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	<title>Mein Politikblog &#187; Lohn</title>
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		<title>Deutschland: Lohndumpingmotor Europas</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 15:18:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit/Gewerkschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Klaus Wallmann sen. &#124; RandZone-Online &#124; &#8211; Der Ex-Parteichef der Partei DIE LINKE macht sich erneut Sorgen &#8211; um den Kapitalismus. “Wenn wir nicht wollen, dass europaweit eine Lohnspirale nach unten in Gang kommt, dann muss Deutschland endlich aufhören, der Lohndumpingmo- tor Europas zu sein.” Unklar, wen er mit “wir” meint. Klar, daß das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Von Klaus Wallmann sen.</b> <strong>| RandZone-Online | &#8211; Der Ex-Parteichef der Partei DIE LINKE macht sich erneut Sorgen &#8211; um den Kapitalismus. <em>“Wenn wir nicht wollen, dass europaweit eine Lohnspirale nach unten in Gang kommt, dann muss Deutschland endlich aufhören, der Lohndumpingmo- tor Europas zu sein.”</em></strong></p>
<p> <span id="more-28517"></span>
<p>Unklar, wen er mit <em>“wir”</em> meint. Klar, daß das deutsche Monopolkapital dies schon will. Unklar, warum er davor warnt, daß die Lohnspirale nach unten erst in Gang kommt, während zahlreiche Studien belegen, daß diese in Deutschland längst in Gang gekommen ist &#8211; was natürlich europäische Auwwirkungen zeigen wird und bereits zeigt.</p>
<p>Richtig dagegen die Feststellung, daß das deutsche Kapital zusammen mit ihren Politikern und rechten Gewerkschafts”führern” &#8211; und nicht <em>“Deutschland”</em> &#8211; alles dafür tun, der <em>“Lohndumpingmotor Europas”</em> zu bleiben.</p>
<p>Durchaus richtig auch Bisky’s Feststellung, daß es in Deutschland kräftige Zuwächse bei den Löhnen geben muß, doch wenn er dies mit der daraus ent- stehenden Konjunktur statt mit den Arbeits- und Lebensbedingungen der arbei- tenden Massen begründet, so wird deutlich, um wen er sich wirklich Sorgen zu machen scheint.    <br />Absolut vergessen hat dieser “Linke” offensichtlich, wie die Höhe des Arbeits- lohns im Kapitalismus bestimmt wird. Nur so ist seine tolle Idee erklärlich, <em>“Deutschland”</em> solle eine Vorreiterposition für Lohnsteigerungen in Europa ein- nehmen, und mittels einer <em>“Lohnkoordination”</em> innerhalb Europas eine <em>“Einkom- mensharmonisierung”</em> herstellen. Illusionen, die wir Alexandra überlassen soll- ten.</p>
<p>Statt sich um die Stabilität des Euros und um Klassenharmonie zu sorgen, sollte Herr Bisky mal wieder die Bücher aufschlagen, die einem Linken das nötige theoretische Grundwissen vermitteln. Wobei ihm dringend anzuraten ist, die Kapitel über die Rolle und die Aufgaben der Arbeiter als Klasse &#8211; auch hinsicht- lich ihres Lohns &#8211; nur ja nicht zu überspringen.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Wie ich gerade in der heutigen “jungeWelt” lese, ziehen die Illusio- nen des Herrn Bisky schon ihre Kreise in den Reihen der “Linken”. Laut jW hat auch die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Sabine Zimmermann, gefordert, </p>
<blockquote><p><strong>“Deutschland müsse endlich aufhören, ‘der Lohndumpingmotor Europas’ zu sein. Zimmermann forderte eine europäi­sche Lohn- koordination, um den gegenwärtigen Unterbietungswettbewerb bei den Einkommen zu stoppen.”</strong></p>
</blockquote>
<p>Im Gegensatz zu Herrn Bisky hat Frau Zimmermann allerdings eine Entschuldi- gung: Bevor sie “Linke” wurde, war sie “Sozialdemokratin”.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> <a href="http://www.randzone-online.de/?p=7288" target="_blank">RandZone-Online</a></strong></p>
<p><strong>**********</strong></p>
<p>Es ist Ihnen gestattet Artikel zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich zugänglich zu machen, wenn Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers nennen und die Website <strong>“</strong><a href="http://www.randzone-online.de/"><strong>www.randzone-online.de</strong></a><strong>”</strong> als Quelle anführen.     <br />Die Artikel dürfen nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Ein Be- legexemplar bei Druckerzeugnissen ist erwünscht, in jedem Fall eine Benach- richtigung über die Verwendung. <strong>Im Falle einer Verbreitung müssen Sie an- deren die Lizenzbedingungen, unter welche diese Artikel fallen, mitteilen.</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
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		<title>Gewerkschafts&#8221;f&#252;hrer&#8221; in der Krise</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/08/07/gewerkschaftsfhrer-in-der-krise/</link>
		<comments>http://www.meinpolitikblog.de/2010/08/07/gewerkschaftsfhrer-in-der-krise/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 12:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit/Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Klaus Wallmann &#124; RandZone-Online &#124; &#8211; Laut Angaben des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Instituts (WSI) in der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung ist die Zahl der an Streiks beteiligten Beschäftigten in der ersten Hälfte des Krisenjahrs 2010 auf weniger als ein Drittel gesunken. Fielen im ersten Halbjahr 2009 noch 350.000 Arbeitstage wegen Streik aus, wa- ren es in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Klaus Wallmann | RandZone-Online | &#8211; Laut Angaben des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Instituts (WSI) in der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung ist die Zahl der an Streiks beteiligten Beschäftigten in der ersten Hälfte des Krisenjahrs 2010 auf weniger als ein Drittel gesunken. </strong></p>
<p> <span id="more-27670"></span>
<p>Fielen im ersten Halbjahr 2009 noch 350.000 Arbeitstage wegen Streik aus, wa- ren es in diesem Jahr nur rund 140.000. Da muß man sich wahrlich nicht wun- dern, wenn die Brutto-, Netto- und Reallöhne der Arbeiter und Angestellten sinken, denn mehr bekommt man von den Herren “Unternehmern” nur, wenn man wirklich kämpft.</p>
<p>Nun mag der durschnittliche deutsche Arbeit”nehmer” im Gegensatz zu seinen Klassengenossen in anderen Ländern ja vielleicht wirklich etwas weniger “streiklustig” sein, doch selbst das hätte gesellschaftlich-historische Gründe. Wie auch die in den vergangenen Monaten sich noch weiter verringernde Streik- aktivität in der BRD. Für beides müssen sich die Gewerkschaften &#8211; oder besser: deren “Führer” &#8211; den Hut aufsetzen lassen. </p>
<p>Ihre klassische Aufgabe ist es, die Interessen der Arbeiter gegen die Interessen der Kapitalisten zu vertreten. Und da sie dies ohne eine kämperische Basis nicht kann, muß sie diese zwangsläufig in kämpferischem Sinne erziehen und aufklä- ren.</p>
<p>Nun hat es aber wenig oder gar nichts mit einer kämpferischen Erziehung der Arbeiter zu tun, wenn man bereits innerhalb der sogenannten “Friedenspflicht” schiedlich-friedliche Vereinbarungen mit dem herrschenden Kapital schließt, die unter der Losung der “Beschäftigungssicherung” solche Lohnzuwächse “erkämpft”, die dann zu den o.a. Folgen führten, und somit ganz sicher nicht im Interesse der Arbeiter sind. </p>
<p>Schlimmer noch, wenn man diese “Kompromisse” außerdem für einen so langen Zeitraum vereinbart, daß man selbst dann, wenn der Kapitalist schon wieder fette Profite macht, nicht streiken “darf”. So “dürfen” 3,35 Millionen Metaller in der Metall- und Elektronindustrie erst im April 2012 wieder versuchen, ihren “Unternehmern” ein paar Cent mehr abzuknöpfen. Bis dahin haben ihre “Füh- rer” sie zum Stillhalten verurteilt.</p>
<p>Insgesamt hat die Losung der Klassenzusammenarbeitspolitik “Gemeinsam durch die Krise” nur einem genutzt, dem Kapital. Während tausende Leiharbei- ter auf das Pflaster geworfen wurden, tausende Kurzarbeiter zusehen mußten, wie sie trotz der Lohneinbußen über die Runden kommen, und sich der Rest erneut in von der Gewerkschaft geforderter “Lohnzurückhaltung” übte, nutzen die “Unternehmer” diese gewerkschaftliche Gunst der Stunde, um ihre ohnehin guten Stellungen im internationalen Konkurrenzkampf weiter auszubauen. </p>
<p>Die von ihren “Führern” ruhiggestellten Arbeiter und Angestellten sahen zu, wie Arbeitsplätze in den Betrieben vernichtet wurden, und nahmen es hin, daß sie dies unter verstärktem Arbeitsdruck kompensieren mußten. Wie sie es auch hinnahmen, daß reguläre Arbeitsplätze durch “Leiharbeit” ersetzt wurden.</p>
