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	<title>Mein Politikblog &#187; Gold</title>
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		<title>Au-weia &#8211; Wohin mit dem Gold</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Jun 2010 09:48:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Egon W. Kreutzer &#124; Egon W. Kreutzer.de &#124; &#8211; Schriften über das Gold füllen ganze Bibliotheken. Im Internet nimmt die Zahl der Aufsätze ständig zu, die …, … während sie vor dem Wertverlust der Papierwährun- gen warnen, das Hohelied des Goldes singen, um damit den Run auf das Gold immer weiter anzuheizen. Dem Kern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/06/AuGold.jpg" rel="lightbox[26252]"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 5px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Au = Gold" border="0" alt="Au = Gold" align="left" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/06/AuGold_thumb.jpg" width="125" height="120" /></a> Von Egon W. Kreutzer | Egon W. Kreutzer.de | &#8211; Schriften über das Gold füllen ganze Bibliotheken. Im Internet nimmt die Zahl der Aufsätze ständig zu, die …,</strong></p>
<p> <span id="more-26252"></span>
<p>… während sie vor dem Wertverlust der Papierwährun- gen warnen, das Hohelied des Goldes singen, um damit den Run auf das Gold immer weiter anzuheizen.</p>
<p>Dem Kern der Botschaft kann nicht widersprochen werden. Er ist einfach, ein- leuchtend und wahr: Gold ist ein (unvergänglicher) Sachwert. Problematisch sind allerdings die Ableitungen, die von dieser Wahrheit getroffen werden, um große, kleine und selbst kleinste Anleger in jenes goldene Rettungsboot zu locken, mit dessen Hilfe sich angeblich jeder, der seine fünf Sinne beisammen hat, vor dem ganz großen Verlust in Sicherheit bringen kann. </p>
<p>Denn sogar für Gold gilt: Es ist nicht alles gut, was glänzt. (und schon gar nicht für jeden) Für Geldanleger gibt es im Grunde nur ein einziges Motiv, sich mit Gold einzudecken &#8211; nämlich den Versuch, mit Gold sicher durch die Inflation zu kommen. </p>
<p><strong>Mit Gold sicher durch die Inflation?</strong></p>
<p>Ich fürchte, da machen einige die Rechnung ohne den Wirt. Man muss, wenn man die Gefahren der Inflation aufzeigen und die Chancen, diese mittels Gold zu umgehen, analysieren will, damit beginnen, zwei &#8211; gedanklich oft unzulässig vermengte &#8211; Prozesse sauber auseinander zu halten, nämlich die Inflation selbst, und die ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit folgende Währungsreform.</p>
<p>Inflation bezeichnet ein Überangebot an Liquidität, das &#8211; wie bei einer Verstei- gerung &#8211; dazu führt, dass der Preis der Handelsobjekte so lange steigt, bis der Liquiditätsüberschuss annähernd abgeschöpft ist. Dabei kann sich Inflation durchaus auf Teilmärkte beschränken, während auf anderen Teilmärkten stabile Preise oder gar Deflation zu beobachten sind. </p>
<p>Die Ursache dafür ist bei näherem Hinsehen leicht zu verstehen: Wird eine Infla- tion ausgelöst, weil &#8211; wie in der Vergangenheit durchaus auch geschehen &#8211; Löhne und Gehälter stärker wachsen als das Warenangebot, wird sich die Inflation zuerst auf den Konsumentenmärkten zeigen. Lebensmittel, Bekleidung, Unterhaltungselektronik, Möbel, Automobile und Reisen werden im Preis anziehen, bis Angebot und Nachfrage wieder einigermaßen im Gleichgewicht sind. </p>
<p>Wird eine Inflation ausgelöst, weil &#8211; wie derzeit zu beobachten &#8211; die Einkom- mensquellen der Reichen und Superreichen sprudeln, wird sich die Inflation primär auf den Märkten der Vermögensanlagen zeigen. Bebaute und unbebaute Grundstücke, Aktien und andere Finanzanlagen weisen Preis- bzw. Kurssteige- rungen auf, die mit den erzielbaren Mieten oder Dividenden alleine überhaupt nicht zu erklären sind.</p>
<p>Natürlich greift die Inflation, wenn sie einigermaßen nachhaltig angelegt ist, über kurz oder lang vom Teilmarkt auf den Gesamtmarkt über. Inflation auf dem Konsumgütermarkt führt über steigende Preise automatisch zu steigenden Ge- winnen, womit ein Teil der überschießenden Liquidität in den Markt der Vermö- gensanlagen verschoben wird und dort ebenfalls Inflation auslöst.</p>
<p>Umgekehrt dauert es etwas länger. Die nahezu unbegrenzte Möglichkeit der Finanzwirtschaft, immer neue &quot;Anlageprodukte&quot; hervorzubringen, versperrt für geraume Zeit die Sicht auf die Inflation, weil hier der Preisanstieg dadurch ver- langsamt und verschleiert wird, dass man den liquiditätsaufsaugenden Markt mit Hilfe immer neuer Produkten nicht nur in die Höhe (steigende Kurse), son- dern auch in die Breite (immer mehr Anlageprodukte) wachsen lässt. </p>
<p>Bis der Kundschaft allmählich dämmert, dass der wuchernden Vielfalt der &quot;Geld- anlagen&quot; nur eine begrenzte Menge realer Güter gegenübersteht, ist die Liqui- dität von jenem Schwarzen Loch, das in letzter Zeit gerne als &quot;die Märkte&quot; bezeichnet wird, längst aufgesaugt. </p>
<p>Letztendlich wird dies aber doch erkannt. Dann schwindet die Risikofreude, die Liquidität drängt zurück in die Sachwerte und kauft beinnahe wahllos alles auf, was es noch zu kaufen gibt &#8211; und da gibt es nur drei Kategorien: </p>
<ul>
<li>Immobilien </li>
<li>Rohstoffe </li>
<li>Beteiligungen an krisenfesten Unternehmen. </li>
</ul>
<p>Über diese Sachwertkäufe wandert, erst langsam, dann immer hektischer, die Liquidität aus der Sphäre der Finanzwirtschaft in die Sphäre der Realwirtschaft ab, bis selbst die übelste und in keiner Weise mehr nutzbare saure Wiese für Millionenbeträge pro Hektar den Eigentümer wechselt. </p>
<p>Mit dem Ausmalen und Detaillieren dieses Prozesses ließen sich viele Seiten füllen, aber das ist gar nicht erforderlich. Es kommt nur auf die Erkenntnis an, dass ein Liquiditätsüberschuss zu Preissteigerungen führt, die solange anhalten und um sich greifen, bis Angebot und Nachfrage wieder einigermaßen im Gleich- gewicht sind.</p>
<p>Problematisch ist in diesem Zusammenhang die Rolle der Banken. Weil die Ban- ken Sicherheiten nach aktuellen Preisen bewerten, ermöglicht Inflation stets auch die Ausweitung der Kreditversorgung. Banken schieben also immer noch Liquidität nach, wodurch die inflationäre Phase verlängert und die Inflation verschärft wird. </p>
<p>Fallen die Banken als Liquiditätsversorger aus &#8211; wie derzeit in der sog. Banken- krise geschehen &#8211; springen die Staaten ein, indem sie sich bei den Banken verschulden. Das Argument, das dahin führt, ist eine ebenso einfache und un- reflektierte Binsenweisheit, wie die eingangs zitierte Aussage &quot;Gold ist ein Sachwert.&quot; </p>
<p>Es lautet schlicht: &quot;Nichts ist schlimmer als Deflation.&quot; Problematisch ist aller- dings die Haltung, dabei die Augen fest vor den unumstößlichen Gesetzen der Mathematik zu verschließen und, sobald der exponentielle Charakter des Schuldenwachstums sichtbar wird, den Kopf bis zum Anschlag in den Sand zu stecken. </p>
<p>Denn sogar für Liquidität gilt: Es ist nicht alles gut, was wächst. Wo genau wir uns im Prozess der Inflationsentwicklung derzeit befinden, ist kaum herauszu- finden, und wenn es einer wüsste, fehlten die Begrifflichkeiten, um es verständ- lich zu kommunizieren.</p>
<p><strong>Wichtig ist die Erkenntnis:</strong> </p>
<p><strong>Trotz aller scheinbar deflationären Entwicklungen auf den Konsumenten- märkten ist die Inflation im Bereich der Vermögensanlagen in Gang gekom- men, obwohl die jüngst &#8211; nicht zuletzt von den Regierungen und den Zentral- banken &#8211; im Überfluss bereitgestellte Liquidität, in den Märkten noch gar nicht richtig angekommen ist.</strong> Gold kostet allerdings aktuell fast 1.300 US$ pro Feinunze. Fünf Mal so viel, wie im März 2001.</p>
<p>Die Vorhersagen, dass der Goldpreis noch weiter steigen wird, sind m. E. durch- aus gerechtfertigt. Doch was bedeutet das? Es heißt doch nichts anderes, als dass ein gigantischer Liquiditätsüberschuss in den Markt für Sachwerte drängt und dort die Preise so weit in die Höhe treibt, bis Angebot und Nachfrage eini- germaßen ausgeglichen sind. </p>
<p>Es bedeutet, dass mit jedem Anwachsen der Inflationsangst die Menge Gold, die für eine Million US$ zu haben ist, ein Stück weiter schrumpft. Es heißt nicht, dass Gold mehr wert wird. Wer vor gut vier Jahren Gold bei 560 US$ gekauft hat, könnte es jetzt zwar mit über 100% Gewinn für 1.300 US$ verkaufen, doch was hätte er davon? Doch wieder nur Papiergeld, das nach Anlage sucht. </p>
<p><strong>Daher die Erkenntnis:</strong> Gold, das gekauft wird, um damit sicher durch die Infla- tion zu kommen, muss behalten werden, bis die Währungsreform erfolgt ist. Die Gefahr ist jedoch groß, dass die Lebensumstände auf dem Weg dorthin sich so ungünstig entwickeln, dass der eine oder andere seine Goldreserve angreifen oder auflösen muss, bevor er damit über die Ziellinie kommt. </p>
<p>Denn während das Gold im Safe liegt, steigen draußen die Preise für alles, was man braucht, und holen so die Inflation nach, die das Gold längst vorwegge- nommen hat. Damit wandert immer mehr Liquidität in den Konsum, wobei gleichzeitig das Angebot an Konsumgütern zurückgeht. </p>
<p>Diese in den Konsum wandernde Liquidität, die auch durch eine wachsende Zahl von Notverkäufen von Gold in den Markt gebracht wird, drückt jetzt auf den Goldpreis. Er wird &#8211; zum Ende hin &#8211; womöglich immer noch weiter steigen, aber weit langsamer, als die übrigen Preise. Wer in dieser Situation Gold verkaufen muss, macht ein schlechtes Geschäft.</p>
<p><strong>Dann kommt die Währungsreform</strong></p>
<p>In vorher nicht absehbaren Relationen werden alte Geldbestände und Gutha- ben abgewertet. Die Preise auf den Konsummärkten reagieren darauf sehr schnell, wodurch eine neue Parität zwischen Löhnen und Preisen hergestellt wird. Der Goldpreis wird in einen Abgrund stürzen. </p>
<ul>
<li>Alle, die versucht haben, ihr Vermögen mit Gold über die Inflation zu retten, haben nach der Währungsreform nichts eiliger zu tun, als ihr Gold zu verkaufen und mit dem frischen Geld neue, rentable Geschäfte anzufangen. Dafür haben sie es schließlich über die Inflation gerettet. </li>
<li>Die Notwendigkeit, sich mit Gold einzudecken ist jedoch auf lange Zeit nicht gegeben. Was an Gold in den Markt geworfen wurde, ist viel zu viel, um von Zahnärzten, Schmuckfabrikanten und der Elektronik-Indus- trie abgenommen zu werden. </li>
</ul>
<p>Damit wird sich herausstellen, dass Gold (auch) diesmal eine rein spekulative Anlage war, bei der aber nur das Kalkül der Verkäufer aufgegangen ist. Die Goldanbieter haben sich &#8211; über die ganze Phase der Inflation hinweg &#8211; in ständig steigendem Maße Liquidität verschafft, weil der Preisanstieg für Gold das Wachstum der Inflation auf den übrigen Warenmärkten deutlich überstieg.</p>
<p>Es ist anzunehmen, dass die Goldanbieter über die ganze Inflationsphase hinweg die Einnahmen aus den Goldverkäufen besser angelegt haben als die Goldkäufer. Sonst hätten sie ihr Gold schließlich auch behalten können.</p>
<p><strong>Schlussfolgerung:</strong> </p>
<p>Gold ist nur solange eine sichere Option, wie es einfach als &quot;Schatz&quot; im Safe der Multimilllionäre und Milliardäre liegt und nie angegriffen werden muss. Als Sicherheit für Kredite kann es nützlich sein &#8211; zur Kaufkraftrettung im weit fortge- schrittenen Stadium einer inflationären Krise kann ich es weder Normalverbrau- chern noch den sog. Besserverdienern unterhalb der Vorstandsetagen empfeh- len. </p>
<p>Schon gar nicht, wenn es sich bei der angebotenen Anlage nicht um physisches Gold, sondern um Minenaktien, Gold-Zertifikate oder noch windigere, am Gold- preis orientierte Finanzprodukte handelt.</p>
<p><strong>Was dann?</strong> </p>
<p>Die Empfehlung für Menschen, deren Geldvermögen nach heutigem Stand deut- lich unter einer Million Euro liegt, sind eigentlich sehr leicht zu formulieren. </p>
<p>Alle Maßnahmen sollten primär darauf angelegt sein, die kritische, chaotische Phase zu überstehen. Die kritische Phase beginnt ungefähr dann, wenn die Inflation die 20- %-Marke übersprungen hat, und sie endet, wenn die Arbeits- losigkeit nach der Währungsreform wieder unter 10% gefallen ist.</p>
<p>Während dieser chaotischen Phase wird der Wertverlust des Geldes ganz mas- siv an den noch vorhandenen Geldbeständen nagen. Daher sind alle Maßnah- men nützlich, die einen Beitrag dazu leisten, den Geldbedarf während der kriti- schen Phase zu reduzieren. Die konkreten Möglichkeiten sehen für jeden an- ders aus. Mit dem Nachdenken sollte jedoch jeder baldmöglichst beginnen. </p>
<p><strong>Das gilt es zu bedenken:</strong> </p>
<p><strong>1. Gesundheit</strong> </p>
<p>Absehbar notwendige, teure Reparaturen am Gebiss oder andere, selbst zu finanzierende Eingriffe sollte man vornehmen lassen, solange sie noch bezahl- bar sind. Wer als chronisch Kranker bestimmte Medikamente benötigt, sollte versuchen, sich &#8211; in Abhängigkeit von der Haltbarkeit &#8211; einen Vorrat anzulegen. </p>
<p><strong>2. Persönliche Ausrüstung</strong> </p>
<p>Sicher, fast jeder von uns hat genug im Schrank, um sich für viele unterschied- liche Gelegenheiten zu kostümieren, aber hat auch jeder das im Schrank, was er unter ungünstigen Umständen wirklich braucht? Wir werden alle für einige Zeit wieder viel zu Fuß gehen müssen. Wohl dem, der da wenigstens über fes- tes Schuhwerk verfügt&#8230;</p>
<p><strong>3. Wohnen</strong> </p>
<p><strong>zur Miete:</strong> Mieten sind teuer. Die Regelungen zum Mieterschutz werden die Er- höhung der Raummieten jedoch für eine ganze Zeit eindämmen &#8211; die Nebenkos- ten werden allerdings ungebremst in die Höhe schießen.</p>
