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	<title>Mein Politikblog &#187; Spekulation</title>
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		<title>Der Crash, das Geld und die Zukunft</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 10:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus der Krise lernen oder: Sieben Gebote für eine ethische Revolution des Finanzsystems&#8230; &#124; Von Wolfgang Kessler &#124; Publik-Forum &#124; &#8211; Wir schreiben den 25. September 2008. Zehn Tage ist es her, seit die Investmentbank Lehman Brothers zusammengebrochen ist. Im Deutschen Bundestag schreitet Bundesfinanzminister Peer Steinbrück zum Rednerpult. Sichtlich unter Schock warnt er vor den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/07/Burningtaxpayershareholdermoney.jpg" rel="lightbox[27323]"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 5px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="Burning taxpayer &amp; shareholder money" border="0" alt="Burning taxpayer &amp; shareholder money" align="left" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/07/Burningtaxpayershareholdermoney_thumb.jpg" width="171" height="127" /></a> Aus der Krise lernen oder: Sieben Gebote für eine ethische Revolution des Finanzsystems&#8230;<em> |</em> Von Wolfgang Kessler | Publik-Forum | &#8211; Wir schreiben den 25. September 2008. Zehn Tage ist es her, seit die Investmentbank <i>Lehman Brothers</i> zusammengebrochen ist.</strong> </p>
<p> <span id="more-27323"></span>
<p>Im <i>Deutschen Bundestag</i> schreitet Bundesfinanzminister Peer Steinbrück zum Rednerpult. Sichtlich unter Schock warnt er vor den Veränderungen durch die Finanzkrise: »Niemand sollte sich täuschen: Die Welt wird nicht wieder so wer- den wie vor dieser Krise.«</p>
<p>Jetzt, knapp zwei Jahre später, ist die Finanzwelt drauf und dran, wieder so zu werden wie vor dem Super-GAU. In den ersten drei Monaten dieses Jahres kas- sierten allein die großen Banken <i>Goldman Sachs</i>, <i>JP Morgan Chase</i> und die <i>Deut- sche Bank </i>13,5 Milliarden Dollar an Gewinn. Das Casino brummt wieder.</p>
<p>Für die Politik ist diese Rückkehr zur angeblichen Normalität ein Offenbarungs- eid. Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht dies offen aus: »Wir hatten uns in der Stunde der Not vorgenommen, dass jedes Finanzprodukt, jeder Akteur und jeder Finanzplatz in Zukunft reguliert werden muss«, sagte sie unlängst dem <i>Spiegel</i>.</p>
<p>»Das haben wir den Menschen versprochen. Aber dies sind wir ihnen noch schuldig.« Sie weiß offenbar, dass die Politik dabei ist, eine große Chance zu verpassen: nämlich jene, das Finanzsystem nach der Krise vom Kopf auf die Füße zu stellen und nach ethischen Maßstäben umzukrempeln.</p>
<p>Stattdessen lässt die Politik jene zerstörerischen Mechanismen weiterlaufen, die die Welt schon seit vierzig Jahren bedrohen: Seit Ende der 1960er-Jahre legen große Konzerne, Ölproduzenten, Pensionsfonds und Versicherungen ihr Geld zunehmend auf internationalen Banken außerhalb der nationalen Kontrolle an. </p>
<p>Auf sage und schreibe 75 000 Milliarden Dollar summierten sich nach Informatio- nen der <i>Neuen Zürcher Zeitung</i> die internationalen Geldanlagen Anfang dieses Jahrtausends. 5500 Milliarden Dollar sollen durch die Finanzkrise verbrannt worden sein. Inzwischen ist jedoch schon wieder so viel Kapital unterwegs wie vor dem Crash.</p>
<p>Noch immer regiert die alte Ideologie des Wirtschaftsliberalismus aus den 1980er-Jahren. Ihr Credo: Der freie Markt weiß am besten, wo das Geld den größten Nutzen stiftet. Dieses Credo hat eine Revolution auf den Finanzmärkten eingeleitet. Das traditionelle Geschäft der Banken – sie locken das Geld von Sparern mit Zinsen an und leihen es Unternehmen und Privatpersonen zu höhe- ren Zinsen – zählt immer weniger. </p>
<p>Es geht um mehr. Mit dem weltweit freien Kapitalverkehr begann der Boom des Investmentbanking, die große Jagd nach der möglichst hohen Rendite. Die Ban- ken entwickelten immer spekulativere Finanzprodukte. Sie kaufen und verkau- fen Papiere, die eigentlich zur Absicherung von Währungsrisiken dienen. Viele Wertpapiergeschäfte werden versichert, und mit den Versicherungen wird wie- derum spekuliert. Es sind Geschäfte mit hohem Risiko. Bei den meisten Geschäf- ten wird nur aus Geld mehr Geld gemacht wird – ohne dass neue Fabriken, Häuser oder andere feste Werte entstehen. </p>
<p><strong>Das rasende Karussell</strong></p>
<p>Neue Mitspieler tauchten auf. Sie heißen Hedgefonds, Private Equity Firms oder anders. Sie unterliegen nicht der Bankenaufsicht und bieten ihren Anlegern höhere Renditen als an den Börsen. Oft, indem sie in Unternehmen einsteigen, diese mit brutalen Maßnahmen »sanieren«, Mitarbeiter entlassen und die Unternehmen dann zu höchstmöglichem Gewinn verhökern. Oder sie spekulie- ren mit Aktien, Rohstoffen, Nahrungsmitteln oder mit griechischen und spani- schen Anleihen. </p>
<p>Dabei sind sie weder an Rohstoffen, Nahrungsmitteln, Griechenland oder Spa- nien interessiert, sondern nur am schnellen Geld. »Die Londoner Bankenwelt machte, was sie wollte. Sie erfand Produkte und verpackte faule Papiere und verkaufte sie weiter. Niemand hat die Banken kontrolliert«, beschreibt die aus- gestiegene Investmentbankerin Barbara Sterbatcheff ihre Arbeit im Londoner Bankenviertel. </p>
<p>Es ist ein rasendes Spekulationskarussell: Im Jahre 2008 meldete die Schweizer Börse 3000 Finanztransaktionen pro Sekunde – 1996 waren es noch 45. Die Geldschöpfung explodierte. Der Handel mit äußert spekulativen Produkten betrug im Jahre 2007 das 45-Fache der globalen Wirtschaftsleistung. Achtzig Prozent der spekulativen Anlagen wechseln im Durchschnitt alle acht Tage den Besitzer. Das war der Nährboden für den Crash.</p>
<p>Er begann mit Krediten US-amerikanischer Hypothekenbanken an Häuslebauer. Die Zinsen schienen sicher. Als die Immobilienpreise in den USA stiegen, kauften Investmentbanken weltweit diese Kredite auf, verwandelten sie in handelbare Wertpapiere und verkauften diese weiter. Im globalen Rausch der Geschwindig- keit entstand ein Kartenhaus aus Geldanlagen, das einbrach, als sich mehrere Karten als Luschen erwiesen. Das geschah, als die Häuserpreise in den USA fielen. </p>
<p>Erleichtert wird diese Entwicklung durch die äußerst schlichte Ethik an den Börsen: Gut ist, was sich möglichst schnell auszahlt. Was sich hinter den Zahlen verbirgt, scheint egal. Die Folgen dieser »Ethik« kennt die Welt schon seit 1991. In diesem Jahr ging die siebtgrößte Bank der Welt pleite, die <i>Bank of Credit and Commerce International</i> (BCCI). </p>
<p>Alles erschien harmlos. Bis die Konkursrichter in London plötzlich feststellten, dass viel Geld dieser Bank von den berüchtigtsten Diktatoren und Verbrechern stammte, die die Welt je gesehen hatte: von ehemaligen Diktatoren wie Saddam Hussein (Irak), Manuel Noriega (Panama), Ferdinand Marcos (Philip- pinen) ebenso wie von dem palästinensischen Terroristen Abu Nidal und dem kolumbianischen Drogenbaron Pablo Escobar.</p>
<p>Diese Bank finanzierte die Geschäfte der globalen Unterwelt – auch mit dem Geld unwissender Sparer, deren Ersparnisse sie mit hohen Renditen anlockte. »17 Jahre vor dem Crash von Lehman Brothers hatte der Bankrott der BCCI bereits alle Elemente vorweggenommen, die auch die heutige Misere auszeichnen: kriminelle Machenschaften, außer Kontrolle geratene Spekulation, Gier nach Rendite, mangelnde Aufsicht und fehlende Regulierung«, schrieb der Wiener Historiker Thomas Regler erst vor Kurzem.</p>
<p>Und diese Misere besteht weiter. Noch immer interessiert sich im Finanzsystem kaum jemand dafür, ob die Gewinne von Unternehmen aus Kinderarbeit stammen oder aus der Abholzung von Regenwäldern – Hauptsache, die Rendite stimmt. Hauptsache, alles wächst so schnell wie möglich, nach mir die Sintflut. Es ist ein System institutionalisierter Verantwortungslosigkeit.</p>
<p><strong>Die sieben Gebote</strong></p>
<p>Wenn dieses Finanzsystem einer nachhaltigen Zukunft der Menschheit dienen soll, dann muss es grundlegend verändert werden: Dann muss es sicherer werden, langsamer, transparenter. Und mindestens so wichtig: Es braucht einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld – politisch und persönlich. Das »Monster« (Horst Köhler) namens Finanzsystem muss nicht nur gezähmt, sondern vom Kopf auf die Füße gestellt werden – damit es den Menschen dient und nicht umgekehrt. </p>
<p><b>1. </b><b>Begrenzt die Geldvermehrung</b></p>
<p> <strong></strong>
<p>Die Zentralbanken bekämpfen die Krise mit niedrigen Leitzinsen. Dies ist durch- aus richtig, denn hohe Zinsen würden Geldanlagen attraktiver als Investitionen machen und Geld von den Arbeitenden zu den Vermögenden umverteilen. Soll dieses billige Geld jedoch nachhaltig wirken und nicht die Wirtschaft überfluten, muss die Geldvergabe der Banken beschränkt werden. Eigentlich gibt es eine Schranke: In der <i>Europäischen Union</i> dürfen Banken im Durchschnitt »nur« 25-mal so viel Geld verleihen, wie sie an Eigenkapital besitzen.</p>
