QR Code Business Card

Gauck und seine Nähe zur rechten Szene

Freitag, 24. Februar 2012-15:17 -|- Eingestellt von: |

Von G.H. | — Der noch zu wäh­lende Bun­des­prä­si­dent Gauck ist über den so genannten "Vel­den­steiner Kreis" mit der rechten Szene ver­bunden. Er arbeitet für diesen Kreis als Refe­rent genauso wie Bernd Rabehl, der eng mit NPD und DVU ver­bunden ist und für diese als Bun­des­prä­si­dent kan­di­dieren wollte.

In diesem Kreis ist auch Herr Roewer, ehe­ma­liger thü­rin­gi­scher Ver­fas­sungs­schutz­prä­si­dent, eif­riger Gönner und För­derer der Neo­an­zi­szene, in dessen Amts­zeit die Ter­ror­gruppe auf­ge­baut wurde und ihre Morde ver­üben konnte. Übri­gens wurde dieser Kreis auf der Burg Vel­den­stein gegründet, die unter natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Herr­schaft der Familie Her­mann Göring gehörte.

Das ist ein Riesenskandal!

Bitte ver­breitet des­halb den ange­hängten Bericht! Sprecht die Presse an, dass sie sich dar­über infor­mieren und berichten soll! Sprecht Abge­ord­nete an, dass sie dem Herrn Gauck unbe­queme Fragen stellen!

Soli­da­ri­sche Grüße

Verlag AZ

Anmer­kung: Bernd Rabehl war "Flucht­helfer" und hatte des­halb Ein­rei­se­verbot in die DDR.


Im Vel­den­steiner Kreis mit dem NPD-​Anhänger Bernd Rabehl

Joa­chim Gauck ist ange­treten, um als neuer Bun­des­prä­si­dent die Würde des Amtes wie­der­her­zu­stellen und Demo­kratie und Frei­heit zu ver­tei­digen. Das zumin­dest behaupten SPD, Grüne, FDP und CDU/​CSU.

Gegen seine Kan­di­datur wird mitt­ler­weile Einiges vor­ge­bracht. Seine scharfe Kritik an fort­schritt­li­chen Bewe­gungen wie dem Pro­test gegen Stuttgart21 oder der Occupy-​Bewegung. Ange­griffen wird auch, dass er die ras­sis­ti­schen Thesen des Herrn Sar­razin als „mutig“ lobte.

Doch der Skandal ist viel größer! Gauck hat seit Jahren Kon­takte zu der rechten Szene!

Gauck ist als Refe­rent aktiv beim so genannten Vel­den­steiner Kreis. Der Name kommt von der ersten Tagung dieses illus­tren Kreises auf Burg Vel­den­stein, die unter natio­nal­so­zia­lis­ti­scher Herr­schaft der Familie Her­mann Göring gehörte. In der eigenen Dar­stel­lung heißt es:

„Als Ort wis­sen­schaft­li­cher Dis­kus­sion will der Kreis die ver­glei­chende Extre­mis­mus­for­schung för­dern. Dieses Ziel ver­bindet er mit dem Enga­ge­ment für den demo­kra­ti­schen Ver­fas­sungs­staat.“ (Quelle)

In diesem Kreis werden Nazis und Linke gleich­ge­setzt und dies als angeb­lich neue Tota­li­ta­ris­mus­theorie ver­breitet. Bekannt geworden ist dieser Kreis durch seine Ver­harm­lo­sung rechts­ra­di­kaler Umtriebe und seinen scharfen Anti­kom­mu­nismus. Gauck ist hier gern gesehen.

Neben ihm arbeiten in dem Kreis laut Wiki­pedia Sté­phane Cour­tois, u.a. Mit­her­aus­geber vom „Schwarz­buch des Kom­mu­nismus — Unter­drü­ckung, Ver­bre­chen und Terror“, Hubertus Knabe, deut­scher His­to­riker und Direktor der Gedenk­stätte Berlin-​Hohenschönhausen, Gerd Koenen, ehe­mals SDS heute streit­barer Anti­kom­mu­nist, Konrad Löw, Jurist und Poli­to­loge, bekannt für Ver­harm­lo­sung des Anti­se­mi­tismus und des NS-​Regimes.

Ernst Nolte, His­to­riker, der im so genannten His­to­ri­ker­streit behaup­tete, der Holo­caust, die KZs seien eine Reak­tion auf die Gulags in der Sowjet­union gewesen, somit sei die Sowjet­union schuld am Mord an den Juden unter dem NS-​Regime. Mit­ar­beiter beim Vel­den­steiner Kreis ist auch Helmut Roewer, ehe­ma­liger Prä­si­dent des thü­rin­gi­schen Ver­fas­sungs­schutzes, der als Gönner und För­derer rechts­ra­di­kaler Kreise bekannt geworden ist, in dessen Amts­zeit die faschis­ti­sche Ter­ror­gruppe NSU unter den schüt­zenden Händen des Ver­fas­sungs­schutzes auf­ge­baut wurde und ihre Morde ver­üben konnte. Roewer ver­öf­fent­licht mitt­ler­weile Bücher im als rechts bekannten Ares-​Verlag.