<p>Einen Teil davon können Sie selbst beeinflussen. Prüfen Sie vor allem, wie hoch bei Ihnen heute die Heizkosten pro m² und Monat sind. Prüfen Sie, was Sie tun können, um den Heizenergiebedarf zu senken &#8211; und falls Sie eine neue Woh- nung suchen, dann achten Sie besonders auf die Energiebilanz. </p>
<p>Die könnte in Zukunft wichtiger sein als die Kaltmiete. Prüfen Sie auch Ihren Stromverbrauch und rüsten Sie ggfs. alte Stromfresser (Kühlschrank, Waschma- schine, Spülmaschine) um.</p>
<p><strong>Iin der Eigentumswohnung:</strong> hier gilt das Gleiche wie in der Mietwohnung, aller- dings können Sie über die Eigentümerversammlung Einfluss nehmen, wenn über energiesparende Maßnahmen für das Gebäude abgestimmt wird. Nutzen Sie diese Chance. Wer heute 100.000 Euro in der Rücklage hat, und die nicht nutzt, um die Heizung zu erneuern, die Fassade zu dämmen, oder ähnliches, wird es in ein paar Jahren bitter bereuen. </p>
<p>Auch wenn Ihre Wohnung vermietet ist, erhöht sich die Chance, dass sie ver- mietet bleibt und noch ein paar Euro einbringt, wenn die Nebenkosten für den Mieter niedrig gehalten werden.</p>
<p><strong>Im eigenen Haus:</strong> besser als in der Eigentümergemeinschaft können Sie als Hauseigentümer Vorsorge treffen. Stecken Sie Ihr Geld lieber sinnvoll in die eigenen vier Wände, als in irgendwelche anderen Anlageformen. So lange Sie mietfrei wohnen und in der kritischen Phase nicht dringende Reparaturen anfallen, haben Sie erhebliche Vorteile. </p>
<p>Denken Sie auch darüber nach, ob Sie nicht ein Stück des Rasens in einen Nutzgarten umwandeln könnten &#8211; und falls Sie das für eine gute Idee halten, dann sollten Sie bald damit anfangen, denn es ist noch kein Gärtner vom Himmel gefallen.</p>
<p><strong>4. Mobilität</strong> </p>
<p>Natürlich sollte auch Ihr Auto gut in Schuss sein, und möglichst mit weniger als 6 Litern auf hundert Kilometer auskommen &#8211; es ist allerdings zu befürchten, dass der Sprit rationiert wird. Für den echten Notfall sollte da ein Reservekanister ge- bunkert werden &#8211; aber bitte nur so viel, wie auch tatsächlich im Haus, in der Ga- rage oder im Kofferraum gelagert werden darf. </p>
<p>Für die heiße chaotische Phase ist ein ordentliches Fahrrad jedoch wichtiger. Nicht so ein reines Sportgerät, sondern ein ordentliches Rad, dass auch einmal über holprige Wege bewegt werden kann und geeignet ist, neben dem Fahrer noch umfangreiche Nutzlast zu transportieren. </p>
<p><strong>5. Immer noch Geld übrig?</strong> </p>
<p>Dann legen Sie Vorräte an. Haltbare Lebensmittel &#8211; und alles was man immer wieder braucht. Vom Wundpflaster bis zur Taschenlampenbatterie. Von der Zahncreme bis zum Alleskleber. Und selbst wenn Sie nur zwei linke Hände haben, eine vernünftig bestückte Werkzeugkiste kann nicht schaden.</p>
<p>Gut, nun haben Sie immer noch 20.000 auf dem Sparkonto, 70.000 bringt die bevorstehene Auszahlung der Lebensversicherung, 150.000 liegen in Festver- zinslichen und weitere 100.000 in Aktien und Fondsanteilen im Depot. Da wird es schwierig. </p>
<p><strong>Das Sparkonto und die Festverzinslichen muss man nicht unbedingt abbauen.</strong></p>
<p>Natürlich werden Sparkonto und festverzinsliche Wertpapiere im Zuge einer Währungsreform abgewertet. Das heißt aber nicht, dass die Kaufkraft nach der Abwertung wesentlich geringer sein muss als heute &#8211; die Preise werden nach einem Währungsschnitt schließlich ebenfalls fallen. Das ist doch klar. </p>
<p>Wichtig ist nur, dass Sie diese Reserven während der kritischen Phase nicht an- greifen oder aufbrauchen müssen. Daher die Empfehlungen, die während der kritischen Phase zu erwartenden Kosten schon heute durch vorsorgliches Han- deln so weit als möglich zu senken. </p>
<p><strong>Aktien und andere Beteiligungen muss man kritisch analysieren.</strong></p>
<p>Bei Aktien und anderen Beteiligungen kommt es darauf an, ob die dahintersteh- enden Unternehmen vom Produkt und von der Geschäftslage her gute Aussich- ten haben, eine Krise einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Dann kann eine gut ausgewählte Aktie sich als hervorragende Anlage zur Überwindung der Inflation darstellen. </p>
<p>Generell meine ich, dass eine Beteiligung an Unternehmen umso besser ist, je mehr direkten Einfluss man selbst auf die Nutzung hat. Haben Sie ein eigenes Unternehmen, das die Krise überstehen wird &#8211; dann investieren Sie jetzt. Haben Sie einen Freund, der einen Stillen Teilhaber sucht? </p>
<p>Prüfen Sie das Geschäft auf Herz und Nieren &#8211; und wenn alles stimmt, steigen Sie ein. Reicht das Geld für eine Immobilie, dann kann auch das die gute Lösung sein. Es kommt auf die Lage an, heißt es, und das stimmt. Aber nehmen Sie keinen Kredit auf, dafür. Sollten Sie die Zinsen nicht mehr zahlen können, ist das schöne Grundstück futsch. </p>
<p>….. und sollten Sie ein Grundstück gefunden haben, und immer noch Geld übrig, dann können Sie auch noch einen kleinen Barren Gold kaufen &#8211; und ihn auf dem eigenen Grundstück unter dem stärksten Ast eines markanten Baumes vergraben. </p>
<p>Ihr Gold wird dort weder verrosten noch verfaulen. Es wird in zwanzig, in hun- dert, in tausend Jahren immer noch genauso glänzen, wie an dem Tag, an dem Sie es gekauft haben &#8211; und eines fernen Tages wird es auch wieder einen Kurs haben, der Ihnen beim Verkauf zu der gleichen Kaufkraft verhilft, wie am Tag, an dem Sie es kauften. </p>
<p>Doch dann sollten Sie es auf keinen Fall verkaufen &#8211; dann wird es Ihnen nämlich wieder helfen, der Inflation zu entgehen. </p>
<p align="center"><strong>Die Zusammenfassung des Chemielehrers:</strong></p>
<p align="center"><strong>Au, Au, Au-weia!</strong></p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> <a href="http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2010/25.html" target="_blank">Egon W. Kreutzer.de</a></strong></p>
<p><strong>Bild:</strong> von mag3737 via <a href="http://www.flickr.com/photos/mag3737/2418335472/" target="_blank">Flickr</a>&#160; <a title="http://www.flickr.com/photos/mag3737/2418335472/" href="http://www.flickr.com/photos/mag3737/2418335472/">http://www.flickr.com/photos/mag3737/2418335472/</a></p>
<p><strong>Mit freundlicher Genehmigung von </strong><a href="http://www.egon-w-kreutzer.de/"><strong>“Egon W. Kreutzer”</strong></a><strong> zur Veröffentlichung hier auf Mein Politikblog.de&#160; Vielen Dank !</strong></p>
<p><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/06/Buchv.EgonW_.KreutzerDiebestenAufstzeausdenJahren2003bis2008gibtesineinerbesondersschnenDruckvers6.jpg" rel="lightbox[26252]"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 15px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Buch v. Egon W. Kreutzer Die besten Aufsätze aus den Jahren 2003 bis 2008 gibt es in einer besonders schönen Druckversion im EWK-Verlag.Paukenschläge" border="0" alt="Buch v. Egon W. Kreutzer Die besten Aufsätze aus den Jahren 2003 bis 2008 gibt es in einer besonders schönen Druckversion im EWK-Verlag.Paukenschläge" align="left" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/06/Buchv.EgonW_.KreutzerDiebestenAufstzeausdenJahren2003bis2008gibtesineinerbesondersschnenDruckvers7.jpg" width="163" height="208" /></a> </p>
<p><strong>Buch: </strong></p>
<p><strong>ISBN 978-3-938175-50-7      <br />371 Seiten       <br />Hardcover 28,00 Euro</strong></p>
<p><a href="http://www.ewk-verlag.de/ReLaunchAY/AYF_Paukenschl%E4ge.html"><strong>Verlag EWK</strong></a></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

 </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kauft Gold! Verkauft Gold!</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/04/12/kauft-gold-verkauft-gold/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 12:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Goldmarkt]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Jens Berger &#124; Der Spiegelfechter &#124; &#8211; Wer in diesem Frühjahr einmal durch die Fußgängerzonen einer Provinzstadt geht, dem wird aufgefallen sein, dass neuerdings Goldankaufstuben wie Pilze aus dem Boden schießen. Seitdem jeder Teenager sein Zweit-iPhone, samt dazugehörigem Schufa-Eintrag, sein Eigen nennt, scheinen sich Handyverträge nicht mehr so gut zu verkaufen – Grund genug, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/04/WebuyGold.jpg" rel="lightbox[22877]"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 5px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="We buy Gold" border="0" alt="We buy Gold" align="left" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/04/WebuyGold_thumb.jpg" width="192" height="132" /></a> Von Jens Berger | Der Spiegelfechter | &#8211; Wer in diesem Frühjahr einmal durch die Fußgängerzonen einer Provinzstadt geht, dem wird aufgefallen sein, dass neuerdings Goldankaufstuben wie Pilze aus dem Boden schießen.</strong></p>
<p> <span id="more-22877"></span>
<p>Seitdem jeder Teenager sein Zweit-iPhone, samt dazugehörigem Schufa-Eintrag, sein Eigen nennt, scheinen sich Handyverträge nicht mehr so gut zu verkaufen – Grund genug, die Bude dicht zu machen und nun auf Goldankauf umzusatteln. </p>
<p>Vielleicht steckt dahinter ja auch ein tieferer Sinn: Um die Handyschulden zu bezahlen, kann Klein-Kevin den Goldschmuck seiner Oma versetzen – so was nennt man dann wohl lebenszeitbegleitendes Kundenmanagement. Aber was wollen die verkrachten Existenzen, die hinter dem Tresen hocken, eigentlich mit dem ganzen Gold?</p>
<p>Die Antwort findet sich im Internet. Surft man Seiten an, die – sagen wir es mal vorsichtig – eine etwas unorthodoxe Sicht auf die Welt im Allgemeinen und finanzwirtschaftliche Fragen im Besonderen haben, schreien einem diverse Banner entgegen: „KAUFT GOLD!“ Ja gerne, aber warum? </p>
<p>Die Antwort findet sich in den Begleittexten: Die Weltwirtschaft kollabiert, Geld ist aus Papier und somit nichts wert und die Finanzeliten hätten es nur darauf abgesehen, uns wie eine Weihnachtsgans auszunehmen. Dahinter steckt ja sicher ein Körnchen Wahrheit, aber warum kaufen die Finanzeliten dann nicht das schöne Gold? Oder sind sie es, die das Gold verkaufen? Man weiß so wenig.</p>
<p><strong>Gold – die beste Wertanlage!</strong></p>
<p>Gold – so sagt man – sei wertstabil. Das stimmt natürlich nur sehr selektiv. Wenn man beispielsweise im Jahre 1981 einen Goldbarren gekauft hat und ihn zwanzig Jahre später verkaufen wollte, bekam man nominell nur noch die Hälfte des Geldes wieder. Doch dieser Vergleich hinkt natürlich, schließlich wird Gold ja als „wertstabil“ beworben und es wird dabei immer wieder auf die Inflation hingewiesen. </p>
<p>Doch wenn man den Wertverlust von 1981 bis 2001 nicht nominell, sondern inflationsbereinigt betrachtet, sieht es noch düsterer aus – denn inflations-bereinigt bekam man zwanzig Jahre später nur noch ein Viertel des ursprüng-lichen Wertes wieder. </p>
<p>Gold ist volatil und eignet sich daher am ehesten für die sehr langfristige Wertanlage. Das gilt natürlich nicht, wenn man in Hochpreisphasen Gold kauft – inflationsbereinigt liegen die Preise der frühen 1980er Jahre immer noch weit über den momentanen Kursen, die allerdings ebenfalls weit über dem langjährigen Schnitt liegen. Wer heute Gold kauft, könnte also schon bald sein blaues Wunder erleben. </p>
<p><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/04/Historical_price_of_gold.png" rel="lightbox[22877]"><img style="border-right-width: 0px; margin: 15px auto 0px; display: block; float: none; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Historical_price_of_gold" border="0" alt="Historical_price_of_gold" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/04/Historical_price_of_gold_thumb.png" width="404" height="251" /></a> </p>
<p><strong>Gold – inflationssicher!</strong></p>
<p>Wer sich intensiv mit volkswirtschaftlichen Fragen beschäftigt, kommt nicht um den Gedanken herum, dass die überbordende Staatsverschuldung in den OECD-Staaten nur durch eine zumindest trabende Inflation wieder in realistische Parameter geführt werden kann. Diese Sorge ist durchaus berechtigt und wer seine Ersparnisse vor Inflation schützen will, wird über kurz oder lang auch über die Option Gold stolpern. </p>
<p>Gold ist eine von vielen Möglichkeiten, der Inflation ein Schnippchen zu schlagen. Allerdings sind auch alle anderen Anlageformen, bei denen man Besitzanteile erwirbt, inflationssicher – ganz anders sieht es bei Anlageformen aus, bei denen man Geld zu fixen Zinsen verleiht. </p>
<p>Aktien, Aktienfonds, Immobilien oder Immobilienfonds sind beispielsweise ebenfalls inflationssicher, während Anleihen jeglicher Art – und hier natürlich auch die Staatsanleihen – nicht inflationssicher sind. Gold ist also eine, aber beileibe nicht die einzige Form, sich gegen eine zu erwartende Inflation abzusichern.</p>
<p>Gold hat viele Vorteile – es ist relativ transportabel, das Finanzamt muss von Goldbarren ebenfalls nicht unbedingt etwas wissen und es ist sehr gut handelbar. Einen Goldbarren kann man überall – und sei es bei der „gescheiterten Existenz“ in der Fußgängerzone – sofort gegen Bargeld tauschen. Dafür ist es allerdings nicht so einfach teilbar. Wer einen 100g Barren sein Eigen nennt, kann ihn nicht einfach in der Mitte durchschneiden. </p>
<p>Wer sich nun aber anstatt eines 100g Barrens einhundert Barren zu je 1g unter das Kopfkissen legt, „bezahlt“ die gewonnene Flexibilität mit immensen Auf- bzw. Abschlägen beim Handel. Diese Auf- und Abschläge sind natürlich auch der eigentliche Grund dafür, warum die Fußgängerzonen und Internetseiten in einen Goldrausch verfallen sind. </p>
