-der-rampe/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 15:34:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft/Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Katastrophen/Unglücke]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Jens Berger &#124; Der Spiegelfechter Wieviel Geld ist ein Menschenleben wert? Wieviel Geld sind neunzehn (Anm. d. Red.: inzwischen 20) Menschenleben wert? Die Katastrophe, die am Samstag neunzehn Todesopfer und über 515 – teil- weise schwer – Verletzte forderte, war offensichtlich eine Sollbruchstelle in einem desaströsen Sicherheitskonzept, das streng nach ökonomischen Inte- ressen aufgestellt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Jens Berger | Der Spiegelfechter</strong></p>
<p><strong>Wieviel Geld ist ein Menschenleben wert? Wieviel Geld sind neunzehn</strong> <em>(Anm. d. Red.: inzwischen 20)</em><strong> Menschenleben wert?</strong></p>
<p><span id="more-27306"></span></p>
<p>Die Katastrophe, die am Samstag neunzehn Todesopfer und über 515 – teil- weise schwer – Verletzte forderte, war offensichtlich eine Sollbruchstelle in einem desaströsen Sicherheitskonzept, das streng nach ökonomischen Inte- ressen aufgestellt wurde. Wahrscheinlich hat nur das relativ kühle Wetter eine noch größere Katastrophe verhindert.</p>
<p>In einer gerechten Welt würden den Verantwortlichen aus den Reihen der Politik, der Veranstalter und der Polizei hohe Strafen drohen – im real existierenden Ruhrpottfilz können die Verantwortlichen indes darauf zählen, dass die Ermittlungen im Sande verlaufen und sie sich ihrer Verantwortung entziehen können.</p>
<p><strong>Sollbruchstelle Rampe</strong></p>
<p>Als sich im Januar 2006 bis zu zwei Millionen Gläubige in Mekka zur Haddsch versammelten, kam es an einer Zugangsrampe zur Katastrophe, bei der 346 Pilger in einer Massenpanik zu Tode getrampelt wurden. Die Veranstalter reagierten auf diesen Vorfall – seitdem werden die Rampen und Zugangswege videoüberwacht und beim geringsten Zeichen eines gefährlichen Gedrängels werden nicht nur die hinteren Zugangswege dicht gemacht, sondern auch seitliche Fluchtwege geöffnet. Natürlich kosten solche Sicherheitsvorkehrungen Geld. Wenn man Großveranstaltungen an Orten durchführen will, an denen es natürliche oder bauliche Engpässe gibt, sind sie jedoch alternativlos. Es sei denn, man nimmt bei der Planung billigend Tote in Kauf.</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:08667180-91d3-477c-b5c0-ce1ff1626dc3" class="wlWriterEditableSmartContent" style="padding: 0px; margin: 0px auto; width: 425px; display: block; float: none;">
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OfQjXi3J3ns&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/OfQjXi3J3ns&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en"></embed></object></div>
</div>
<p>Wenn ein Katastrophenforscher ein Computermodell entwickeln will, an dem er die Gefahren einer Massenpanik illustrieren kann, so taugt das Sicherheits- und Wegekonzept der Loveparade 2010 in Duisburg als ideales Vorbild: Man nehme ein Gelände, das zu allen Seiten eingegrenzt ist und maximal 250.000 Besucher aufnehmen kann.</p>
<p>Nun setze man die Zahl der potentiellen Besucher auf über eine Million und führe sie durch zwei 18 Meter breite Tunnel mit einem kombinierten Durchflussvermögen von <a href="http://www.wissenslogs.de/wblogs/blog/fischblog/verhaltensforschung/2010-07-25/loveparade-ungl-ck-in-duisburg-war-der-eingang-gro-genug">maximal 60.000 Besuchern/Stunde</a> auf eine zentrale Rampe, auf der es einen zentralen – wenige Meter breiten – Eingang gibt. Dann schließe man diesen, sobald 250.000 Besucher das Gelände betreten haben. Ohne intelligente Frühwarn-, Steuerungs- und Notfallsysteme <strong>muss</strong> ein solches Modell in einer Katastrophe enden.</p>
<p>Zynisch könnte man sagen, dass die zentrale Rampe eine Sollbruchstelle war. Die beiden Zugangstunnel taten ihr übriges, ebenso wie die lebensgefährliche Entscheidung der Polizei, den Zugang zum Gelände zu schließen, ohne zuvor die Zugangswege zu den Tunneln abgeriegelt zu haben. So baute sich von hinten ein immer größerer Druck auf, der vorne kein Ablassventil finden konnte.</p>
<p>Als die ersten Besucher eine schmale Betontreppe als Ausweg ausmachten, begann die eigentliche Katastrophe – die Massen drängten zur Treppe, so dass es für die Eingezwängten in Nähe der Treppe nur noch die Flucht nach oben gab, die für viele Besucher mit einem tödlichen Sturz endete, der die Panik der unten stehenden Masse nur noch erweiterte.</p>
<p>Das Ende ist bekannt. Wer nun von einer großen Katastrophe spricht, sollte sich allerdings vor Augen führen, wie groß die Opferzahl gewesen wäre, wenn am Samstag vor Ort nicht 20°C, sondern wie eine Woche zuvor 32°C gewesen wären.</p>
<p><strong>Der Veranstalter</strong></p>
<p>Für Rainer Schaller ist die Loveparade ein Marketing-Instrument. Schaller ist Besitzer der Fitness-Studio-Kette McFit, die jährlich rund 200 Mio. Euro Umsatz macht. Warum der Unternehmer die Loveparade vor vier Jahren übernommen hat, erklärte er vor einem Jahr in einem <a href="http://www.handelsblatt.com/mcfit-chef-rainer-schaller-ich-bin-100-prozent-risikobereit;2434073">Interview</a> mit dem Handelsblatt:</p>
<blockquote><p><strong><span style="text-decoration: underline;">Handelsblatt:</span> Wie wichtig war für Sie der Einstieg bei der Love Parade?<br />
</strong></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Schaller:</span> Nachdem die Love Parade 2004 und 2005 ausgefallen war, haben wir das Event 2006 reanimiert. Wir wollten mit ei- nem relativ kleinen Budget einen hohen Bekanntheitsgrad erzie- len. Ich war bei renommierten Werbeagenturen, die mir sagten, dass man im Jahr zwischen acht bis zehn Millionen Euro braucht, um seinen Bekanntheitsgrad zu steigern. </strong></p>
<p><strong>Und das war einfach damals vom Budget nicht möglich. Wir ha- ben uns lange überlegt, was wir denn Verrücktes machen kön- nen, um bekannter zu werden. Wir haben uns für die Love Parade entschieden. Das war ein Himmelfahrtskommando.</strong></p></blockquote>
<p>Im gleichen Interview bekennt Schaller, immer 100% Risiko zu gehen. Um maxi- male Werbeeffekte bei minimalem Budget zu verwirklichen, hat Schaller wohl auch bei der Loveparade in Duisburg auf Kosten der Sicherheit gespart. Ein alternatives Sicherheitskonzept, das von den lokalen Polizeibehörden entwor- fen wurde und die am Gelände vorbeilaufende A 59 als zweiten Zugangsweg vorsah, verwarfen die Organisatoren und die Verantwortlichen der Stadt Duis- burg mit der Begründung, es sei zu „aufwändig“ – sprich, „zu teuer“.</p>
<p>Dass der Veranstalter Lopavent mit gezinkten Karten spielt, bewies er bereits im Vorfeld, als er kritische Fragen von Journalisten mit dem Hinweis abbügelte, das Gelände würde 400.000 bis 500.000 Menschen fassen – wohl wissend, dass die Genehmigung der Stadt Duisburg explizit 250.000 Besucher als maxi- male Obergrenze nennt.</p>
<p>Harte Kritik gegen Lopavent und Schaller gibt es mittlerweile von allen Seiten. So wirft beispielsweise der professionelle Konzertveranstalter Marek Lieber- berg, der unter anderem Rock am Ring organisiert, den Veranstaltern „Profitgier und Unvermögen“ vor und lässt sich von der Süddeutschen mit den Worten <a href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/tote-auf-der-loveparade-schuldfrage-geltungssucht-profitsucht-und-amateurismus-1.979458-2">zitieren</a>:</p>