<p>Doch diese Grenzen haben viele Banken überschritten, indem sie Geschäfte in Zweckgesellschaften außerhalb ihrer Bank verlagert oder sich an spekulativen Fonds beteiligt haben. Dies gilt es zu ändern. Es braucht höhere Eigenkapital- quoten – und sie müssen mit der Größe der Bank steigen.</p>
<p>Gleichzeitig müssen alle Finanzinstitutionen (und damit auch alle Zweckgesell- schaften und Hedgefonds) den gleichen Eigenkapitalverpflichtungen unterwor- fen werden. »Das ist die Schlüsselstrategie für die Gesundung des Bankwesens«, sagt Hans Werner Sinn, ein ansonsten eher wirtschaftsliberaler Vordenker unter den deutschen Ökonomen. </p>
<p><b>2. </b><b>Bändigt die Banken </b></p>
<p>Die Banker haben gut lachen. Sie können mit den Geldern ihrer Kunden weiter spekulieren wie bisher, weil sie wissen: Wenn etwas schiefgeht, dann stehen die Regierungen als Retter bereit. Große Banken gelten als »too big to fail« – zu groß, um abgewickelt zu werden, weil damit viele andere Unternehmen in die Pleite getrieben würden. </p>
<p>Deshalb fordern viele Fachleute eine Trennung der Banken in zwei Sparten: Zum einen in die normalen Geschäftsbanken. Dort legen Sparer ihr Geld an. Die Banken verleihen es an Unternehmen oder Häuslebauer. Begrenzt werden ihre Geschäfte durch die Eigenkapitalquote. Risikoreichere Investitionen dürfen dann nur noch Investbanken tätigen. </p>
<p>Ihnen stehen dann die normalen Spargelder und die Kreditgeschäfte nicht mehr für risikoreiche Investments zur Verfügung. Sie müssen sich ihr Geld für ihre Geschäfte selbst besorgen – »und dürfen nur ihr eigenes Kapital verzocken«, wie der UNO-Ökonom Heiner Flassbeck gegenüber <i>Publik-Forum</i> betont. Wenn sie erfolgreich investieren, schütten sie hohe Gewinne aus, wenn nicht, dann können sie auch pleitegehen. Dieses Risiko erhöht ihre Verantwortung.</p>
<p><b>3. </b><b>Kontrolliert die Spekulation</b></p>
<p> <strong></strong>
<p>Geld sparen, Kredite aufnehmen, in Projekte investieren, die eigenen Geschäfte gegen Risiken absichern – das sind traditionelle Bankgeschäfte, die alle der realen Wirtschaft dienen. Gefährlich wird es, wenn mit diesen Sicherungsge- schäften spekuliert wird. Das gilt für Leerverkäufe, bei denen Finanzinstitute mit Aktien handeln, die sie nicht besitzen oder nur geliehen haben. Es ist richtig, sie zu verbieten. Dies gilt auch für die Spekulation mit Versicherungsgeschäften. </p>
<p>Zum Beispiel: Wenn eine Bank die Anleihe eines Problemstaates gegen einen möglichen Kreditausfall absichert, ist dies richtig. Falsch ist es, mit dieser Absicherung zu handeln. Im Falle Griechenlands stiegen solche Kreditausfallver- sicherungen rasch im Wert. Spekulanten bereicherten sich, während Griechen- land nicht mehr zahlen konnte. </p>
<p>Zudem entstehen durch die Spekulation mit Anlagen ohne realen Gegenwert jene Blasen, die in Krisen platzen und solide Anlagen in den Abgrund reißen. Hier gilt es, klare Grenzen zu ziehen und bestimmte Formen der Spekulation zu verbieten. </p>
<p><b>4. </b><b>Verlangsamt das Finanzkarussell</b></p>
<p> <strong></strong>
<p>Wenn pro Sekunde an einer Börse 3000 Aktien verkauft werden, sitzt die Welt auf einem Spekulationskarussell, das nicht kontrollierbar ist. Es muss entschleu- nigt werden. Wie dies geht, zeigen Studien des <i>Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung</i> in Wien. Dazu genügt eine Steuer von 0,01 Prozent auf alle Finanzgeschäfte. Zwar belastet die Steuer auch Sparer, Zeichner von Ries- ter-Renten und langfristige Investoren. Doch sie werden sich durch eine Steuer von 0,01 Prozent oder auch von 0,1 Prozent nicht abschrecken lassen. </p>
<p>Aber: Viele kurzfristigen Käufe und Verkäufe, die nur wegen geringer Gewinn- spannen getätigt werden, finden dann nicht mehr statt. »Ich habe Sympathie für die hinter einer Finanztransaktionssteuer stehenden Überlegungen. Sie würde das Hin- und Herschieben von Geld auf den Finanzmärkten verteuern und damit Anreize schaffen, mehr in die Realwirtschaft zu investieren«, sagt auch Martin Kanngießer, der Chef von <i>Gesamtmetall</i> und damit einer der wich- tigsten Unternehmer in Deutschland. </p>
<p><b>5. </b><b>Rettet den Euro</b></p>
<p> <strong></strong>
<p>Zudem enthält diese Finanzmarktsteuer eine riesige Chance, wenn sie in der <i>Europäischen Union</i> eingeführt wird. 0,01 Prozent in ganz Europa würden sechzig bis siebzig Milliarden Euro erbringen, hat Stephan Schulmeister vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung errechnet. Damit ließe sich ein Konstruktionsfehler des Euro korrigieren, der Länder wie Griechenland oder Spanien in die Krise geführt hat: Die Einheitswährung treibt Länder in die Ver- schuldung, die auf dem gemeinsamen Markt Europas nicht so konkurrenzstark sind wie Deutschland. </p>
<p>Sie werden dann zu harten Sparprogrammen gezwungen, die Armut und Arbeitslosigkeit bringen. Die Alternative wäre eine europaweite Investitionspoli- tik, die in Ländern wie Griechenland, Spanien oder Portugal Arbeit schafft, indem dort Solarkraftwerke gebaut, der öffentliche Verkehr gefördert oder Geld in Ent- wicklung und Forschung, Schulen und Hochschulen gesteckt wird. Die sechzig bis siebzig Milliarden Euro aus der Finanzmarktsteuer wären dann gut angelegt. </p>
<p><b>6. </b><b>Schafft Oasen im Finanzkapitalismus</b></p>
<p> <strong></strong>
<p>Der Euro ist nicht alles. In vielen Ländern wird derzeit mit regionalen Währungs- systemen experimentiert. Zum Beispiel im Chiemgau: Dort können alle Bürger einen Euro gegen einen Chiemgauer umtauschen, wenn sie einem Verein angehören. Auch die Sparkassen und Volksbanken unterstützen dieses System. Bezahlen kann man mit diesen Scheinen in rund 700 lokalen Betrieben, nicht in Großkonzernen wie <i>Aldi</i> oder <i>Lidl</i>. </p>
<p>Derzeit sind knapp 500 000 Chiemgauer in Umlauf. Da jeder Chiemgauer jährlich rund zehn Mal den Besitzer wechselt, setzt die lokale Wirtschaft auf diese Weise fünf Millionen pro Jahr um. Es ist ein Versuch, über ein Geldsystem die regionale Wirtschaft nachhaltig zu fördern, die oft global nicht konkurrenzfähig ist. </p>
<p>Wie daraus langfristig eine Oase im Finanzkapitalismus entstehen kann, zeigt die Schweiz: Dort haben sich 60 000 kleinere Betriebe in der <i>WIR-Genossen- schaft</i> organisiert und bezahlen untereinander in der WIR-Währung. Sie haben eine WIR-Bank, die ihnen Kredite für ein Prozent Zinsen gewährt. Das ist Selbst- hilfe in Zeiten globaler Finanzmärkte. </p>
<p>Die Unternehmen haben die Finanzkrise ohne Kreditklemme gemeistert. »Wir haben in unserer Branche auch darüber nachgedacht, ob wir beispielsweise mit den Sparkassen und manchen Kapitalsammelstellen einen eigenen Finanzie- rungskreislauf aufbauen können, und das am Ende abgelehnt«, sagt Martin Kanngießer. Er sollte mal in die Schweiz reisen.</p>
<p><b>7. </b><b>Schaut, was euer Geld macht</b></p>
<p> <strong></strong>
<p>Wer Geld anlegt, weiß oft nicht, ob es gerade in der Nachbarschaft Häuser bauen hilft oder Waffen für irgendeine Diktatur herstellt. Das muss sich ändern und kann sich ändern: Bei der <i>GLS-Gemeinschaftsbank</i>, der größten Alternativ- bank Deutschlands, können Sparer aus einer Liste jene Ziele wählen, für die sie ihr Geld investieren wollen: neue Unternehmen, ökologische Landwirtschaft, erneuerbare Energiequellen, Schulen, Sozialprojekte oder Wohnprojekte für ältere Menschen. </p>
<p>Spekulative Geschäfte tätigt die Bank nicht. Die Finanzkrise spielt weder in die- ser Bank noch bei anderen Alternativbanken eine Rolle. Jeder Kredit entspricht einem Gegenwert, und die Kunden wissen, wo sich ihr Geld herumtreibt. Erfreu- licherweise machen solche Beispiele Schule: Die <i>Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau</i> hat einen Klimaschutzsparbrief herausgegeben. </p>
<p>Auch an den Börsen ist mehr Durchblick möglich. Es gibt inzwischen knapp 300 ethische Aktienfonds und zahlreiche ethische Rentenfonds, die klare Kriterien für ihre Investitionen haben: Keine Wertpapiere kaufen sie von Unternehmen, die Waffen herstellen, die Umwelt zerstören, Suchtmittel herstellen, schlechte Arbeitsbedingungen aufweisen oder Minderheiten oder Frauen diskriminieren.</p>
<p>Manche Fonds kaufen speziell Aktien von Unternehmen, die Öko-Technik produ- zieren, besonders humane Arbeitsbedingungen aufweisen oder überaus inno- vativ sind. Inzwischen gibt es in allen Bereichen der Geldanlage sozialethische Alternativen – von ökologischen Lebensversicherungen bis zu nachhaltigen Riester-Angeboten.</p>