<p>Wer sich über das Internet einen kleinen Barren Gold kauft und ihn ein Jahr später wieder verkauft (egal wo), muss sich selbst bei „stabilen“ Goldpreisen auf exorbitante Verluste einstellen. Wer beispielsweise heute bei einem Onlinehändler fünf Gramm Gold in Barrenform kauft, zahlt dafür – ohne Porto – 169,37 Euro. Verkauft man diesen Barren heute bei einem Onlinehändler, so erhält man dafür „stolze“ 125,59. </p>
<p>Es liegen somit 43,78 Euro (ohne Porto) zwischen An- und Verkauf, mehr als ein Viertel des Spotmarktpreises. Bei kleineren Barren sind sogar Spreads von 50% des Metallwerts keine Seltenheit. Kein Wunder, dass sich die Händler mühelos die Miete in der Fußgängerzone oder die Bannerwerbung im Netz leisten können. </p>
<p><strong>Gold – sicher!</strong></p>
<p>Bei großen Barren fällt der Spread wesentlich geringer aus – Kilobarren im Werte eines Mittelklassewagens werden jedoch selten über das Netz gekauft oder in der Fußgängerzone verscherbelt. Wer solche güldenen Kostbarkeiten sein Eigen nennt, sollte jedoch zumindest über einen guten Wachhund verfügen. </p>
<p>Eine Alternative zum „physischen Gold“ im eigenen Besitz ist die Verwahrung im Hochsicherheitstrakt. So kann jedermann über das Internet sich seinen kleinen Teil am Goldschatz der FED kaufen. Das funktioniert folgendermaßen – ein Anbieter leiht sich gegen Gebühr Gold von der FED und verkauft oder verleiht dieses Gold gegen Gebühr an den Endkunden weiter, der fortan eine kleinere Verwahrungsgebühr an den Anbieter und die FED entrichten muss. </p>
<p>Für Verschwörungstheoretiker oder Weltuntergangspropheten ist diese kosten-günstigere Variante allerdings nichts. Denn wer garantiert, dass die FED im Falle des ultimativen Zusammenbruchs des Geldsystems die güldenen Schätze herausrückt? Und wer garantiert, dass der Anbieter oder die FED überhaupt im Besitz des Goldes sind und der Goldmarkt nicht <a href="http://www.zerohedge.com/article/former-goldman-commodities-research-analyst-confirms-lmba-otc-gold-market-paper-gold-ponzi">eine einzige Blase ohne reale Basis ist</a>? Fragen über Fragen.</p>
<p><strong>Gold – ein kleiner, exklusiver Markt!</strong></p>
<p>Gold ist ein Spekulationsobjekt. Sowohl Warenterminkontrakte als auch Zertifikate und andere hochspekulative Instrumente sind im Papiergoldmarkt vorzufinden. Der Markt boomt, hat ein Billionenvolumen und es wird manipuliert, was das Zeug hält. </p>
<p>Wir reden nicht mehr von den kleinen, pfiffigen „Bescheißerles“, die in ihren Finanzbriefen oder Finanzanalysen arglose Kleinkunden in Anlagen treiben, die sie später durch Leerverkäufe oder Terminkontrakte abzocken. Es sind die großen, politisch protektionierten „Finanzgangster“, die den Goldmarkt als Geldquelle entdeckt haben. </p>
<p>Der Goldmarkt ist der größte Warenterminmarkt der Welt und stellt selbst den Ölmarkt mühelos in den Schatten – pro Tag wechselt <a href="http://gata.org/node/8248">die Menge Gold den Besitzer</a>, die weltweit pro Jahr gefördert wird. Der Goldpreis hat nur sehr wenig mit Angebot und Nachfrage nach physischem Gold zu tun, hier wird in einem Maßstab mit Papiergold gezockt, dass jedem Kleinbarrenbesitzer schwindlig wird. </p>
<p>Schon <a href="http://globalresearch.ca/index.php?context=va&amp;aid=18445">melden</a> erste „Marktinsider“, dass der Goldmarkt ein gigantisches Schneeballsystem sei, das kurz vor dem Zusammenbruch stünde. Ob an diesen Argumenten etwas dran ist, ist nur schwer zu sagen. </p>
<p>„Marktinsider“, „Analysten“ oder gar „Finanzbriefautoren“ sind die miserabelste Quelle, die es überhaupt gibt. Wer weiß, vielleicht haben die „Marktinsider“, die nun von einem Schneeballsystem sprechen, selbst auf fallende Kurse gewettet?</p>
<p>Vielleicht haben sie aber Recht – wer mit hochspekulativen Dingen wie Gold handelt, muss starke Nerven haben. Das gilt natürlich nicht für die „gescheiterten Existenzen“ in der Fußgängerzone oder die Onlineshop-Betreiber, die im Netz werben – die machen immer ihren Schnitt. Wenn der Goldpreis allerdings wieder zusammenbricht, bricht auch das Geschäftsmodell der Goldankäufer zusammen.</p>
<p>Für ein paar Euro verscherbelt Klein-Kevin auch Omas Schmuck nicht mehr. Mal schauen, welche Geschäfte im nächsten Frühjahr die Fußgängerzonen pflastern. Ein heißer Tipp wären ja Pfandleihen.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/2361/kauft-gold-verkauft-gold?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+DerSpiegelfechter+%28Der+Spiegelfechter%29" target="_blank">Der Spiegelfechter</a></strong></p>
<p><strong>Bild:</strong> von <a href="http://www.flickr.com/photos/jeremybrooks/">Jeremy Brooks</a> via <a href="http://www.flickr.com/photos/jeremybrooks/3070589065/" target="_blank">Flickr</a>&#160; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de">Bestimmte Rechte vorbehalten</a></p>
<p><strong>Dieser Artikel ist unter einer </strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/" target="_blank"><strong>CC Lizenz</strong></a><strong> lizenziert.</strong></p>
<p><strong>Zum Thema:</strong> <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/243/mythos-gold">Mythos Gold</a></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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		</item>
		<item>
		<title>Goldreserven: Alle Jahre wieder&#8230;</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/03/15/goldreserven-alle-jahre-wieder/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 15:20:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesbank]]></category>
		<category><![CDATA[EWF]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Goldreserven Weber]]></category>
		<category><![CDATA[Schäuble]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Georg Erber &#124; Readers Edition &#124; &#8211; Es gehört zu den Ritualen der deutschen Wirtschaftspolitik, dass alle Jahre wieder die Politik, wenn sie in der Klemme steckt, gerne die Goldreserven der deutschen Bundesbank plündern möchte. Ob Waigel, Eichel, Steinbrück und jetzt Schäuble &#8211; jeder Finanzminister, der in der Klemme steckt, hat schon mal heimlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Georg Erber | Readers Edition | &#8211; Es gehört zu den Ritualen der deutschen Wirtschaftspolitik, dass alle Jahre wieder die Politik, wenn sie in der Klemme steckt, gerne die </strong><a href="http://www.stern.de/wirtschaft/news/maerkte/goldreserve-der-letzte-schatz-der-deutschen-526129.html"><strong>Goldreserven der deutschen Bundesbank</strong></a><strong> plündern möchte. </strong></p>
<p> <span id="more-21393"></span>
<p>Ob Waigel, Eichel, Steinbrück und jetzt Schäuble &#8211; jeder Finanzminister, der in der Klemme steckt, hat schon mal heimlich oder öffentlich mit dem Gedanken gespielt, die Goldreserven der Bundesbank anzuzapfen. Damit ließen sich Milliardenlöcher im Bundeshaushalt stopfen. </p>
<p>Man muss nur den Dreh finden, wie man an das Gold herankommt. Jetzt&#160; <a href="http://www.faz.net/s/Rub99C3EECA60D84C08AD6B3E60C4EA807F/Doc%7EEFE8D429E862A4A308AADEB3C0DA9E3D6%7EATpl%7EEcommon%7EScontent.html">denkt offensichtlich Schäuble </a>im Rahmen des EWF darüber nach, dass man für die Finanzausstattung dieses Fonds das Bundesbank Gold einsetzen könnte.</p>
<p><strong>Weber kontra Schäuble</strong></p>
<p>Um dem EWF nicht durch reine Buchgeldschöpfung, d.h. durch Staatsschuldverschreibungen in zweistelliger Milliardenhöhe, mit Finanzmitteln auszustatten, soll jetzt das Gold als Deckung dienen.</p>
<p>Die Bundesbank ließ daher bereits vorsorglich verlauten, dass “weder die Bundesregierung noch die Europäische Zentralbank … auf die nationalen Goldreserven ein Zugriffsrecht” haben.</p>
<p>Die Bundesbank reagierte damit auf eine Pressemeldung, wonach das Bundesfinanzministerium vorschlage, die Goldreserven “buchhalterisch” in einen Euro-Stabilisierungsfonds einzubringen. Die Bundesregierung strapaziert nun auch unnötig ihr Verhältnis zur Bundesbank. </p>
<p>Der Versuch sich durch die Hintertür – sprich rein buchhalterisch versteht sich – das Gold der Bundesbank unter den Nagel zu reißen, dürfte in der deutschen Öffentlichkeit wenig Gegenliebe finden. </p>
<p>Die 3.400 Tonnen Gold der Bundesbank mit einem derzeitigen Wert von rund 90 Milliarden Euro könnten doch zu schön für die Sanierung der maroden Finanzlage der anderen und eigenen Staatsfinanzen eingesetzt werden. </p>
<p>Hätten Schäubles Vorgänger mit ihren Vorstößen in der Vergangenheit Erfolg gehabt, dann wäre eine Quelle der jährlichen Bundesbankgewinne nachhaltig versiegt. Durch Goldmarktgeschäfte erzielt die Bundesbank schließlich auch durch Verleihung der Goldreserven Einnahmen, die dann entfallen würden.</p>
<p><strong>Veräußerung von Goldreserven</strong></p>
<p>Andere Länder insbesondere <a href="http://www.chinadaily.com.cn/china/2009-04/24/content_7714124.htm">China</a> warten nur darauf, dass andere Länder ihr Gold auf den Weltmarkt werfen. Sie würden liebend gerne Gold gegen ihre gigantischen US-Dollar-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W%C3%A4hrungsreserve">Währungsreserven</a> eintauschen.</p>
<p>Früher hieß es als der deutsche Staat im Ersten Weltkrieg händeringend nach Finanzierungsreserven für den Krieg suchte: “<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gold_gab_ich_f%C3%BCr_Eisen">Gold gab ich für Eisen</a>“.</p>
<p>Großbritannien und andere Länder haben bereits vorher angefangen ihre Goldreserven auf den Markt zu werfen. Mit <a href="http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/brown-ignored-warnings-over-sale-of-gold-reserves-444929.html">durchschlagendem Erfolg</a>.</p>
<p>Zuletzt wollten CDU und SPD im Jahr 2006 die Goldreserven der Bundesbank in einem Innovationsfond <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/koalition-will-rasterfahndung-gegen-hartz-missbrauch;988442">verfrühstücken</a>. Denn merke: Kasse macht sinnlich.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.readers-edition.de/2010/03/15/goldreserven-alle-jahre-wieder/" target="_blank"><strong>Readers Edition</strong></a></p>
<p><strong>Dieser Artikel ist unter einer </strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/" target="_blank"><strong>CC Lizenz</strong></a><strong> lizenziert.</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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		</item>
		<item>
		<title>Silberbrief 2/10: Es wird gef&#228;hrlich</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/01/21/silberbrief-210-es-wird-gefhrlich/</link>
		<comments>http://www.meinpolitikblog.de/2010/01/21/silberbrief-210-es-wird-gefhrlich/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 11:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar]]></category>
		<category><![CDATA[euro]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Silber]]></category>
		<category><![CDATA[Währung]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Cheffe &#124; Infokrieger News &#124; &#8211; Im letzten „Silberbrief“ sagte ich: „Ernsthafte Sorgen muss man sich dann machen, wenn der EUR sein Dezember Tief nochmals testen sollte, also EUR/Dollar in den Bereich von 1,425 fällt. Dann müssen sofort Absicherungsstrategien umgesetzt werden.Das gegenteilige Szenario – ein fallender Dollar – oder eine Krisenverschärfung im „Nahen Osten“ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Silber.png" rel="lightbox[18300]"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; margin: 0px 5px 0px 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Silber" border="0" alt="Silber" align="left" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Silber_thumb.png" width="120" height="120" /></a> Von Cheffe | Infokrieger News | &#8211; Im letzten „Silberbrief“ sagte ich: „Ernsthafte Sorgen muss man sich dann machen, wenn der EUR sein Dezember Tief nochmals testen sollte, also EUR/Dollar in den Bereich von 1,425 fällt.</strong></p>
<p> <span id="more-18300"></span>
<p>Dann müssen sofort Absicherungsstrategien umgesetzt werden.Das gegenteilige Szenario – ein fallender Dollar – oder eine Krisenverschärfung im „Nahen Osten“ könnte extreme Preissteigerungen auslösen“.</p>
<p>Diese Sorgen sind hochaktuell. Der EUR ist heute unter 1,42 Dollar gefallen. Der Dollarkurs wird den Silber- und Goldpreis in den kommenden Wochen bestimmen. Für Edelmetalle und Aktienkurs wird es gefährlich.</p>
<p><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Grafik1.png" rel="lightbox[18300]"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Grafik 1" border="0" alt="Grafik 1" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Grafik1_thumb.png" width="404" height="317" /></a> </p>
<p>Auf Euro Basis sieht der Silber Chart sieht noch gut aus: aktueller Kurs 13,1 EUR / Unze</p>
<p><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Grafik2.png" rel="lightbox[18300]"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: block; float: none; margin-left: auto; border-top: 0px; margin-right: auto; border-right: 0px" title="Grafik 2" border="0" alt="Grafik 2" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Grafik2_thumb.png" width="404" height="249" /></a> </p>
<p>Ich halte zwar weiter am Kursziel von über 21 US $ bzw. über 14 € bis zum Frühjahr fest.</p>
<p>Die Saisonalität unterstützt einen Preisanstieg , aber der Dollar macht mir starke Sorgen .</p>
<p>Silber darf jetzt aber nicht mehr unter 17.9 $ fallen sondern müsste eigentlich in denkommenden Tagen den Widerstand im Bereich von 19,5 $ aus dem Weg räumen. Danach sieht es r zur Zeit nicht aus. Sollte ein Tagesschlusskurs von Silber unter 17,9 $ liegen, ist mein kurzfristiges 21 $ Szenario zunächst gestorben. Bleibt der Dollar weiter so stark sind extreme Kurseinbrüche und ein erneuter Deflationsschock schon im Februar möglich.</p>
