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Europa: Am Rande des Abgrunds, aber deutsch (II)

Freitag, 24. Februar 2012-10:29 -|- Eingestellt von: |

Von Redak­tion German For­eign Policy | – Berlin/​Athen (Eigener Bericht) — Neue Kata­stro­phen­mel­dungen aus Grie­chen­land bestä­tigen die fatalen Wir­kungen des deut­schen Spar­dik­tats. Wie die Athener Regie­rung mit­teilt, wird das Haus­halts­de­fizit des Landes erneut deut­lich höher aus­fallen als pro­gnos­ti­ziert — nicht wegen angeb­lich man­gel­hafter, son­dern auf­grund erfolg­rei­cher Spar­maß­nahmen, welche die grie­chi­sche Wirt­schaft sys­te­ma­tisch in den Kol­laps treiben.

Immer wieder wird auf Druck Ber­lins die gleiche Kri­sen­spi­rale abge­spult: Athen muss dras­ti­sche "Spar­pa­kete" umsetzen, um seine Ver­schul­dung abzu­bauen; wegen der ver­hee­renden Kahl­schlag­wellen bre­chen die pri­vate und die staat­liche Nach­frage ein; dies ver­stärkt die Rezes­sion und ver­grö­ßert das Heer der grie­chi­schen Arbeits­losen; dadurch sinken die Steu­er­ein­nahmen, wäh­rend die anschwel­lende Arbeits­lo­sig­keit die Staats­aus­gaben in die Höhe treibt.

Das Ergebnis: Durch erfolg­reich absol­vierte "Spar­pro­gramme" steigt das Haus­halts­de­fizit Athens weiter an, aber­mals müssen auf Druck der deut­schen Regie­rung harte Steu­er­er­hö­hungen, Lohn­sen­kungen und Mas­sen­ent­las­sungen gegen den ver­zwei­felten Wider­stand der Bevöl­ke­rung durch­ge­setzt werden. Eine gleiche Ent­wick­lung zeichnet sich inzwi­schen deut­lich in Por­tugal und in Spa­nien und ansatz­weise in der gesamten Euro­zone ab.

Sozio­öko­no­mi­sche Todesspirale

Grie­chen­land wird der­zeit auf Betreiben Ber­lins buch­stäb­lich in den gesell­schaft­li­chen Kol­laps "gespart". Die jüngste Umdre­hung dieser sozio­öko­no­mi­schen Todes­spi­rale zeigte sich nur einen Tag nach der Eini­gung auf das aktu­elle "Hilfs­paket": Am Mitt­woch gab die Athener Regie­rung bekannt, das grie­chi­sche Haus­halts­de­fizit werde in diesem Jahr auf­grund der sich ver­schär­fenden Rezes­sion mit 6,7 Pro­zent erneut höher aus­fallen als pro­gnos­ti­ziert (5,4 Prozent).[1]

Damit ver­liert das gesamte, nach mona­te­langen auf­rei­benden Ver­hand­lungen beschlos­sene EU-​Maßnahmenbündel seine haus­halts­po­li­ti­sche Grund­lage. Laut der Ver­ein­ba­rung sollen Grie­chen­land in den kom­menden Jahren 130 Mil­li­arden Euro an wei­teren Kri­sen­kre­diten zur Ver­fü­gung gestellt werden, um den Staats­bank­rott zu ver­hin­dern. Die Gläu­biger sollen for­mell auf 53,5 Pro­zent ihrer For­de­rungen gegen­über Athen verzichten.

Dadurch soll die Staats­ver­schul­dung trotz der andau­ernden Rezes­sion von zur Zeit 160 Pro­zent des BIP auf 120 Pro­zent im Jahr 2020 gesenkt werden. Gelänge dies — was bezwei­felt werden muss -, dann würden die grie­chi­schen Schulden exakt auf das Niveau sinken, das sie 2008, also vor Beginn der "Spar­maß­nahmen", hatten.

Wie im Protektorat

Der in bun­des­deut­schen Medien irre­füh­rend als "Ret­tungs­paket" bezeich­nete Maß­nah­men­ka­talog ergänzt das offen­sicht­lich geschei­terte Spar­diktat um extreme Auf­lagen, die die haus­halts­po­li­ti­sche Sou­ve­rä­nität der grie­chi­schen Regie­rung beschränken.

Athen wird künftig per­ma­nent von einer "Exper­ten­gruppe" der EU-​Kommission und des IWF über­wacht; zudem muss es auf deut­schen Druck Gelder auf ein "Son­der­konto" über­weisen, zu dem die grie­chi­sche Regie­rung keinen Zugang hat. Auf dieses Konto müssen Finanz­mittel für die Til­gung der grie­chi­schen Ver­bind­lich­keiten für drei Monate ein­ge­zahlt werden. Damit hat die deut­sche Regie­rung ihre For­de­rung wei­test­ge­hend durch­ge­setzt, dem Schul­den­dienst in Grie­chen­land oberste Prio­rität einzuräumen.