<blockquote><p><strong>„Das ist kein tragisches Unglück, sondern ein Verbrechen“</strong></p></blockquote>
<p><strong>Der Bürgermeister, der Ordnungsdezernent und der Polizeipräsident</strong></p>
<p>Es ist fraglich, ob eine Stadt wie Duisburg überhaupt eine Veranstaltung austra- gen kann, auf der man über eine Million Besucher erwartet. Im letzten Jahr sollte Bochum Austragungsort der Loveparade sein. Die Loveparade 2009 schei- terte jedoch an dem Veto des Bochumer Polizeichefs Thomas Wenner, der der Veranstaltung wegen der „Enge des Veranstaltungsraums“ und der „Dysfunk- tionalität der Zu- und Abströme“ untersagte.</p>
<p>Wäre Wenner, der sich damals gegen teils harsche Kritik aus Politik und Medien wehren musste, Polizeipräsident von Duisburg, wären die neunzehn Todesopfer vermutlich noch am Leben. Sein Duisburger Kollege Detlef von Schmeling ließ sich allerdings, trotz Warnungen aus dem eigenem Hause, von der Politik über den Tisch ziehen.</p>
<p>Im Kollegenkreis hieß es bei Duisburger Polizei, dass der Zugangstunnel eine „Todesfalle“ sei. Kein Polizist wollte und konnte sich vorstellen, dass eine Menge von 500.000 bis einer Million Menschen ungefährdet diesen Tunnel als Ein- und Ausgang benutzen könnte. Polizisten, die bei der Loveparade 2008 in Dortmund vor Ort waren, berichteten den Duisburgern vom massiven Problemen mit dem Zugang in Dortmund – der war 180 Meter breit und nicht 18 Meter wie in Duisburg.</p>
<p>Das „alternative“ Sicherheitskonzept der Polizei wurde allerdings aus Kosten- gründen verworfen. Den Mut, ein Veto einzulegen, brachte man seitens der Duisburger Polizei jedoch nicht auf. Stattdessen sperrte man pflichtgemäß beim Erreichen der 250.000er-Marke den Zugang und löste damit sehenden Auges die Katastrophe aus.</p>
<p>Die Verantwortung für das Sicherheitskonzept trägt der Duisburger Ordnungs- dezernent Wolfgang Rabe. Im Vorfeld schien es Rabes Aufgabe zu sein, „Bedenkenträger“ aus den eigenen Reihen abzubügeln und die Öffentlichkeit mit windigen Ausflüchten ruhig zu stellen. Selbstverständlich wußte Rabe, dass das Veranstaltungsgelände zu klein war.</p>
<p>Kritische Fragen bügelte er jedoch mit dem Hinweise ab, genauere Informatio- nen könne er aus „einsatztechnischen Gründen“ nicht geben. Das ist verständ- lich, auf die Frage, wie man eine Million Menschen auf einen Platz zwängen soll, der nur für 250.000 Menschen zugelassen ist und was man im Falle einer Sperrung mit den 750.000 Ausgesperrten zu tun gedenke, hätte Rabe auch schwerlich eine Antwort gefunden.</p>
<p>Am Tag nach der Katastrophe suchte Rabe nach Schuldigen und fand sie in der Person der Opfer selbst. Diese hätten gegen die Regeln verstossen, als sie an der Rampe die Treppe betreten hatten. Ein solcher Vorwurf ist nicht nur zynisch, sondern im höchsten Maße unredlich und verwerflich.</p>
<p>Ob Rabe und von Schmeling aus eigenen Antrieb handelten, oder vom Duisbur- ger OB Sauerland unter Druck gesetzt wurden, wird sich wohl nie klären lassen. Fest steht: Adolf Sauerland wollte sich selbst mit der Loveparade ein Denkmal setzen. Statt eines Denkmals hat er nun einen Grabstein.</p>
<p>Wer zusammen mit den großen Hunden pinkeln will, muss sein Bein auch hoch genug bekommen. Duisburg hätte auf dem ehemaligen Güterbahnhof mit dem kostensparenden Sicherheitskonzept vielleicht eine Veranstaltung mit 350.000 Besuchern abhal- ten können – aber keine Loveparade.</p>
<p>Sauerland wollte aus dem „hässlichen Entlein“ Duisburg aber – zumindest für ein Wochenende – einen schönen Schwan machen und setzte dabei alle Sicher- heitsbedenken außer Kraft. Damit trägt er die direkte Verantwortung für den Tod von neunzehn Menschen, die seiner Großmannssucht zum Opfer fielen.</p>
<p>Ein Rücktritt von Sauerland wäre das absolute Minimum an menschlichem An- stand. Noch ziert er sich jedoch, denn Sauerland weiß, dass die Untersuchun- gen im dichten Filz des Reviers im Sande verlaufen drüften.</p>
<p><strong>Der Panikforscher und der ehemalige Intendant</strong></p>
<p>Der Liste der Verantwortlichen ist lang. Eine besondere Rolle spielt auch der „Panikforscher“ Michael Schreckenberg, der am Sicherheitskonzept der Loveparade mitarbeitete und keine Probleme sah. Schreckenberg ist eine Koryphäe auf dem Gebiet der Transportsystemoptimierung, seine Modelle sind Grundlage vieler Verkehrsleitsysteme.</p>
<p>Ob Schreckenberg, der in Duisburg eine Professur innehat, allerdings den Unter- schied zwischen gestressten Autofahrern im Stau und bekifften Ravern in einer Menschenmasse kennt, darf getrost bezweifelt werden. Nach eigenem Bekun- den habe „sein“ Konzept weder in dem Tunnel noch in der Rampe ein Problem gesehen. Natürlich – wenn alle Besucher sich um 180° gedreht und diszipliniert den Rückweg angetreten hätten, wäre es auch zu keiner Katastrophe gekom- men. Aber Menschen sind nun einmal keine Autos.</p>
<p>Für Schreckenberg sind die Opfer demnach auch selbst Schuld an ihrem Unglück, da sie sich nicht an <a href="http://www.sueddeutsche.de/wissen/loveparade-experte-zur-ungluecksursache-die-treppe-haette-man-sprengen-muessen-1.979428">an die Spielregeln gehalten hätten</a>. Heute vertritt Schreckenberg die Position, dass man die Unglückstreppe besser hätte „weg- sprengen“ müssen. Warum ihm – als Mitarbeiter des Sicherheitskonzepts – die- se Treppe nicht aufgefallen ist, weiß Schreckenberg sicher nur zu genau. Er hat sich das Gelände nämlich noch nicht einmal angeschaut.</p>
<p>Eine Mitverantwortung trägt auch Fritz Pleitgen. Der ehemalige ARD-Vorsitzende ist heute Geschäftsführer der „Ruhr.2010 GmbH“, die das Revier als Kulturhauptstadt vermarktet und die lokale Politik unter Druck gesetzt hat, die Loveparade stattfinden zu lassen. Pleitgen warnte im Vorfeld vor einem „großen Imageverlust“, den eine Absage mit sich bringen würde – an den Imageverlust, den die Katastrophe vom Wochenende mit sich brachte, wollte Pleitgen offenbar lieber gar nicht denken.</p>
<p><strong>Gibt es Gerechtigkeit?</strong></p>
<p>Die Namen der Verantwortlichen sind bekannt, ihre Schuld ist offensichtlich. Als kleiner Erfolg für die Opfer und Hinterbliebenen kann bereits gelten, dass – offensichtlich auf Druck des Innenministeriums – der Duisburger Polizei die Ermittlungen <a href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,708500,00.html">entzogen wurden</a> und von nun an die Polizei Köln ermittelt.</p>
<p>Ein gutes Angebot für die Hinterbliebenen gibt es von der Universität Bochum. Thomas Feltes vom Lehrstuhl für Kriminologie und Polizeiwissenschaft will die Betroffenen im weiteren Verfahren kostenlos unterstützen. Der ehemalige Bo- chumer Polizeipräsident Wenner hat derweil gegen seine Duisburger Kollegen bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet.</p>
<p>Es geht nicht nur um ein paar Köpfe in Politik und Verwaltung, sondern auch um sehr viel Geld. Wie die FTD <a href="http://www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/:unglueck-bei-technoveranstaltung-loveparade-bei-axa-versichert/50148877.html">meldet</a>, ist der Veranstalter Lopavent lediglich mit einer Deckungssumme von 7,5 Millionen Euro bei der Axa versichert. Über An- sprüche, die über diese Summe hinausgehen, wird McFit-Besitzer Schaller per- sönlich haften müssen. Damit könnte der fahrlässige Marketingcoup ein teures Nachspiel für „Mr. 100%-Risiko“ haben.</p>