<p><strong>Aktueller Silber Kurs in $ =18,56 :</strong></p>
<p> <a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Grafik3.png" rel="lightbox[18300]"><img style="border-bottom: 0px; border-left: 0px; display: inline; border-top: 0px; border-right: 0px" title="Grafik 3" border="0" alt="Grafik 3" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Grafik3_thumb.png" width="404" height="266" /></a>
</p>
<p>Der saisonale Silber – Zyklus zeigt seit Jahren, dass wir in der ersten Jahreshälfte mit Kurseinbrüche – ausgelöst von einem starken Dollar – rechnen müssen . Höchstkurse bei den Edelmetallen wurden sehr oft in den ersten Monaten eines Jahres erreicht, danach kam es oft zu schmerzhaften Korrekturphasen. </p>
<p>Erhebliche Volatilitäten sind beim Silber zwar normal, mit täglichen Schwankungen über 1 –2 $ /Unze muss aber jetzt verstärkt gerechnet werden. Einfach physisch –ohne Hebel- long bleiben ist die am wenigsten riskante Strategie.</p>
<p><strong>Silber Minen Musterdepot</strong></p>
<p>Auch die Aktienmärkte werden volatiler . Rückschläge sind nicht auszuschließen , aber es wäre m.E. genau so riskant, jetzt auf fallende Kurse zu setzen. Für die kommenden Wochen bleibe ich noch bullisch für Fortsetzung der Ende 2008 gestarteten Aufwärtsbewegung der Minenaktien. Éine Unterbrechung dieser Hausse kann aber durch den erstarkten Dollar jederzeit ausgelöst werden . </p>
<p>Die Standard – Aktienmärkte , nicht die Minen, sind immer noch zu hoch bewertet. Klassische Kennzahlen wie das Kurs – Gewinn – Verhältnis sind weit entfernt von den von Niveaus, die man als Kaufgelegenheiten   <br />bezeichnen kann</p>
<p><strong>Mein Tipp: Sichern Sie jetzt auf jeden Fall die Kurse ab</strong></p>
<p>Mein bereits erstmals im November vorgestelltes Silberminen Musterdepot liegt mit einer 23.3% Performance im Vergleich zu weiterhin Benchmarks gut im Rennen, ich habe es jetzt mit Stop -Loss Marken abgesichert. Regelmäßige Aktualisierungen finden Sie unter <a href="http://www.diesilberseite.de">www.diesilberseite.de</a></p>
<p>Gerhard Nadolny 20.01.10</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.infokriegernews.de/wordpress/2010/01/20/silberbrief-210-es-wird-gefaehrlich/" target="_blank"><strong>Infokrieger News</strong></a></p>
<p><strong>Quelle Bild:</strong> Dito</p>
<p><strong>Die Veröffentlichung wurde von <a href="http://www.infokriegernews.de/wordpress/" target="_blank">“Infokrieger News”</a> genehmigt. Danke !</strong></p>
<p><strong>Disclaimer:</strong>    <br />Ich möchte feststellen, dass ich kein Finanzberater bin und keine Finanzanlagen verkaufe. Dieser Artikel ist – wie ein Zeitungsartikel- eine völlig unverbindliche Information und keinerlei Anlage- oder sonstige Finanzierungsempfehlung . Ein Totalverlust ist bei Finanzanlagen möglich. Jegliche Haftung irgendwelcher Art für den Inhalt oder daraus abgeleiteter Aktionen der Leser wird ausdrücklich und vollständig ausgeschlossen. </p>
<p>Das gilt auch für alle Links in diesem Artikel, für deren Inhalt ebenfalls jegliche Haftung ausgeschlossen wird. Bitte wenden Sie sich für rechtlich verbindliche Empfehlungen an einen lizensierten Finanzberater oder eine Bank. Es ist grundsätzlich möglich , dass der Autor Käufe oder Verkäufe in einer in diesem Artikel beschriebenen Aktien oder Finanzanlagen tätigt der getätigt hat oder in anderer Weise Anteile hält. Weitere Infos: siehe § 34b WpHG.</p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

 </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>2010 bis 2020: Gold erringt K.O.-Sieg &#252;ber den Dollar</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/01/17/2010-bis-2020-gold-erringt-k-o-sieg-ber-den-dollar/</link>
		<comments>http://www.meinpolitikblog.de/2010/01/17/2010-bis-2020-gold-erringt-k-o-sieg-ber-den-dollar/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 12:02:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar]]></category>
		<category><![CDATA[Fed]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Währung]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung des GEAB vom 16. Januar 2010 &#124; &#8211; Die US-Zentralbank ist nicht mehr in der Lage, ihren Jahrzehnte langen Kampf gegen Gold unter dem Schlagwort vom „Überbleibsel aus barbarischen Zeiten“ führen, mit dem die alles überragende Stellung des Dollars im internationalen Währungssystem gesichert werden sollte. Nach unserer Auffassung wird im kommenden Jahrzehnt Gold den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Goldmnze.jpg" rel="lightbox[18099]"><img title="Goldmünze" style="border-top-width: 0px; display: inline; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin: 0px 5px 0px 0px; border-right-width: 0px" height="144" alt="Goldmünze" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Goldmnze_thumb.jpg" width="150" align="left" border="0" /></a> Pressemitteilung des GEAB vom 16. Januar 2010 | &#8211; Die US-Zentralbank ist nicht mehr in der Lage, ihren Jahrzehnte langen Kampf gegen Gold unter dem Schlagwort vom „Überbleibsel aus barbarischen Zeiten“ führen, mit dem die alles überragende Stellung des Dollars im internationalen Währungssystem gesichert werden sollte.</strong></p>
<p> <span id="more-18099"></span>
<p>Nach unserer Auffassung wird im kommenden Jahrzehnt Gold den Dollar aus dem Ring des internationalen Währungssystems prügeln, während die anderen großen Währungen zumindest vor ihm auf die Knie gegen werden.</p>
<p>Wir haben schon des Öfteren in vorhergehenden Ausgaben des GEAB darauf hingewiesen : Gold ist sowohl eine mittel- bis langfristig geeignete Anlageform, um sein Vermögen gegen Wertverluste von Papierwährungen und Wertpapieren abzusichern als auch ein Zahlungsmittel in Zeiten schwerster Währungskrisen. </p>
<p>In beiden Fällen ist die Entscheidung, ein Teil seines Vermögens in Gold zu tauschen Ausdruck einer gewissen Einschätzungen über die Risiken der nächsten Jahre, nicht der nächsten Wochen und Monate. In dieser 41. Ausgabe des GEAB, eine Spezialausgabe anlässlich des Beginns eines neuen Jahrzehnts, wollen wir unsere Einschätzung über die Entwicklung von Gold als Anlageform 2010 bis 2020 vorstellen. </p>
<p>Diese Darstellung ergänzt unsere Ausführungen in der 34. Ausgabe des GEAB vom April 2004. Eine solche langfristige Vorhersage erscheint uns auch aufgrund unserer Ausrichtung als Entscheidungshilfsmittel für individuelle und institutionelle Investoren wie Banken, einschließlich der Zentralbanken, Versicherungen, Pensionsfonds etc., die mittel- und langfristig investieren müssen und wollen. </p>
<p>Zum ersten Mal seit vierzig Jahren, nämlich der Abschaffung der Goldbindung des Dollars unter US-Präsident Nixon, sind die Interessen von Zentralbanken und privaten Investoren bei Gold gleichgerichtet: </p>
<p>Seit der Dollar zu einer unsicheren Währung geworden ist und damit de facto seinen Status als internationale Leitwährung und Währungsreserven der Zentralbanken verloren hat, und solange keine ihn ersetzende neue internationale Leitwährung geschaffen ist, verbleibt nur noch Gold als verlässlicher liquider Wertspeicher. </p>
<p>Wir haben schon in der 34. Ausgabe des GEAB erläutert, dass Gold auf einem paradoxen Markt gehandelt wird. Zwar kontrollieren die Fed und die anderen großen Zentralbanken den Markt mit dem Ziel, eine zu hohe Preissteigerung bei Gold zu verhindern. </p>
<p>Dennoch ist Gold wegen der gegenwärtigen umfassenden Krise, dem strukturell bedingt verringerten Einfluss der USA und also ihrer Zentralbank und der damit verbundenen Auflösung des internationalen Währungssystems eine sichere Anlage in hochgradig unsicheren Zeiten. </p>
<p><strong>Zur Erinnerung:</strong> Seit der Veröffentlichung der 34. Ausgabe hat Gold im Verhältnis zum Dollar eine Wertsteigerung von 30% zu verzeichnen, und im Verhältnis zum Euro von 23%. Seit unseren ersten Kaufempfehlungen 2006 hat es 100% im Verhältnis zum Dollar und 85% im Verhältnis zum Euro zugelegt.</p>
<p><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Tabelle.jpg" rel="lightbox[18099]"><img title="Tabelle" style="border-top-width: 0px; display: inline; border-left-width: 0px; border-bottom-width: 0px; margin: 0px 5px 0px 0px; border-right-width: 0px" height="300" alt="Tabelle" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Tabelle_thumb.jpg" width="267" align="left" border="0" /></a>&#160; </p>
<p><em>( <strong>Tabelle:</strong> 2000 – 2009: Wertsteigerung Gold im Verhältnis zu 17 Währungen (in %) )</em></p>
<p>Aber wenn Gold seither so an Wert gewonnen hat, dann ist das nicht einer Entwicklung zu mehr Markttransparenz und zu weniger Manipulation durch die Fed und ihre Schwesterinstitutionen geschuldet. </p>
<p>Die drei großen Verteidigungslinien gegen eine Rückkehr von Gold in das internationale Währungssystem werden weiterhin gehalten, nämlich: </p>
<ul>
<li>Die Schaffung eines Marktes für Goldzertifikate, in dem der Markt für reales Gold in einem Meer von fiktiven Verträgen über Ansprüche an Goldlieferungen verwässert wird; fiktiv sind diese Verträge, weil sie sich auf Goldmengen beziehen, die noch nicht existieren oder zwar existieren, aber mehrfach verkauft wurden. </li>
<li>Die Manipulation der Höhe der Goldbestände, insbs. der der USA, die schon seit Jahrzehnten nicht mehr überprüft wurden. </li>
<li>Eine systematische Propaganda unter Einsatz der großen Wirtschafts – und Finanzmedien, mit der Gold als archaische Geldanlange stigmatisiert wird, die nur Greise interessieren könnte, die mit ihren Kriegsgeschichten genauso langweilen wir mit ihrer obsoleten Fixierung auf Gold als Wertanlage, oder Verrückte, die Gold in den Wahnsinn getrieben hätte. </li>
</ul>
<p>Während vierzig Jahre hat diese Strategie hervorragend funktioniert. Sogar Staaten wurden dazu gebracht, ihre Goldreserven für recht wenig Geld abzustoßen, allen voran Großbritannien (1). Daran lässt sich wieder einmal nachweisen, dass Regierungen bessere Entscheidungen treffen würden, wenn sie über Fähigkeiten zur Antizipation verfügten oder zumindest Zugang zu Antizipationsarbeiten hätten. Die Unfähigkeit, Entwicklungen vorher zu sehen, hat im Fall Gold Großbritannien mindestens 10 Milliarden USD gekostet. </p>
<p>Wenn aber die Marktmanipulation, die vierzig Jahre erfolgreich war, Gold aus dem internationalen Währungssystem heraus zu halten, immer noch funktioniert, wie konnte es dann geschehen, dass der Goldpreis so weit gestiegen ist? </p>
<p>Dies ist die unmittelbare Folge der Krise und ihrer Phase der Auflösung der bisherigen Weltordnung: Die Fed hat nicht mehr ausreichend Einfluss, um den Erzfeind des Dollars und Konkurrenten um die Vormachtstellung im internationalen Währungssystem von diesem fernzuhalten.</p>
<p>Dieser schwindende Einfluss ist natürlich das Ergebnis eines komplexen Prozesses mit verschiedenen Fassetten, die wir in der aktuellen Ausgabe des GEAB analysieren werden.</p>
<p><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Grafik7.jpg" rel="lightbox[18099]"><img title="Grafik" style="border-top-width: 0px; display: block; border-left-width: 0px; float: none; border-bottom-width: 0px; margin-left: auto; margin-right: auto; border-right-width: 0px" height="308" alt="Grafik" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/01/Grafik_thumb1.jpg" width="484" border="0" /></a>&#160; <em>( <strong>Grafik:</strong> Entwicklung der Kurse der wichtigsten Währungen im Verhältnis zu Gold (1900 – 2009) (Die Unterbrechung in der Eurolinie (DM vor 1999) erklärt sich aus der Hyperinflation von Weimar und dem Zusammenbruch Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg) )</em></p>
<p>Wie bereits erwähnt, die Januar-Ausgabe des GEAB enthält traditionell unsere Vorhersagen für das kommende Jahr. Doch mit diesem Januar beginnt nicht nur ein neues Jahr, sondern ein neues Jahrzehnt. Es wird kein normales Jahrzehnt werden. Alle aufmerksamen Beobachter der Zeitläufte spüren, dass in ihm wichtigen Weichen für die Zukunft gestellt werden. </p>
<p>Franck Biancheri, der Koordinator des GEAB, schreibt zur Zeit an einem Buch über die Welt nach der Krise. Es soll in Frankreich im Februar 2010 erscheinen. Er entwickelt darin zwei mögliche Szenarien für die wichtigsten Entwicklungen des kommenden Jahrzehnts (2). </p>
<p>Franck Biancheri ermöglicht dem GEAB eine Vorab-Veröffentlichung eines dieser Szenarien (3). Wir freuen uns, dass wir unseren Lesern auf diese Weise einen frühen Blick in die geopolitischen Entwicklungen, die uns bevorstehen könnten, zu ermöglichen vermögen. Die beiden Szenarien tragen den Titel „Die leidvolle Geburt der Welt nach der Krise“ (4) und „das tragische Ende der Welt vor der Krise “. </p>
<p>Wir haben entschieden, unseren Lesern das zweite Szenario zu präsentieren. Es ist von den beiden das pessimistischere, aber auch das, von dem wir ausgehen, dass es die aktuellen Trends weitsichtigst und am umfassendsten analysiert. </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8211;    <br /><strong>Noten:</strong></p>
<p><strong>(1)</strong> 2004 war Gordon Brown britischer Finanzminister. Er war verantwortlich für diesen schweren Irrtum, der bis heute den britischen Staat 10 Milliarden US-Dollar gekostet hat. Dieser Artikel der <a href="http://business.timesonline.co.uk/tol/business/industry_sectors/banking_and_finance/article6969042.ece">Times </a>vom 28. 12. 2009 beschreibt einen selten Fall, in dem Frankreich sich schlauer verhalten hat als Großbritannien, der allgemeinen Mode in Wirtschaft und Finanzwelt, die von Washington vorgegeben war, widerstand und sein Gold nicht verkaufte.</p>