<p>Gründe über Gründe also, mit der ganzen Macht der gewerkschaftlich Organi- sierten dagegen aufzustehen und sich zu wehren. Deren angebliche Interes- senvertreter jedoch vertraten die Interessen des klassenmäßigen Gegners, und niemand hat’s bemerkt.</p>
<p>Bemerkt haben die Gewerkschafts”führer” nun, daß die Arbeit”geber” mit inzwi- schen verbesserter Auftragslage diesen “Boom” überwiegend mit Leiharbeitern bewältigen wollen. Man erwartet deshalb einen Anstieg der Zahl der Leiharbei- ter auf 2,5 Millionen, die bis zu 50 Prozent weniger verdienen als ihre Kollegen. </p>
<p>IG-Metall-Vize Wetzel fordert daher wiedermal “gleichen Lohn für gleiche Arbeit” gesetzlich zu verankern. Das dies bisher noch nicht so ist, dafür trügen auch die DGB-Gewerkschaften einen Teil der Verantwortung. </p>
<p>Ganz sicher, Herr Wetzel, doch wer es bewußt versäumt, die Arbeiter auf die Straße zu führen, damit sie dort um die Durchsetzung ihrer Interessen kämpfen, sollte hinterher keine Krokodilstränen weinen, sondern das Versäumte schleu- nigst nachholen.</p>
<p>Herr Wetzel will denn auch weniger an die schwarz-gelbe Monopolregierung Merkel-Westerwelle appellieren, doch seine Schlußfolgerungen aus der Vergangenheit bewegen sich dennoch nur auf rein organisatorisch-rechtlichem Gebiet. </p>
<p>Er will die gewerkschaftliche “Organisationsmacht” nutzen, um bei den Sklaven-Verleihern eine tarifliche Gleichstellung der Verliehenen zu erreichen, wobei offen bleibt, wie er das unter Berücksichtigung der vielfältigen unterschiedlichen Vereinbarungen in den einzelnen Betrieben überhaupt erreichen will. </p>
<p>Die Kampfkraft der Gewerkschaft will er noch immer nicht nutzen, nur deren “Organsiationsmacht”, was nichts anderes heißt, als daß die Arbeiter doch bitte auch weiterhin hübsch ruhig bleiben sollen &#8211; ihre “Führer” werden’s schon richten. Wie in der Vergangenheit.</p>
<p>Tatsächlich hat die IG Metall jetzt einen angeblichen <a href="http://www.randzone-online.de/?p=6984">Kurswechsel angekündigt</a>. Sogar IG-Metall-Chef Huber meint, daß es nun genug sei mit maßvollen Tarifab- schlüssen, die einseitig die “Kapitaleigner” bevorzugen. Bei der Ende diesen Monats beginnenden Stahl-Tarifrunde soll es also wieder um Lohnerhöhungen gehen, und dabei auch um Lohnerhöhungen für Leiharbeiter.</p>
<p>Daß die “Führer” zur Festigung ihrer Verhandlungsposition diesmal die Kampf- kraft der Gewerkschaft ins Feld führen, ist wohl eher nicht zu erwarten. Und deshalb werden die “Kompromisse” und Vereinbarungen der “Vernunft” wohl ähnlich wie in der Vergangenheit ausfallen. Wobei ich mich gern eines Besseren belehren lasse, und mich freuen würde, wenn ich diesmal völlig falsch läge.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.randzone-online.de/?p=7002" target="_blank"><strong>RandZone-Online</strong></a></p>
<p><strong>**********</strong></p>
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<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
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		</item>
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		<title>Das Br&#252;derle und seine Fachkr&#228;fte</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 08:17:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit/Gewerkschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Klaus Wallmann &#124; RandZone-Online &#124; &#8211; Die tolle Idee des Rainer Brü- derle (FDP), z.Z. Bundeswirtschaftsminister, mehr ausländische Fachkräfte nach Deutschland zu holen, stößt selbst in der CSU auf Kritik. Das Brüderle scheint das aber nicht zu stören. Im Gegenteil. Er denkt inzwi- schen schon laut darüber nach, den im Ausland Anzuwerbenden die Sache [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Klaus Wallmann | RandZone-Online | &#8211; Die tolle Idee des Rainer Brü- derle (FDP), z.Z. Bundeswirtschaftsminister, mehr ausländische Fachkräfte nach Deutschland zu holen, stößt selbst in der CSU auf Kritik. </strong></p>
<p> <span id="more-27454"></span>
<p>Das Brüderle scheint das aber nicht zu stören. Im Gegenteil. Er denkt inzwi- schen schon laut darüber nach, den im Ausland Anzuwerbenden die Sache mit einem “Begrüßungsgeld” schmackhaft zu machen. </p>
<p>Hat ja ‘89 schon mal geklappt, so mag sich der Herr Minister denken. Und um dem von ihm, bzw. seinen Auftraggebern in “der Wirtschaft” an die Wand ge- malten Fachkräftemangel auf dem deutschen Arbeits”markt” entgegenzuwirken, sollte uns doch bitte schön keine Summe zu hoch sein. Also plant das Brüderle nun eine Initiative zusammen mit den Kapitalistenverbänden und deren “Wissenschaftlern”, was Bundesbildungsministerin Schavan (CDU) nur begrüßen kann.</p>
<p>Nicht so die Gewerkschaften. So stellte der IG-Metall-Bildungsexperte Heimann zu Recht fest: <em>“Wenn die Wirtschaft will, daß es in Deutschland ein Fachkräftepo- tential gibt, dann sollte sie Arbeitnehmer nachqualifizieren.”</em> </p>
<p>Damit geht er prinzipiell konform mit CSU-Generalsekretär Dobrindt, der die Par- tei des Herrn Brüderle auffordert, <em>“die stärkere Qualifizierung von Jobsuchenden hier im Lande”</em> voranzutreiben. Das wäre wichtiger als <em>“Lockprämien”</em> für auslän- dische Fachkräfte.</p>
<p>Bei offiziell drei Millionen Arbeitslosen, oder besser: <a href="http://www.randzone-online.de/?p=6933">7.739.523 “Leistungsbezie- hern”</a>, Millionen Unterbeschäftigten und hunderttausenden Jugendlichen ohne Lehrstelle ist der nun prophezeite Fachkräftemangel sowohl für den Staat, seine Regierungen und vor allem die deutschen “Unternehmer” zuallererst der Beweis ihres völligen Versagens. </p>
<p>Die Zahlen wie Brüderle’s Prophezeiung belegen darüberhinaus das Versagen des kapitalistischen Systems. Die “Unternehmer” bejammern ein Problem, das sie, um die Kosten der Ausbildung zu “sparen”, selbst verursacht haben. Ihre Regierungen sind verantwortlich für ein Bildungswesen, das durch ständiges Kürzen der Mittel faktisch auf den Hund gekommen ist, wobei die so “gespar- ten” Gelder bei der Bildung die jahrelangen Steuerentlastungen der “Unterneh- mer” ausglichen.</p>
<p>Abgesehen davon, ob der Fachkräftemangel in den kommenden Jahren tatsäch- lich zum <em>“Schlüsselproblem”</em> wird, ist Brüderle’s tolle Idee natürlich weder irratio- nal oder gar irre. Darf man doch nicht übersehen, daß hier zwar der Herr Minis- ter den Mund auf und zu macht, doch was diesem entfleucht ganz anderen Köpfen entspringt. </p>
<p>Aus Sicht der Keitels und Hundts, aus ihrer Sicht als Kapitalisten also, sind Brüderle’s tolle Ideen &#8211; also ihre &#8211; völlig vernünftig. Ihrem Profit tut es gut, wenn sie die benötigten Fachkräfte nicht selbst ausbilden müssen. Ihrem Profit tut es gut, wenn sie keine höheren Steuern und Abgaben für ein kostenloses und und qualifiziertes Bildungssystem zahlen müssen. </p>
<p>Ihrem Profit tut es gut, wenn sie durch die Einfuhr lohngünstiger Fachkräfte die Löhne in Deutschland weiter nach unten drücken können. Ihrem Profit tut es gut, wenn die “Reservearmee” der Arbeitslosen nicht kleiner wird, denn auch das fördert die Konkurrenz der Arbeiter untereinander und leistet dem Lohn- dumping und dem Ausbau des Niedriglohnsektors Vorschub.</p>
<p>Natürlich kann man Brüderle’s Demagogie als ein <em>“besonders dreistes Ablen- kungsmanöver”</em> bezeichnen, wie es die stellvertretende Vorsitzende der Ge- werkschaft ver.di, Margret Mönig-Raane, in der heutigen “Saarbrücker Zeitung” tut. Allerdings ist “dreist” ein moralischer Begriff, der den ökonomischen Kern der Sache nicht trifft und also ablenkt, verschleiert. </p>
<p>Denn der Kapitalist ist nicht “dreist”, wenn er um den Erhalt und die Erhöhung seines Profits kämpft, denn diesen Kampf muß er objektiv führen. Profit zu machen, und immer mehr Profit zu machen, das ist sein erster und einziger Da- seinszweck. Daß dem die Interessen der breiten Masse unvereinbar gegenüber- stehen, das ist der grundlegende gesellschaftliche Widerspruch des kapitalis- tischen Systems, der in der o.a. Bankrotterklärung der “Unternehmer” und ihrer politischen Geschäftsführer seinen Ausdruck findet. </p>
<p>Wenn Mönig-Raane und ihre Kollegen der “Dreistigkeit” denn wirklich ein Ende machen wollen, so müssen sie wohl oder übel dem Kapitalismus ein Ende berei- ten wollen.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.randzone-online.de/?p=6934" target="_blank"><strong>RandZone-Online</strong></a></p>