<p><strong>Eva Herman und die Strafe Gottes</strong></p>
<p>Wie schön es ist, ein einfaches Weltbild zu haben, <a href="http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/eva-herman/sex-und-drogenorgie-loveparade-zahlreiche-tote-bei-sodom-und-gomorrha-in-duisburg.html">beweist</a> wieder einmal die unsägliche Ex-Journalistin Eva Herman. Über eine Verschwörungstheoretiker- seite verbreitet die erzreaktionäre Blondine, dass die Katastrophe von Duisburg womöglich eine Strafe Gottes für das unsittliche Benehmen der Raver sei:</p>
<blockquote><p><strong>Die Loveparade in Duisburg ist zu einem Sodom und Gomorrha mit katastrophalen Folgen geworden. (…) Dieses »friedliche Fest fröh- licher junger Menschen« ist in Wahrheit eine riesige Drogen-, Alko- hol- und Sexorgie, geplant, genehmigt und zum Teil finanziert von der Stadt Duisburg und NRW. (…) Wer sich die Bilder der Lovepara- des aus den zurückliegenden Jahren ansieht, glaubt, in der Verfil- mung der letzten Tage gelandet zu sein, wie sie in der Bibel be- schrieben werden. </strong></p>
<p><strong>Viele der Partygäste wirken auch in diesem Jahr bereits lange vor dem Unglück wie ferngesteuert. Betrunken oder vollgekifft, mit gla- sigen Blicken, wiegen sich die dünn bekleideten Körper in rhythmi- schem Zucken wie in Trance. (…) Sie wussten, was sie erwartet, haben sich freiwillig dazu entschieden, hierher zu kommen. Viele Mädchen haben den Busen blank gezogen, manche sind fast völlig nackt. </strong></p>
<p><strong>Sie wiegen sich in ekstatischer Verzückung im ohrenbetäubenden Lärm, Begriffe wie Sittlichkeit oder Anstand haben sich in den abgrundtiefen Bassschlägen ins Nichts aufgelöst. (…) Man muss nicht ausgesprochen prüde sein, um sich hier nach kurzer Zeit mit Grausen abzuwenden. </strong></p>
<p><strong>Riesige dunkle Wolken der Enthemmung und Entfesselung treiben über dem Geschehen, die jungen Menschen wirken, als hätten sie jegliche Selbstkontrolle abgegeben, ekstatisch und wie im Sog folgen sie dem finsteren Meister der sichtbaren Verführung. </strong></p>
<p><strong>Zudem, das wird auch schnell deutlich, birgt das »friedliche Fest fröhlicher, junger Menschen« in Wirklichkeit eine Menge Aggres- sionspotential. Der Alkohol und die Drogen wirken schnell, viele kommen bereits am Nachmittag in völlig verglastem Zustand an. (…) Wer sich betrunken und mit Drogen vollgedröhnt die Kleider vom Leib reißt, wer die letzten Anstandsrnormen feiernd und tan- zend einstürzen lässt, und wer dafür auch noch von den Trägern der Gesellschaft unterstützt wird, der ist nicht weit vom Abgrund entfernt. (…) Eventuell haben hier ja auch ganz andere Mächte mit eingegriffen, um dem schamlosen Treiben endlich ein Ende zu setzen. Was das angeht, kann man nur erleichtert aufatmen!</strong></p></blockquote>
<p>Diesem Offenbarungseid menschlicher Niedertracht ist ausnahmsweise einmal nichts hinzuzufügen, da er für sich spricht.</p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Quelle:</span> </strong><a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3726/tod-an-der-rampe?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+DerSpiegelfechter+%28Der+Spiegelfechter%29" target="_blank"><strong>Der Spiegelfechter</strong></a></p>
<p><strong>Dieser Artikel ist unter einer </strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/" target="_blank"><strong>CC Lizenz</strong></a><strong> lizenziert.</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
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		<title>Video: Ein-Euro-Jobber bringen 2 Mrd. Gewinn f&#252;r die Armutsindustrie</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 09:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beschreibungstext YouTube: Zahlungen direkt an Arbeitslose und Hartz4-Empfänger werden gekürzt, aber die sinnlosen Arbeitsmarktmaßnahmen nicht. Sie sind die Basis für eine neue Industrie und einen Wachstumsmarkt in Deutschland. Sie nennt sich Wachstumsindustrie. Gemeinnützige Firmen erhalten Geld für die Beschäftigung von Ein-Euro-Jobbern und erledigen Industriearbeiten, um so die Gewinne der Betriebe zu sichern. So werden mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beschreibungstext YouTube: Zahlungen direkt an Arbeitslose und Hartz4-Empfänger werden gekürzt, aber die sinnlosen Arbeitsmarktmaßnahmen nicht. Sie sind die Basis für eine neue Industrie und einen Wachstumsmarkt in Deutschland.</strong></p>
<p> <span id="more-27291"></span>
<p>Sie nennt sich Wachstumsindustrie. Gemeinnützige Firmen erhalten Geld für die Beschäftigung von Ein-Euro-Jobbern und erledigen Industriearbeiten, um so die Gewinne der Betriebe zu sichern.</p>
<p>So werden mit Steuergeldern Arbeitsplätze vernichtet und die Sozialkassen geplündert, damit sich in den nächsten Monaten eine Notwendigkeit entwickelt, den Sozialstaat ganz abzuschaffen.</p>
<p>&#160;</p>
<div style="padding-bottom: 0px; margin: 0px auto; padding-left: 0px; width: 425px; padding-right: 0px; display: block; float: none; padding-top: 0px" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:e85238c3-f27c-43e1-8055-81ed19d9fc2b" class="wlWriterEditableSmartContent">
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</div>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
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		<title>Der E-Postbrief &#8211; Die Gelbe Gefahr?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 11:33:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Richard Gutjahr &#124; G! – gutjahr&#8217;s blog &#124; &#8211; “Die Deutsche Post bringt das Briefgeheimnis ins Internet”, das verspricht die Deutsche Post AG mit ihrem neuen E-Postbrief. Kompliziert, teuer, nicht besonders sicher, so ein ers- tes knallhartes Urteil der Stiftung Warentest. Doch es kommt noch schlimmer. Mit den beiden Rechtsanwälten Udo Vetter und Thomas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/07/EPostbrief.jpg" rel="lightbox[27261]"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 10px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="E-Postbrief" border="0" alt="E-Postbrief" align="left" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/07/EPostbrief_thumb.jpg" width="134" height="165" /></a> Von Richard Gutjahr | G! – gutjahr&#8217;s blog | &#8211; “Die Deutsche Post bringt das Briefgeheimnis ins Internet”, das verspricht die Deutsche Post AG mit ihrem neuen E-Postbrief.</strong> </p>
<p> <span id="more-27261"></span>
<p>Kompliziert, teuer, nicht besonders sicher, so ein ers- tes knallhartes Urteil der Stiftung Warentest. Doch es kommt noch schlimmer. Mit den beiden Rechtsanwälten Udo Vetter und Thomas Stadler habe ich mir mal das Kleingedruckte vorgenom- men. Soviel vorweg: bei manchen Passagen geht richtig die Post ab.</p>
<p><strong>Vorwort: Mit der Arroganz eines Monopolisten</strong></p>
<p>Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen, wie groß meine Verachtung gegen- über der Pressestelle der Deutschen Post ist.</p>
<p>Schon in meiner Rolle als Reporter des öffentlich-rechtlichen Fernsehens habe ich über die Jahre gelernt: Interviews vor der Kamera gibt die Deutsche Post AG grundsätzlich nur, wenn Anlass und Fragen nicht allzu negativ sind. Kritik, ob berechtigt oder nicht, wird in der Regel ausgesessen.</p>