Die bru­talen Spar­maß­nahmen spre­chen für sich: Athen soll bei den Arz­nei­mit­tel­kosten rund 1,1 Mil­li­arden Euro ein­sparen, obwohl inzwi­schen etwa Dia­be­tiker Schwie­rig­keiten haben, Insulin zu erhalten. Die Renten werden um 15 Pro­zent gekürzt, wäh­rend der Min­dest­lohn (751 Euro) um 22 Pro­zent gesenkt wird — bei Jugend­li­chen und jungen Erwach­senen bis 25 Jahre sogar um 32 Pro­zent. Im öffent­li­chen Dienst werden wei­tere 150.000 Men­schen ihre Anstel­lung verlieren.[2]

Im freien Fall

Dabei han­delt es sich um die inzwi­schen fünfte große Kahl­schla­grunde, die auf deut­schen Druck in Athen exe­ku­tiert wird. Mil­li­ar­den­schwere Aus­te­ri­täts­maß­nahmen (inklu­sive Lohn-​, Renten-​, und Sozi­al­kür­zungen sowie Steu­er­er­hö­hungen) wurden bereits im März 2010, Mai 2010, Juni 2011 und Sep­tember 2011 durchgesetzt.

Jedesmal wurden die inten­dierten Spar­ef­fekte und Mehr­ein­nahmen durch den sich beschleu­ni­genden Wirt­schafts­ver­fall ver­ei­telt, der zu einem Ein­bruch der Staats­ein­nahmen führte. Grie­chen­land befindet sich seit 2009 per­ma­nent in einer Rezes­sion, wobei die letzten "Spar­pa­kete" den Abschwung noch auf den Rekord­wert von 6,8 Pro­zent beschleunigten.

Infol­ge­dessen stieg die Erwerbs­lo­sig­keit von rund sieben Pro­zent im Jahr 2008 auf inzwi­schen 20,9 Pro­zent. Die von Klein­be­trieben geprägte und auf den Bin­nen­markt aus­ge­rich­tete Indus­trie­pro­duk­tion kol­la­bierte auf­grund der um etwa die Hälfte ein­bre­chenden Inlands­nach­frage um rund ein Drittel.

Das deut­sche Spar­diktat und die rasch anschwel­lende Mas­sen­ar­beits­lo­sig­keit ließen die Arbeit­neh­me­rent­gelte um 22 Pro­zent ein­bre­chen; das trug zum fort­schrei­tenden Kol­laps der Nach­frage bei: Die Ein­zel­han­dels­um­sätze sanken seit Beginn der Krise im Jahr 2008 um rund die Hälfte, selbst der Umsatz von Lebens­mit­teln (!) ging um 35 Pro­zent zurück.[3]

Spa­rer­folge

Zahl­reiche Spar­maß­nahmen wurden dabei in Grie­chen­land trotz gegen­tei­liger Behaup­tungen in den deut­schen Medien durchaus "erfolg­reich" voll­zogen. Dies zeigt die Ent­wick­lung des soge­nannten struk­tu­rellen Staats­de­fi­zits, bei dem kon­junk­tu­relle Ein­flüsse auf den Haus­halt her­aus­ge­rechnet werden.

Zwi­schen 2009 und 2011 wurde das struk­tu­relle Staats­de­fizit in Athen um den immensen Betrag von 11,4 Pro­zent des BIP abge­senkt, wäh­rend es in Spa­nien nur rund 6,2 Pro­zent und in Irland nur vier Pro­zent waren. Zum Ver­gleich: In den vier Jahren nach der Imple­men­tie­rung der "Agenda 2010" sank das struk­tu­relle Haus­halts­de­fizit in Deutsch­land um gerade einmal 2,6 Prozent.[4]

Grie­chen­land hat sein struk­tu­relles Staats­de­fizit somit in drei Jahren mehr als viermal so stark ver­rin­gert wie Deutsch­land in vier Jahren der Sozi­al­staats­de­mon­tage und der Pre­ka­ri­sie­rung des Arbeits­le­bens. Dieser Effekt ist aller­dings im grie­chi­schen Haus­halt nicht wahr­nehmbar, weil die Dau­er­re­zes­sion die Steu­er­ein­nahmen kol­la­bieren lässt.

Deut­sche Herren

Die Durch­set­zung des jüngsten Spar­pa­kets ging mit einer Eska­la­tion der Span­nungen zwi­schen Berlin und Athen einher. Für Wut und Empö­rung sorgen dabei die For­de­rungen deut­scher Poli­tiker nach einer Aus­höh­lung der staat­li­chen Sou­ve­rä­nität Grie­chen­lands. Das Ver­langen, Athen haus­halts­po­li­tisch zu ent­machten, wurde mit der Ein­füh­rung des "Son­der­kontos" größ­ten­teils realisiert.