<p><strong>**********</strong></p>
<p>Es ist Ihnen gestattet Artikel zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich zugänglich zu machen, wenn Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers nennen und die Website <strong>“</strong><a href="http://www.randzone-online.de/" target="_blank"><strong>www.randzone-online.de</strong></a><strong>”</strong>&#160; als Quelle anführen.    <br />Die Artikel dürfen nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.    <br />Ein Belegexemplar bei Druckerzeugnissen ist erwünscht, in jedem Fall eine Benachrichtigung über die Verwendung. <strong>Im Falle einer Verbreitung müssen Sie anderen die Lizenzbedingungen, unter welche diese Artikel fallen, mitteilen.</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Beitragserh&#246;hung: Breite Front?</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/07/06/beitragserhhung-breite-front/</link>
		<comments>http://www.meinpolitikblog.de/2010/07/06/beitragserhhung-breite-front/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2010 08:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[BDA]]></category>
		<category><![CDATA[Hundt]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Krisenlasten]]></category>
		<category><![CDATA[Lohn]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnnebenkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Zusatzbeitrag]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Klaus Wallmann sen. &#124; RandZone-Online &#124; &#8211; Die schwarz-gelbe Koalition will die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung von derzeit 14,9 wieder auf 15,5 Prozent anheben. Ablehnung signalisierten am Wochenende bereits die sogenannten Wohlfahrts- verbände und die “Opposition”. Nun schimpft auch der Hundt wieder, der Chef des Kapitalistenvereins BDA, denn die Monopolregierung will, daß die Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Klaus Wallmann sen. | RandZone-Online | &#8211; Die schwarz-gelbe Koalition will die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung von derzeit 14,9 wieder auf </strong><a href="http://www.randzone-online.de/?p=6656"><strong>15,5 Prozent anheben</strong></a><strong>. </strong></p>
<p> <span id="more-26570"></span>
<p>Ablehnung signalisierten am Wochenende bereits die sogenannten Wohlfahrts- verbände und die “Opposition”.</p>
<p>Nun schimpft auch der Hundt wieder, der Chef des Kapitalistenvereins BDA, denn die Monopolregierung will, daß die Unternehmen doch tatsächlich die Hälf- te der Erhöhung tragen. Zum x-ten Mal fordert Hundt von seinen Kommis daher, daß sie die Krankheitskosten von den Löhnen “entkoppeln”, oder aber zumin- dest den aktuellen Unternehmerbeitrag von 7 Prozent festschreiben müßten. </p>
<p>Alles andere würde den “Aufschwung” am Arbeits”markt” gefährden, so das De- magogen-Orakel der Wirtschaftslobbyisten. Wobei Hundt und Konsorten natür- lich nur um die Profite ihrer Klassengenossen fürchten. Klar, daß die CSU-Mittel- standsunion fest an ihrer Seite steht.</p>
<p>“Entkoppelung” und “Einfrieren” sind das gleiche wie die in Unternehmerkreisen beliebte Forderung nach Senkung der Lohnkosten oder auch Lohn”neben”kosten”, was letztendlich den Herren Kapitalisten weitere Milliar- den zuschanzen würde. Denn tatsächlich sind diese “Kosten” des Unterneh- mers objektiv Bestandteile des Lohns der Arbeiter und Angestellten, die zur Versicherung allgemeiner Lebensrisiken des Arbeit”nehmers” aufgewandt wer- den. </p>
<p>Jede Senkung dieser “Nebenkosten” ist daher glatter Lohnraub. Denn die Not- wendigkeit der Versicherung sozialer Risiken bleibt auch dann bestehen, wenn Arbeit”geber”anteile ganz oder teilweise wegfallen. Das “Dumme” für den Arbeiter ist nur, daß er diese Absicherung dann aus seinem Lohn finanzieren muß.</p>
<p>Daß Merkel und Konsorten ihre Auftraggeber jetzt an der Erhöhung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung beteiligen will, ändert nichts an der Tat- sache, daß bürgerliche Politiker und lohnräuberische “Unternehmer” stets ge- meinsame Sache gegen die Masse des Volkes machen. Die derzeitige “Unruhe” in der Bevölkerung angesichts der volksfeindlichen “Sparpakete”, die immer wei- tere Schichten erfaßt, wirkt sich natürlich auch auf die Politik der Monopolregie- rung aus. Man agiert vorsichtiger, auch um den Schein “soziale Gerechtigkeit” zu wahren.</p>
<p>Lassen wir uns nicht für dumm verkaufen. Die schwarz-gelben Pläne zur Erhöh- ung der Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, zur Erhöhung der Zu- satzbeiträge, zur Senkung des Wohngeldes, zur faktischen Abschaffung der Rentenbeiträge für Hartz-IV-Empfänger, zur Zahlung der Praxisgebühr bei je- dem Arztbesuch usw. usf. &#8211; all diese Pläne &#8211; die tatsächlich aus den Konzerneta- gen stammen &#8211; sind der Beweis für die Abwälzung der Krisenlasten auf unseren Rücken.</p>
<p>Wenn die Partei DIE LINKE nun die Wiederherstellung der “paritätischen” Kas- senfinanzierung durch Arbeit”nehmer” und Arbeit”geber” fordert, so ist das alle Unterstützung wert. Aufrufe, Appelle und Unterschriftensammlungen werden aber nicht reichen. </p>
<p>Damit die Merkel-Regierung merkt, daß sie mit ihrer Einschätzung der “Unruhe” in weiten Teilen der Bevölkerung so falsch nicht liegt, müssen die Betroffenen das auf der Straße zeigen, wobei ich nichts dagegen hätte, wenn die Linke da- bei Organisation und Führung übernimmt.</p>
<p>Es wird Zeit, den Damen und Herren “da oben” kräftig auf die diebischen Finger zu hauen &#8211; was natürlich metaphorisch gemeint ist.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.randzone-online.de/?p=6674" target="_blank"><strong>RandZone-Online</strong></a></p>
<p><strong>**********</strong></p>
<p>Es ist Ihnen gestattet Artikel zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich zugänglich zu machen, wenn Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers nennen und die Website <strong>“</strong><a href="http://www.randzone-online.de/" target="_blank"><strong>www.randzone-online.de</strong></a><strong>”</strong>&#160; als Quelle anführen.     <br />Die Artikel dürfen nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden. Ein Belegexemplar bei Druckerzeugnissen ist erwünscht, in jedem Fall eine Benachrichtigung über die Verwendung. <strong>Im Falle einer Verbreitung müssen Sie anderen die Lizenzbedingungen, unter welche diese Artikel fallen, mitteilen.</strong></p>
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		<title>Hauptsache Arbeit</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/05/08/hauptsache-arbeit/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 08:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit/Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft/Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Aufstocker]]></category>
		<category><![CDATA[Lohn]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Robert Meyer &#124; Dummer weiser Deutscher &#124; - Die ehemalige Qualitätszeitschrift “Stern” zeigt mit einem Artikel über eine so genannte Aufstockerin wieder einmal grandios, wie wenig Selbstachtung solche Menschen eigentlich haben. Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sind trotz Arbeit auf zusätzliche Leistungen in Form von Hartz IV angewiesen. Soweit kann man einem aktuellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Robert Meyer | Dummer weiser Deutscher | -</strong> <strong>Die ehemalige Qualitätszeitschrift “Stern” zeigt mit einem Artikel über eine so genannte Aufstockerin wieder einmal grandios, wie wenig Selbstachtung solche Menschen eigentlich haben.</strong> </p>
<p> <span id="more-24109"></span>
<p align="justify">Rund 1,3 Millionen Menschen in Deutschland sind trotz Arbeit auf zusätzliche Leistungen in Form von Hartz IV angewiesen. Soweit kann man einem aktuellen Artikel im Onlineangebot des Stern unter dem Titel <a href="http://www.stern.de/wirtschaft/familie/hartz-iv-aufstockerin-manchmal-packt-mich-die-kalte-wut-1564038.html">“Manchmal packt mich die kalte Wut”</a> noch zustimmen. </p>
<p align="justify">Alles was darüber hinausgeht, sollte man aber gefälligst in die Tonne kloppen. Warum? Weil dieses so genannte Protokoll einer Mutter mit fünf Kindern exem-plarisch dafür steht, wie schlimm es um das Denken unserer Bevölkerung steht. </p>