<p>Meine jüngste Interview-Anfrage als Blogger wurde natürlich erst gar nicht ernst genommen: „Social Media Anfragen werden durch unseren Kundenservice beantwortet, die leider nicht auf Interviews eingerichtet sind.“, so <a href="https://www.dp-dhl.com/de/presse/pressekontakt.html">Konzernspre- cher Uwe Bensien</a>. </p>
<p>Mein Fragenkatalog, den ich der Pressestelle vor einer Woche per E-Mail zuge- schickt habe, blieb bis heute unbeantwortet. Rückruf Fehlanzeige.</p>
<p>Die Arroganz eines Monopolisten schreit hier aus jeder Ritze. <em>Wo kämen wir auch hin, wenn jetzt schon bloggende Journalisten Interviews wollen, – da könnt’ ja jeder kommen!</em></p>
<p>Ihr merkt, dies wird ein anstrengender Blogeintrag und ich gebe mir die größte Mühe, meinen Zorn im Zaum zu halten und mich auf das Wesentliche zu konzen- trieren.</p>
<p><strong>Das Briefgeheimnis im Internet</strong><strong>?</strong></p>
<p>Anlass meiner Anfrage bei der Deutschen Post war der Start des sog. E-Post- briefes. Die Deutsche Post bringe „das Briefgeheimnis ins Internet“, so der Claim des Gelben Riesen (siehe <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Txo8pqw-1yw">TV-Werbespot</a>). Große Worte für eine prinzipiell gute Idee: Behördenvorgänge online erledigen, mehr Rechtssicherheit bei Ver- tragsabwicklungen, in der Tat, das wäre ein Gewinn.</p>
<p><strong>Kompliziert und teuer</strong></p>
<p>Die vielen unnötigen Hürden, die man als Kunde bei der Registrierung überwin- den muss, habe ich in <a href="http://gutjahr.biz/blog/2010/07/wenn-der-epost-mann/">einem früheren Blogeintrag</a> beschrieben. Auch die <a href="http://www.test.de/themen/freizeit-reise/schnelltest/E-Postbrief-Briefe-per-Mail-verschicken-4115841-4115843/">Stiftung Warentest</a> kommt zu dem Schluss: die Anmeldeprozedur sei umständ- lich, der Service teuer und bei weitem nicht so sicher, wie es die Post in ihrer Werbung suggeriert.</p>
<p>Geschenkt! Doch als ich beginne, die <a href="https://www.epost.de/adressreservierung/footer/rechtliches/agb.html">Allgemeinen Geschäftsbedingungen</a>, das Kleingedruckte zu lesen, da zieht’s mir glatt die Schuhe aus: Verklausulierte Pflichten, die dem E-Post-Kunden auferlegt werden, die Weitergabe von Daten an Dritte, da werden Kopien aller Briefe angefertigt, die auch dann noch vorlie- gen, wenn man diese schon längst gelöscht haben will!</p>
<p>Ich bin kein Jurist, deshalb habe ich die beiden Anwälte Udo Vetter von <a href="http://www.lawblog.de/">lawblog.de</a> und Thomas Stadler von <a href="http://www.internet-law.de/">internet-law.de</a> gebeten, die AGB mit mir Punkt für Punkt durchzugehen. Die wichtigsten Passagen könnt Ihr hier nach- lesen – oder aber das Original-Interview anhören (Dauer: 9:45 Min), das ich mit Udo Vetter geführt habe.</p>
<p>&#160;</p>
<div style="padding-bottom: 0px; margin: 0px auto; padding-left: 0px; width: 425px; padding-right: 0px; display: block; float: none; padding-top: 0px" id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:8f3c384f-899e-493a-b63e-24fd8a5e10c1" class="wlWriterEditableSmartContent">
<div><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/8BpmwgyE9f4&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/8BpmwgyE9f4&amp;rel=0&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object></div>
</div>
<p>&#160;</p>
<p><strong>Versäumniszuschläge im Urlaub</strong></p>
<p>Unter I.6.3 heißt es:</p>
<blockquote><p><strong>Der Nutzer erkennt sein Nutzerkonto als seinen Machtbereich an, zu dem er Zugang hat und das für die Kommunikation mit anderen Nutzern oder Kommunikationspartnern bestimmt ist. Der Nutzer wird daher aufgefordert, mindestens einmal werktäglich den Eingang in seinem Nutzerkonto zu kontrollieren. </strong></p>
<p><strong>Von einer regelmäßigen Kenntnisnahme eines E-POSTBRIEFS mit elektronischer Zustellung durch den Privatkunden ist daher spä- testens am Werktag nach Eingang im Nutzerkonto auszugehen. Beim Geschäftskunden ist von einer regelmäßigen Kenntnisnah- me bei Eingang innerhalb der üblichen Geschäftszeiten am glei- chen Werktag auszugehen, ansonsten mit Beginn der Geschäfts- zeiten am darauf folgenden Werktag.</strong></p>
</blockquote>
<p>Der Kunde muss täglich einmal seinen E-Mail-Eingang überprüfen – auch im Ur- laub. „Ein weitgehender Eingriff in den Lebensbereich der Kunden“, so Udo Vetter. Eine selbst definierte Regelung der Deutschen Post AG, die beim norma- len Postbrief nicht so eng gefasst werde. Vetter vermutet, hier möchte die Post ihren Service vor allem für Großkunden aufwerten, nach dem Motto: „Verschick doch Deine Kündigungsfristen über uns – wenn ein Kunde im Urlaub seine Mails nicht checkt (und das werden die Wenigsten), dann hat er halt Pech gehabt!“</p>
<p><strong>Wer hat noch nicht, wer will noch mal?</strong></p>
<p>Unter IV.4.2 heißt es:</p>
<blockquote><p><strong>Falls der Veröffentlichung der Daten im Adressverzeichnis zuge- stimmt wurde, können diese Angaben von der Deutschen Post AG an andere registrierte Geschäftskunden / Versender auf Anfrage auch beauskunftet werden. Dabei nennt der Geschäftskunde Name und Postanschrift des Empfängers. </strong></p>
<p><strong>Anhand dieser Angaben ermittelt die Deutsche Post AG die E-POSTBRIEF Adresse des Empfängers und teilt sie dem Geschäfts- kunden mit, damit dieser seine Nachricht als E-POSTBRIEF ver- senden kann. Somit wird dem Geschäftskunden die arbeitsauf- wändige Suche jedes einzelnen Empfängers im öffentlichen Adressverzeichnis erspart.</strong></p>
</blockquote>
<p>Auf Deutsch: die Post darf mit den Adressen und Daten ihrer E-Postkunden munter Handel betreiben und diese, beispielsweise an Adress-Broker weiter- verkaufen. Die mögliche Folge: SPAM und Reklame-Kataloge, die den Haus-Briefkasten, aber auch die E-Mailbox verstopfen. Fies: der Kunde hat sich ver- pflichtet, jeden Tag seinen E-Maileingang zu überprüfen! </p>
<p>Udo Vetter sieht in dieser Passage eine Konterkarierung der Ursprungs-Idee, nämlich die Schaffung eines Postfachs, das ja primär für besonders wichtige und sensible Post gedacht ist. </p>
<blockquote><p><strong>„Ein Zeichen dafür, dass hier handfeste Geschäftsinteressen im Vordergrund stehen“,</strong> </p>
</blockquote>
<p>so Vetter. </p>
<p>Rechtsanwalt Thomas Stadler geht sogar noch weiter: </p>
<blockquote><p><strong>Weil unverlangte Zusendung von Werbung an sich nicht zulässig sei, sieht Stadler in dieser Passage sogar eine Vorbereitungs- handlung für die Rechtsverletzung eines Dritten, an der die Post auch noch verdient.</strong></p>
</blockquote>
<p><strong>Mit dem Briefgeheimnis einer Postkarte</strong></p>
<p>Unter IV.9.3 heißt es:</p>
<blockquote><p><strong>Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Deutsche Post AG mit dem E-POSTBRIEF zum Telekommunikationsdiensteanbieter wird und somit den speziellen gesetzlichen Vorgaben, z. B. des TKG und TKÜV, unterliegt. Folglich ist sie im Rahmen der engen gesetzlichen Vorgaben zur Abwehr von Gefahren für die öffent- liche Sicherheit und Ordnung zur Herausgabe einer Nachricht – ggf. unverschlüsselt – vor allem an Verfassungsschutzbehörden verpflichtet.</strong></p>
</blockquote>
<p>Der E-Brief genießt nicht den Schutz des Briefgeheimnisses, so Thomas Stadler. Nach der Rechtsprechung des BVerfG unterliege er nur dem Fernmeldegeheim- nis und ist damit allenfalls so geschützt wie eine Postkarte.</p>