<p>Niemand sage, dass sich solche ethisch bedingten Geldanlagen weniger rentie- ren: Nach einer aktuellen Studie des <i>Europäischen Wirtschaftsforschungsinstituts</i> haben nachhaltige Geldanlagen von 2007 bis 2009 deutlich bessere Ergebnisse erzielt als konventionelle.</p>
<p>An Konzepten für eine ethische Revolution des Finanzsystems fehlt es nicht. Die Frage ist, wann die Politik handelt, wann Banken und Bankkunden umdenken. Manche sagen, es müsse alles noch schlimmer kommen. Glaubt man einigen Ex- perten, könnte es tatsächlich bald noch viel schlimmer kommen. </p>
<p>Zu diesen Warnern zählt Nouriel Roubini, der US-Ökonom, der die Finanzkrise voraussah: Wenn das Finanzsystem jetzt nicht grundlegend verändert wird, sagt er, »dann wäre das, was wir erlebt haben, nur ein Vorgeschmack dessen, was uns noch bevorsteht.« </p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/op/archivartgrp/art/display.asp?cp=/pufo/op89740/aktuelleausgabe/art92668/" target="_blank"><strong>Publik-Forum</strong></a></p>
<p><strong>Bild:</strong> von stargazer95050 via <a href="http://www.flickr.com/photos/sharpshutter/4017841721/" target="_blank">Flickr</a>&#160; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/deed.de">Bestimmte Rechte vorbehalten</a></p>
<p><strong>Mit freundlicher Genehmigung von </strong><a href="http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/display.asp?cp=pufo" target="_blank"><strong>“Publik-Forum”</strong></a><strong> zur Veröffentlichung hier auf Mein Politikblog.de&#160; Vielen Dank !</strong></p>
<p><i></i></p>
<p><strong>Buchtipp:</strong></p>
<p>Über Alternativen zum Crash und über ethische Geldanlagen informiert das gerade erschienene Buch »Geld und Gewissen« von Wolfgang Kessler und Antje Schneeweiß im Publik-Forum Verlag, 16,90 </p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

 </small>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Einnahmen erh&#246;hen anstatt Deutschland kaputt sparen &#8211; Spekulation besteuern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 12:04:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
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		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuerpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Jochen Hoff &#124; Duckhome &#124; &#8211; Von Seiten der Bankster und des Großkapitals wird immer wieder argumentiert, dass eine Transaktionssteuer ja alle Bankgeschäfte verteure und somit nur den Kunden treffe. Das ist nicht einmal grundsätzlich verkehrt, aber trotzdem nur ein Täuschungsmanöver. Natürlich könnte eine Transaktionssteuer sehr fein zwischen Spekulationen und normalem Bankgeschäft unterscheiden. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Jochen Hoff | Duckhome | &#8211; Von Seiten der Bankster und des Großkapitals wird immer wieder argumentiert, dass eine Transaktionssteuer ja alle Bankgeschäfte verteure und somit nur den Kunden treffe.</strong></p>
<p> <span id="more-24574"></span>
<p>Das ist nicht einmal grundsätzlich verkehrt, aber trotzdem nur ein Täuschungsmanöver. Natürlich könnte eine Transaktionssteuer sehr fein zwischen Spekulationen und normalem Bankgeschäft unterscheiden. Wenn diese Argumentation zurückgewiesen wird, kommt immer das Argument, dass die Tobinsteuer weltweit beschlossen werden müsse um zu wirken und das eben nie alle mitmachen würden.</p>
<p>Eine rein auf Deutschland bezogene Lösung wird immer abgelehnt, weil das Kapital ja Freizügigkeit genießen soll, die nichts anderes ist, als dass, das Kapital jedem Recht und jeder Kontrolle entzogen werden soll. Das mag ja für ein freies Kapital gelten, für ein Kapital das mit Milliarden Steuergeldern weltweit gerettet werden musste, gilt dies nicht. </p>
<p><a></a>Für jeden Hartz IV Empfänger gilt, das er täglich in seiner Wohnung anwesend sein muss, um auf nicht eintreffende Jobangebote oder mögliche Kontrollen der Behörden zu warten. Selbst am Wochenende gilt faktisch ein Bewegungsverbot. Das ist Teil des Konzeptes Fordern und Fördern, welches sich natürlich nur auf Fordern und Zerstören beschränkt. </p>
<p>Die Summen die an die Hartz IV Empfänger gehen, sind allerdings lächerlich, wenn man die Kosten für die Rettung des Kapitals dagegen setzt. Deshalb ist es dem Kapital auch zumutbar auf seine Freiheit zu verzichten, wie es von Menschen die Hartz IV beziehen ebenfalls wie selbstverständlich verlangt wird. Natürlich ist das hart. Aber wer nicht einmal zur Beerdigung seines Kindes oder zur Hochzeit seines Bruders fahren darf, der weiß wie hart das Leben ist. Warum sollte das Kapital es besser haben, als die Menschen. </p>
<p>Die Einführung einer Kapitalverbringungssteuer in Höhe von 50 Prozent des Kapitals würde die Wanderschaften sehr schnell beenden. Selbstverständlich würde der Warenverkehr und auch Fremdinvestitionen davon nicht betroffen sein, aber inländisches Vermögen würde blockiert und auf das Auslandsvermögen von Deutschen und deutschen Unternehmen könnte eine Vermögenssteuer in doppelter Höhe des deutschen Satzes heilsame Rückkehranstöße geben. </p>
<p>Dann steht auch nichts einer Börsenumsatzsteuer die nicht abzugsfähig ist entgegen. Die Höhe der Börsenumsatzsteuer sollte sich nach dem Mehrwertsteuersatz für Kinderwindeln richten. Lediglich bei haftendem Kapital, das länger als 12 Monate in Form von Aktien gehalten wird, kann eine Verrechnung der Börsenumsatzsteuer erfolgen.</p>
<p>Damit ist die Spekulation an Börsen und in allem was nicht haftet, erledigt. Eine weitere Form der Spekulation ist die Beteiligung an Unternehmen auf Kredit, wobei die Unternehmen ausgeblutet werden um die teilweise völlig irrsinnigen Kaufsummen und Kapitalertragserwartungen zu befriedigen. Deshalb ist es wichtig, das Firmenübernahmen nicht nur auf kartellrechtliche Bedingungen sonder auch auf den Erhalt von Arbeitsplätzen und Firmen erweitert werden.</p>
<p>Per Gesetz ist dabei auszuschließen, dass sich die Firmen selbst bezahlen müssen, wie es heute üblich ist. Dieses Gesetz kann auch nachträglich gelten, weil die aktuelle Verfahrensweise sehr nah am Betrug ist. Im Zweifelsfall sollten solche Beteiligungen sofort vom Staat eingezogen und zugunsten der Firma vermarktet werden.</p>
<p>Gleichzeitig muss die Spekulation mit Grund und Boden sowie Immobilien beendet werden. Heute ist es üblich, dass im Rahmen der Gentrifizierung ganze Stadtteile aber auch Ortsteile in attraktiven Lagen vollständig von Reichen oder doch zumindest dem Kapital übernommen und dabei die ursprünglichen Bewohner verdrängt werden. Das Kapital lacht über dieses Problem, aber die sozialen Folgekosten aus Vereinsamung und fehlender Solidarität bleiben der Gesamtgesellschaft. </p>
<p>Da es sehr schwer ist, gesetzliche Regelungen aufzustellen um diese Spekulation zu verhindern, ist es am einfachsten, jeden Immobilienbesitzer zu zwingen, 50 Prozent seiner Immobilie zu den Bedingungen vor der Übernahme oder dem Neubau zu vermieten. </p>
<p>Dieses sollte für Gewerbe- und Wohnraum dienen, wobei die Ausstattung für alle gleich sein muss. Dadurch dürfte genügend preiswerter Wohn- und Gewerberaum entstehen um alle Bedürfnisse zu befriedigen. Einfamilienhäuser in eigener Nutzung, auch mit Einliegerwohnung können von der Regel ausgeschlossen werden.</p>
<p>Spekulation mit Edelmetallen, Kunst, Antiquitäten und ausländischem Besitz lassen sich am leichtesten dadurch beenden, das grundsätzlich steuerlich davon ausgegangen wird, dass alle Verkaufserlöse aus Spekulation stammen und diese werden zu 75 Prozent besteuert. Nur wer derartige Güter mit einem Nachweis des Besitzes und soweit vorhanden mit einem Kaufbeleg in ein Register eingetragen hat, bleibt von der Steuer verschont. </p>
<p>Selbstverständlich sind damit nicht alle Möglichkeiten der Spekulation erfasst, aber es ist ein Anfang und nichts spricht dagegen, später andere Spekulations-formen zu berücksichtigen.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/8022-Einnahmen-erhoehen-anstatt-Deutschland-kaputt-sparen-Spekulation-besteuern.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+Duckhome+%28Duckhome%29" target="_blank"><strong>Duckhome</strong></a></p>
<p><strong>Die Veröffentlichung wurde von </strong><a href="http://duckhome.de/tb/pages/start.html" target="_blank"><strong>“Duckhome”</strong></a><strong> genehmigt. Danke, Jochen !</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

 </small>]]></content:encoded>
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		<title>Konjunktur f&#252;r Spekulanten</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/05/10/konjunktur-fr-spekulanten/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 14:06:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europäische Union]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Krise]]></category>