<p align="justify">Dafür kann man wahrscheinlich weniger die Protagonistin Annerose K. ver-antwortlich machen. Mit Sicherheit bleibt ihr zwischen einer 40 Stundenwoche als Krankenpflegehelferin, den Bergen von Anträgen für das Jobcenter und den fünf Kindern kaum Zeit, sich über die Hintergründe der aktuellen Politik zu informieren. </p>
<p align="justify">Denn was man zu lesen bekommt, ist&#160; jene Einstellung, über welche sich eine FDP mit Sicherheit diebisch freuen wird. Der Grundtenor lautet: “Hauptsache Arbeit”</p>
<p align="justify"><strong>Ausbeutung um jeden Preis</strong></p>
<p align="justify">Annerose K. ist berichtet in dem Beitrag von ihrer Suche nach einer festen Beschäftigung. Nach zwölf Jahren Suche und diversen 1-Euro-Maßnahmen hat es dann endlich geklappt und sie kann bei einer Firma als Krankenpflegehelferin anfangen. Für die ganze Schufterei bekommt sie gerade einmal 1200 Euro brutto, was bei einer regulären Arbeitszeit von 40 Stunden gerade einmal einen Stundenlohn von 7,50 Euro ist. </p>
<p align="justify">Weil solch ein Verdienst bei weitem nicht zum Leben ausreichen kann, muss sie regelmäßig Anträge ausfüllen und bekommt deshalb rund 400 Euro Hartz IV zusätzlich oben drauf. </p>
<p align="justify">Jetzt könnte man annehmen, dass Annerose K. stinkend wütend darauf ist, dass sie trotz Vollzeitstelle auch noch zum Amt rennen muss. Wütend, ja das ist die Protagonistin im unserem Stück tatsächlich. Aber drei Mal dürfen sie raten, worüber sie sich am allermeisten aufregt.</p>
<p align="justify">“Wenn ich mitbekomme, dass andere Leute gar nicht arbeiten wollen und lieber ihr ruhiges Leben genießen, aber genauso viel Geld erhalten wie ich, dann packt mich die kalte Wut. Es gibt Tage, da würde ich auch am liebsten morgens im Bett bleiben.”</p>
<p align="justify">Es scheint, als hätte das Sozialstaatsbashing eines Herrn Westerwelles, dieser Merkels und Steinmeiers voll durchgeschlagen. Schuld an der Misere von Anneliese K. ist also weder die Dumpinglohnmentalität, welche in der Pflege-branche munter wuchert, noch die Unfähigkeit des Staates und der Wirtschaft, die Arbeitsverhältnisse für eine fünffache Mutter erträglicher zu gestalten. </p>
<p align="justify">Nein, Schuld sind natürlich die hinter allen Ecken lungernden kleinen Schmarotzer, welche bloß nicht arbeiten wollen, obwohl sie täglich dutzende von Jobangeboten bekommen. </p>
<p align="justify">Ob Anneliese K. eigentlich mitbekommen hat, das sie selbst zwölf Jahre vergeblich eine Vollzeitarbeit gesucht hat und bei einem seit Jahren stetig zunehmenden Überangebot an billigen Arbeitskräften in Form von Arbeitslosen ein knallharter Kampf um jede offene Stelle entbrannt ist, weil es schlicht und ergreifend mehr Arbeitslose als Arbeitsplätze gibt? </p>
<p align="justify">Mit solch schnöden Erkenntnissen wollen wir den Durchschnittsdeutschen aber besser nicht belästigen.</p>
<p align="justify"><strong>Stolz darauf, ausgebeutet zu werden</strong></p>
<p align="justify">Doch statt Kritik an einem immer weiter zurückgestutzten Sozialstaat, der sich immer mehr in den Fängen des neoliberalen Zeitgeistes verheddert, ist unsere Betroffene auch noch stolz darauf, für einen Lohn zu arbeiten, der nicht einmal zum Leben ausreicht. Manch gieriger Unternehmer wird sich freuen, wenn er Zeilen liest wie diese:</p>
<blockquote><p align="justify"><em><strong>“Aber ich will ja meinen Kindern ein Vorbild sein, sie sollen später nicht von Hartz IV abhängig werden. Und meinem Selbstwertgefühl tut es auch gut. Ich kann nur jedem empfehlen, Arbeit anzunehmen, auch wenn man aufstocken muss. Man kommt unter Leute, der Freundeskreis erweitert sich, man nimmt wieder aktiv am Leben teil.”</strong></em></p>
</blockquote>
<p align="justify">Dabei erscheint es merkwürdig von einer Steigerung des Selbstwertgefühles zu sprechen, wenn man seine Arbeitskraft offensichtlich weit unter Wert verkaufen muss, nur um ein wenig Anerkennung zu bekommen. </p>
<p align="justify">Es herrscht eine merkwürdige Denkweise unter vielen Leuten, wenn sie glauben ihr gesamtes Leben von der Lohnarbeit abhängig machen zu müssen – egal zu welchem Preis. </p>
<p align="justify">Die obige Aussage heißt nämlich im Umkehrschluss, Menschen ohne Lohnarbeit wären weniger fähig sich einen Freundeskreis aufzubauen – sprich sie sind irgendwie ziemlich asozial. </p>
<p align="justify">Ein Schelm, der bei solch einer Argumentation an etwas Böses denkt. Würde man der Argumentation von Anneliese K. nämlich folgen, dann hätte sie auch einen ehrenamtlichen Posten als Trainerin der örtlichen Kindertanzgruppe an-nehmen können. </p>
<p align="justify">So wäre sie nämlich auch unter neue Leute gekommen, hätte Freundschaften schließen können und ihrem Selbstwertgefühl hätte es allemal gut getan. Zu wenig Geld für ein vernünftiges Leben hat sie ja in beiden Varianten. Der große Unterschied besteht nur darin, dass sie mit der Annahme einer unterbezahlten regulären Vollzeitstelle den Kampf der Lohndrückerei unbewusst unterstützt.</p>
<p align="justify">Was passiert eigentlich, wenn irgendjemand auf die Idee kommt, die Arbeit dieser Frau zu deutlich schlechteren Bedingungen zu erledigen? Würde sie das Angebot noch einmal unterbieten, nur um etwas für ihr Selbstwertgefühl machen zu können?</p>
<p align="justify">Ohnehin wäre es interessant zu wissen, wie Anneliese K. ihr Leben meistern würde, wenn ihre Eltern nicht gleich um die Ecke wohnten. Dann würden nämlich die Kosten für Kindergarten und Schule ihr ohnehin mageres Ein-kommen fast vollkommen auffressen. </p>
<p align="justify">Der Staat und die Wirtschaft können sich also glücklich schätzen, wenn sich die Großeltern um ihre Enkelkinder so liebreizend kümmern, während Mutti für einen Minilohn arbeiten geht und nebenbei meint, damit ihr Selbstwertgefühl aufwerten zu können.</p>
<p align="justify">Es ist ja wirklich schön zu lesen, dass diese Frau, welche es nun wirklich nicht leicht im Leben hat, ihre Berufung gefunden hat. Aber niemanden ist in diesem Land geholfen, wenn man fast alles mit sich machen lässt, nur um nicht zugeben zu müssen, dass Lohnarbeit in Deutschland einfach nur vor die Hunde gekommen ist.</p>
<p align="justify"><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://dwdonline.de/?p=4130" target="_blank"><strong>Dummer weiser Deutscher</strong></a></p>
<p align="justify"><strong>Dieser Artikel ist unter einer </strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" target="_blank"><strong>CC-Lizenz</strong></a><strong> lizenziert.</strong></p>
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		<title>Opel: Ein Trauerspiel (2)</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/04/29/opel-ein-trauerspiel-2/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 13:48:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit/Gewerkschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Von K.D. Rosenporten &#124; RandZone-Online &#124; &#8211; 76,2 Prozent der Kollegen im Opel-Werk Antwerpen haben sich für die Annahme des von den Konzernherren und dem Betriebsrat ausgehandelten “Sozialplans” ausgesprochen. So das Europäische Arbeitnehmerforum (EEF). Ansonsten hüllt sich das EEF in Schweigen, wobei vor allem nicht öffentlich gemacht wird, wie viele der Kollegen überhaupt abgestimmt haben. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von K.D. Rosenporten | RandZone-Online | &#8211; 76,2 Prozent der Kollegen im Opel-Werk Antwerpen haben sich für die Annahme des von den Konzernherren und dem Betriebsrat ausgehandelten “Sozialplans” ausgesprochen. </strong></p>
<p> <span id="more-23741"></span>
<p align="justify">So das Europäische Arbeitnehmerforum (EEF). Ansonsten hüllt sich das EEF in Schweigen, wobei vor allem nicht öffentlich gemacht wird, wie viele der Kollegen überhaupt abgestimmt haben.</p>
<p align="justify">Nur unter der Bedingung, daß es keine Werksschließungen und keine betriebsbedingten Kündigungen geben würde, wollten die Betriebsrats- und Gewerkschafts”führer” sich zu Zugeständnissen bereitfinden. Sie riefen die Kollegen auf “Ruhe” zu bewahren und ihre “Zuverlässigkeit” zu beweisen. </p>
<p align="justify">Die übliche Praxis also, statt die Belegschaft für den Kampf um jeden Arbeitsplatz zu mobilisieren. Das Ergebnis dieser Politik der Klassen-zusammenarbeit ist ebenfalls das übliche: Bis Ende Juni werden sich nun 1.250 Kollegen auf der Straße wiederfinden, auf die ihnen die restlichen 1.300 bis Ende des Jahres höchstwahrscheinlich folgen werden.</p>