<blockquote><p><strong>„Wer den E-Postbrief benutzt muss davon ausgehen, dass er sich zum Gläsernen Bürger macht“,</strong> </p>
</blockquote>
<p>so Udo Vetter. </p>
<p>Das gelte insbesondere gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaften. Sollte es in der guten alten Papierpost überhaupt gelingen, einen gesuchten Brief aus der Flut von Briefen herauszufischen, bedürfe es einer richterlichen Anordnung, um diesen Brief zu öffnen.</p>
<p>Anders hingegen bei der elektronischen Variante; hier seien die Voraussetzun- gen für eine Überwachung deutlich geringer. Jeder Polizeibeamte könne, wenn er gegen jemanden einen Anfangsverdacht hat, bei der Post gegebenenfalls sogar E-Mails einsehen. Dabei müsse es sich bei dem Verdacht noch nicht mal um ein schweres Vergehen handeln. </p>
<p>Vetter warnt: </p>
<blockquote><p><strong>„Die Gefahr für Willkür ist hier unglaublich groß“.</strong> </p>
</blockquote>
<p>Hinzu komme, so Thomas Stadler, dass man beim E-Postbrief mit seinen kom- pletten Daten registriert sei, also einschließlich der Personalausweisnummer, weshalb es dem Staat natürlich wesentlicher leichter falle eine bestimmte Per- son zu identifizieren, als z.B. bei einem freien E-Mail-Provider.</p>
<p><strong>Worte für die Ewigkeit</strong></p>
<p>Unter IV.2.5 heißt es:</p>
<blockquote><p><strong>Es wird darauf hingewiesen, dass Daten, die in dem Nutzerkonto gelöscht wurden, ggf. zunächst nur gesperrt und dann erst mit zeitlicher Verzögerung endgültig gelöscht werden, um versehent- lichen Löschungen oder evtl. vorsätzlichen Schädigungen vorzu- beugen. </strong></p>
<p><strong>Aus technischen und rechtlichen Gründen (vgl. gesetzliche Daten- speicherungspflichten) werden Daten ggf. in Datensicherungsda- teien und Spiegelungen von Services dupliziert. Solche Kopien werden ggf. erst mit einer zeitlichen Verzögerung gelöscht.</strong></p>
</blockquote>
<p>„Eine ungeheuerliche Klausel“, so Udo Vetter. </p>
<p>Übertragen auf die analoge Welt bedeutet das: </p>
<blockquote><p><strong>Wenn man einen Brief – aus was für Gründen auch immer – wegschmeißen, schreddern oder verbrennen will, dann geht das nicht. Die Post behält, und zwar für einen nicht näher definierten Zeitraum, eine Kopie dieses Briefes – ob man das will oder nicht. Ein absolutes „No Go“.</strong></p>
</blockquote>
<p><strong>Schlussbemerkung</strong></p>
<p>Ich sage nicht, dass der E-Postbrief per se gefährlich ist. Er kann dazu beitra- gen Behördenvorgänge zu vereinfachen, ggfs. sogar zu beschleunigen. Gleich- wohl muss sich jeder Kunde darüber klar sein: so sicher, wie uns die Post in ihrer teuren Anzeigenkampagne glauben machen will, ist der E-Postbrief bei weitem nicht! </p>
<p>Er bietet Strafverfolgern wie auch Kriminellen deutlich mehr Möglichkeiten, Per- sonen auszuspionieren als das beim klassischen Brief der Fall ist. Das ist vor allem deshalb wichtig zu wissen, weil ja gerade sensible Inhalte über den E-Postverkehr transportiert werden sollen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> der E-Postbrief der Deutschen Post ist sicherlich praktisch – aber wie Thomas Stadler bereits sagte: nicht viel sicherer als eine Postkarte.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://gutjahr.biz/blog/2010/07/die-gelbe-gefahr/" target="_blank"><strong>G! – gutjahr&#8217;s blog</strong></a></p>
<p><strong>Bild:</strong> Dito</p>
<p><strong>Dieser Artikel ist unter einer </strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" target="_blank"><strong>CC-Lizenz</strong></a><strong> lizenziert.</strong></p>
<p><strong>Links zum Thema</strong></p>
<p><a href="http://www.test.de/themen/freizeit-reise/schnelltest/E-Postbrief-Briefe-per-Mail-verschicken-4115841-4115843/">Stiftung Warentest: Der E-Postbrief</a></p>
<p><a href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-internet/was-das-netz-bewegt-e-brief-bringt-das-web-zum-lachen;2619150">Handelsblatt: Der e-Brief bringt das Web zum Lachen</a></p>
<p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kritik-am-E-Postbrief-waechst-1044814.html">heise.de: Kritik am E-Postbrief wächst</a></p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/telefonueberwachungen-die-abhoer-republik-1.49334">Heribert Prantl: Die Abhörrepublik</a></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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		<item>
		<title>CDU-Nazis</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/07/24/cdu-nazis/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 16:03:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Parteien u. Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Video/Mediathek]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Pfui Teufel ! Gefunden bei: RandZone-Online&#160; Danke, Klaus ! Julie Engel von Mein Politik-Blog Vielen Dank für das Abonnieren meines Feed!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pfui Teufel !</strong></p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong></strong></p>
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</div>
<p><strong></strong></p>
<p><strong><font color="#ff0000"></font></strong></p>
<p><strong><font color="#ff0000">Gefunden bei:</font> </strong><a href="http://www.randzone-online.de/" target="_blank"><strong>RandZone-Online</strong></a><strong>&#160; Danke, Klaus !</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
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		<title>Deepwater Horizon: Alarmanlage war vor Explosion absichtlich deaktiviert</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 11:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von petrapez &#124; Radio Utopie &#124; - Dieser Verstoß gegen die Brandvorschriften soll den Leitern der Ölplattform im Golf von Mexiko bekanntgewesen sein – Anhörung in New Orleans. Mike Williams, Leitender Elektrotechniker auf der verunglückten Bohrinsel „Deepwater Horizon“ sagte auf einer staatlichen Anhörung des Innenministe- riums und der Küstenwache in einem Vorort von New Orleans [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von petrapez | Radio Utopie | -</strong> <strong>Dieser Verstoß gegen die Brandvorschriften soll den Leitern der Ölplattform im Golf von Mexiko bekanntgewesen sein – Anhörung in New Orleans.</strong></p>
<p><span id="more-27185"></span></p>
<p>Mike Williams, Leitender Elektrotechniker auf der verunglückten Bohrinsel „Deepwater Horizon“ sagte auf einer staatlichen Anhörung des Innenministe- riums und der Küstenwache in einem Vorort von New Orleans zur Ursache der Explosion aus, dass es auf Anordnung der Manager der Ölstation die Weisung gegeben hätten, die Alarmanlage zu deaktivieren.</p>
<p>Als Grund nannte Williams Fehlauslöser, die die Arbeiter in den Nachtstunden nicht im Schlaf stören sollten.</p>
<blockquote><p><strong>“Vor etwa einem Jahr hatte ich entdeckt, dass das System deaktiviert war. Als ich danach fragte, hiess es, die Männer sollten nicht um drei Uhr in der Frühe wegen Fehlalarmen aus dem Schlaf gerissen werden.”</strong></p></blockquote>
<p>Williams sagte, dass er sich wiederholt bei den Aufsichtsbehörden über diesen Zustand sechs Monate bis drei Tage vor der Explosion beschwert hätte, aber von ihnen zurückgewiesen worden sei.</p>