<p>Vielleicht ist ein Trost für die britischen Steuerzahler, wenn sie sich vor Augen halten, dass, wären 10 Milliarden mehr in der Kasse gewesen, ihre Regierung auch dieses Geld den Banken über die letzten Monate in den Rachen geworfen hätte.</p>
<p>Und vielleicht baut es sie ein wenig auf zu hören, dass die Times nicht wusste oder nicht schreiben wollte, dass Nicolas Sarkozy, damals Finanzminister, ebenfalls einen Goldverkauf durchsetzte, der zwar nicht so umfangreich war wie der britische, der aber genauso ideologisch begründet war. Quelle: <a href="http://www.boursorama.com/forum-politique-vente-d-or-394576215-1">Boursorama</a>, 30/12/2009. No comment </p>
<p><strong>(2)</strong> Wir weisen darauf hin, dass diese Art von Szenario zwar wie eine Vorabchronik des kommenden Jahrzehnts präsentiert wird, aber natürlich nicht für sich in Anspruch nimmt, die Zukunft im Detail zu beschreiben. Sein Ziel ist vielmehr, die in den Antizipationsarbeiten analysierten Trends anschaulicher und verständlicher zu vermitteln. Diese Zukunftschroniken sind gewissermaßen bildliche Darstellungen der an anderer Stelle erarbeiteten Grundsatzanalysen. </p>
<p><strong>(3)</strong> Natürlich ist « leidvolle Geburt » ein Quasi-Pleonasmus, denn jede Geburt, auch die einer neuen Weltordnung, kann nur unter Leiden geschehen, auch wenn das Ergebnis Quelle von Glück sein kann. </p>
<p><strong>(4)</strong> Wenn dieses Ende bevorsteht, dann wird es im engen Wortsinne tragisch sein, nämlich auch unter dem Aspekt, dass viele dieses Ende kommen sehen und dennoch ohnmächtig mit ansehen müssen, wie ihre Welt untergeht. </p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.leap2020.eu/GEAB-N-41-ist-angekommen!-2010-bis-2020-Gold-erringt-K-O-Sieg-%C3%83%C6%92%C3%82%C2%BCber-den-Dollar_a4197.html" target="_blank"><strong>GEAB</strong></a> (GlobalEurope Anticipation Bulletin)</p>
<p><strong>Quelle Bild:</strong> von <a href="http://www.pixelio.de/member.php?action=showprofile&amp;user_id=120836">dido-ob</a> via <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=401644&amp;mode=search">www.Pixelio.de</a></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

 </small>]]></content:encoded>
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		<title>Der Glanz des Goldes</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 09:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie/Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[edelmetalle]]></category>
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		<category><![CDATA[Krise]]></category>
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		<description><![CDATA[Jochen Hoff &#124; Duckhome Immer wieder hat der Internationale Währungsfonds (IWF) in den vergangenen Jahren damit gedroht 403 Tonnen Gold zu verkaufen. Es hat nichts genutzt, der Goldpreis stieg und stieg. Jetzt braucht der IWF dringend Geld und hat mal eben auf die schnelle 200 Tonnen an Indien verkauft. Das ganze Geschäft hat den Markt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tao_zhyn/442965594/"><img style="display: inline; margin: 0px 10px 0px 0px" height="128" alt="Pot of Gold von tao_zhyn" src="http://farm1.static.flickr.com/193/442965594_f1ba641913_m.jpg" width="240" align="left" border="0" /></a>Jochen Hoff | Duckhome</p>
<p>Immer wieder hat der Internationale Währungsfonds (IWF) in den vergangenen Jahren damit gedroht 403 Tonnen Gold zu verkaufen.</p>
<p> <span id="more-15045"></span>
<p>Es hat nichts genutzt, der Goldpreis stieg und stieg. Jetzt braucht der IWF dringend Geld und hat mal eben auf die schnelle 200 Tonnen an Indien verkauft.</p>
<p>Das ganze Geschäft hat den Markt praktisch unverändert gelassen.    <br />Die Erklärung dafür ist einfach. Dieses Gold ist für den Markt bedeutungslos, weil es einfach innerhalb der indischen Währungsreserven verschwindet. Auch die verbliebenen 203 Tonnen können ohne jede Wirkung auf den Goldpreis an China verkauft werden, weil China ebenfalls nur das Gold in seinen Währungsreserven bunkert. </p>
<p>Dabei ist es fast egal, ob Indien und China dafür nun reale Dollar, Euro, Yen oder nur Schuldverschreibungen in diesen Währungen gegeben haben oder geben werden. Der IWF wird weitere Dollarmilliarden ausschütten und versuchen damit seine Form der Weltwirtschaft und seine eigene Macht weiter zu erhalten, bis er endgültig ausgeblutet ist. </p>
<p>Für die reale Wirtschaft ist das alles bedeutungslos. Angesichts der Geldmengen die bereits zur Krisenbewältigung geschaffen wurden und täglich neu geschaffen werden, wird das ganze nur die Börsenkurse noch weiter stützen. Es füttert die nächste Blase. Nicht mehr, nicht weniger. </p>
<p>Der Goldpreis hat andere Ursachen. Gold hat kaum einen Gebrauchswert und wird nur in minimalen Mengen industriell verbraucht. Praktisch gesehen, ist alles Gold, das auf diesem Planeten jemals gefördert wurde, immer noch im Umlauf. Aber eigentlich ist es ja gar nicht im Umlauf, weil es gebunkert wird. Es wird in Form von Schmuck, Münzen oder Barren einfach gehortet um zu schmücken und in möglichen schlechten Zeiten als Ersatzwährung gebraucht zu werden. </p>
<p>Deutschland hat zwei Weltkriege angefangen und verloren. Jedes mal war danach die Währung kaputt und die Menschen, die Gold hatten, haben versucht dieses gegen Nahrungsmittel zu tauschen. Dies ist ihnen zumeist gelungen, aber zu Kursen die einfach lächerlich waren. Das Gegenargument, dass für Papiergeld gar nichts zu bekommen war, zählt nicht, weil ein Tausch gegen andere Waren wie Schuhe, Kleidung oder Werkzeug ein viel besseres Umtauschverhältnis gebracht hätte. </p>
<p>Allerdings ist schwierig eine Drehbank gegen Butter, Brot und Eier zu tauschen, was bei Gold oder anderen Edelmetallen durchaus leichter geht. Aus Gründen der Handhabbarkeit und Bequemlichkeit, hat Gold also einen Vorteil beim Tauschhandel, der aber mit hohen Umtauschverlusten bezahlt werden muss. Gold ist vor allem ein Mythos. </p>
<p>Dieser Mythos beruht im wesentlichen darauf, dass man immer etwas anderes gegen Gold eintauschen kann und Gold keine Lagerverluste kennt. Das gleiche gilt allerdings auch für Nahrungsmittel, die man immer gegen etwas anderes tauschen kann, nur dass diese unter Lagerverlusten leiden. Der Lageraufwand ist allerdings bei beiden fast gleich, zumindest in Krisenzeiten. </p>
<p>Für die Menschen in den unterschiedlichen Kulturen gibt es auch unterschiedliche Affinitäten zum Gold. Im asiatischen und arabischen Raum sind Gold und andere Edelmetalle von größerer Bedeutung, als in Europa. Dies hängt auch damit zusammen, dass man seinen &quot;Reichtum&quot; nicht durch Zinserwartung sondern physikalischen Besitz definiert. </p>
<p>Allerdings wirkt Gold auf alle Menschen. Nur eben in unterschiedlichen Dimensionen. Der aktuelle Goldpreisanstieg seit 2007 ist zum einen der Tatsache geschuldet, dass in den asiatischen Ländern breitere Massen zu Geld kamen und dieses schnell in Gold umtauschten. Alleine diese ständig ansteigende Anzahl an neuen Goldbesitzern führte zu Preissteigerungen auch wenn die Mengen im Einzelfall winzig waren. </p>
<p>Aktuell führt die Weltwirtschaftskrise zu einer weltweiten Flucht von privaten und institutionellen Anlegern ins Gold. Dabei muss allerdings klar unterschieden werden, zwischen Anlegern die sich in physischem Gold engagieren oder den Spekulanten die mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exchange-traded_fund">Exchange-traded Funds (ETF)</a> operieren. </p>
<p>Selbst wenn dieses ETFs angeblich nur physikalisches Gold abbilden und dieses in handelsüblicher Form eingelagert sein sollen, dürfte es schwierig sein, nach dem nächsten Zusammenbruch, an dieses Gold in physikalischer Form zu kommen. Es dürfte lustig werden, wenn die geprellten Anleger bei der HSBC Bank in den USA anklopfen und ihr dort angeblich lagerndes Gold haben wollen. Die Umsätze mit ETFs für physisches Gold sind gerade zu explodiert und dies bei steigenden Preisen. Da dürfte wohl vielerorts eine deutliche Unterdeckung bestehen. </p>
<p>Alle anderen Papiere aufs Gold, Goldminen und Goldderivate haben nur scheinbar etwas mit Gold zu tun und sind bestenfalls Missverständnisse oder Betrug, für die Leute, die von der angeblichen Sicherheit des Goldes profitieren wollen. Für alle anderen sind sie Spekulationsobjekt und Glücksspiel.</p>
<p>Bleibt die Frage ob man in Gold oder Edelmetallen investiert sein muss. Für Frauen und Ehemänner ist die Frage einfach zu beantworten. Sie haben keine Wahl. Echter Schmuck aus massiven Edelmetallen ist allem anderen Tand weit überlegen. Wenn man zudem darauf achtet, dass der Schmuckwert den Wert an edlem Metall nicht zu weit überschreitet, ist sowohl der Sicherheitsaspekt als auch der häusliche Frieden gerettet. </p>
<p>Bei Münzen sind es die Präge- und Verteilkosten die zu berücksichtigen sind. Wer aber Freude an werthaltigem in Münzen hat, muss auch hier nur den Preis berücksichtigen. Das gleiche gilt für Barren in jeder Größe. Wer allerdings einen Kilobarren Gold kauft, sollte bedenken, dass es 32.151 Unzen enthält die gestern mal eben 35.869,26 Euro kosteten. Es dürfte schwierig werden diesen Brocken in Eier und Brot zu tauschen. </p>
<p>Allgemein wird immer wieder kolportiert, dass man mit 10 &#8211; 30 Prozent seines Vermögens in Gold investiert sein muss. Das ist natürlich grober Unfug. In Gold darf man nur das Geld eintauschen, dass man sicher kurz- und mittelfristig nicht braucht und welches auch langfristig wahrscheinlich nicht wieder zurückgetauscht werden muss. </p>
<p>Tatsächlich sollten Menge und Stückelung so bemessen sein, dass man sich für einen Zeitraum von vielleicht 6 bis 12 Monaten zusätzliche Nahrungsmittel und Brennstoff eintauschen kann. Dauert die Krise länger, ist es kaum vorstellbar das Gold noch hilft. Dann wäre z.B. Land auf dem man selbst Nahrungsmittel anbaut richtig, oder besondere Fähigkeiten erforderlich, die es einem erlauben diese gegen Nahrung zu tauschen. </p>
<p>Wer nicht in den Kategorien einer Tauschwirtschaft denkt, sondern durch den Tausch in Gold, sein Vermögen schützen möchte, liegt sowohl bei einer kurzen Krise, wie auch bei einer langen Krise falsch. Bei einer kurzen Krise wären Anteile an Firmen billiger und brächten schneller wieder Rendite als das Gold, bei einer längeren Krise wie nach den beiden Weltkriegen, liegen die Prioritäten der meisten Menschen nicht auf dem Gold, sondern auf Essen, Kleidung, Wohnen, Einrichtung. </p>
<p>Viele Leute träumen davon, dass es wieder zu einer goldgedeckten oder wenigsten teilweise goldgedeckten Währung kommen könnte und sie dann jederzeit ihr Gold in werthaltiges Geld tauschen und zurücktauschen könnten. Dies wird nicht passieren. Zum einen wird es nie wieder eine goldgedeckte Währung geben, weil sie einfach, viele Ausbeutungselmente mit der die herrschende Klasse heute die Umverteilung von unten nach oben betreibt, nicht ermöglichen würde, zum anderen aber auch weil sie keineswegs passend für eine kapitalistische Wirtschaft mit großindustrieller, globalisierter Prägung ist.</p>
<p>Goldgedeckte Währungen oder auf anderen Edelmetallen basierende Währungen sind lediglich für feudalistische Strukturen von Interesse, weil dort der Herrscher sich durch schlechtes Geld am leichtesten selbst bereichern kann. Kommt es zu solchen feudalistischen Systemen ist der Besitz von Gold vermutlich verboten und es wird dem Staatsschatz praktisch ohne Entschädigung zugeführt. </p>
<p>Für neue, erstrebenswerte Gesellschaftsformen, wie die demokratische, weitgehend autonome und vollständig selbstverwaltete Kommune ist Geld eigentlich gar nicht erforderlich. Da reichen Verrechnungseinheiten, die aber keine preisbestimmende Wirkung haben, weil die Gemeinschaft festlegt, welche Leistung zu welchen Verrechnungseinheiten abgerechnet wird. Gold wäre aufgrund seiner offensichtlichen Nutzlosigkeit, nur wenig wert. </p>
<p>Egal an welches Szenario man denkt. Gold ist mehr Mythos, als tatsächlicher Wert. Man kann, aber man muss es nicht besitzen. Es ähnelt ein wenig der Hasenpfote und anderen angeblichen Glücksbringern, die, wenn man nur fest genug an sie glaubt, zumindest beruhigend wirken. </p>
<p>Ob der Preis für Gold berechtigt ist? Natürlich nicht. Es hat kaum einen Nutzwert. Gold hat gegenüber dem Euro seit 2001 ungefähr 170 Prozent zugelegt, gegenüber dem Dollar ca. 320 Prozent. Das erlaubt zunächst eine Aussage. Die 150 Prozent, die das Gold gegenüber dem Dollar mehr zugelegt hat, sagen nichts über das Gold, sondern nur etwas über die Schwäche des Dollar aus. Er hat gegenüber dem Gold und Euro abgewertet. </p>
<p>Wenn wir gleichzeitig wissen, dass in Asien neue Käuferschichten für Gold in den Markt gekommen sind, unter den amerikanischen Häuslebauern und den weltweiten Arbeitslosen, aber nur sehr wenige aus dem Goldmarkt herausgegangen sind, dann musste es zu Preisteigerungen kommen. Preissteigerungen die durch eine Erhöhung der Nachfrage, bei ziemlich gleichbleibender Produktion entstanden sind. </p>
<p>Diese Nachfrageerhöhung könnte langfristig Bestand haben, auch wenn sie kurz- und mittelfristig durch die Weltwirtschaftskrise gefährdet ist. Es gibt also einen gewissen Prozentsatz an Preiserhöhung der durch Marktbewegung kommt. Der größere Teil dürfte aber eine Schwächung des Euro sein. Denn natürlich hat auch der Euro gegenüber dem Gold abgewertet. </p>
<p>Deshalb ist es praktisch unerheblich zu welchem Preis man das Gold kauft. Sein Preis spiegelt eigentlich nur sein ziemlich beharrendes Verhalten zu den Währungen wieder. Niemand könnte also sagen, ob das Gold nicht 2001 in Wirklichkeit viel teurer war, als es dies heute ist. Es fehlt einfach der Bezugspunkt. </p>