<p align="justify">Das sich die Konzernherren über das Abstimmungsergebnis freuen, das will ich gern glauben. Erlaubt ihnen doch das “Ko-Management” der Betriebsrats- und Gewerkschafts”führer”, sich <em>“auf sozial verantwortliche Weise aus dem Werk Antwerpen zurückzuziehen”</em>. </p>
<p align="justify">Und zum Schaden bekommen die Arbeiter auch noch den Hohn. Erklärten doch die Konzernherren, damit sei <em>“die Phase der Unsicherheit für unsere Mitarbeiter in Antwerpen beendet”</em>.</p>
<p align="justify">Gesamtbetriebsratschef Franz und die anderen deutschen “Ko-Manager” stehen nun vor der Aufgabe, den Opel-Kollegen in Deutschland den <a href="http://www.randzone-online.de/?p=6078">Verzicht auf 176,8 Millionen Euro Lohn</a> jährlich und noch ein paar weitere kleine Schweinereien schmackhaft zu machen. </p>
<p align="justify">Denn die Entlassungen ihrer Kollegen in Belgien muß ja irgendwie finanziert werden. Bei einer so lernunfähigen Arbeiterklasse düfte das Franz und Co. nicht schwerfallen, so daß wir am Ende auch dieses Trauerspiels sicher mit Wilhelm Busch ausrufen können: “Der größte Lump bleibt obenauf!!”</p>
<p align="justify"><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.randzone-online.de/?p=6088" target="_blank"><strong>RandZone-Online</strong></a></p>
<p align="justify"><strong>Anmerkung Mein Politikblog: Hier findet den </strong><a href="http://www.meinpolitikblog.de/2010/04/28/opel-ein-trauerspiel/" target="_blank"><strong>ersten Teil</strong></a><strong> des Artikels</strong></p>
<p align="justify"><strong>**********</strong></p>
<p>Es ist Ihnen gestattet Artikel zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich zugänglich zu machen, wenn Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers nennen und die Website <strong>“</strong><a href="http://www.randzone-online.de/" target="_blank"><strong>www.randzone-online.de</strong></a><strong>”</strong>&#160; als Quelle anführen.     <br />Die Artikel dürfen nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.     <br />Ein Belegexemplar bei Druckerzeugnissen ist erwünscht, in jedem Fall eine Benachrichtigung über die Verwendung. <strong>Im Falle einer Verbreitung müssen Sie anderen die Lizenzbedingungen, unter welche diese Artikel fallen, mitteilen.</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Opel: Ein Trauerspiel</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/04/28/opel-ein-trauerspiel/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 11:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von K.D. Rosenporten &#124; RandZone-Online &#124; &#8211; Während die Opel-Chefs von den EU-Regierungen 1,8 Milliarden Euro verlangen, wozu die deutsche Regierung und die Länder mit Opel-Standorten 1,3 Milliarden beitragen sollen, verlangt man von den Opel-Beschäftigten in Europa einen … … Verzicht auf 265 Millionen Euro pro Jahr, wobei die deutschen Kollegen auf jährlich 176,8 Millionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von K.D. Rosenporten | RandZone-Online | &#8211; Während die Opel-Chefs von den EU-Regierungen 1,8 Milliarden Euro verlangen, wozu die deutsche Regierung und die Länder mit Opel-Standorten 1,3 Milliarden beitragen sollen, verlangt man von den Opel-Beschäftigten in Europa einen …</strong></p>
<p> <span id="more-23684"></span>
<p align="justify">… Verzicht auf 265 Millionen Euro pro Jahr, wobei die deutschen Kollegen auf jährlich 176,8 Millionen Euro verzichten sollen. Dennoch wollen die Opel-Herren bis zu 10.000 der 48.000 Arbeitsplätze vernichten &#8211; wovon in der BRD fast 5.000 Kollegen betroffen wären.</p>
<p align="justify">Ihnen soll sowohl die für 2009 tariflich vereinbarte Einmalzahlung von 320 Euro, wie auch die im April 2011 anstehende Lohnerhöhung von 2,7 Prozent gestrichen werden. Ersatzlos. </p>
<p align="justify">Ebenso alle übertariflichen Einkommensbestandteile, wie auch das Weihnachts- und Urlaubsgeld in diesem und im kommenden Jahr. Alle Kollegen sollen um eine Entgeltgruppe heruntergestuft werden. </p>
<p align="justify">All das bedeutet die drastische Senkung des Einkommens unter das Niveau des Flächentarifvertrags &#8211; bei einem Großkapitalisten!</p>
<p align="justify">Das ist wahrhaftig ein massiver Eingriff in die Entgelte der Beschäftigten, der eigentlich den schärfsten Widerstand bei Betriebsrat und Gewerkschaft auslösen müßte. Das “Schärfste” jedoch, was der Konzernbetriebsrat dazu zu bieten hat, ist die Feststellung, daß er diesen Eingriff in die Lebensbedingungen der Kollegen “in dieser Form”(!) keinesfalls zu akzeptieren gedenkt. </p>
<p align="justify">Dabei argumentiert er mit den “Einsparungen” aus vergangenen und bisherigen “Zukunftsverträgen”, die die Opel-Herren doch bitte zu “berücksichtigen” hätten, und meint damit die in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt gesenkten Löhne &#8211; die ebenfalls das Ergebnis der Klassenversöhnungspolitik der “führenden” Betriebsräte und Gewerkschafter waren.</p>
<p align="justify">Und auch jetzt wieder, angesichts dieses massiven Angriffs, ruft man die Betroffenen nicht zum entsprechend massiven Widerstand auf, sondern södert von “konstruktiven” Verhandlungen mit dem Klassengegner, in denen es um den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen, um erweiterte Mitbestimmung im Aufsichtsrat, um standortbezogene Zusagen zur Auslastung der Werke gehen soll. </p>
<p align="justify">Wessen Geschäfte damit besorgt werden, dürfte auf der Hand liegen. Die der Opelaner sind es nicht.</p>
<p align="justify"><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.randzone-online.de/?p=6078" target="_blank"><strong>RandZone-Online</strong></a></p>
<p align="justify"><strong>**********</strong></p>
<p>Es ist Ihnen gestattet Artikel zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich zugänglich zu machen, wenn Sie den Namen des Autors/Rechteinhabers nennen und die Website <strong>“</strong><a href="http://www.randzone-online.de/" target="_blank"><strong>www.randzone-online.de</strong></a><strong>”</strong>&#160; als Quelle anführen.     <br />Die Artikel dürfen nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.     <br />Ein Belegexemplar bei Druckerzeugnissen ist erwünscht, in jedem Fall eine Benachrichtigung über die Verwendung. <strong>Im Falle einer Verbreitung müssen Sie anderen die Lizenzbedingungen, unter welche diese Artikel fallen, mitteilen.</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>
 </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Geballte Wut, die schnell zur Explosion kommen kann</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/04/27/geballte-wut-die-schnell-zur-explosion-kommen-kann/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 11:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Konzernweiter gemeinsamer Kampf bei Daimler nötig &#124; Von Ursel Beck &#124; SAV-Sozialistische Alternative &#124; -&#160; Der spontane Streik der Beschäftigten bei Daimler-Sindelfingen Anfang Dezember 2009 kam für viele wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Sindelfingen blieb keine Ausnahme. Im Daimler-Werk in Bremen kam es in den letzten Mo-naten zu wiederholten Arbeitsnie-derlegungen. Die Zukunft in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Konzernweiter gemeinsamer Kampf bei Daimler nötig | Von</strong> <strong>Ursel Beck | SAV-Sozialistische Alternative | -&#160; <b>Der spontane Streik der Beschäftigten bei Daimler-Sindelfingen Anfang Dezember 2009 kam für viele wie ein Blitz aus heiterem Himmel.</b></strong></p>
<p> <span id="more-23634"></span>
<p align="justify">Sindelfingen blieb keine Ausnahme. Im Daimler-Werk in Bremen kam es in den letzten Mo-naten zu wiederholten Arbeitsnie-derlegungen. Die Zukunft in den Betrieben wirft ihre Schatten voraus.</p>
<p align="justify">Bundesweit wurden in den Jahren 2004 bis 2009 bei Daimler 30.000 Stellen abgebaut. In Sindelfingen war der geplante Personalabbau noch nicht abgeschlossen, als die Verlagerung der C-Klasse vom Vorstand auf die Tagesordnung gesetzt wurde. </p>
<p align="justify"><strong>Sindelfingen </strong></p>
<p align="justify">Nachdem die Führung der IG Metall (IGM) die spontanen Streiks Anfang Dezember abgewürgt hatte, ließ sie sich auf die Betriebsvereinbarung „Sindelfingen 2020“ ein. In der Januar-Ausgabe der IGM-Mitgliederzeitung wird diese als Sicherung der Arbeitsplätze für den „kommenden Strukturwandel“ verkauft. </p>