<p>Wäre der Alarm zum Zeitpunkt der Katastrophe ausgelöst worden, hätte die Mannschaft wohlmöglich Zeit genug gehabt, eine Notabschaltung vorzunehmen.</p>
<p>Williams sagte, er hätte vor der Explosion ein zischendes Geräusch gehört und ein Motor wäre heissgelaufen.</p>
<div id="scid:5737277B-5D6D-4f48-ABFC-DD9C333F4C5D:58a101d4-e5bd-4c0e-b8f6-cebd769b24ee" class="wlWriterEditableSmartContent" style="padding: 0px; margin: 0px auto; width: 425px; display: block; float: none;">
<div><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="355" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9shhEjTeMhU&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355" src="http://www.youtube.com/v/9shhEjTeMhU&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en"></embed></object></div>
</div>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Quelle:</span> </strong><a href="http://www.radio-utopie.de/2010/07/24/deepwater-horizon-alarmanlage-war-vor-explosion-absichtlich-deaktiviert/" target="_blank"><strong>Radio Utopie</strong></a><strong> – Mit freundlicher Genehmigung. Vielen Dank !</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> <a href="http://latimesblogs.latimes.com/greenspace/2010/07/gulf-oil-spill-alarms-detectors-disabled-so-top-rig-officials-could-sleep.html">http://latimesblogs.latimes.com/greenspace/2010/07/gulf-oil-spill-alarms-detectors-disabled-so-top-rig-officials-could-sleep.html</a></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

 </small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>V&#246;llig losgel&#246;st von der Nadel schwebt das Pflaster v&#246;llig schmerzbefreit</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/07/21/vllig-losgelst-von-der-nadel-schwebt-das-pflaster-vllig-schmerzbefreit/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 09:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Forschung/Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>
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		<category><![CDATA[WHO]]></category>

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		<description><![CDATA[Nie mehr schimpfen beim impfen: Polymer – der Stoff, der unter die Haut geht &#124; Von petrapez &#124; Radio Utopie &#124; &#8211; Die H1N1-Schweinegrippe-Impfung ist zum finanziellen … … Desaster für die Regierungen (bezahlen tut es aller- dings der Michel) geworden, die sich von der WHO und der&#160; Pharmaindustrie willig vor den Bock spannen ließen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/07/Pflaster.jpg" rel="lightbox[27078]"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 5px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Pflaster" border="0" alt="Pflaster" align="left" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/07/Pflaster_thumb.jpg" width="135" height="109" /></a>Nie mehr schimpfen beim impfen: Polymer – der Stoff, der unter die Haut geht | Von petrapez | Radio Utopie | &#8211; Die H1N1-Schweinegrippe-Impfung ist zum finanziellen …</strong></p>
<p> <span id="more-27078"></span>
<p>… Desaster für die Regierungen (bezahlen tut es aller- dings der Michel) geworden, die sich von der WHO und der<strong>&#160;</strong> Pharmaindustrie willig vor den Bock spannen ließen, um mit dem Ausrufen einer Pandemie die Produktionsanlagen für das Serum heiss laufen zu lassen.</p>
<p>Irgendwie spielten jedoch die Menschen in den Ländern nicht so recht mit und der Impfstoff wurde an Drittländer verhökert oder muss kostenaufwändig ent- sorgt werden.</p>
<p>Wie bringt man eine impfmüde Bevölkerung doch noch an den Start zum Schuss? Die Nadel scheint nicht so ganz das Richtige dafür zu sein. Viele scheu- en den Gang zum Arzt wegen des furchterregenden Anblicks der glänzenden Metallspitze und Mütter haben eine angeborene Abneigung, ihrem Kind diesen Stich in die Haut zuzumuten und können das meist unausbleibliche Weinen in der Arztpraxis nicht ertragen.</p>
<p>Medizinische Forschung und Konzerne sind erfinderisch. Etwas absolut Harmlo- ses muss her, was den Menschen nicht weh tut. Was gibt es dafür geeignete- res als ein Pflaster. Das ist viel besser als eine süsse Schluckimpfung, die viele Menschen ebenfalls ablehnen.</p>
<p>Ein Pflaster ist eine Sache, das mit positiven Eindrücken schon die frühkindliche Prägung beeinflusst. Die Mutter pustet auf das Wehwehchen, das sich das Kleinkind beim Sturz zugezogen hat und drückt liebevoll ein Pflasterchen auf das aufgeschlagene Knie oder auf den blutenden Kratzer. Dieser Vorgang ist stets mit hingebungsvollem Trösten und in den Arm nehmen oder über den Kopf streicheln verbunden. </p>
<p>Das Kind verbindet mit dem Pflasteraufdrücken Aufmerksamskeitsgarantie für sich und in den letzten Jahrzehnten waren diese Produkte oft mit lustigen bunten Motiven für die Kleinen bedruckt. Auch die Erwachsenen erfahren bei kleinen Verletzungen wie Schnitten Beachtung in ihrer Umgebung, die den Rat erteilt, ein Pflaster auf die Wunde zu kleben. Von einem Pflaster droht nie Gefahr, im Gegenteil.</p>
<p>Es gibt den Begriff <em>Trostpflaster</em> oder vor vielen Jahrzehnten klebten sich die Damen ein <em>Schönheitsplästerchen</em> ins Gesicht, das galt als schick und vornehm. In der modernen Zeit erlebte dieses Bedürfnis nach Verschönerung des Körpers ein Comeback in Form von Abziehbildchen, die eine dauerhafte und schmerz- hafte Tätowierung unnötig machte, und ein Abklatsch eines Tattoos darstellen.</p>
<p>Aus all diesen Gründen ist das Pflaster aus Sicht der Pharmalobby der geeignetste Weg, eine grössere Bevölkerungsanzahl als bisher mit ihren Pro- dukten zu versorgen und man entwickelte das Impfpflaster.</p>
<p>US-Wissenschaftler unter der Leitung von Richard Compans, Ph.D., Professor für Mikrobiologie der Emory University School of Medicine und Mark Prausnitz, Ph.D., Professor an der Georgia Tech School of Chemical und Biomolekulare Enginee- ring entwickelten eine Mikronadelpflastertechnologie NIH speziell für das Verab- reichen von Impfstoffen gegen Influenzaviren. Unter dem Titel “Researchers Develop Dissolving Needle-Based Transdermal Patch for Vaccination” erschien am 18.Juli in der Fachzeitschrift <em>Nature Medicine</em> ein Bericht über die Ergebnisse der Zusammenarbeit der beiden wissenschaftlichen Einrichtungen. </p>
<p>Kühne Träume sind damit verbunden, man höre und staune – möglicherweise wird es auch HIV und Hepatitis und andere Krankheiten eindämmen helfen.</p>
<p>Hunderte dieser winzigen Nadeln enthalten den Impfstoff und geben diesen beim Aufkleben des Pflasters direkt an die Haut ab. Nichts tut mehr weh. Anschliessend würden sich die Nadeln innerhalb weniger Minuten von selbst auflösen und in der Haut verschwinden. </p>
<p>Das muss man sich mal vorstellen. Die Nadeln bleiben nicht am Plaster und werden nicht zusammen mit diesem beim anschliessenden Abziehen von der Haut entfernt. Die Forscher verwendeten für die Herstellung der Nadeln biokompatible Polymere, wobei es sich hier bei den ersten Versuchen speziell um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polyvinylpyrrolidon">Polyvinylpyrrolidon</a> handelte, das auch in der Medizin, Pharmazie, Kosmetik und der technischen Industrie eingesetzt wird und als unbedenklich gilt.</p>
<p>Der Ausgangsstoff Vinylpyrrolidon ist als kanzerogen der Kategorie 3 eingestuft. Polyvinylpyrrolidon ist ein Folgeprodukt der Acetylenchemie. Es wurde von Wal- ter Reppe erfunden und 1939 zum Patent (Deutsches Reichspatent Nr. 737663) angemeldet. (2)</p>