Zusätz­lich brachte die For­de­rung des deut­schen Finanz­mi­nis­ters Wolf­gang Schäuble nach einer Ver­schie­bung der für April ange­setzten Par­la­ments­wahlen die grie­chi­sche Öffent­lich­keit in Rage. Staats­prä­si­dent Karolos Papou­lias, der sich wäh­rend des Zweiten Welt­kriegs als 14-​Jähriger dem Wider­stand gegen die deut­schen Besatzer ange­schlossen hatte, übte öffent­lich scharfe Kritik:

"Ich lasse nicht zu, dass Herr Schäuble meine Heimat beleidigt."

Die Schul­den­krise treibe "einen immer tie­feren Keil zwi­schen Athen und Berlin", da viele Grie­chen fest­stellten, dass "der deut­sche Spar­kurs" sie immer weiter in die Armut treibe, bemerkte jüngst selbst die deut­sche Wirtschaftspresse.[5]

"Grie­chen­land raus!"

In Deutsch­land wie­derum gewinnt das Bemühen Ober­hand, Grie­chen­land mög­lichst kos­ten­günstig zu ent­sorgen, da es auf­grund seiner kol­la­bie­renden Wirt­schaft nicht mehr als Absatz­markt für deut­sche Exporte fun­gieren kann. Inzwi­schen spre­chen sich auch Spit­zen­ver­treter der deut­schen Wirt­schafts­ver­bände dafür aus, das Land aus der Euro­zone auszuschließen.

Es sei "marode und in einer Soli­dar­ge­mein­schaft eine untrag­bare Belas­tung", erklärte etwa der Bosch-​Chef Franz Fehrenbach.[6] Einer Umfrage zufolge wün­schen sich inzwi­schen 57 Pro­zent von 300 befragten Funk­ti­ons­trä­gern aus dem deut­schen Spit­zen­ma­nage­ment, dass Grie­chen­land wieder "die Drachme einführt".[7]

Der Prä­si­dent des Bun­des­ver­bandes der Deut­schen Indus­trie (BDI), Hans-​Peter Keitel, bezeich­nete die jüngsten Aus­te­ri­täts­maß­nahmen als "letzte Chance" für Griechenland.[8]

Euro­zone: Die Rezes­sion fasst Fuß

Dabei bildet Grie­chen­land nur den bis­he­rigen Extrem­fall der Aus­te­ri­täts­po­litik, die Berlin mit dem "Fis­kal­pakt" der gesamten Euro­zone oktroy­iert hat (german​-for​eign​-policy​.com berich­tete [9]).

Inzwi­schen sind nahezu alle Länder Europas auf einen strikten Spar­kurs ein­ge­schwenkt; dies macht sich in der her­auf­zie­henden Rezes­sion in der Euro­zone bemerkbar. In den letzten drei Quar­talen des Jahres 2011 sank das BIP im Euro­raum um 0,3 Pro­zent, wäh­rend die Indus­trie­pro­duk­tion sogar um 1,1 Pro­zent nachgab (jeweils gegen­über dem Vorjahreszeitraum).

Die Arbeits­lo­sig­keit in der Euro­zone ver­harrte auf dem his­to­ri­schen Spit­zen­wert von 10,4 Pro­zent. Von diesem Abschwung sind vor allem die süd­eu­ro­päi­schen Länder betroffen, die auf deut­schen Druck bereits umfas­sende Aus­te­ri­täts­maß­nahmen ein­leiten mussten.

Ins­be­son­dere hat sich der Abwärtssog in Ita­lien, der dritt­größten Volks­wirt­schaft der Euro­zone, ver­stärkt: Das Land erlitt einen Wirt­schafts­ein­bruch von 0,7 Pro­zent im letzten Quartal 2011 — nach einem Rück­gang von 0,2 Pro­zent im zweiten Trimester.

Der auf deutsch-​französischen Druck in Rom ein­ge­setzte Regie­rungs­chef Mario Monti hat einen harten Spar­kurs ein­ge­schlagen, der zur beschleu­nigten Wirt­schafts­kon­trak­tion süd­lich der Alpen ent­schei­dend bei­trägt — und die Arbeits­lo­sig­keit binnen eines Jahres um einen knappen Pro­zent­punkt auf 8,9 Pro­zent anschwellen ließ.

Por­tugal: Die Schulden steigen

Ungleich dra­ma­ti­scher gestaltet sich die Lage in Por­tugal, wo das im ver­gan­genen Früh­jahr oktroy­ierte deut­sche Spar­diktat inzwi­schen weitaus länger seine ver­hee­rende Wir­kung entfaltete.