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		<description><![CDATA[Von PPQ &#124; Polit Platsch Quatsch &#124; &#8211; Sie sind überall, immerdar und jederzeit, omnipotent und unsichtbar zugleich. Sie stürzen Staaten ins Unglück, bestimmen darüber, wo sich die Volksmassen das Autofahren … … noch leisten können, entscheiden über Gold- und Baumwollpreise, haben den Orangensaft-Future im Griff und profitieren vom Zusammenbruch eines Großkonzerns mit derselben skrupellosen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von PPQ | Polit Platsch Quatsch | &#8211; Sie sind überall, immerdar und jederzeit, omnipotent und unsichtbar zugleich. Sie stürzen Staaten ins Unglück, bestimmen darüber, wo sich die Volksmassen das Autofahren …</strong></p>
<p> <span id="more-24229"></span>
<p>… noch leisten können, entscheiden über Gold- und Baumwollpreise, haben den Orangensaft-Future im Griff und profitieren vom Zusammenbruch eines Großkonzerns mit derselben skrupellosen Schonungslosigkeit wie von seiner Weiterexistenz.</p>
<p>Früher gab es sie gar nicht (Grafik oben), später aber wurden sie immer mehr. Seit dem Mauerfall verzeichnet das unbestechliche Wortkonjunkturbarometer Google Timeline einen Anstieg des Vorkommens von Spekulanten um mehr als 600 Prozent: &quot;Wettete&quot; (Angela Merkel) noch kaum jemand auf den Untergang des sozialistischen Weltsystems, sind die Wetten auf ein Ausscheren Griechen-lands aus dem Euro-System Legion. </p>
<p>Die Kulturgeschichte der Spekulation in der Moderne beginnt mit einem einzelnen Mann. Im September 1992, als Spekulanten noch Namen hatten, knackte der die Bank von England: George Soros hatte erkannt, dass das britische Pfund überbewertet war, konsequent setzte er darauf, dass sich eine solche Überbewertung auf Dauer nicht halten würde und er behielt Recht. </p>
<p>Dass Soros weder die Überbewertung ausgelöst noch ihr Ende herbeigeführt hatte, war anschließend schnell vergessen &#8211; und wird es immer mehr. Als im Sommer 1997 die Asienkrise ausbrach, waren so nicht wirtschaftliche und währungstechnische Ungleichgewichte schuld, sondern die Investoren, die darauf gesetzt hatten, dass Ungleichgewichte stets zum Ausgleich drängen.</p>
<p>Dasselbe im Februar 2000, als die von beliebten Volksschauspielern heillos überteuert auf den Markt geworbene Volksaktie der Deutschen Telekom eine beispiellose Börsentalfahrt beginnt. Nein, nicht die Firma ist angesichts ihrer Wachstumsaussichten heillos überbewertet, tröstet die Politik, die mehrere Milliarden Gewinn aus dem <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/03/der-betrug-des-jahrhunderts.html">Verkauf des Papiers zum Mondpreisen</a> gezogen. </p>
<p>Es sind die Spekulanten! Mit &quot;massiven Leerverkäufen&quot; (Hans Eichel) drückten sie die Aktie absichtlich, um billig einsteigen zu können! </p>
<p>Mit den <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2009/10/wie-tarnt-man-ein-milliardenloch.html">Gewinnen, die sie kassierten,</a> weil die Telekom-Aktie seitdem weitere 60 Prozent verlor, gingen die Spekulanten anschließend daran, den Ölpreis von einem Rekord zu anderem zu jagen. </p>
<p>Als er bei 80 Dollar war, schimpfte die Politik erstmals lauthals über die durch nichts begründete Preistreiberei, bei 150 Dollar schließlich sahen das auch die Spekulanten so: Urplötzlich setzten sie auf fallende Notierungen, die dann auch prompt fielen, weil eine Weltwirtschaftskrise die Blase aus billigem Geld zum Platzen brachte, die Politikerentscheidungen <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2008/10/bodenplatte-fr-den-zusammenbruch.html"></a>großgepustet hatten. </p>
<p>Doch einfacher erklärt ist es umgekehrt. Nicht Biertrinken führt dann zu einem dicken Kopf, sondern leere Flaschen in der Wohnung, nicht Sex zu Schwanger-schaften, sondern Fehler bei der Verhütung. </p>
<p>Die Welt im Würgegriff geheimer Mächte, Preise und Werte festgelegt von klandestinen Zirkeln aus <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2008/10/verbriefen-und-vergessen.html">&quot;Hegde Funds und Venture-Kapitalisten&quot;,</a> wie Sigmar Gabriel nicht müde wird zu analysieren. Genauere Nachfragen allerdings gehen ins Leere: Wer sind diese Herren? Mit wem wetten sie? Wer hält denn da jeweils dagegen? Man kennt das noch aus der Grundschule: Wo keiner ist, der mit einem wetten will, bleiben Gewinne für gewöhnlich einfach aus. </p>
<p>Nicht so hier, an den &quot;weltweiten Finanzmärkten&quot;, zumindest versucht die Politik das glauben zu machen. Was der Spekulant auch immer tut, er tut es um Schaden anzurichten, Länder zu ruinieren, Familien zu zerstören. </p>
<p>Statt <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/03/verbot-der-woche-wirklichkeit-im-visier.html">zu glauben, dass man ihm sagt</a>, die Aktie der Deutschen Telekom sei 65 Euro wert, die Sparguthaben seien sicher und eine     <br /><a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/04/spekulanten-retten-griechenland.html">Griechenland-Anleihe</a> eine seriöse Geldanlage, ruft der Spekulant dauernd &quot;will sehen&quot; wie ein Spieler, der seinem Gegenüber den Straigth Flush nicht glaubt.</p>
<p>Ein Unding, findet auch Angela Merkel. Wenn sie <a href="http://www.ftd.de/politik/international/:kolumne-horst-von-buttlar-die-matrix-der-milchgesichter/50112179.html">behaupte, sie habe einen Straight Flush,</a> dann sei das als Tatsache zu behandeln, und wenn Europa einig sei, dass sich in Griechenland alles zum Guten wende, gebe es keinen Grund, daran zu zweifeln.</p>
<p>&quot;Es kann nicht sein, dass Spekulanten Profiteure der schwierigen Situation in Griechenland sind&quot;, sagt die frühere Klimakanzlerin, <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/05/staat-beim-spekulieren-ii.html">die darauf spekuliert,</a> dass der Ruf &quot;Haltet den Dieb&quot; noch immer am wirksamsten <a href="http://www.blicklog.com/2010/05/10/dokumentation-zum-bailout-plan-eu-erklrung-zum-500-mrd-euro-rettungsschirm/">von eigenem Raubzügen</a> in die Brieftaschen der Bürger ablenkt. </p>
<p>Scharfe Maßnahmen braucht es auch nach Ansicht der SPD, um den &quot;Blutsaugern&quot; (Jacques René Hébert, 1793) am Volkskörper das schändliche Handwerk zu legen. Eine Börsenumsatzsteuer von 0,5 Prozent auf den gehandelten Kurswert könne &quot;kurzfristige Spekulationen&quot; eingedämmen, <a href="http://de.reuters.com/article/topNews/idDEBEE53F05J20090416">heißt es</a> &#8211; der Prozentsatz sei so niedrig, dass er das Volumen die Börsenumsätze nicht beeinträchtigen werde. </p>
<p>Eindämmen durch nicht beeinträchtigen? Die SPD spekuliert offenkundig darauf, dass niemand richtig hinhört. US-Präsident Obama jedenfalls <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/05/http//www.derstandard.at/1267743647717/Papandreou-Obama-unterstuetzt-Massnahmen-gegen-Spekulanten">tut ihr den Gefallen</a> und unterstützt &quot;die europäischen Forderungen, Spekulanten stärker an die Kandare zu nehmen&quot;. </p>
<p>&quot;Die Presse&quot; aus Österreich trötet noch ein einsames &quot;verantwortlich für die Schwäche des Euro sind nicht Spekulanten, sondern fahrlässige und untätige Politiker. Der Euroverfall spiegelt <a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/05/schweigen-gegen-schulden.html">lediglich die Erwartung der Finanzmärkte </a>wider, dass die EU nicht in der Lage ist, die Griechenland-Krise einzudämmen und zu meistern. Und so falsch war die Einschätzung bisher nicht.&quot; </p>
<p><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/05/chart_all_EURUSD.png" rel="lightbox[24229]"><img style="border-right-width: 0px; margin: 10px 5px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="chart_all_EURUSD" border="0" alt="chart_all_EURUSD" align="left" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/05/chart_all_EURUSD_thumb.png" width="218" height="163" /></a> </p>
<p>Die der Spekulanten schon gar nicht: Nach der Einführung des Euro wollte den erst-mal niemand haben, der Wert der Einheitswährung fiel von 1,10 Euro pro Dollar auf 90 Cent (Chart), zu groß waren Befürchtungen, die Aufnahme vieler hochdefizitärer Länder in die Währungs-gemeinsachft könnte das Einheitsgeld zu einer Art Drachme mit begrenzter Haltbarkeit machen. </p>
<p>Seinerzeit sprach niemand von einem &quot;konzertierten Angriff&quot; auf den Euro, niemand sah wegen der Währungsschwäche ein Ende Europas aufdämmern. Das wird erst behauptet, seit der Euro nach einem Häöhenflug mit 70 Prozent Kursplus nur noch 40 Prozent mehr wert ist als kurz nach seiner Einführung. </p>
<p>Was hilfts, davon zu berichten? Dergleichen veralzheimert besser, wenn niemand dran rührt. &quot;Der Spiegel&quot; ist denn auch schon eine Ecke weiter:</p>