<p>Natürlich kann der Goldpreis schon morgen wieder ins Bodenlose einbrechen. Wenn die Währungen plötzlich erstarken, oder die Menschen in Asien merken, dass man für Gold nicht das eintauschen kann, was sie benötigen. Beides ist unwahrscheinlich. Aber letztendlich gibt es in diesem Spiel nichts was unmöglich ist.</p>
<p>Die eigentliche Botschaft lautet also dass es sich nur um ein Spiel handelt, indem man die Einsätze knapp und damit das Risiko gering halten sollte. Man kann mit Gold nichts erreichen. Wer etwas erreichen will und echte Sicherheit sucht, der kauft sich drei Ziegen und einen Bock. Im Gegenteil zum Gold, wissen die nämlich was zu tun ist und bei guter Gesundheit und guter Weide, ist ein vernünftiger Anfang zur Selbstversorgung gemacht, der wirklich Sicherheit bietet.</p>
<p>Gold ist eben mehr Schein als Sein.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.saarbreaker.com/partnernetzwerk/" target="_blank"><strong>Netzwerkpartner</strong></a><strong>&#160;&#160; </strong><a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/7456-Der-Glanz-des-Goldes.html" target="_blank"><strong>Duckhome</strong></a></p>
<p><strong>Quelle Bild:</strong> von <a href="http://www.flickr.com/photos/tao_zhyn/">tao_zhyn</a> via <a href="http://www.flickr.com/photos/tao_zhyn/442965594/" target="_blank">Flickr</a>&#160;&#160; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">CC Lizenz</a></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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		</item>
		<item>
		<title>Dollarabwertung und Arbeiterklasse</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2009/10/18/dollarabwertung-und-arbeiterklasse/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 07:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Barry Grey &#124; World Socialist Web Site Immer mehr Anzeichen deuten auf größere Verschiebungen in der Weltwährungsarchitektur hin. Seit März befindet sich der Dollar in ständigem Verfall und hat seitdem 13,3 Prozent an Wert verloren. Vergangene Woche beschleunigte sich sein Niedergang und trieb den Goldpreis auf rekordverdächtige Höhen. Mehrere asiatische Zentralbanken intervenierten daraufhin auf den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Barry Grey | World Socialist Web Site</p>
<p>Immer mehr Anzeichen deuten auf größere Verschiebungen in der Weltwährungsarchitektur hin. Seit März befindet sich der Dollar in ständigem Verfall und hat seitdem 13,3 Prozent an Wert verloren. Vergangene Woche beschleunigte sich sein Niedergang und trieb den Goldpreis auf rekordverdächtige Höhen.</p>
<p> <span id="more-14549"></span>
<p>Mehrere asiatische Zentralbanken intervenierten daraufhin auf den Währungsmärkten, um das Sinken des Dollars zu verlangsamen.</p>
<p>Dennoch unterlassen es prominente Finanzzeitungen und Wirtschaftskommentatoren, vor den Folgen dieser Erosion des Wertes der wichtigsten Handels- und Reservewährung zu warnen. Stattdessen argumentieren sie, der Trend sei zu begrüßen. Es müsse zugelassen werden, dass der Dollar langfristig weiter sinkt.</p>
<p>Am Samstag veröffentlichte die Londoner <i>Financial Times </i>einen Leitartikel unter dem Titel &quot;Starke USA brauchen schwächeren Dollar&quot;. Die Zeitung schrieb: &quot;Dieser Wertverfall sollte keine Angst einjagen und nicht behindert werden, auch wenn er schwerwiegend ist&#8230;. Es wäre sogar durchaus hilfreich, wenn der Dollar noch schwächer würde. &#8230; Ein schwächerer Dollar würde den amerikanischen Exporteuren helfen und Importe in die USA teurer machen.</p>
<p>&quot;Das brauchen die USA &#8211; und die Welt. Mittelfristig, so drückte es Mr. Summers [Obamas Chefberater in Wirtschaftsfragen] Anfang des Jahres aus ’muss die reorganisierte amerikanische Wirtschaft mehr exportorientiert, und sie muss weniger konsumorientiert sein’. Kurz gesagt, die USA müssen lernen, nicht über ihre Verhältnisse zu leben, und die übrige Welt muss aufhören, sich auf diese Verschwendung zu stützen.&quot;</p>
<p>Die <i>Financial Times </i>vom Montag bringt einen Artikel des Wirtschaftskolumnisten Wolfgang Münchau unter der Überschrift &quot;Das Argument für einen schwächeren Dollar&quot;. Er setzt sich für ein neues Ausbalancieren der Weltwirtschaft ein, in der das amerikanische Zahlungsbilanzdefizit stark reduziert wäre, der Überschuss Asiens zurückgefahren würde und das Defizit der Eurozone &quot;etwas größer&quot; wäre.<strong></strong></p>
<p>&quot;Längerfristig&quot;, schreibt er, &quot;würde eine solche Welt wichtige Reformen des internationalen Währungssystems erfordern. Kurzfristig würde der Verfall des Wechselkurses des Dollars dazu beitragen, dass wir dahin kommen.&quot;</p>
<p>Er meint, die Versprechungen von US-Vertretern, &quot;sich für einen starken Dollar einzusetzen&quot;, seien unaufrichtig. In Wirklichkeit begünstigten die USA den Dollarverfall als Teil ihrer Export gestützten Erholungsstrategie.</p>
<p>Münchau schreibt weiter, die notwendige langfristige Reform des internationalen Währungssystems beinhalte eine permanent verringerte globale Rolle des Dollars. Er nimmt an, dass die Welt sich &quot;auf ein duales System zu bewegt, in dem der Dollar und der Euro faktisch als Reservewährungen fungieren&quot;.</p>
<p>Diese und ähnliche Kommentare schweigen sich über die enormen Risiken aus, die eine dauerhafte Abwertung des Dollars und die Verwässerung seines Status’ als Reservewährung mit sich brächten. Ein solches Projekt enthält den Keim einer Fragmentierung des Weltmarkts. </p>
<p>Die Annahme, dass diese Veränderung auf geordnete Weise erreicht werden könne, ohne z.B. konkurrierende Abwertungen in Europa und Asien, die Bildung von Währungs- und Handelsblöcken, das Ausbrechen von Handelskrieg und letztlich auch militärischen Konflikten zwischen den Großmächten, ist höchst spekulativ.</p>
<p>Einer der seichtesten Kommentare zu Gunsten eines schwächeren Dollar stammt von dem amerikanischen Ökonomen und Kolumnisten der <i>New York Times</i>, Paul Krugman. In einem Gastkommentar vom Montag, tut er die Bedenken wegen der langfristigen Folgen eines Dollar-Niedergangs als ziemlich kauzig ab.</p>
<p>Ohne Berücksichtigung der internationalen Folgen eines weiteren Dollarverfalls oder seiner Konsequenzen für die sozialen Beziehungen in den USA kommentiert er den &quot;gegenwärtigen Aufschrei&quot; über den sinkenden Dollar mit folgenden Worten: &quot;In Wahrheit ist das Sinken des Dollar eine gute Nachricht.&quot;</p>
<p>Ein niedrigerer Dollar ist &quot;gut für US-Exporteure&quot;, schreibt Krugman. &quot;Er hilft uns beim Übergang von einem riesigen Handelsdefizit zu einer vernünftigeren internationalen Position.&quot; Er spricht sich dafür aus, den Leitzins, der im Moment praktisch bei Null Prozent liegt, &quot;für etwa zwei Jahre so zu belassen&quot;. Er sagt nichts zu den Folgen eines abgewerteten Dollars für den Status der US-Währung als Weltreservewährung. </p>
<p>Sicher ist allerdings, dass es verheerende Auswirkungen auf das Leben der amerikanischen Arbeiterklasse hat, wenn der Dollar seinen Status als unbestrittene Weltreservewährung verliert.</p>
<p>Der stabile Dollar war das Fundament des internationalen kapitalistischen Währungssystems, das am Ende des zweiten Weltkriegs in Bretton Woods eingeführt worden war. Der Dollar war fast sieben Jahrzehnte lang die wichtigste Handels- und Reservewährung der Welt. Die einzigartige und privilegierte Rolle des Dollar, die im Übrigen dem US-Kapital enorme Vorteile brachte, stützte sich auf die unangefochtene ökonomische Vorherrschaft der USA am Ende des Zweiten Weltkriegs. Diese wiederum beruhte auf der globalen Dominanz der amerikanischen Industrie.</p>
<p>Der langfristige Niedergang des amerikanischen Kapitalismus fand seinen Ausdruck vor allem im Zerfall seiner industriellen Basis. Er führte zu massiven globalen Ungleichgewichten zwischen Schuldnernationen, vor allem den USA, und Gläubigernationen wie China, Japan und Deutschland. Diese Ungleichgewichte führten im vergangenen Jahr zur Implosion der Weltwirtschaft. Hinter der Erosion der internationalen Position des Dollar steht letztlich die Umwandlung der USA vom industriellen Weltzentrum in das Zentrum der globalen Finanzspekulation und des Parasitismus.</p>
<p>Den Dollar weiter fallen zu lassen, bedeutet, die Realität des amerikanischen Niedergangs zu anerkennen, sowie die Notwendigkeit, eine Grundlage für ein erneutes Wachstum des Weltkapitalismus zu finden. Im Zentrum einer solchen globalen Neujustierung der Wirtschaft steht eine grundlegende Umstrukturierung der Klassenbeziehungen in den Vereinigten Staaten.</p>
<p>Der Rahmen des Bretton Woods Abkommens verschaffte der amerikanischen Bourgeoisie einen riesigen Vorteil bei der Organisierung der Klassenbeziehungen in den USA. Die herrschende Klasse konnte kreditfinanzierte Ausgaben tätigen und inflationäre Politik betreiben, um den Forderungen der Arbeiterklasse nachgeben zu können, weil die Welt den Dollar unbesehen akzeptierte. Ohne diesen Vorteil müssen die USA sich mühsame fiskalische und geldpolitische Zurückhaltung auferlegen, deren Kosten der Arbeiterklasse aufgehalst werden.</p>
<p>Dieser Prozess hat bereits begonnen. Im Namen der globalen Neujustierung der Wirtschaft und innenpolitischer Reformen versucht die Obama-Regierung, den Konsum der Arbeiterklasse zu beschneiden, die Produktionskosten zu senken und die Exporte zu steigern.</p>
<p>Das läuft darauf hinaus, die amerikanischen Arbeiter einer wirtschaftlichen &quot;Schocktherapie&quot; zu unterziehen, wie sie der IWF in den letzten 25 Jahren häufig verschuldeten Ländern der Dritten Welt aufgezwungen hat. Sie besteht aus Abwertungen, begleitet von einer Senkung der Staatsausgaben im sozialen Bereich und von Massenarbeitslosigkeit. Dadurch werden die Löhne unter Druck gesetzt und die Ausbeutung gesteigert. Das sind die Methoden, die jetzt gegen die amerikanische Arbeiterklasse zum Einsatz kommen.</p>
<p>Die Schließung ganzer Fabriken in den USA und die Verlagerung der Produktion in Niedriglohnparadiese soll rückgängig gemacht werden. Dieser Prozess führt zu einer Abhängigkeit der USA von Krediten aus Überschussländern wie China und Japan, was dauerhaft nicht tragbar sein wird. Die Industrie in den USA soll auf der Grundlage der Zerstörung von Löhnen; Arbeitsbedingungen und des Lebensstandards der Arbeiterklasse wiederbelebt werden.</p>
<p>Die USA sollen zu einem Niedriglohnland werden, das auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig ist. Dazu muss die amerikanische Arbeiterklasse ein Ausmaß an Ausbeutung akzeptieren, wie sie es seit hundert Jahren nicht mehr kennt. Ihre Löhne und ihr Lebensstandard sollen denen der überausgebeuteten Arbeiter in Asien angenähert werden.</p>
<p>Dieses Klassenkriegsprogramm steht hinter dem Angriff Obamas auf die Arbeitsplätze und Löhne der Autoarbeiter, hinter seiner Weigerung, bankrotten Bundesstaaten und Kommunen Hilfe zu gewähren, und hinter den Zielen seiner Gesundheitsreform. Letztere beschneidet die Leistungen für Arbeiter und greift Programme wie Medicare an.</p>
<p>Amerika wird erneut dem Weltkapitalismus ein Beispiel geben und als Modell für ähnliche Angriffe auf Arbeiter in jedem Land dienen.</p>
<p>Die Arbeiterklasse der Vereinigten Staaten hat allerdings nicht die Absicht, sich ihrer Verarmung zu unterwerfen. Das bedeutet, dass die Bühne für ein neues Kapitel der Klassenkämpfe bereitet wird, die in den USA und weltweit gewaltige Ausmaße annehmen werden.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.wsws.org/de/2009/okt2009/doll-o16.shtml" target="_blank"><strong>World Socialist Web Site</strong></a></p>
<p><strong>Die Veröffentlichung wurde von </strong><a href="http://www.wsws.org/index.shtml" target="_blank"><strong>“WSWS”</strong></a><strong> genehmigt. Besten Dank !</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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		<title>Goldige Zeiten!</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2009/10/15/goldige-zeiten/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Gastautor: eFlation &#124; Weiß-gar-nix Seit einigen Monaten nimmt der Goldpreis nach und nach einen&#160; neuen&#160; Anlauf auf neue Höchststände. Gold hat sich in EUR gerechnet seit dem Jahr 2000 verdreifacht,&#160; demnach den DAX und EuroStoxx geschlagen (siehe Grafik). Wobei in vielen Köpfen der Gedanke herumspukt, dass Gold keine Rendite bringt. Performance Vergleich Gold, Dax, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=402095&amp;mode=search"><img style="display: inline; margin: 0px 15px 0px 0px" height="99" alt="gold, gold, gold......" src="http://images.pixelio.de/data/thumbnails/30/michaela_weber_-3-153.jpg" width="150" align="left" border="0" /></a>Von Gastautor: eFlation | Weiß-gar-nix</p>
<p>Seit einigen Monaten nimmt der Goldpreis nach und nach einen&#160; neuen&#160; Anlauf auf neue Höchststände. Gold hat sich in EUR gerechnet seit dem Jahr 2000 verdreifacht,&#160; demnach den DAX und EuroStoxx geschlagen (siehe Grafik). Wobei in vielen Köpfen der Gedanke herumspukt, dass Gold keine Rendite bringt.</p>
<p> <span id="more-14506"></span>
<p><a href="http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/sg2009101254008.gif" rel="lightbox[14506]"><img height="251" alt="Performance Vergleich Gold, Dax, EuroStoxx (Quelle Bloomberg)" src="http://www.weissgarnix.de/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/sg2009101254008-425x251.gif" width="425" /></a></p>
<p>Performance Vergleich Gold, Dax, EuroStoxx (Quelle Bloomberg)</p>
<p>Jahrtausende wurde Gold als Währung eingesetzt. Dabei entsprach eine Geldeinheit einer bestimmten Menge Gold. In Deutschland hatten wir bis zum 1. Weltkrieg&#160; die Goldmark, dass heißt 2,79 Goldmark entsprach einem Gramm Gold. Das entsprach einer Golddeckung, sprich jeder Banknote war physische Gold hinterlegt. </p>