<p>&#160;</p>
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<div><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bHkkQUjXhj8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bHkkQUjXhj8&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=de_DE&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object></div>
</div>
<p>&#160;</p>
<p>Die Forscher wurden für diese bahnbrechende Leistung der schmerzfreien Im&#8211; pfung, die sie seit Mitte der 1990er Jahre für die Pharmaindustrie und Medizin untersuchen, nun ausgezeichnet und erhalten in den nächsten fünf Jahren 11.500.000 Dollar an Zuschüssen zur Weiterentwicklung der Technologie. (3)</p>
<p>Im April erhielten Emory und die Universität von Georgia für NIH 32.800.000 Dollar und einen Sieben-Jahres-Vertrag zur Schaffung des <em>Emory/UGA Influenza Pathogenesis and Immunology Research Center</em> für Forschungen in einer Reihe von verschiedenen Projekten zu Grippeimpfstoffen und Influenzaviren.</p>
<p>Versuchsreihen mit der Mikronadelpflaster-Technologie wurden an Mäusen durchgeführt, die Nadellängen betrugen 100 bis 650 Mikrometer. Angeblich hätten die Mäuse eine gute Anti-Körper-Immunantwort auf den Grippeimpfstoff entwickelt, die einen umfassenden Schutz gegen die tödliche Herausforderung bilden würde. Weiterhin wird behauptet, es sei zu einer effizienten Lungen-Virus-Beseitigung und zu einem verbesserten zellulären Erinnerungsvermögen gekommen im Unterschied zu den Mäusen in der Vergleichsreihe mit herkömm- lichen Injektionen.</p>
<p>Professor Compans und Professor Prausnitz preisen die wesentlichen Vorteile der Technologie an, bei der keine Fertigkeiten oder Ausbildung bei der Anwendung erforderlich ist und keine Entsorgung von gebrauchten Spritzen und Nadeln anfallen würden.</p>
<blockquote><p><strong>“Wir erwarten, dass diese Forschung zu einem besseren Weg führen wird, den Grippeimpfstoff für immer mehr Menschen bereitzustellen, die so ihre Immunisierung auf eine bequeme und effektive Weise erhalten können. Das Mikronadelpflaster bietet darüber hinaus die Möglichkeit, einen wesentlichen Einfluss auf die Art und Weise der Auslieferung und Anwendung bei anderen Impfstoffen auszuüben.”</strong></p>
</blockquote>
<p>Ein grosses Problem wird sich in der Anwendung ohne medizinisches Personal ergeben. Da diese Technologie ausgerechnet in Entwicklungsländern angeprie- sen wird, steht zu befürchten, dass nicht genügend Aufklärung über die Dosierung vorhanden sein wird. Allein in den USA fanden im vergangenen Jahr endlose Debatten unter Medizinern und der CDC statt, ob ein oder zwei Schüsse Impfgaben verabreicht werden sollen und wie sich das bei Babies und Kleinkindern verhält. </p>
<p>Menschen neigen dazu, wenn sie etwas umsonst bekommen können, kräftig zuzulangen oder meinen, “viel hilft viel”. Da ist es nicht auszuschliessen, dass sich jemand den Körper regelrecht mit Impfstoffen zupflastert. Es besteht die grosse Gefahr, dass durch diesen nicht zu kontrollierenden Missbrauch erheb- licher Schaden für die Gesundheit nicht weniger Einzelner entstehen wird.</p>
<p>Für die Pharmaindustrie geht es ums Geschäft. Mit dieser schmerzfreien Techno- logie sollen die Bürger zu willigen Impfstoff-Konsumenten erzogen werden. In Zukunft ist für den besorgten Bürger die Möglichkeit geschaffen worden, durch diese Innovation sich seine Impfungen selbst nach Geschmack zusammenstel- len zu können. Dabei kommen nicht nur individuelle gesundheitliche Aspekte zum Tragen, sondern auch modische farbliche Aspekte sind realisierbar. </p>
<p>So kann der überzeugte Deutsche sich zu Nationalspielen durchaus auch Impf- pflaster in den Farben schwarz-rot-gold zusammenstellen. Dadurch geben die Regierungen dem Bürger auch jene nationale Identität wieder, die er bei den allseits ungeliebten Massenimpfungen gegen Vogel- und Schweinegrippe bitter- lich vermisst hat. Auch das Personennümmerchen kann aufs Impfplasterli nach- träglich gestempelt werden. Und im Kindergarten gilt sowieso: was der Paule da für lustiges Bildchen am Arm klebe hat will die Jule auch…</p>
<p>Sind genügend Mikronadelpflaster, gefüllt mit Seren im Depot, kann die WHO zum nächsten Angriff zu einer neuen Pandemie blasen, um den Menschen ans – beziehungsweise unter – das “Leder” zu gehen.</p>
<p>Ein Kandidat wird im Spiegelartikel “Osteuropa droht Aids-Epidemieinfektion” vom 19.Juli vorgestellt:</p>
<blockquote><p><strong>“Das Virus breitet sich mit rasendem Tempo aus: Laut einer Unicef-Studie wächst die Zahl der HIV-Infizierten in Osteuropa und Zentralasien massiv, vor allem Prostituierte und Straßenkin- der sind betroffen. Wirksame Gegenmaßnahmen gibt es bislang nicht.” (4)</strong></p>
</blockquote>
<p>Einen konkreten Impfstoff für einen bestimmten Grippevirus braucht man in naher Zukunft auch nicht mehr zu produzieren. Die Mikroimpfnadeln könnten bald mit einem All-Round-Serum gefüllt werden.</p>
<p>Am 24.Februar 2009 berichteten die Medien, dass US-Forscher<em> einen</em> Impfstoff gegen verschiedenste Grippearten entwickeln würden: </p>
<blockquote><p><strong>“Im Labor gewonnene Antikörper ermöglichen es, ein universelles Vakzin zu schaffen, das die Menschen gegen die verschiedensten Grippeviren, darunter gegen Vogelgrippe (H5N1), schützen soll… Man bereitet sich nun auf klinische Tests des neuen Vakzins vor, die für die Jahre 2010/2011 angesetzt sind.” (5)</strong></p>
</blockquote>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font></strong> <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/07/20/vollig-losgelost-von-der-nadel-schwebt-das-pflaster-vollig-schmerzbefreit/" target="_blank"><strong>Radio Utopie</strong></a><strong> – Mit freundlicher Genehmigung. Dankeschön !</strong></p>
<p><strong>Bild:</strong> von adesigna via <a href="http://www.flickr.com/photos/adesigna/148326058/" target="_blank">Flickr</a>&#160; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">Bestimmte Rechte vorbehalten</a></p>
<p><strong>Quellen:      <br /></strong>(1) <a href="http://www.nature.com/nm/journal/vaop/ncurrent/full/nm.2182.html">http://www.nature.com/nm/journal/vaop/ncurrent/full/nm.2182.html</a>     <br />(2) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polyvinylpyrrolidon">http://de.wikipedia.org/wiki/Polyvinylpyrrolidon</a>     <br />(3) <a href="http://www.genengnews.com/gen-news-highlights/researchers-develop-dissolving-needle-based-transdermal-patch-for-vaccination/81243677/">http://www.genengnews.com/gen-news-highlights/researchers-develop-dissolving-needle-based-transdermal-patch-for-vaccination/81243677/</a>     <br />(4) <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,707249,00.html">http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,707249,00.html</a>     <br />(5) <a href="http://de.rian.ru/science/20090224/120275127.html">http://de.rian.ru/science/20090224/120275127.html</a></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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		<title>Hamburger St&#228;ndegesellschaft</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/07/20/hamburger-stndegesellschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 15:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft/Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