<p align="justify">Damit betreibt die IGM-Spitze Augenwischerei und betätigt sich als Bremse gegen die Kampfbereitschaft der Belegschaften. Aber wer immer auf der Bremse steht, nutzt sie ab. Und dann funktioniert sie nicht mehr richtig. So kommt es immer öfter zu spontanen Streiks. </p>
<p align="justify">Zwar war das Versprechen von Ersatzarbeitsplätzen und der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen in Sindelfingen ein Erfolg – ein Erfolg des zweitägigen wilden Streiks. </p>
<p align="justify">Der Abschluss ist aber ein fauler Kompromiss, weil die Kampfkraft nicht genutzt wurde, um den Erhalt der C-Klasse durchzusetzen. Die Vereinbarung selbst bedeutet nicht einmal eine feste Arbeitsplatzgarantie für die Daimler-KollegInnen in Sindelfingen. Für den Fall von Absatzrückgängen gibt es für Daimler eine Ausstiegsklausel. </p>
<p align="justify">Während der Auseinandersetzung in Sindelfingen kam an die Öffentlichkeit, dass es in den Monaten zuvor vier Mal spontane Streiks gegeben hatte. Zum Beispiel in der E-Klassen-Produktion im Juli 2009 gegen die Reduzierung der Taktzeit von 100 auf 85 Sekunden. </p>
<p align="justify"><strong>Bremen </strong></p>
<p align="justify">Die wiederholten Streiks bei Daimler in Bremen zeigen, dass ein konzernweiter gemeinsamer Kampf das Gebot der Stunde ist. </p>
<p align="justify">Vor dem Hintergrund von Stellenabbau und Arbeitshetze legten am 14. November 2009 im Bremer Werk 3.000 Beschäftigte der B-Schicht die Arbeit nieder und versammelten sich vor dem Verwaltungsgebäude. </p>
<p align="justify">„Der Vorstand kann ohne uns kein einziges Auto bauen“, meinte ein Redner, „aber wir können Autos bauen ohne den Vorstand“. Die Propaganda, das Werk in Bremen sei Gewinner der Produktionsverlagerung der C-Klasse, glaubt die Belegschaft nicht. </p>
<p align="justify">„Arbeitsverdichtung, Rationalisierung hoch drei“, so Gerhard Kupfer, Betriebsrat bei Daimler Bremen, in der jungen Welt vom 8. Dezember. „In der C-Klasse gab es teilweise Kurzarbeit. Zugleich werden die Leute aber, wenn sie im Betrieb sind, ausgelutscht bis zum Letzten. Die Bänder sind unterbesetzt. (…) Es herrscht geballte Wut, die sehr schnell zur Explosion kommen kann.“ </p>
<p align="justify">Am 14. Dezember legten 1.000 MetallerInnen die Arbeit nieder, am 22. Januar 1.500. Am 1. Februar folgte eine weitere Arbeitsniederlegung. Diesmal, auf Druck von unten, von der Vertrauenskörperleitung organisiert. 7.000 Beschäftigte beteiligten sich an Demonstrationen. </p>
<p align="justify">Die Streikenden forderten: Keine Lohnkürzung um 8,75 Prozent, keine betriebsbedingten Kündigungen. Die Mehrheit des Betriebsrats fiel der Belegschaft jedoch mit einem Abschluss in den Rücken, der laut Gerhard Kupfer ein „Wischi-Waschi-Papier“ ist, das nicht mal den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen enthält. </p>
<p align="justify"><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.sozialistische-alternative.de/index.php?name=News&amp;sid=3623" target="_blank"><strong>SAV-Sozialistische Alternative</strong></a></p>
<p align="justify"><strong>Die Veröffentlichung wurde von </strong><a href="http://www.sozialistische-alternative.de/index.php" target="_blank"><strong>“SAV”</strong></a><strong> genehmigt. Dankeschön !</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>
 </small>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Verdienstentwicklung in der Wirtschaftskrise im Jahr 2009</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/03/27/verdienstentwicklung-in-der-wirtschaftskrise-im-jahr-2009/</link>
		<comments>http://www.meinpolitikblog.de/2010/03/27/verdienstentwicklung-in-der-wirtschaftskrise-im-jahr-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 11:02:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit/Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskrise]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lohn]]></category>
		<category><![CDATA[Löhne]]></category>
		<category><![CDATA[Reallohn]]></category>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung Statistisches Bundesamt 25.3.10 &#124; &#8211; WIESBADEN – Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die Reallöhne vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 0,4% gesunken. Dabei blieben die Bruttomonatsverdienste im Jahr 2009 konstant, die Verbraucherpreise erhöhten sich um 0,4%. 2008 waren die Reallöhne noch um 0,4% (Bruttomonatsverdienste + 3,0%, Verbraucherpreise + 2,6%) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Pressemitteilung Statistisches Bundesamt 25.3.10 | &#8211; WIESBADEN – Nach Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die Reallöhne vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 0,4% gesunken. </strong></p>
<p> <span id="more-21926"></span>
<p>Dabei blieben die Bruttomonatsverdienste im Jahr 2009 konstant, die Verbraucherpreise erhöhten sich um 0,4%. 2008 waren die Reallöhne noch um 0,4% (Bruttomonatsverdienste + 3,0%, Verbraucherpreise + 2,6%) gestiegen.</p>
<p>Bezogen auf das vierte Quartal 2009 sind die Reallöhne gegenüber dem vierten Quartal 2008 ebenfalls um durchschnittlich 0,4% (Bruttomonatsverdienste 0,0%, Verbraucherpreise + 0,4%) gesunken.</p>
<p>Die schwache Entwicklung der Bruttoverdienste im Jahr 2009 ist vor allem auf starke Einbrüche bei den häufig konjunkturabhängigen Sonderzahlungen zurückzuführen. Im Durchschnitt aller erfassten Wirtschaftszweige gingen die Sonderzahlungen im Vergleich zu 2008 um 6,2% zurück. </p>
<p>Besonders hohe Verluste bei Sonderzahlungen mussten zum Beispiel Beschäftigte von Banken und Versicherungen mit 20,0% hinnehmen. In der Automobilindustrie sanken die Sonderzahlungen um 15,4%. Die Grundvergütung, also Bruttoverdienste ohne Sonderzahlungen, stieg dagegen um 1,2%.</p>
<p>Die Verdienstentwicklung war im Jahr 2009 geprägt von der Wirtschaftskrise, die sich deutlich am verbreiteten Einsatz von Kurzarbeit zeigte. Die bezahlte Wochenarbeitszeit im Produzierenden Gewerbe ging 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 3,8% zurück. Besonders stark betroffen war das Verarbeitende Gewerbe. Hier sank die bezahlte Arbeitszeit um 4,6% auf durchschnittlich 36,7 Wochenstunden. </p>
<p>Als Resultat verringerte sich die monatliche Grundvergütung um 2,5%. Die Verdiensteinbußen wurden dabei zum Teil durch das staatliche Kurzarbeitergeld ausgeglichen. Diese Sozialleistung wird in dieser Statistik nicht berücksichtigt. Die Bruttostundenverdienste waren nicht von Kurzarbeit betroffen, sie stiegen im Verarbeitenden Gewerbe um 2,1% auf durchschnittlich 19,82 Euro.</p>
<p>Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich in Deutschland im Jahr 2009 durchschnittlich brutto 41 468 Euro. Die höchsten Verdienste erzielten die Beschäftigten von Banken und Versicherungen (58 473 Euro) und in der Energieversorgung (58 316 Euro). Dagegen wurden die niedrigsten Bruttojahresverdienste im Gastgewerbe (23 636 Euro) gezahlt.</p>
<p>Die in dieser Pressemitteilung genannten Verdienstdaten werden aus der Vierteljährlichen Verdiensterhebung gewonnen. Um Aussagen über möglichst homogene Arbeitnehmergruppen zu tätigen, beschränkt sich die Berichterstattung hier auf Vollzeitbeschäftigte und schließt andere Arbeitnehmergruppen, wie zum Beispiel Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte, aus.</p>
<p>Detaillierte Ergebnisse über die Bruttoverdienste nach Wirtschaftszweigen, Qualifikationsniveau des Arbeitsplatzes (Leistungsgruppe) und Geschlecht bieten die Fachserien 16, Reihe 2.3 (<a href="https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&amp;ID=1025481">Jahresergebnisse</a>) und Reihe 2.1 (<a href="https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&amp;ID=1025485">Quartalsergebnisse</a>). Beide Veröffentlichungen können im <a href="https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,sfgsuchergebnis.csp&amp;action=newsearch&amp;op_EVASNr=startswith&amp;search_EVASNr=6232">Publikationsservice</a> kostenfrei heruntergeladen werden (Schnellsuche: 216023 beziehungsweise 216021).</p>
<p>Ausführliche Informationen über die Entwicklung der Reallöhne und Bruttomonatsverdienste inklusive Sonderzahlungen bietet ebenfalls unser <a href="https://www-ec.destatis.de/csp/shop/sfg/bpm.html.cms.cBroker.cls?cmspath=struktur,vollanzeige.csp&amp;ID=1025491">Publikationsservice</a>.</p>
<p> <strong><span>Reallohnindex</span><sup><span>1</span></sup></caption>