<p>Nach dem 1. Weltkrieg&#160; war eine Einführung der Goldmark nicht mehr möglich, da sämtliches Gold zur Bezahlung der Reparationen nötig war. Daraus entstand in Deutschland die nicht-goldgedeckte Währung, das sogenannte Fiat Money. Auch vor und während des 2. Weltkriegs rückten viele Staaten vom Goldstandard ab.</p>
<p>Die Aufhebung des Goldstandards führte bis heute zu einer Überschwemmung von neu geschaffenem Geld, gedeckt durch Staatskredite und andere langfristige Kredite. Die Machtverhältnisse auf der Welt werden sich in den nächsten Jahrzehnten verändern, in Abhängigkeit der Entwicklung der einzelnen Währungen.</p>
<p>Allen voran kämpfen die Amerikaner mit dem größten Schuldenberg, was sich zurzeit an dem Goldpreis und dem US Dollar ablesen lässt. Die Befürchtung hoher Inflation in den nächsten Jahren lässt den Goldpreis zurzeit nachen oben schießen. Die enorme Liquidität im Markt, wird es den Notenbanken noch schwieriger machen, auf steigende Inflation zu reagieren. Doch ist eine niedrige Inflation überhaupt erwünscht?</p>
<p>China sitzt auf Unmengen US Dollar, die Sie aufgrund des schwachen Dollars los werden wollen. Darum wird von China Unmengen Industrierohstoffe in US Dollar aufgekauft. Deweiteren ist Privatleuten seit einigen Jahren erlaubt, nun auch privat Gold zu kaufen. Per Fernsehen/Printwerbung werden die Bürger regelrecht aufgerufen Gold zu kaufen. Dazu kauft die chinesische Bevölkerung beim Staat Gold und bezahlen in der einheimischen Währung Renminbi. Der Staat wiederum kauft auf dem Weltmarkt und zahlt in US Dollar. Somit entledigen sich die Chinesen von ihren US Dollar Beständen und schwächen weiter den Dollar.</p>
<p>Den Amerikaner ist viel daran gelegen, den US Dollar schwächeln zu lassen. Somit bleiben die Zinsen für die Schulden erträglich, da sowohl der Staat als auch die Bürger Schulden haben. Die Stellschrauben&#160; Zinsen und Staatsverschuldung stehen schon auf Maximum, doch der Konsum in den USA steht immer noch bei Null. Ein Schelm der Böses denkt, dass sich die Amerikaner eine Inflation regelrecht herbeiwünschen. Das schaffen Sie über ein schwachen Dollar und einen daraus resultierenden hohen Goldpreis der Inflationsängste schürt.</p>
<p>Lange Zeit war ein Deckel auf dem Topf, der den Goldpreis bei 1000 US Dollar gehalten. Der Druck in dem Topf ist aber nun so hoch, dass es in Form eines steigenden Goldpreis entweicht. Viele Bankhäuser haben über die letzten Jahre große Shortpositionen in Edelmetallen&#160; aufgebaut. Leider kommt es beim steigenden Goldpreis zu einem Squeeze out, sprich es wird für die Banken einfach zu teuer die Shortpositionen zu halten und decken sich ein, welches den Goldpreis weiter steigen lässt.</p>
<p>Eine Inflation führt dazu, dass die Bürger anfangen zu konsumieren. Der steigende Konsum wird den US Firmen Gewinne bescheren und aufgrund des niedrigen Dollars werden US Produkte wieder im Ausland gefragt sein. Letztendlich werden die US Börsen weiter steigen, da Aktien den Investor vor steigender Inflation bewaren. Der steigende Konsum führt zu hören Umsätzen in den Unternehmen. In Zeiten starker Inflation steigen Börsen gewaltig an, in Zimbabwe z.B. ist die Börse um 100% gestiegen – pro Tag!</p>
<p><em><strong>Hier entsteht eine neue Blase, die unaufhaltsam ist! In den letzten Jahren haben die Amerikaner auf Pump den Export in vielen Ländern allen voran in Deutschland beflügelt. Auf Punp wurden Immobilien&#160; gekauft usw. – das Resultat ist im Moment sichtbar. Jetzt drehen die Amerikaner den Spieß um, ein Dollar von 1,70 und ein Goldpreis von 1500 US Dollar ist nicht abwegig. Der Verlierer wird in den nächsten Jahren Europa sein, wenn nicht auch hier auf eine konsumfreudige Politik umgeschwenkt wird.</strong></em></p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.weissgarnix.de/2009/10/13/goldige-zeiten/" target="_blank"><strong>Weiß-gar-nix</strong></a></p>
<p><strong>Quelle Bild:</strong> von <a href="http://www.pixelio.de/member.php?action=showprofile&amp;user_id=325547">elaweb</a> via <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=402095&amp;mode=search" target="_blank">Pixelio</a></p>
<p><strong>Mit freundlicher Genehmigung von </strong><a href="http://www.weissgarnix.de/" target="_blank"><strong>“Weiß-gar-nix”</strong></a><strong> zur Veröffentlichung hier auf “Mein Politikblog.de’”. Vielen Dank !</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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		<item>
		<title>Schwarzes und gelbes Gold &#8211; Aufbruch zu neuen Zielen?</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2009/10/09/schwarzes-und-gelbes-gold-aufbruch-zu-neuen-zielen/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 10:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie/Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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		<category><![CDATA[Öl]]></category>
		<category><![CDATA[Rohstoffe]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Wahrheiten.org Der Preis des gelben Goldes bewegt sich auf Rekordniveau – und mit Sicherheit ist das erst der Anfang eines nach oben offenen Ausbruchs. Das schwarze Gold erlebt gerade ebenfalls einen Aufbruch zu neuen Ufern. Wenn Öl künftig nicht mehr in US-Dollar abgerechnet wird, dürfte das massive Folgen haben, insbesondere für die USA. Stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=417669&amp;mode=search"><img style="display: inline; margin: 0px 15px 0px 0px" height="105" alt="GOLDRAUSCH" src="http://images.pixelio.de/data/thumbnails/25/GOLDRAUSCH.jpg" width="150" align="left" border="0" /></a>Von Wahrheiten.org</p>
<p>Der Preis des gelben Goldes bewegt sich auf Rekordniveau – und mit Sicherheit ist das erst der Anfang eines nach oben offenen Ausbruchs.</p>
<p> <span id="more-14385"></span>
<p>Das schwarze Gold erlebt gerade ebenfalls einen Aufbruch zu neuen Ufern. Wenn Öl künftig nicht mehr in US-Dollar abgerechnet wird, dürfte das massive Folgen haben, insbesondere für die USA.</p>
<p>Stehen hier gewaltige Umbrüche bevor mit unkalkulierbaren Folgen?</p>
<p>In ungeahnte Höhen wird sich der Goldpreis noch steigern. Von $2.000 bis hin zu $5.000 ist die Rede bei Fachleuten. Gold-Spezialisten, wie z. B. Walter K. Eichelburg von <a href="http://www.Hartgeld.com">Hartgeld.com</a>, prognostizieren noch ganz andere Zahlen:</p>
<blockquote><p><strong>“Bis $1.000/oz ist Gold superbillig, bis $3.000 ist es billig, erst ab $10.000 wird es teuer.”</strong></p>
</blockquote>
<p>Der Goldpreis ist also nun vom Bereich “superbillig” in den Bereich “billig” gesprungen. Dadurch, dass die quasi magische Marke von $1.000 übersprungen wurde und neue Rekorde auch in der Presse ein starkes Echo finden, könnte sich eine Art Selbstläufer bilden, weil viele Investoren plötzlich darauf aufmerksam werden und selbst in Gold umschichten. Hierdurch steigt der Goldpreis immer weiter. Schaun wir mal, wohin er noch hüpfen wird.</p>
<p>Beim Thema Öl ergeben sich ganz andere Probleme, v. a. für die Länder, welche bisher mit bedrucktem Papier extrem günstig diesen Rohstoff in unglaublich verschwenderischen Mengen einkaufen konnten. Das <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/breakingviews/abkehr-vom-dollar-nur-eine-frage-der-zeit;2465644">Handelsblatt</a> schrieb am 07.10.2009 dazu:</p>
<blockquote><p><strong>1965 wäre es noch bizarr erschienen, den Ölpreis nicht in US-Dollar anzugeben. Die USA förderten damals nach Statistiken des Ölmultis BP 28 Prozent des globalen Rohöls, mehr als der gesamte Nahe Osten. Sie verbrauchten zudem 37 Prozent der gesamten Weltölförderung, sieben Mal mehr als etwa Deutschland oder Japan, die auf den Plätzen zwei und drei folgten. Außerdem war der US-Dollar auf der ganzen Welt noch allmächtig.</strong></p>
<p><strong>Im Jahr 2008 hat sich all dies geändert. Der US-Anteil an der Weltölförderung ging auf acht Prozent zurück, das ist weniger als der Anteil von Saudi-Arabien oder Russland. Zwar sind die Vereinigten Staaten noch immer der weltgrößte Ölkonsument, doch ihr Verbrauchsanteil ist auf 23 Prozent gefallen, und die Lücke zu den folgenden Nationen hat sich verkleinert. Auf die Eurozone entfällt heute 13 Prozent des globalen Verbrauchs, auf China zehn Prozent.</strong></p>
</blockquote>
<p>Das, was nichts kostet, ist auch nichts wert. Genau so gingen und gehen die USA mit diesem Rohstoff um. Und effektiv kostet sie das importierte Öl auch nichts – außer grünem Papier ohne tatsächlichem Wert. Ein perverses Geschäftsmodell.</p>
<p>Doch diesem Treiben könnte nun ein Ende gesetzt werden. Das Handelsblatt dazu weiter:</p>
<blockquote><p><strong>Öl und US-Dollar gehörten bisher zusammen wie Gold und Gier. Doch die Zeiten ändern sich. Angeblich wollen die Golfstaaten zur Abrechung für Öl künftig nicht mehr den US-Dollar, sondern einen Währungskorb nutzen. Saudi-Arabien ließ zwar entsprechende Berichte dementieren. Doch ein solcher Schritt wäre politisch und wirtschaftlich logisch. Die USA müssten mit höheren Kosten leben, mit wirtschaftlicher Unsicherheit und sinkendem Ansehen.</strong></p>
<p><strong>[...]</strong></p>
<p><strong>Die Frage ist nicht ob, sondern eher wann der US-Dollar und der Rohölpreis getrennte Wege gehen. Wann auch immer es dazu kommt, die USA werden dabei verlieren.</strong></p>
</blockquote>
<p>So kann man es ausdrücken, dass die USA dabei verlieren werden. Sie werden dabei endgültig und mit Abstand ihre Vormachtstellung in der Welt verlieren. Daher darf man gespannt sein, ob sie diese Umstellung einfach so sang- und klanglos hinnehmen werden – ich bin da eher skeptisch. Der Irak-Krieg hatte nämlich genau diesen <a href="http://www.wahrheitssuche.org/irak.html">Hintergrund</a>.</p>
<p>Dabei gibt es sehr spannende Ansichten, welche von unerschöpflichen Erdöl- und Erdgas-Vorkommen ausgehen. Der Buchautor <a href="http://www.wahrheiten.org/blog/die-groessten-luegen-der-welt/das-ende-der-zeit/">David McGrande</a> beschreibt ausführlich und logisch nachvollziehbar, wie das Erdinnere wahrscheinlich aufgebaut ist und weshalb wir niemals ein Ende dieser Rohstoffe befürchten müssen:</p>
<blockquote><p><strong>Tatsächlich gibt es überhaupt kein Energieproblem, sondern nur ein massives Wissensdefizit in den Naturwissenschaften, weil die Struktur der Erde, ihre Geschichte und die Entstehung von Erdöl und Erdgas grundsätzlich falsch eingeschätzt werden.</strong></p>
<p><strong>Insbesondere in Deutschland können wir durch gezielte Tiefbohrungen unermesslich große Mengen Erdgas und Erdöl fördern, besser noch als Russland, Holland, England und Norwegen. Deutschland kauft dort teure Energie, beschäftigt sich intensiv mit lächerlichen Windmühlen und Solarstrom, mit denen jedes Jahr fast drei Milliarden Euro an Subventionen verpulvert werden.</strong></p>
<p><strong>Auf diese Weise wird nicht Energie erzeugt, sondern systematisch vernichtet. Ähnliches geschieht in Sachen Kohle, Biodiesel und Biogas. Riesige Flächen werden inzwischen mit allerhand Grünzeug bepflanzt, das dann zu Öl und Gas verarbeitet und anschließend in unseren Automobilen oder sonst wo verbrannt wird, damit wir uns bewegen und Wärme erzeugen können. Es werden Pipelines für den Transport von Gas und Öl rund um den Globus gebaut, die längste misst 12.000 Kilometer.</strong></p>
<p><strong>Am Ende der heutigen deutschen Energiepolitik steht folgende Situation: Wir schließen die Kernkraftwerke, lassen teure Kraftstoffe auf den Äckern wachsen, subventionieren diesen Unsinn – und unsere Nahrungsmittel kaufen wir in Russland ein. All dieses Geschehen wird geleitet von Verzweiflung. Das alles ist Wahnsinn, denn nur wenige Kilometer unter der norddeutschen Tiefebene schlummern unermessliche Mengen Erdgas und Erdöl.</strong></p>
<p><strong>Diese Kohlenwasserstoffe zu erschließen ist nun unsere Aufgabe und mit der heutigen Technik kein Problem. Der Zugang ist besonders in der Norddeutschen Tiefebene recht einfach; mir sind die günstigsten Orte bekannt. Wir sind daher im Besitz der perfekten Lösung des Energieproblems, womit automatisch alle finanziellen Probleme gelöst werden.</strong></p>
<p><strong>Wir müssen lediglich unsere Bohrlöcher an geeigneten Stellen ein paar Kilometer tiefer in die Erde treiben als bislang üblich, dann stoßen wir auf unerschöpfliche Mengen Erdgas und Erdöl. Die Erde ist gefüllt davon. Ich habe über viele Jahre seismographische Messungen von Erdbebenwellen in der Erdkruste durchgeführt, die mir klare Ergebnisse über die Strukturen bis in rund zwanzig Kilometer Tiefe brachten.</strong></p>
<p><strong>Insbesondere die Struktur der Erdkruste unter dem Emsland ist mir genauestens bekannt. Insbesondere dort, wo ich seit vielen Jahren lebe, gibt es jedes Jahr Tausende recht große Beben. Sie werden verursacht durch permanente Schießübungen mit großkalibrigen Geschützen im dortigen Schießgebiet der Bundeswehr. Daher war es mir möglich, die Erdkruste im Bereich des Emslandes sehr gut seismologisch zu erkunden.</strong></p>
<p><strong>Schon ab etwa sechs bis sieben Kilometer Tiefe gibt es dort eine ganze Reihe Kavernen, die mit komprimiertem Erdgas gefüllt sind. Außerdem sind mir Kavernen mit riesigen Mengen Erdöl bekannt. In größeren Tiefen nimmt ihre Zahl noch erheblich zu. Ursache hierfür ist die besonders brüchige Struktur der Erdkruste in der Norddeutschen Tiefebene. Ähnlich ist es einige Kilometer weiter in den benachbarten Niederlanden. Dort blasen seit vielen Jahren große Mengen Gas aus der Erde. Die Niederländer sind uns da voraus, obwohl sie gar nicht wissen, warum sie auf einem solchem Schatz sitzen.</strong></p>