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		<category><![CDATA[hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Oberschicht]]></category>
		<category><![CDATA[Primarschule]]></category>
		<category><![CDATA[Schulreform]]></category>
		<category><![CDATA[Wir wollen lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Bleib Passiv.de &#124; Der Rattenfänger von Hamburg blies den Einfaltspin- seln den letzten Rest Gemeinschaftsgeist aus dem Sinn, der sich bei ihnen in nur vier Jahren Grundschule gebildet haben konnte. Die Hanseaten stimmten am Sonntag gegen die Primarschule. Hier sollten alle Kinder sechs Jahre gemeinsam lernen – das heißt, auch voneinander lernen und vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Bleib Passiv.de | Der Rattenfänger von Hamburg blies den Einfaltspin- seln den letzten Rest Gemeinschaftsgeist aus dem Sinn, der sich bei ihnen in nur vier Jahren Grundschule gebildet haben konnte. </strong></p>
<p> <span id="more-27064"></span>
<p>Die Hanseaten stimmten am Sonntag gegen die Primarschule. Hier sollten alle Kinder sechs Jahre gemeinsam lernen – das heißt, auch voneinander lernen und vor allem übereinander etwas lernen. Dagegen haben vor allem die Eliten nun protestiert und ein Referendum angestrengt, um die sechsjährige Primarschule wieder auf vier Jahre kollektiven Lernens zu beschränken. Sie befürchten, die längere Gemeinsamkeit bremse die Begabten.</p>
<p>Keine Studie belegt diese Annahme. Dagegen weiß jeder Lehramtsstudent, dass Schüler am besten voneinander lernen – gerade die schwächeren verste- hen die Erklärung eines anderen Schülers oft besser als die des Lehrers. Auch die frühe Selektion der Kinder in „gute“ und „schlechte“ Schüler, die oft den restlichen Lebensweg entscheidend bestimmt, ist seit Jahren bei Bildungsexper- ten in der Kritik. </p>
<p>Die Selektion der Schüler hat vor allem eine Folge: </p>
<p>Sie zementiert die soziale Ungleichheit der Gesellschaft. Die neueste Studie, die den Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schulen untersuchte (<a href="http://bildungsklick.de/pm/74208/timss-uebergangsstudie-untersucht-den-uebergang-von-der-grundschule-in-weiterfuehrende-schulen/">TIMMS</a><a href="http://bildungsklick.de/pm/74208/timss-uebergangsstudie-untersucht-den-uebergang-von-der-grundschule-in-weiterfuehrende-schulen/"></a>) kam zu der zentralen Erkenntnis: </p>
<blockquote><p><strong>„Der Lernerfolg an deutschen Schulen ist noch immer eng an den sozialen Status gekoppelt. Die Chancen von Jugendlichen aus der Oberschicht, ein Gymnasium zu besuchen sind derzeit dreimal so hoch, wie die Gleichaltriger aus Arbeiterfamilien.“</strong></p>
</blockquote>
<p>Hamburg wollte seinen Erkenntnis- und Gerechtigkeits-Rückstand zu fast allen europäischen Ländern verkürzen, in denen das längere gemeinsame Lernen Alltag ist und wo zunehmend Diskussionen drüber geführt werden, ob nicht eine gemeinsame Schule bis zur zehnten Klasse die adäquate Lösung für alle dar- stellt. </p>
<p>Doch die Initiative „Wir wollen lernen“, die zumeist von Anwälten, Ärzten und anderem hanseatischem Großbürgertum sowie von FDP und Philologenverband unterstützt wurde, wollte ihren Stand weiter bewahren – mit einer Schulgliede- rung, die aus dem 19. Jahrhundert stammt. </p>
<p>Mit einer Kampagne, die <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0717/tagesthema/0078/index.html">„oft unfair und verlogen, aber dennoch höchsteffektiv und professionell“</a> geführt wurde, haben sie es die Wohlbetuchten geschafft, eine ausreichende Zahl an minderbemittelten Hamburgern zu überzeugen, ihren Kindern eine gerechtere Bildung mit mehr Chancen auf einen Arbeitsplatz und Teilhabe an der Gemeinschaft zu verwehren. </p>
<p>Aber wie sollten sie auch ein Verständnis für den Zusammenhalt der Gesell- schaft entwickelt haben können, wenn sie nur vier Jahre mit allen Kindern gemeinsam lernen durften?</p>
<p>&#160;</p>
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</div>
<p>&#160;</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://bleib-passiv.de/beitraege/staatisches/182-hamburger-staendegesellschaft.html" target="_blank"><strong>Bleib Passiv</strong></a></p>
<p><strong>Dieser Artikel ist unter einer </strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" target="_blank"><strong>CC-Lizenz</strong></a><strong> lizenziert.</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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		<title>Milliardengrab Schweinegrippe &#8211; Wer steuerte die WHO?</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/07/19/milliardengrab-schweinegrippe-wer-steuerte-die-who/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 10:20:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>
		<category><![CDATA[Video/Mediathek]]></category>
		<category><![CDATA[Impfstoff]]></category>
		<category><![CDATA[Weltgesundheitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[WHO]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Gesundheitsapostel &#124; Gesundheitliche Aufklärung &#124; &#8211; Vor fast genau einem Jahr hat die Weltgesundheitsorganisation erstmals in ihrer Geschichte die Pandemiestufe 6 ausgerufen und die Welt mit der Schweinegrippe in einen beispiellosen Ausnahmezustand versetzt. Bis heute sitzen Länder weltweit auf ungenutzten Vorräten von antiviralen Mit- teln und Impfstoffen im Wert von Milliarden. Nur ein Irrtum, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Gesundheitsapostel | Gesundheitliche Aufklärung | &#8211; Vor fast genau einem Jahr hat die Weltgesundheitsorganisation erstmals in ihrer Geschichte die Pandemiestufe 6 ausgerufen und die Welt mit der Schweinegrippe in einen beispiellosen Ausnahmezustand versetzt. </strong></p>
<p> <span id="more-27017"></span>
<p>Bis heute sitzen Länder weltweit auf ungenutzten Vorräten von antiviralen Mit- teln und Impfstoffen im Wert von Milliarden. Nur ein Irrtum, den man bis heute nicht zugeben kann oder das Ergebnis systematischer Einflussnahme von Phar- maherstellern?</p>
<p>Neue Rechercheergebnisse zeigen zumindest, was Öffentlichkeit und Entschei- dungsträger in der Politik nicht erfahren haben: Viele wichtige Berater der WHO hatten auch enge Verbindungen zu genau den Pharmaherstellern, die von den Pandemieplanungen profitierten. </p>
<p>Milliardengrab Schweinegrippe: Wer steuerte die WHO? (Monitor). [Quelle: <a href="http://www.therealstories.wordpress.com">therealstories</a>]</p>
<p>&#160;</p>
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<div><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DKQF-vWYmCU&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/DKQF-vWYmCU&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="355"></embed></object></div>
</div>
<p>&#160;</p>
<p><strong>Forderung:</strong> Auflösung der korrupten Sinnlos-Organisation WHO und Abschaf- fung der perversen, völkermordenden Gesundheits-Industrie. Lehre und Aufbau einer wahren Medizin für die Herstellung und Erhaltung der GESUNDHEIT.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/milliardengrab-schweinegrippe-wer-steuerte-die-who" target="_blank"><strong>Gesundheitliche Aufklärung</strong></a><strong> – Mit freundlicher Genehmigung. Dankeschön !</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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