<colgroup>
<col>
<col></colgroup>
<thead>
<tr>
<th></strong>
<div style="text-align: center" align="left"><span><strong>Berichtsquartal/-jahr</strong></span></div>
</th>
<th valign="top">
<div style="text-align: center" align="left"><span><strong>Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum</strong></span></div>
<p align="left"></th>
</tr>
</thead>
<tfoot>
<tr>
<td valign="top" colspan="2"></td>
</tr>
</tfoot>
<tbody>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="top"><span>1. Vierteljahr 2008 | </span></td>
<td><span>0,1%</span></p>
<p align="left"><span></span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="top"><span>2. Vierteljahr 2008 | </span></td>
<td><span>1,0%</span></p>
<p align="left"><span></span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="top"><span>3. Vierteljahr 2008 | </span></td>
<td><span>– 0,1%</span></p>
<p align="left"><span></span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="top"><span>4. Vierteljahr 2008 | </span></td>
<td><span>0,8%</span></p>
<p align="left"><span></span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="top"><span>Jahr 2008 | </span></td>
<td><span>0,4%</span></p>
<p align="left"><span></span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="top"><span>1. Vierteljahr 2009 | </span></td>
<td><span>– 0,4%</span></p>
<p align="left"><span></span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="top"><span>2. Vierteljahr 2009 | </span></td>
<td><span>– 1,2%</span></p>
<p align="left"><span></span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="top"><span>3. Vierteljahr 2009 | </span></td>
<td><span>0,6%</span></p>
<p align="left"><span></span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="top"><span>4. Vierteljahr 2009 | </span></td>
<td><span>– 0,4%</span></p>
<p align="left"><span></span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="top"><span>Jahr 2009 | </span></td>
<td><span>– 0,4%</span> </p>
<p align="left"><strong><sup>1</sup> </strong><a name="Fussnote1"></a><strong>Vollzeitbeschäftigte im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich.</strong>     <br /><span>&#160;</span>&#160;<span>&#160;</span> </p>
<table class="Statistics">
<caption><span>Vergleich 2009 zum Vorjahr</span></caption>
<colgroup>
<col />
<col /></colgroup>
<thead>
<tr>
<th colspan="2">
<div style="text-align: center" align="center"><span>Der Bruttomonatsverdienst (einschließlich Sonderzahlungen) </span>            <br /><span>von Vollzeitbeschäftigten</span>             <br /><span>sank</span>             </div>
</th>
</tr>
<tr>
<th>
<div style="text-align: center" align="center"><span>im Wirtschaftszweig</span></div>
</th>
<th>
<div style="text-align: center" align="center"><span>%</span></div>
</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Verarbeitendes Gewerbe</span></td>
<td valign="bottom"><span>-3,3%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom" colspan="2"><span>darunter</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte-ind1" valign="bottom"><span>Metallerzeugung und -bearbeitung</span></td>
<td valign="bottom"><span>-8,2%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte-ind1" valign="bottom"><span>Herstellung von Kraftwagen und -teilen</span></td>
<td valign="bottom"><span>-6,1%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte-ind1" valign="bottom"><span>Herstellung von Metallerzeugnissen</span></td>
<td valign="bottom"><span>-5,8%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte-ind1" valign="bottom"><span>Maschinenbau</span></td>
<td valign="bottom"><span>-5,6%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen</span></td>
<td valign="bottom"><span>1,7%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Grundstücks- und Wohnungswesen</span></td>
<td valign="bottom"><span>-0,1%</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table class="Statistics">
<caption><span>Vergleich 2009 zum Vorjahr</span></caption>
<colgroup>
<col />
<col /></colgroup>
<thead>
<tr>
<th colspan="2">
<div style="text-align: center" align="center"><span>Der Bruttomonatsverdienst (einschließlich Sonderzahlungen)</span>             <br /><span>von Vollzeitbeschäftigten</span>             <br /><span>stieg</span></div>
</th>
</tr>
<tr>
<th>
<div style="text-align: center" align="center"><span>im Wirtschaftszweig</span></div>
</th>
<th>
<div style="text-align: center" align="center"><span>%</span></div>
</th>
</tr>
</thead>
<tfoot>
<tr>
<td colspan="2"><span>(..) = Wert ist statistisch relativ unsicher. </span></td>
</tr>
</tfoot>
<tbody>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen</span></td>
<td valign="bottom"><span>0,2%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Erbringung von freiberuflichen </span><acronym title="Wert ist statistisch relativ unsicher"><span>(…)</span></acronym><span> Dienstleistungen</span></td>
<td valign="bottom"><span>0,6%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Kunst, Unterhaltung und Erholung</span></td>
<td valign="bottom"><span>(0,6%)</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Gastgewerbe</span></td>
<td valign="bottom"><span>0,7%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Verkehr und Lagerei</span></td>
<td valign="bottom"><span>0,7%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Baugewerbe</span></td>
<td valign="bottom"><span>0,9%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Handel </span><acronym title="Wert ist statistisch relativ unsicher"><span>(…)</span></acronym></td>
<td valign="bottom"><span>0,9%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Energieversorgung</span></td>
<td valign="bottom"><span>1,2%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Wasserversorgung </span><acronym title="Wert ist statistisch relativ unsicher"><span>(…)</span></acronym></td>
<td valign="bottom"><span>1,9%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Information und Kommunikation</span></td>
<td valign="bottom"><span>2,0%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden</span></td>
<td valign="bottom"><span>2,3%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Erbringung von sonstigen Dienstleistungen</span></td>
<td valign="bottom"><span>2,9%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Gesundheits- und Sozialwesen</span></td>
<td valign="bottom"><span>3,1%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Erziehung und Unterricht</span></td>
<td valign="bottom"><span>3,6%</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung</span></td>
<td valign="bottom"><span>3,7%</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><span>&#160;</span><br />
<table class="Statistics">
<caption><span>Bruttojahresverdienst von Vollzeitbeschäftigten im Jahr 2009</span></caption>
<colgroup>
<col />
<col />
<col /></colgroup>
<thead>
<tr>
<th rowspan="3">
<div style="text-align: center" align="center"><span>Wirtschaftszweig</span></div>
</th>
<th colspan="2">
<div style="text-align: center" align="center"><span>Bruttojahresverdienst</span></div>
</th>
</tr>
<tr>
<th>
<div style="text-align: center" align="center"><span>insgesamt</span></div>
</th>
<th>
<div style="text-align: center" align="center"><span>Sonderzahlungen</span></div>
</th>
</tr>
<tr>
<th colspan="2">
<div style="text-align: center" align="center"><span>Euro</span></div>
</th>
</tr>
</thead>
<tfoot>
<tr>
<td colspan="3">
<p><span>(..) = Wert ist statistisch relativ unsicher.</span></p>
<p><span><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2010/03/PD10__117__623,templateId=renderPrint.psml" target="_blank"><strong>Statistisches Bundesamt</strong></a></span></p>
</td>
</tr>
</tfoot>
<tbody>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen</span></td>
<td valign="bottom"><span>58 473</span></td>
<td valign="bottom"><span>9 314</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Energieversorgung</span></td>
<td valign="bottom"><span>58 316</span></td>
<td valign="bottom"><span>8 451</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Information und Kommunikation</span></td>
<td valign="bottom"><span>56 985</span></td>
<td valign="bottom"><span>7 000</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen</span></td>
<td valign="bottom"><span>54 662</span></td>
<td valign="bottom"><span>6 811</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Erziehung und Unterricht</span></td>
<td valign="bottom"><span>47 706</span></td>