Dem ganzen die Krone setzt Bernd Rabehl auf, der eben­falls im Vel­den­steiner Kreis aktiv als Refe­rent tätig ist. Bernd Rabehl war einst Mit­glied im SDS. Er ver­hin­derte laut Wiki­pedia schon damals eine Auf­ar­bei­tung der NS-​Geschichte durch den SDS. Bereits damals ver­brei­tete er unter dem Deck­mantel „linker Kritik“ natio­na­lis­ti­sche Posi­tionen. 1998 dann trat er offen vor der Bur­schen­schaft Danubia in Mün­chen auf. In seiner Rede meinte er:

„Dieses Pro­blem der Über­frem­dung und der Auf­lö­sung einer natio­nalen oder städ­ti­schen Kultur soll in Deutsch­land nicht the­ma­ti­siert werden.“ Kurz darauf redete er von einer „Auschwitz-​Keule“, die gegen Deutsch­land geschwungen werde. Immer öfter trat er bei NPD und DVU auf. 2009 kan­di­dierte er schließ­lich gegen Wulff und Gauck bei der Bun­des­prä­si­den­ten­wahl für NPD und DVU. Kurz vor der Wahl zog er die Kan­di­datur zurück. Er erklärte aber:

„Als DVU und NPD auf mich zutraten, für das Amt des Bun­des­prä­si­denten zu kan­di­dieren, zögerte ich lange Zeit. Ich fürch­tete Schi­kanen und Medi­en­kam­pa­gnen. Nach 1989 zeigt sich diese Repu­blik unfrei, rück­sichtslos und gewalt­tätig. Das Recht auf freie Mei­nung wird nicht gewahrt und man­cher Ver­weis auf den Ver­lust von Recht und Gerech­tig­keit in diesem Land wird mit dem Faschis­mus­vor­wurf gekontert.

Um mich nicht in die Sprach­lo­sig­keit oder in einen stummen Oppor­tu­nismus zu flüchten, nahm ich schließ­lich das Angebot der beiden Außen­sei­ter­par­teien an. Außerdem war wichtig, dass ein ehe­ma­liger ‚Ostler‘ sich für dieses Amt bewarb.“

Übri­gens behielt er bis zu seiner Pen­sio­nie­rung seinen Lehr­auf­trag an der „Freien Uni­ver­sität Berlin“

Und mit sol­chen Gestalten ver­tei­digt Joa­chim Gauck, der nun Bun­des­prä­si­dent werden will, „den demo­kra­ti­schen Ver­fas­sungs­staat“. Gibt es nicht den Spruch: Sage mir, mit wem du gehst, und ich sage dir, wer du bist? Es ist offen­sicht­lich, dass Gaucks Nähe zur rechten Szene weit über jedes erträg­liche Maß hinausgeht.

Damit ist auch klar, dass sein Lob für den Mut von Sar­razin nicht nur ein ein­ma­liger Aus­rut­scher war, wie die Mas­sen­me­dien es dar­zu­stellen ver­su­chen, um diesen braunen Fleck von der weißen Weste des Herrn Gauck weg zu waschen. Gauck bewegt sich unge­niert in sol­chen Kreisen, sogar wenn sie noch offener und rechts­ra­di­kaler, anti­se­mi­tisch, frem­den­feind­lich und ras­sis­tisch sind als Sarrazin.

Nur in einem muss man SPD, Grünen, FDP und CDU/​CSU Recht geben: ein sol­cher Mann passt gut zu diesem Staat, der Neo­nazis über den Ver­fas­sungs­schutz schützt, der die radi­kalen Umtriebe der Ver­trie­be­nen­ver­bände mit viel Geld unter­stützt, der die NPD mit Mil­lionen finan­ziert. Gauck ist ein „wür­diger“ Ver­treter dieses Systems.

Jeder, der in diesem Land für Soli­da­rität, Fort­schritt, Anti­fa­schismus, für die Inter­essen der Arbeiter und Ange­stellten ein­tritt, muss aller­dings mit aller Macht gegen einen sol­chen Prä­si­denten der Reak­tion kämpfen.

Wir for­dern:

Keine Wahl von Gauck zum Bundespräsidenten!

Quelle: via eMail an Mein Politikblog

Beitragsdetails

Kommentar-Autor

Kategorie » Parteien u. Politiker « | Tags » , , , , «

Trackback: Trackback-URL |  Kommentar-Feed: RSS 2.0 | Beitrag drucken |
gelesen: 1165 · heute: 4 · zuletzt: 21. Mai 2012

Kommentare und Pings sind geschlossen.