</blockquote>
<p>Das Buch “<a href="http://www.wahrheiten.org/blog/die-groessten-luegen-der-welt/das-ende-der-zeit/">666 Das Ende der Zeit</a>” ist in Romanform geschrieben und enthält in der zweiten Buchhälfte ausführliche, bebilderte Erklärungen über Aufbau und Entstehung der Planeten in unserem Sonnensystem. Das Thema Wasserstoff – aus welchem der gesamte Kern unserer Erde nach Vorstellungen von McGrande bestehen soll – ist dabei das Hauptthema.</p>
<p>Sollte sich diese Vermutung bewahrheiten und die großen Öl-Multis einsteigen, dann wird Öl und Gas wahrscheinlich seinen bisherigen Wert verlieren, von schwarzem Gold kann dann nicht mehr die Rede sein. Allerdings sind wir momentan noch fast unendlich weit weg davon, dass diese Idee Realität wird – zudem, welche Öl-Gesellschaft wünscht sich unendlich viel Erdöl und Erdgas? Das wäre ziemlich schlecht fürs bisher “knappe” Geschäft.</p>
<p>Beobachten Sie auf alle Fälle in der nächsten Zeit den Goldpreis, denn dieser ist ein Indikator für die “Gesundheit” unseres Finanzsystems – von Gesundheit kann man allerdings schon lange nicht mehr sprechen, eher von Fiebertemperatur. Wir sind alle gespannt, wann die Temperatur auf den nächsten Höchstwert steigt und das Fass zum Überkochen bringt.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.wahrheiten.org/blog/2009/10/08/schwarzes-und-gelbes-gold-aufbruch-zu-neuen-zielen/" target="_blank"><strong>Wahrheiten.org</strong></a></p>
<p><strong>Quelle Bild:</strong> von <a href="http://www.pixelio.de/member.php?action=showprofile&amp;user_id=219963">Sternschnuppe1</a> via <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=417669&amp;mode=search" target="_blank">Pixelio</a></p>
<p><strong>Die Veröffentlichung wurde von </strong><a href="http://www.wahrheiten.org/blog/" target="_blank"><strong>“Wahrheiten.org”</strong></a><strong> genehmigt. Dankeschön !</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

 </small>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Es war einmal Amerika</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2009/10/09/es-war-einmal-amerika/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 08:22:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
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		<description><![CDATA[Sandoz Cassela &#124; Readers Edition Vor einem Jahr wurde an dieser Stelle das Zustandekommen der Finanzkrise erläutert. Grund genug, um mit etwas Abstand auf die Entwicklung der Krise und ihre Folgen zu blicken. Zentrale Erkenntnis: Die Idee eines starken Amerika wankt und damit die Grundlage unseres wirtschaftlichen Wertesystems. Es kommt einem beinahe so vor, als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=66658&amp;mode=search"><img style="display: inline; margin: 0px 15px 0px 0px" height="113" alt="USA-Flagge" src="http://images.pixelio.de/data/thumbnails/10/usa_2.jpg" width="150" align="left" border="0" /></a>Sandoz Cassela | Readers Edition</p>
<p>Vor einem Jahr wurde an dieser Stelle das <a href="http://www.readers-edition.de/2008/10/06/finanzkrise-fuer-junge-leute-leicht-gemacht/">Zustandekommen der Finanzkrise</a> erläutert. Grund genug, um mit etwas Abstand auf die Entwicklung der Krise und ihre Folgen zu blicken. Zentrale Erkenntnis: Die Idee eines starken Amerika wankt und damit die Grundlage unseres wirtschaftlichen Wertesystems.</p>
<p> <span id="more-14382"></span>
<p>Es kommt einem beinahe so vor, als spräche man über eine längst vergessene Zeit, wenn man über eine Welt redet, in der sich wirtschaftliche Werte von Gütern in Gold aufwiegen ließen. Dass dies nicht für moralische Werte gilt, ist ja sprichwörtlich bekannt. Dass Letzteres bis heute von nicht geringer Gültigkeit ist, zeigt sich in der aktuellen Krise. Die reichen Boniempfänger der Vergangenheit können trotz oder vielleicht sogar wegen ihres Reichtums ihre bevorzugte Position moralisch nicht vermitteln. </p>
<p>Banker und Moral passen dieser Tage in den Köpfen der Menschen nicht so recht zusammen. Ob diese Haltung berechtigt ist, sei dahingestellt. In jedem Fall ist es bequem einen Schuldigen benennen zu können. Von Gier getriebene Finanzjongleure.</p>
<p>Dabei wird leicht übersehen, dass dieser einfache Schuldzuweisungsmechanismus den Blick auf die tiefer liegenden Ursachen und die bedrohlich anmutenden Folgen der Krise verstellt.</p>
<p>Die Zeit, in der wirtschaftliche Werte in Gold aufgewogen werden konnten, liegt noch nicht so lange zurück. Zwar wird schon lange nicht mehr direkt Gold gegen Ware getauscht; den Umweg über das Geld nehmend, ist dieser Mechanismus aber erst seit weniger als 80 Jahren sukzessive verschwunden. </p>
<p>Ausgehend von der Goldumlaufswährung (Münzen aus Gold als Zahlungsmittel) über die Goldkernwährung (Gegenwert zu Papiergeld liegt in Gold bei der Zentralbank) bis zur Golddevisenwährung (Zentralbankreserve darf aus den Devisen anderer Goldkernwährungsländer bestehen) war der Wert des Geldes immer an den Wert des Goldes gekoppelt.</p>
<p>1933 schafften die USA die Konvertibilität, also den direkten Umtausch von Papierdollar in Gold zu festem Kurs, ab. 1968 entfiel die Verpflichtung Goldreserven als Gegenwert zum Dollar anzuhäufen. 1971 wurde die Konvertibilität auch auf der Ebene der Zentralbanken aufgehoben.</p>
<p>Diese Entwicklung hatte auch Auswirkungen auf viele andere Währungen der Welt, da deren Gegenwert an den Dollar oder eine Währung, welche mit Dollar hinterlegt war, gebunden waren. Als Leitwährung der Welt, ist der Dollar in den letzten 80 Jahren zum Rückrat des westlichen Wirtschaftssystems geworden.</p>
<p><strong>Die direkte oder indirekte Bindung an das Gold wirkte stabilisierend und garantierte eine gewisse Wertigkeit des Papiergeldes.</strong></p>
<p>Diesem Vorteil steht jedoch ein gewaltiger Nachteil entgegen. Die Geldmenge kann nur in dem Maße erhöht werden, wie die natürliche Ressource Gold verfügbar ist. Wirtschaftliche und damit auch politische Steuerung von Volkswirtschaften über die Geldmenge sind nur unter großen Restriktionen, also in begrenztem Rahmen, möglich.</p>
<p>Mit dem Kappen der Verbindung zwischen Papiergeld und Gold erlangten die Zentralbanken (besonders die US-amerikanische FED) neue Spielräume im Bereich der Geldmarktpolitik.</p>
<p><strong>Je nach Bedarf kann heute die Geldmenge erhöht oder gesenkt und zu flexiblen Leitzinsen in Umlauf gebracht werden.</strong></p>
<p>Diese Möglichkeiten bieten in Krisensituationen tatsächlich hilfreiche Steuerinstrumente. Sie können aber auch politisch missbraucht werden. Längst ist wirtschaftwissenschaftlich bewiesen, dass viel Liquidität aus Zentralbankquellen dazu führt, dass das Geld Spekulationen nährt und maßgeblich dazu beiträgt Blasen zu erzeugen. Wer viel Geld hat, der kauft nicht automatisch mehr Nahrung und andere Konsumgüter; er versucht eher das Geld gewinnbringend anzulegen – ein spekulativer Markt entsteht, der den Überfluss an Geld aufsaugt.</p>
<p>Dieser Mechanismus erklärt unter Anderem die im Jahr 2000 geplatzte Dotcom-Blase sowie die vor einem Jahr geplatzte Immobilienblase.</p>
<p><strong>Hinter dieser Entwicklung steht aber noch weit mehr.</strong></p>
<p>Wenn nicht mehr das Edelmetall Gold den Gegenwert zu Dollar, Euro und Co. bildet, was ist es dann? Was verleiht dem Papiergeld jenen Wert, der über den eines kleinen Streifens bedruckten Papiers hinausgeht?</p>
<p>Diese Frage führt zu einer paradox erscheinenden Konstruktion.Den Gegenwert bilden Wertpapiere. Die Zentralbanken führen Listen, in denen festgehalten wird, welche Wertpapiere sie als Gegenwert akzeptieren. Neben Gold finden sich unter diesen Wertpapieren auch Aktien und Staatsanleihen. Wenn also eine Bank Geld braucht, dann tauscht sie bei der Zentralbank Wertpapiere gegen frisches Geld. Staatsanleihen sind hierbei besonders beliebt.</p>
<p>Der Gegenwert zum Geld ist also theoretisch nahezu unbegrenzt, solange Banken über entsprechende Wertpapiere verfügen. In der aktuellen Situation gerät dieses System zunehmend unter Druck, da zunehmend an der Belastbarkeit des Gegenwerts der Währungen gezweifelt wird. Im Zentrum steht dabei natürlich die Leitwährung Dollar. Hinter dem Dollar steht nicht wie früher ein Edelmetall, sondern über den Umweg der Wertpapiere die Wirtschaftsnation USA.</p>
<p>Über Jahrzehnte galten die USA als Wert an sich. Eine große demokratische Nation mit starkem Militär und mit der Fähigkeit ausgestattet, eigene wirtschaftliche und politische Interessen weltweit durchzusetzen. Ein Land mit namhaften Industriebetrieben, die wertige Produkte in nahezu allen Bereichen produzieren und in alle Welt verkaufen und die damit auch kulturelle Vorgaben schaffen. </p>
<p>Angebot und Nachfrage der westlich geprägten Welt wurden von den USA maßgeblich beeinflusst. Eine moderne Infrastruktur, eine gebildete Bevölkerung und eine sichere geopolitische Lage zwischen zwei Ozeanen runden das Bild einer wertvollen und sicheren Nation ab.</p>
<p><strong>Wären die USA eine Firma, so gäbe es keinen Zweifel daran, dass sich ein Investment lohnt.</strong></p>
<p>Wirtschaftliche Werte, wie wir sie kennen, basieren heute nahezu ausschließlich auf der Werthaftigkeit der USA. Die USA sind an die Stelle des Goldes getreten. Alle übrigen Wirtschafträume der Welt hängen letztlich zu einem nicht geringen Teil an diesem einen Gegenwert.</p>
<p>Zunehmend wird jedoch deutlich, dass der den USA unterstellte Wert nicht unumstößlich ist. Viele der oben geschilderten Vorzüge haben sich abgeschwächt oder sind verschwunden. Die Autoindustrie liegt am Boden, moderne elektronische Geräte kommen jetzt aus Asien, der Bildungsstandard sinkt, das Gesundheitssystem lahmt, die Infrastruktur ist in schlechtem Zustand (Wasserfälle in U-Bahnschächten, marode Straßen und Brücken …), die Verschuldung einzelner Bundesstaaten verhindern wichtige Investitionen und seit dem 11. September ist klar, dass auch die USA verwundbar sind.</p>
<p><strong>Das Fundament unseres Wirtschaftssystems wankt und alle Bemühungen es zu stabilisieren lindern nur die Symptome.</strong></p>
<p>Amerika selbst ist eine Blase und jeder Akteur im westlichen Wirtschaftssystem spekuliert darauf, dass die Aktie USA steigt oder wenigstens stagniert.</p>
<p>Diese Entwicklung könnte fatale Folgen haben. Was tun, wenn dem Finanz- und Wirtschaftssystem der Boden entzogen wird? Derzeit müsste man eigentlich nüchtern feststellen: Die wirtschaftlichen Werte, die wir für garantiert hielten und halten sind es nicht. Sie sind spekulativ und nicht real unterfüttert.</p>
<p>Was sind die Folgen? Paradoxerweise werden die Folgen aus dieser Entwicklung nicht zum Untergang des Wirtschaftssystems führen. Die gute Nachricht lautet, dass Werte immer relativ sind. Auch Gold hat nur den Wert, den die Menschen ihm zuordnen. Knappheit als Indikator für die Werthaftigkeit von Gütern ist eine menschliche Zuschreibung. Wert ließe sich auch anders definieren.</p>
<p>Es ergibt sich ein Szenario, wonach eine Umorientierung im Bereich des Gegenwerts von Währungen und Sachwerten die Probleme lösen könnte. Derzeit verschulden sich Staaten, um künstlich nicht mehr vorhandene Werte mit Wert zu füllen. Dabei bedienen sie sich Hilfsmittel, welche selbst dem Werteproblem unterliegen. Löcher werden mit Löchern gefüllt.</p>
<p>Die Alternative ist ein Umbau des Gegenwertsystems. Die USA haben als Gegenwert ausgedient. Es ist ratsam, die Weltgemeinschaft als ganze in den Gegenwert einzubeziehen. Ihre Arbeitskraft, ihre Ressourcen (dazu zählt auch die Umwelt), ihre Innovationskraft. Bemessen an den Schulden und Defiziten des westlichen Wirtschaftssystems ist die potentielle Wirtschaftskraft der Welt gigantisch. Die marktwirtschaftlichen Systeme könnten auf ein neues Fundament gestellt werden. Schulden ließen sich durch tatsächlichen Mehrwert kompensieren und müssten nicht durch Buchhaltungstricks à la “Bad Bank” verschleiert werden.</p>
<p>Erste Entwicklungen in diese Richtung sind bereits erkennbar. Die Beschlüsse der G20, die Überlegungen Öl an einen Währungskorb und nicht nur an den Dollar zu binden, sowie die Etablierung eines neuen Gremiums namens “Financial Stability Forum”, in welchem die USA (im Gegensatz zu IWF, Weltbank und UNO) keine besondere Stellung einnehmen.</p>
<p>Es zeigt sich, dass die wirtschaftlichen Veränderungen unsere Welt grundlegend verändern werden. Es wäre wünschenswert, wenn endlich jemand anfangen würde, diesen Prozess politisch zu gestalten. Ein erster Schritt wäre die Bewusstmachung des Problems und ein Aufzeigen von Perspektiven aus berufenem Mund. Bankerschelte und Gesetze, die Bonuszahlungen regeln sind kleinlich, peinlich und in anbetracht der Situation ein Zeugnis von Phantasielosigkeit.</p>
<p><strong>Der Begriff “Krise” entstammt der medizinischen Fachsprache und dient zur Bezeichnung des Höhe- Wendepunktes einer Krankheit.</strong></p>
<p>Man sollte dafür sorgen, dass die Ärzte endlich begreifen, worum es geht. </p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.readers-edition.de/2009/10/07/es-war-einmal-amerika/" target="_blank"><strong>Readers Edition</strong></a></p>
<p><strong>Quelle Bild:</strong> von <a href="http://www.pixelio.de/member.php?action=showprofile&amp;user_id=24914">Freezman1602</a> via <a href="http://www.pixelio.de/details.php?image_id=66658&amp;mode=search" target="_blank">Pixelio</a></p>
<p><strong>Dieser Artikel ist unter einer </strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/" target="_blank"><strong>CC Lizenz</strong></a><strong> lizenziert.</strong></p>
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