<p>&quot;Tatsächlich können Sparer, die an eine dauerhafte Euro-Schwindsucht glauben, ihr Portfolio entsprechend in Stellung bringen&quot;, empfiehlt das Sturmgeschütz im Krieg gegen das Spekulantentum seinen Lesern, die Sparer sind und keine Spekulanten, in einem spekulativen Text mit dem Namen <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,693676,00.html">&quot;So profitieren Sie von der Euro-Krise&quot;</a>.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.politplatschquatsch.com/2010/05/konjunktur-fur-spekulanten.html?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed%3A+politplatschquatsch%2FSkVU+%28politplatschquatsch%29" target="_blank"><strong>Polit Platsch Quatsch</strong></a></p>
<p><strong>Dieser Artikel ist unter einer </strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" target="_blank"><strong>CC-Lizenz</strong></a><strong> lizenziert.</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
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		</item>
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		<title>Keine Gesch&#228;fte mit dem Hunger!</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/04/17/keine-geschfte-mit-dem-hunger/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 13:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Attac Deutschland &#124; &#8211; Am 17. April, ist globaler Aktionstag für Ernährungssouveränität! Doch während weltweit etwa 1 Milliarde Menschen hungern, wird an den Börsen weiter mit Nahrungsmitteln spekuliert, was deren Preise künstlich hochtreibt. Frisch mit Steuermilliarden gerettete Banken bieten Wetten auf die Preisent-wicklung von Agrarrohstoffen an. Weit mehr als 100 Millionen Menschen weltweit, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Von Attac Deutschland | &#8211; Am 17. April, ist globaler Aktionstag für Ernährungssouveränität! Doch während weltweit etwa 1 Milliarde Menschen hungern, wird an den Börsen weiter mit Nahrungsmitteln spekuliert, was deren Preise künstlich hochtreibt.</strong></p>
<p> <span id="more-23159"></span>
<p>Frisch mit Steuermilliarden gerettete Banken bieten Wetten auf die Preisent-wicklung von Agrarrohstoffen an. Weit mehr als 100 Millionen Menschen weltweit, die wegen der Krise unter die Armutsgrenze gefallen sind, werden dabei offenbar als Kollateralschäden hingenommen. </p>
<p>Es braucht endlich strikte Beschränkungen, um finanzmarktgetriebene Preis-steigerungen von Nahrungsmitteln zu verhindern! Dafür muss sichergestellt werden, dass an den Terminmärkten künftig nur Produzenten, Händler oder Abnehmer eines Rohstoffs handeln dürfen und reine Spekulanten ausge-schlossen werden.</p>
<p>Attac verurteilt, dass die Spekulation mit Nahrungsmitteln nicht eingedämmt wird, obwohl die tödlichen Nebenwirkungen bekannt sind. 2007 stiegen fast alle Banken in den Handel mit Optionsscheinen auf Agrarrohstoffe ein und heizten damit die Preissteigerungen für Nahrungsmittel noch an. 2008 gab es nach Auskunft der Welternährungsorganisation FAO in 37 Ländern Hungeraufstände, in Haiti wurde die Regierung gestürzt.</p>
<p><strong>Dennoch hält die Spekulation mit Nahrungsmitteln unvermindert an:</strong></p>
<ul>
<li>Der Versicherungsriese Allianz hat von den Bankenrettungen unauffällig profitiert. Die Rettung der Commerzbank sicherte ihm Milliarden, weil er so die ebenfalls schwer angeschlagene Dresdner Bank doch noch an die Commerzbank verkaufen konnte. Die Allianz war außerdem größter Gläubiger der HRE. Die Konzerntochter &quot;Allianz Global Investors&quot; begründet die Erfolgsaussichten ihrer Agrar-Fonds im Internet wie folgt: &quot;Bevölkerungswachstum, Klimawandel und veränderte Verbraucherbe-dürfnisse sind globale Entwicklungen mit weitreichenden Auswirkungen auf unsere Ressourcen. [...] Die El Nino-Wetterlage dürfte zudem das normale Niederschlagsaufkommen verändern und somit zu höheren Preisen für Getreide und Palmöl führen.&quot; (<a href="http://www.allianzglobalinvestors.de/privatkunden/rund_um_ihre_anlage/allianz_rcm_global_agricultural_trends/allianz_rcm_global_agricultural_trends.html#">Werbung</a>, <a href="http://www.allianzglobalinvestors.de/b2bWeb/b2cdetails?isin=LU0342688198">Fondsporträt</a>) </li>
<li>Die Deutsche Bank hat Rettungsmilliarden als Gläubigerin der AIG, der IKB und der HRE kassiert – und <a href="http://dbfunds.db.com/Notes/Agriculture/index.aspx">wirbt weiterhin für ihre Agrarfonds</a>. </li>
<li>Auch die Commerzbank hält weiterhin an der lebensbedrohlichen Spekulation mit Nahrungsmitteln fest, obwohl sie mittlerweile immerhin zu 25 Prozent dem Bund gehört (<a href="http://portal.commerzbank.de/cocoon/retail/SiteContent/1/1/1/148/691/274/199-Bonus-SPGSCIAgriculture.pdf">Prospekt</a>, <a href="http://portal.commerzbank.de/cocoon/retail/Products/ProductDetails.aspx?rp=ProductSearchQuick&amp;rps=ProductSearchQuick&amp;c=0&amp;p=148691274&amp;pc=17">Kurse</a>). </li>
<li>Die mit fünf Milliarden Euro vom Bund gerettete Landesbank Baden-Württemberg preist das &quot;Nachholpotenzial&quot; der Agrarrohstoffmärkte. So wirbt die LBBW im Internet mit dem Slogan: &quot;Erträge ernten&quot;. </li>
</ul>
<p>Wenige Produktwerbungen sind so zynisch wie die, mit denen Fonds, Banken und Anlegermagazine ihre Agrarfonds anpreisen: Klimawandel, knapper werdende fruchtbare Äcker und der Boom der Agrotreibstoffe werden als Verkaufsargumente gepriesen, die langfristig traumhafte Renditen sichern sollen. </p>
<p>Dass das keine Werbebotschaften sind, sondern einige der zentralen Ursachen dafür, dass über eine Milliarde Menschen hungert, wird nicht erwähnt.</p>
<p>Das internationale Kleinbauernnetzwerk <a href="http://viacampesina.org/">La Via Campesina</a> hat für den morgigen <strong>Samstag, 17. April</strong>, einen <a href="http://viacampesina.org/downloads/pdf/kit/17april2010/KIT2010.pdf">globalen Aktions- und Informationstag für Ernährungssouveränität und bäuerliche Rechte</a> ausgerufen.</p>
<p>In diesem Zusammenhang fordert Attac, die preistreibende Spekulation mit Nahrungsmitteln endlich zu verbieten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong></p>
<p>&quot;Foodflyer&quot; von 2008 im <a href="http://shop.attac.de/product_info.php?cPath=5&amp;products_id=651">Attac Webshop</a></p>
<p>Bankentribunal-Gastbeitrag von Peter Wahl in der FR vom 1.4.2010: &quot;<a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wirtschaft/debatte_wirtschafts_und_finanzkrise/?em_cnt=2490157&amp;">In den Klauen der Spekulanten</a>&quot; </p>
<p><a href="http://www.attac.de/aktuell/nahrungsmittelkrise/">Nahrungsmittelkrise</a> &#8211; 18.07.2008 11:03 </p>
<p><a href="http://www.attac.de/uploads/media/Foodflyer_01.pdf">Foodflyer_01.pdf</a> 598 K&#160; (PDF)</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.attac.de/aktuell/neuigkeiten/detailansicht/datum/2010/04/16/keine-geschaefte-mit-dem-hunger-2/?no_cache=1" target="_blank"><strong>Attac Deutschland</strong></a></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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		</item>
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		<title>Profit, Korruption und Spekulation: China f&#252;hrt eine Kampagne gegen die astronomischen Immobilienpreise</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/03/24/profit-korruption-und-spekulation-china-fhrt-eine-kampagne-gegen-die-astronomischen-immobilienpreise/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 15:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption/Betrug]]></category>
		<category><![CDATA[Politik/Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Korruption]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Reinhold Schramm &#124; Scharf Links &#124; &#8211; Die fünfmonatige Kampagne soll spekulativen Landkäufen und Preisspekulationen ein Ende setzen. Dabei sollen 70 staatliche Unternehmen nach Abschluss ihrer laufenden Bauprojekte ihre Aktivitäten im Immobilienmarkt einstellen. Der Versuch, den stark überhitzten Immobiliensektor zu kühlen, hatte Analysten zufolge bisher wenig Aussicht auf Erfolg. Vermögende Unternehmen werden demnach für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/03/China.jpg" rel="lightbox[21812]"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px 5px 0px 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="China" border="0" alt="China" align="left" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/03/China_thumb.jpg" width="153" height="116" /></a> Von Reinhold Schramm | Scharf Links | &#8211; Die fünfmonatige Kampagne soll spekulativen Landkäufen und Preisspekulationen ein Ende setzen. Dabei sollen 70 staatliche Unternehmen nach Abschluss ihrer laufenden Bauprojekte ihre Aktivitäten im Immobilienmarkt einstellen. </strong></p>
<p> <span id="more-21812"></span>
<p>Der Versuch, den stark überhitzten Immobiliensektor zu kühlen, hatte Analysten zufolge bisher wenig Aussicht auf Erfolg. Vermögende Unternehmen werden demnach für einen Land-Kaufrausch zur Verantwortung gezogen, der die Wohnungspreise weiter nach oben getrieben haben soll. </p>