<td valign="bottom"><span>2 107</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Kunst, Unterhaltung und Erholung</span></td>
<td valign="bottom"><span>(46 106)</span></td>
<td valign="bottom"><acronym title="keine Angabe, da Zahlenwert nicht sicher genug"><span>/</span></acronym></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden</span></td>
<td valign="bottom"><span>46 060</span></td>
<td valign="bottom"><span>(4 920)</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Grundstücks- und Wohnungswesen</span></td>
<td valign="bottom"><span>45 338</span></td>
<td valign="bottom"><span>5 404</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Verarbeitendes Gewerbe</span></td>
<td valign="bottom"><span>42 392</span></td>
<td valign="bottom"><span>4 522</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Durchschnitt aller Wirtschaftsbereiche</span></td>
<td valign="bottom"><span>41 468</span></td>
<td valign="bottom"><span>3 775</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Gesundheits- und Sozialwesen</span></td>
<td valign="bottom"><span>39 836</span></td>
<td valign="bottom"><span>2 434</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen</span></td>
<td valign="bottom"><span>38 958</span></td>
<td valign="bottom"><span>3 671</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung</span></td>
<td valign="bottom"><span>38 740</span></td>
<td valign="bottom"><span>1 910</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Erbringung von sonstigen Dienstleistungen</span></td>
<td valign="bottom"><span>36 941</span></td>
<td valign="bottom"><span>2 660</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Wasserversorgung; Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen</span></td>
<td valign="bottom"><span>36 565</span></td>
<td valign="bottom"><span>2 704</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Verkehr und Lagerei</span></td>
<td valign="bottom"><span>35 071</span></td>
<td valign="bottom"><span>2 732</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Baugewerbe</span></td>
<td valign="bottom"><span>33 868</span></td>
<td valign="bottom"><span>2 011</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen</span></td>
<td valign="bottom"><span>26 603</span></td>
<td valign="bottom"><span>1 574</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom"><span>Gastgewerbe</span></td>
<td valign="bottom"><span>23 636</span></td>
<td valign="bottom"><span>1 006</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte" valign="bottom" colspan="3"><span>Nachrichtlich: </span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte-ind1" valign="bottom"><span>Produzierendes Gewerbe</span></td>
<td valign="bottom"><span>41 578</span></td>
<td valign="bottom"><span>4 250</span></td>
</tr>
<tr>
<td class="Vorspalte-ind1" valign="bottom"><span>Dienstleistungsbereich</span></td>
<td valign="bottom"><span>41 397</span></td>
<td valign="bottom"><span>3 471</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>
 </small>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.meinpolitikblog.de/2010/03/27/verdienstentwicklung-in-der-wirtschaftskrise-im-jahr-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frei von Gesinnung</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/01/06/frei-von-gesinnung/</link>
		<comments>http://www.meinpolitikblog.de/2010/01/06/frei-von-gesinnung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 07:24:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit/Gewerkschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft/Soziales]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Lohn]]></category>
		<category><![CDATA[Lohnzurückhaltung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.meinpolitikblog.de/2010/01/06/frei-von-gesinnung/</guid>
		<description><![CDATA[Von Roberto J. De Lapuente &#124; Ad Sinistram Na, da ist sie wieder, die geforderte Lohnzurückhaltung. Um Unternehmen in der Wirtschaftskrise zu stützen, sei Bescheidenheit eine puritanische Zier, derweil der Verzicht gar die kunstvolle und detailverliebte Verschnörkelung des Zierats wäre. Jahrelang galt es als zierend, sich hartnäckig zu zieren, wenn die großzügige Unternehmerschaft mit üppigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Roberto J. De Lapuente | Ad Sinistram</strong></p>
<p><strong>Na, da ist sie wieder, die </strong><a href="http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2010/01/03/experten-fordern-lohnpause-fuer-2010/wegen-der-krise.html"><strong>geforderte Lohnzurückhaltung</strong></a><strong>. Um Unternehmen in der Wirtschaftskrise zu stützen, sei Bescheidenheit eine puritanische Zier, derweil der Verzicht gar die kunstvolle und detailverliebte Verschnörkelung des Zierats wäre. </strong></p>
<p> <span id="more-17486"></span>
<p>Jahrelang galt es als zierend, sich hartnäckig zu zieren, wenn die großzügige Unternehmerschaft mit üppigen Gehaltserhöhungen lockte. Die Vernunft riet, die lauen Aufschwungsbrisen nicht mit Anspruchsdenken abzubremsen.</p>
<p>Wie sich die Konsequenzen gleichen! Keine Lohnerhöhung einst, keine Lohnerhöhung heute &#8211; keine Lohnerhöhung irgendwann. Aber das sind ja nur die Befunde, die sich gleichen, der Weg zum Befund, die Analysen, die Motive, gestalten sich stets unterschiedlich. </p>
<p>Dort Bescheidenheit, um den Lüftchen nicht sein Wachstum, hin zum Orkan, zu vermiesen; hier Bescheidenheit, um wohlbehütet im Auge des Wirbelsturmes überleben zu können. Das muß man unideologisch nennen! Keine verfilzten Ansichten oder verkrustete Theorien, keine Vorurteile und erstarrte Glaubenssätze &#8211; keine Ideologie, sondern reiner Pragmatismus.</p>
<p>Da trifft es sich doch fabelhaft, dass seit geraumer Zeit die Epoche der Ideologielosigkeit angebrochen ist, in der die neuen Liberalen, die Philister- und Trödlervereinigungen dieser Welt, vollkommen frei von Ideologien, ihre Entscheidungen treffen. </p>
<p>Das entspricht dem Fortschritt der Geschichte, nachdem mehr als ein Jahrhundert Ideologien über die Menschheit schwappten, die sich als Unglücksbringer und Massenmörder entlarvt hatten. Davon sind die Menschen heute befreit, denn jetzt walten ideologielose Damen und Herren, ganz pragmatisch, praktisch veranlagt, unkompliziert und zweckmäßig.</p>
<p>So zweckmäßig und nüchtern, dass feststehende Konsequenzen, wie eben jene geforderte Lohnbescheidenheit, mit verschiedenen Triebfedern, Ursachen, Beweggründen ausgestattet werden können. Denn die Gralswächter der Ideologielosigkeit sind nur nackt von Ideologie, um ideologische Notwendigkeiten, die sie selbstverständlich für notwendig erklären, zu begründen. Der Weg wird ohne Dogmen beschritten, das Ziel jedoch bleibt reinste Gesinnung. </p>
<p>Es scheint eine antihegelianische List der Unvernunft, die Einzug gehalten hat in einen Gesellschaftsalltag, der an seinen Pragmatismus glaubt, während er herzzerreißend seine Ideenlehre in die Welt posaunt und ideologischer Weltanschauung frönt. Eine List der Unvernunft, mittels der die Ideologie auf heimlichen Umwegen, unmerklich durch die Reihen einer benebelten Gesellschaft, schleicht und sich selbst in Kraft setzt, einstweilen sie sich verschleiernd Pragmatismus tauft.</p>
<p>Ein solcher Alltag kennt Rahmenbedingungen, die in jedem Falle einzuhalten sind. Der Weg dorthin, die Erklärungsmodelle zu längst vorgefertigten Entscheidungen, die dürfen ohne Gesinnung beschritten werden. Hinderliche Ideale und Wertanschauungen dürfen unter die Räder kommen &#8211; auch hierbei ist man unideologisch und liberal bis über beide Ohren. Nur am Ende, sich an den Rahmen stoßend, wird absolute Gesinnungstreue verlangt. </p>
<p>Deshalb liest man in den Gazetten immer dieselben Forderungen und Thesen, nur die Exegese des Umstandes, die Erklärungsmuster und -modifikationen wechseln sich regelmäßig ab. Diese Abwechslung, diese flapsige Haltung ohne starre Vernageltheit, ist es, die heute als Ideologielosigkeit gelobt wird, wenn es wieder einmal heißt, die Zeiten der Gesinnungen seien passé.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://ad-sinistram.blogspot.com/2010/01/frei-von-gesinnung.html" target="_blank"><strong>Ad Sinistram</strong></a></p>
<p><strong>Dieser Artikel ist unter einer </strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/" target="_blank"><strong>CC Lizenz</strong></a><strong> lizenziert.</strong></p>
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