Die Wirt­schafts­leis­tung des Landes sank im vierten Quartal um 1,5 Pro­zent gegen­über dem Vor­quartal und um 2,7 Pro­zent gegen­über dem Vor­jah­res­zeit­raum. Der harte Spar­kurs in Lis­sabon ließ auf­grund weg­bre­chender Mas­sen­nach­frage auch die Arbeits­lo­sig­keit binnen eines Jahres um 1,2 Pro­zent auf 13,6 Pro­zent ansteigen.

Zugleich ließ er auf­grund weg­bre­chender Steu­er­ein­nahmen die Schulden Por­tu­gals anschwellen: Bei Erhalt des "Hilfs­pa­ketes" der EU und des IWF im Mai 2011 beliefen sich die Staats­schulden des Landes auf 107 Pro­zent des BIP; inzwi­schen sind es 118 Pro­zent. Dem Land droht somit eine ähnliche sozio­öko­no­mi­sche Todes­spi­rale aus Rezes­sion, fal­lenden Steu­er­ein­nahmen und aus­ufernder Ver­schul­dung wie Griechenland.

Spa­nien: Rekordarbeitslosigkeit

In Spa­nien, der viert­größten Wirt­schaft der Euro­zone, gingen am ver­gan­genen Sonntag Hun­dert­tau­sende auf die Straßen, um gegen neue Arbeits­markt­re­formen zu pro­tes­tieren, die eine weit­ge­hende Ent­rech­tung der Lohn­ab­hän­gigen und eine umfas­sende Pre­ka­ri­sie­rung des Arbeits­le­bens durch­setzen sollen.

Die Arbeits­lo­sig­keit in Spa­nien stieg auf­grund diverser Spar­maß­nahmen binnen eines Jahres von 20,4 Pro­zent im Dezember 2010 auf den mit 22,9 Pro­zent euro­pa­weit höchsten Wert. Die spa­ni­sche Wirt­schaft ging nach einer Phase der Sta­gna­tion eben­falls gegen Jah­res­ende in einen Abschwung von 0,3 Pro­zent über.

Auch Irland, von vielen neo­li­be­ralen Apo­lo­geten als Mus­ter­bei­spiel gelun­gener Aus­te­ri­täts­po­litik gepriesen, ver­zeich­nete laut Eurostat einen kräf­tigen Wirt­schafts­ein­bruch von 1,9 Pro­zent im zweiten Quartal 2011 — bei einer Arbeits­lo­sig­keit von 14,5 Prozent.

Im Sog der Krise

Die Krise strahlt inzwi­schen auch auf das Zen­trum Europas aus. Die euro­päi­sche Hege­mo­ni­al­macht Deutsch­land musste zuletzt einen Rück­gang des BIP um 0,2 Pro­zent hin­nehmen. In Öster­reich setzte eine Kon­trak­tion von 0,1 Pro­zent ein. Die Nie­der­lande befinden sich bereits in der Rezes­sion, nachdem die dor­tige Wirt­schaft im zweiten Quartal in Folge um 0,7 Pro­zent schrumpfte. Einzig das im Wahl­kampf befind­liche Frank­reich konnte einen leichten Auf­schwung von 0,2 Pro­zent verzeichnen.

Wird das deut­sche Spar­diktat weiter tole­riert, droht der gesamte Kon­ti­nent in Ver­hält­nisse abzu­rut­schen, wie sie inzwi­schen Grie­chen­land prägen — und diesem Kri­sensog wird sich letzt­lich auch Deutsch­land nicht ent­ziehen können.

Quelle: German For­eign Policy

Hin­weis: Hier findet Ihr Teil 1 des Artikels.

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[1] Grie­chen­land erwartet höheres Haus­halts­de­fizit; www​.faz​.net 22.02.2012

[2] Athen gibt nach, Berlin bleibt hart; www​.han​dels​blatt​.com 16.02.2012

[3] Zeugnis der Depres­sion; www​.quer​schu​esse​.de 19.02.2012

[4] Merkel stalkt Europa ins Desaster; www​.ftd​.de 02.12.2011

[5] Grie­chen begehren gegen "deut­sches Spar­diktat" auf; www​.han​dels​blatt​.com 16.02.2012

[6] Bosch-​Chef for­dert EU-​Aus für Grie­chen; www​.manager​-magazin​.de 14.02.2012

[7] Erster Firmen-​Boss for­dert: Grie­chen­land raus aus EU und Euro! www​.bild​.de 14.02.2012

[8] BDI-​Präsident sieht letzte Chance für Grie­chen­land; www​.der​westen​.de 22.02.2012

[9] s. dazu Europa: Am Rande des Abgrunds, aber deutsch

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gelesen: 1901 · heute: 4 · zuletzt: 21. Mai 2012

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