<p>Laut Global Times tätigten den jüngsten verschwenderischen Einkauf drei Staatsunternehmen in Beijing für rund 11 Milliarden Yuan, einen Tag nach Abschluss der chinesischen Parlamentstagungen in Beijing, auf dem zuvor Maßnahmen zur Eindämmung der Immobilienpreise diskutiert wurden. </p>
<p>In Wangjing, im Nordosten Beijings, wurde eine Landparzelle für 27.000 Yuan (2.922 Euro) pro Quadratmeter verkauft [das 'durchschnittliche' Jahreseinkommen in der Stadt lag 2008 bei 1.717 Euro]. Der Quadratmeterpreis war höher als die Kosten für fertig gestellte Wohnungen in dieser Gegend (im Gebiet Beijing). </p>
<p>Trotz der Regierungsinitiative zur Bekämpfung der Spekulation und &quot;Preisblasen&quot; sind die Wohnungspreise für &quot;Durchschnittsverdiener&quot; in unerreichbare Höhen geschnellt. Im Jahresvergleich sind im vergangenen Monat (Feb. 2010 zu Feb. 2009) die Wohnungspreise um 10,7 Prozent gestiegen, laut Staatl. Statistikamt. </p>
<p>Wang Zhongfu von der Zentraluniversität für Finanzen und Wirtschaft erklärte, dass der Rückzug der staatlichen Unternehmen die (Spekulations-) Preise nicht drosseln könne. &quot;Das wird die verbleibenden Firmen nicht davon abhalten, Unsummen für Landkäufe auszugeben. Es wird nur zur Kapitalhäufung führen und sie noch reicher machen&quot;, sagte Wang Zhongfu. </p>
<p>Liu Weixin von der Chinesischen Gesellschaft für städtische Wirtschaft erklärte, ein großer Teil des 433 Milliarden Euro (Umrechnung) schweren Konjunktur-paketes der Regierung sei in die staatseigenen unternehmen geflossen. Viele dieser staatseigenen Unternehmen hätten das Geld in den Immobilienmarkt investiert. </p>
<p>&quot;Spekulationen am Immobilienmarkt mit Geldern aus dem Konjunkturpaket schaden der Entwicklung der Branche&quot;, sagte Liu Weixin. &quot;Diese großen Unternehmen treiben private Unternehmen in die Enge, das sind zwischen 70 und 80 Prozent der Bauträger.&quot; [70 bis 80 Prozent der Bauträger sind Privatunternehmen] </p>
<p>Bauträger bevorzugen den Bau von großen Wohnkomplexen sowie Luxusprojekten, um ihren Gewinn zu steigern, erklärte Liu Weixin. Yin Kunhua, der Präsident des Shanghai Real Estate Management Institute, rief die Staatsunternehmen dazu auf, von denjenigen Märkten fern zu bleiben, die einen &#8216;freien Wettbewerb&#8217; benötigen. </p>
<p>Ein Anstieg der Immobilienpreise hat die Angst vor einer &quot;Immobilienblase&quot; geschürt, vorangetrieben von den privaten und staatlichen Unternehmen, die letztlich &#8216;platzen&#8217; und damit der Gesamtwirtschaft (nicht nur) in China schaden könnte.&#160;&#160; </p>
<p><strong>Quelle:</strong> Global Times / China.org.cn &#8211; am 21.03.2010. Immobilienpreise:     <br />Chinesische Regierung zieht staatliche Unternehmen vom Immobilienmarkt ab.     <br />CIIC: <a href="http://german.china.org.cn/fokus/2010-03/21/content_19652254.htm">http://german.china.org.cn/fokus/2010-03/21/content_19652254.htm</a></p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle dieses Artikels:</font> </strong><a href="http://www.scharf-links.de/44.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=9469&amp;cHash=8424a9abb5" target="_blank"><strong>Scharf Links</strong></a></p>
<p><strong>Bild:</strong> Dito</p>
<p><strong>Dieser Artikel ist unter einer </strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" target="_blank"><strong>CC-Lizenz</strong></a><strong> lizenziert.</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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		<title>Leerverk&#228;ufe: BaFin f&#246;rdert Spekulation</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2010/02/08/leerverkufe-bafin-frdert-spekulation/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 16:00:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
		<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Leerverkäufe]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Georg Erber &#124; Readers Edition &#124; &#8211; Das Bundesamt für Finanzdienstleistungen &#8211; kurz BaFin genannt – hat im Zuge der weltweiten Finanzmarktturbulenzen am 20. September 2008 Leerverkäufe (engl. Short selling) in Deutschland untersagt. Dieses wurde im März vergangen Jahres verlängert. Zu Beginn dieses Monats wurde dieses Verbot jetzt von der BaFin aufgehoben. Sie begründet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/02/BaFinGebudeinBonn.jpg" rel="lightbox[19525]"><img style="border-right-width: 0px; margin: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="BaFin-Gebäude in Bonn" border="0" alt="BaFin-Gebäude in Bonn" align="left" src="http://www.meinpolitikblog.de/wp-content/uploads/2010/02/BaFinGebudeinBonn_thumb.jpg" width="132" height="102" /></a> Von Georg Erber | Readers Edition | &#8211; Das Bundesamt für Finanzdienstleistungen &#8211; kurz BaFin genannt – hat im Zuge der weltweiten Finanzmarktturbulenzen am 20. September 2008 </strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leerverkauf"><strong>Leerverkäufe</strong></a><strong> (engl. </strong><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Short_%28finance%29"><strong>Short selling</strong></a><strong>) in Deutschland </strong><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,579375,00.html"><strong>untersagt</strong></a><strong>. </strong></p>
<p> <span id="more-19525"></span>
<p>Dieses wurde im März vergangen Jahres <a href="http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/Wirtschaft__und__Verwaltung/Geld__und__Kredit/002__Bafin__Leerverkauf.html">verlängert</a>. Zu Beginn dieses Monats wurde dieses Verbot jetzt von der BaFin <a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Leerverkaeufe-wieder-erlaubt-article705824.html">aufgehoben</a>. Sie begründet es <a href="http://www.bafin.de/cln_109/nn_722552/SharedDocs/Artikel/DE/Service/Meldungen/meldung__100129__aufhebungleerverkauf.html?__nnn=true">mit der verbesserten Marktlage auf den Finanzmärkten</a>. Ein Schelm wer Böses dabei denkt. Während weltweit und insbesondere auch in Europa die Finanzmärkte einschließlich des Euro-Wechselkurses auf Talfahrt gehen, sieht die BaFin den Silberstreif am Horizont. </p>
<p>Ein besseres Armutszeugnis hätte sich das Institut nicht ausstellen können. Hat man bereits bei der IKB, der HRE, der HSH, der Bayerischen Landesbank, der Commerzbank – um nur einige Fälle mangelhafter Finanzmarktaufsicht versagt – so setzt sie mit ihrer aktuellen falschen Markteinschätzung ihre Serie ungerührt fort. Qui bono?</p>
<p><strong>Finanzspekulanten reiben sich die Hände</strong></p>
<p>Ein schöneres Geschenk hätte die BaFin derzeit den Finanzspekulanten am Finanzplatz nicht machen können. Seit der Freigabe stürzen die Aktienkurse in Deutschland <a href="http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?hist=10d&amp;sSym=DAX.ETR&amp;DEBUG=0&amp;iSLid=32&amp;ind0=VOLUME&amp;overview_hist=10d&amp;sCat=IND&amp;sIsin=DE0008469008&amp;sPageType=extended&amp;sSort=STD_Name+up&amp;sTab=chart&amp;sWkn=846900&amp;type=CONNECTLINE">besonders rapide ab</a>. Kurse an den Aktienmärkten <a href="http://isht.comdirect.de/html/detail/main.html?sSym=DAX.ETR&amp;sTab=securities">zu drücken</a>.</p>
<p>Aber selbstverständlich sind dies nur ganz normale Marktbewegungen, die nichts mit spekulativen Leerverkäufen <a href="http://www.readers-edition.de/2010/02/05/boersen-gehen-weltweit-auf-talfahrt">erklärt werden können</a>. Es wird jetzt wieder gesagt werden, dass der Beweis für die negativen Folgen spekulativer Leerverkäufe an den Aktienmärkten nicht erbracht werden könne.</p>
<p><strong>Also merke:</strong> Was nicht bewiesen werden kann, kann auch nicht als Ursache geltend gemacht werden. Weil keine Daten über die spekulativen Leerverkäufe vorliegen, kann empirisch unwiderlegbar nichts nachgewiesen werden. Der Common Sense reicht hierzu nicht aus. So kann man die Finanzmärkte durch regulatorischen Attentismus in die Krise treiben. Nur beweisen kann man nichts. Die Täter bleiben unbehelligt. So schön kann Kasinokapitalismus sein. </p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.readers-edition.de/2010/02/07/leerverkaeufe-bafin-foerdert-spekulation/" target="_blank"><strong>Readers Edition</strong></a></p>
<p><strong>Quelle Bild:</strong> Urheber: Thomas Wolf via <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bundesanstalt_f%C3%BCr_Finanzdienstleistungsaufsicht.jpg&amp;filetimestamp=20070506152509" target="_blank">Wikipedia</a>&#160;&#160; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.de" target="_blank">CC Lizenz</a></p>
<p><strong>Dieser Artikel ist unter einer </strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/de/" target="_blank"><strong>CC Lizenz</strong></a><strong> lizenziert.</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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		</item>
		<item>
		<title>Der Glanz des Goldes</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2009/11/13/der-glanz-des-goldes/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 09:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Energie/Rohstoffe]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen/Währung]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[edelmetalle]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>

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		<description><![CDATA[Jochen Hoff &#124; Duckhome Immer wieder hat der Internationale Währungsfonds (IWF) in den vergangenen Jahren damit gedroht 403 Tonnen Gold zu verkaufen. Es hat nichts genutzt, der Goldpreis stieg und stieg. Jetzt braucht der IWF dringend Geld und hat mal eben auf die schnelle 200 Tonnen an Indien verkauft. Das ganze Geschäft hat den Markt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/tao_zhyn/442965594/"><img style="display: inline; margin: 0px 10px 0px 0px" height="128" alt="Pot of Gold von tao_zhyn" src="http://farm1.static.flickr.com/193/442965594_f1ba641913_m.jpg" width="240" align="left" border="0" /></a>Jochen Hoff | Duckhome</p>
<p>Immer wieder hat der Internationale Währungsfonds (IWF) in den vergangenen Jahren damit gedroht 403 Tonnen Gold zu verkaufen.</p>
<p> <span id="more-15045"></span>
<p>Es hat nichts genutzt, der Goldpreis stieg und stieg. Jetzt braucht der IWF dringend Geld und hat mal eben auf die schnelle 200 Tonnen an Indien verkauft.</p>
<p>Das ganze Geschäft hat den Markt praktisch unverändert gelassen.    <br />Die Erklärung dafür ist einfach. Dieses Gold ist für den Markt bedeutungslos, weil es einfach innerhalb der indischen Währungsreserven verschwindet. Auch die verbliebenen 203 Tonnen können ohne jede Wirkung auf den Goldpreis an China verkauft werden, weil China ebenfalls nur das Gold in seinen Währungsreserven bunkert. </p>
<p>Dabei ist es fast egal, ob Indien und China dafür nun reale Dollar, Euro, Yen oder nur Schuldverschreibungen in diesen Währungen gegeben haben oder geben werden. Der IWF wird weitere Dollarmilliarden ausschütten und versuchen damit seine Form der Weltwirtschaft und seine eigene Macht weiter zu erhalten, bis er endgültig ausgeblutet ist. </p>
<p>Für die reale Wirtschaft ist das alles bedeutungslos. Angesichts der Geldmengen die bereits zur Krisenbewältigung geschaffen wurden und täglich neu geschaffen werden, wird das ganze nur die Börsenkurse noch weiter stützen. Es füttert die nächste Blase. Nicht mehr, nicht weniger. </p>
<p>Der Goldpreis hat andere Ursachen. Gold hat kaum einen Gebrauchswert und wird nur in minimalen Mengen industriell verbraucht. Praktisch gesehen, ist alles Gold, das auf diesem Planeten jemals gefördert wurde, immer noch im Umlauf. Aber eigentlich ist es ja gar nicht im Umlauf, weil es gebunkert wird. Es wird in Form von Schmuck, Münzen oder Barren einfach gehortet um zu schmücken und in möglichen schlechten Zeiten als Ersatzwährung gebraucht zu werden. </p>
<p>Deutschland hat zwei Weltkriege angefangen und verloren. Jedes mal war danach die Währung kaputt und die Menschen, die Gold hatten, haben versucht dieses gegen Nahrungsmittel zu tauschen. Dies ist ihnen zumeist gelungen, aber zu Kursen die einfach lächerlich waren. Das Gegenargument, dass für Papiergeld gar nichts zu bekommen war, zählt nicht, weil ein Tausch gegen andere Waren wie Schuhe, Kleidung oder Werkzeug ein viel besseres Umtauschverhältnis gebracht hätte. </p>
<p>Allerdings ist schwierig eine Drehbank gegen Butter, Brot und Eier zu tauschen, was bei Gold oder anderen Edelmetallen durchaus leichter geht. Aus Gründen der Handhabbarkeit und Bequemlichkeit, hat Gold also einen Vorteil beim Tauschhandel, der aber mit hohen Umtauschverlusten bezahlt werden muss. Gold ist vor allem ein Mythos. </p>
<p>Dieser Mythos beruht im wesentlichen darauf, dass man immer etwas anderes gegen Gold eintauschen kann und Gold keine Lagerverluste kennt. Das gleiche gilt allerdings auch für Nahrungsmittel, die man immer gegen etwas anderes tauschen kann, nur dass diese unter Lagerverlusten leiden. Der Lageraufwand ist allerdings bei beiden fast gleich, zumindest in Krisenzeiten. </p>
<p>Für die Menschen in den unterschiedlichen Kulturen gibt es auch unterschiedliche Affinitäten zum Gold. Im asiatischen und arabischen Raum sind Gold und andere Edelmetalle von größerer Bedeutung, als in Europa. Dies hängt auch damit zusammen, dass man seinen &quot;Reichtum&quot; nicht durch Zinserwartung sondern physikalischen Besitz definiert. </p>
<p>Allerdings wirkt Gold auf alle Menschen. Nur eben in unterschiedlichen Dimensionen. Der aktuelle Goldpreisanstieg seit 2007 ist zum einen der Tatsache geschuldet, dass in den asiatischen Ländern breitere Massen zu Geld kamen und dieses schnell in Gold umtauschten. Alleine diese ständig ansteigende Anzahl an neuen Goldbesitzern führte zu Preissteigerungen auch wenn die Mengen im Einzelfall winzig waren. </p>
<p>Aktuell führt die Weltwirtschaftskrise zu einer weltweiten Flucht von privaten und institutionellen Anlegern ins Gold. Dabei muss allerdings klar unterschieden werden, zwischen Anlegern die sich in physischem Gold engagieren oder den Spekulanten die mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exchange-traded_fund">Exchange-traded Funds (ETF)</a> operieren. </p>
<p>Selbst wenn dieses ETFs angeblich nur physikalisches Gold abbilden und dieses in handelsüblicher Form eingelagert sein sollen, dürfte es schwierig sein, nach dem nächsten Zusammenbruch, an dieses Gold in physikalischer Form zu kommen. Es dürfte lustig werden, wenn die geprellten Anleger bei der HSBC Bank in den USA anklopfen und ihr dort angeblich lagerndes Gold haben wollen. Die Umsätze mit ETFs für physisches Gold sind gerade zu explodiert und dies bei steigenden Preisen. Da dürfte wohl vielerorts eine deutliche Unterdeckung bestehen. </p>
<p>Alle anderen Papiere aufs Gold, Goldminen und Goldderivate haben nur scheinbar etwas mit Gold zu tun und sind bestenfalls Missverständnisse oder Betrug, für die Leute, die von der angeblichen Sicherheit des Goldes profitieren wollen. Für alle anderen sind sie Spekulationsobjekt und Glücksspiel.</p>
<p>Bleibt die Frage ob man in Gold oder Edelmetallen investiert sein muss. Für Frauen und Ehemänner ist die Frage einfach zu beantworten. Sie haben keine Wahl. Echter Schmuck aus massiven Edelmetallen ist allem anderen Tand weit überlegen. Wenn man zudem darauf achtet, dass der Schmuckwert den Wert an edlem Metall nicht zu weit überschreitet, ist sowohl der Sicherheitsaspekt als auch der häusliche Frieden gerettet. </p>
<p>Bei Münzen sind es die Präge- und Verteilkosten die zu berücksichtigen sind. Wer aber Freude an werthaltigem in Münzen hat, muss auch hier nur den Preis berücksichtigen. Das gleiche gilt für Barren in jeder Größe. Wer allerdings einen Kilobarren Gold kauft, sollte bedenken, dass es 32.151 Unzen enthält die gestern mal eben 35.869,26 Euro kosteten. Es dürfte schwierig werden diesen Brocken in Eier und Brot zu tauschen. </p>
<p>Allgemein wird immer wieder kolportiert, dass man mit 10 &#8211; 30 Prozent seines Vermögens in Gold investiert sein muss. Das ist natürlich grober Unfug. In Gold darf man nur das Geld eintauschen, dass man sicher kurz- und mittelfristig nicht braucht und welches auch langfristig wahrscheinlich nicht wieder zurückgetauscht werden muss. </p>
<p>Tatsächlich sollten Menge und Stückelung so bemessen sein, dass man sich für einen Zeitraum von vielleicht 6 bis 12 Monaten zusätzliche Nahrungsmittel und Brennstoff eintauschen kann. Dauert die Krise länger, ist es kaum vorstellbar das Gold noch hilft. Dann wäre z.B. Land auf dem man selbst Nahrungsmittel anbaut richtig, oder besondere Fähigkeiten erforderlich, die es einem erlauben diese gegen Nahrung zu tauschen. </p>
<p>Wer nicht in den Kategorien einer Tauschwirtschaft denkt, sondern durch den Tausch in Gold, sein Vermögen schützen möchte, liegt sowohl bei einer kurzen Krise, wie auch bei einer langen Krise falsch. Bei einer kurzen Krise wären Anteile an Firmen billiger und brächten schneller wieder Rendite als das Gold, bei einer längeren Krise wie nach den beiden Weltkriegen, liegen die Prioritäten der meisten Menschen nicht auf dem Gold, sondern auf Essen, Kleidung, Wohnen, Einrichtung. </p>
<p>Viele Leute träumen davon, dass es wieder zu einer goldgedeckten oder wenigsten teilweise goldgedeckten Währung kommen könnte und sie dann jederzeit ihr Gold in werthaltiges Geld tauschen und zurücktauschen könnten. Dies wird nicht passieren. Zum einen wird es nie wieder eine goldgedeckte Währung geben, weil sie einfach, viele Ausbeutungselmente mit der die herrschende Klasse heute die Umverteilung von unten nach oben betreibt, nicht ermöglichen würde, zum anderen aber auch weil sie keineswegs passend für eine kapitalistische Wirtschaft mit großindustrieller, globalisierter Prägung ist.</p>
<p>Goldgedeckte Währungen oder auf anderen Edelmetallen basierende Währungen sind lediglich für feudalistische Strukturen von Interesse, weil dort der Herrscher sich durch schlechtes Geld am leichtesten selbst bereichern kann. Kommt es zu solchen feudalistischen Systemen ist der Besitz von Gold vermutlich verboten und es wird dem Staatsschatz praktisch ohne Entschädigung zugeführt. </p>
<p>Für neue, erstrebenswerte Gesellschaftsformen, wie die demokratische, weitgehend autonome und vollständig selbstverwaltete Kommune ist Geld eigentlich gar nicht erforderlich. Da reichen Verrechnungseinheiten, die aber keine preisbestimmende Wirkung haben, weil die Gemeinschaft festlegt, welche Leistung zu welchen Verrechnungseinheiten abgerechnet wird. Gold wäre aufgrund seiner offensichtlichen Nutzlosigkeit, nur wenig wert. </p>
<p>Egal an welches Szenario man denkt. Gold ist mehr Mythos, als tatsächlicher Wert. Man kann, aber man muss es nicht besitzen. Es ähnelt ein wenig der Hasenpfote und anderen angeblichen Glücksbringern, die, wenn man nur fest genug an sie glaubt, zumindest beruhigend wirken. </p>
<p>Ob der Preis für Gold berechtigt ist? Natürlich nicht. Es hat kaum einen Nutzwert. Gold hat gegenüber dem Euro seit 2001 ungefähr 170 Prozent zugelegt, gegenüber dem Dollar ca. 320 Prozent. Das erlaubt zunächst eine Aussage. Die 150 Prozent, die das Gold gegenüber dem Dollar mehr zugelegt hat, sagen nichts über das Gold, sondern nur etwas über die Schwäche des Dollar aus. Er hat gegenüber dem Gold und Euro abgewertet. </p>
<p>Wenn wir gleichzeitig wissen, dass in Asien neue Käuferschichten für Gold in den Markt gekommen sind, unter den amerikanischen Häuslebauern und den weltweiten Arbeitslosen, aber nur sehr wenige aus dem Goldmarkt herausgegangen sind, dann musste es zu Preisteigerungen kommen. Preissteigerungen die durch eine Erhöhung der Nachfrage, bei ziemlich gleichbleibender Produktion entstanden sind. </p>
<p>Diese Nachfrageerhöhung könnte langfristig Bestand haben, auch wenn sie kurz- und mittelfristig durch die Weltwirtschaftskrise gefährdet ist. Es gibt also einen gewissen Prozentsatz an Preiserhöhung der durch Marktbewegung kommt. Der größere Teil dürfte aber eine Schwächung des Euro sein. Denn natürlich hat auch der Euro gegenüber dem Gold abgewertet. </p>
<p>Deshalb ist es praktisch unerheblich zu welchem Preis man das Gold kauft. Sein Preis spiegelt eigentlich nur sein ziemlich beharrendes Verhalten zu den Währungen wieder. Niemand könnte also sagen, ob das Gold nicht 2001 in Wirklichkeit viel teurer war, als es dies heute ist. Es fehlt einfach der Bezugspunkt. </p>
<p>Natürlich kann der Goldpreis schon morgen wieder ins Bodenlose einbrechen. Wenn die Währungen plötzlich erstarken, oder die Menschen in Asien merken, dass man für Gold nicht das eintauschen kann, was sie benötigen. Beides ist unwahrscheinlich. Aber letztendlich gibt es in diesem Spiel nichts was unmöglich ist.</p>
<p>Die eigentliche Botschaft lautet also dass es sich nur um ein Spiel handelt, indem man die Einsätze knapp und damit das Risiko gering halten sollte. Man kann mit Gold nichts erreichen. Wer etwas erreichen will und echte Sicherheit sucht, der kauft sich drei Ziegen und einen Bock. Im Gegenteil zum Gold, wissen die nämlich was zu tun ist und bei guter Gesundheit und guter Weide, ist ein vernünftiger Anfang zur Selbstversorgung gemacht, der wirklich Sicherheit bietet.</p>
<p>Gold ist eben mehr Schein als Sein.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://www.saarbreaker.com/partnernetzwerk/" target="_blank"><strong>Netzwerkpartner</strong></a><strong>&#160;&#160; </strong><a href="http://www.duckhome.de/tb/archives/7456-Der-Glanz-des-Goldes.html" target="_blank"><strong>Duckhome</strong></a></p>
<p><strong>Quelle Bild:</strong> von <a href="http://www.flickr.com/photos/tao_zhyn/">tao_zhyn</a> via <a href="http://www.flickr.com/photos/tao_zhyn/442965594/" target="_blank">Flickr</a>&#160;&#160; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" target="_blank">CC Lizenz</a></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

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		</item>
		<item>
		<title>Wall Street macht sich bereit f&#252;r die n&#228;chste Spekulationsblase</title>
		<link>http://www.meinpolitikblog.de/2009/09/07/wall-street-macht-sich-bereit-fr-die-nchste-spekulationsblase/</link>
		<comments>http://www.meinpolitikblog.de/2009/09/07/wall-street-macht-sich-bereit-fr-die-nchste-spekulationsblase/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 16:18:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
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		<category><![CDATA[Börsen]]></category>
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		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Securitized lfie insurance]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulation]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Peter Marwitz &#124; Konsumpf War es nicht so, dass unsere geliebte Bundesregierung und die anderen unbeschreiblich fähigen Regierungen weltweit den „notleidenden Banken“ mit Milliarden aus der Patsche halfen, dafür aber auch strengere Regulierungen und Überwachungen einführen wollten? Tja, Pustekuchen, natürlich ist nicht wirklich etwas geschehen, um die Macht der Banken und Finanzjongleure zu begrenzen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/sheepguardingllama/2349178381/"><img style="display: inline; margin: 0px 15px 0px 0px" height="100" alt="Lower Wall Street from Under the FDR von SheepGuardingLlama" src="http://farm4.static.flickr.com/3294/2349178381_4ed8020577_t.jpg" width="96" align="left" /></a>Von Peter Marwitz | Konsumpf</p>
<p>War es nicht so, dass <a href="http://die.geliebte.bundesregierung.in.der.schwatzbude.de/">unsere geliebte Bundesregierung</a> und die anderen unbeschreiblich fähigen Regierungen weltweit den „notleidenden Banken“ mit Milliarden aus der Patsche halfen, dafür aber auch strengere Regulierungen und Überwachungen einführen wollten? </p>
<p> <span id="more-13585"></span>
<p>Tja, Pustekuchen, natürlich ist nicht wirklich etwas geschehen, um die Macht der Banken und Finanzjongleure zu begrenzen, denn die Party der Banker geht in die nächste Runde. Wie die <a href="http://www.nytimes.com/2009/09/06/business/06insurance.html?_r=2&amp;hp"><strong>New York Times</strong> jetzt berichtet</a>, haben findige Köpfe der Finanzindustrie das nächste Feld ausgemacht, auf dem zu tummeln sich für das händeringend nach Anlagemöglichkeiten suchende Kapital lohnt: </p>
<p>die sog. „life settlements“, Lebensversicherungen älterer und kranker Menschen, die diese verkaufen. Diese Policen sollen dann, wie schon letztes Jahr mit den faulen Immobilienkrediten, wieder zu neuen Paketen geschnürt und auf ins weltweite Börsencasino eingespeist werden.</p>
<blockquote><p><strong>Then they plan to “securitize” these policies, in Wall Street jargon, by packaging hundreds or thousands together into bonds. They will then resell those bonds to investors, like big pension funds, who will receive the payouts when people with the insurance die.</strong></p>
<p><strong>The earlier the policyholder dies, the bigger the return — though if people live longer than expected, investors could get poor returns or even lose money.</strong></p>
<p><strong>Either way, Wall Street would profit by pocketing sizable fees for creating the bonds, reselling them and subsequently trading them.</strong></p>
</blockquote>
<p>Bei soviel Dreistigkeit – offenbar haben die Banker nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt (was aber auch nicht zu erwarten war, seien wir mal ehrlich) – fällt mir echt nichts mehr ein, von der Geschmacklosigkeit, darauf zu spekulieren, dass Leute möglichst früh sterben mal ganz zu schweigen. </p>
<p>Wir dürfen uns dann also wohl schon mal auf die nächste platzende Spekulationsblase freuen, die dann wieder der normale Bürger ausbaden und gegenfinanzieren „darf“… Das Echo in der amerikanischen Blogszene fällt dementsprechend harsch und angewidert aus – z.B. „<a href="http://www.economicpopulist.org/content/wall-street-ghouls">Wall Street Ghouls</a>“, „<a href="http://www.huffingtonpost.com/2009/09/05/wall-street-gambles-again_n_278268.html">Wall Street Gambles Again</a>“, „<a href="http://www.correntewire.com/banksters_bet_trillions_decreased_life_expectancy_securitized_life_insurance">Banksters to bet trillions on decreased life expectancy with ‚securitized life insurance‘</a>“, „<a href="http://iraqnow.blogspot.com/2009/09/stranger-owned-life-insurance.html">Stranger-owned life insurance</a>“, und die internationale Ausgabe des Spiegels <a href="http://www.spiegel.de/international/business/0,1518,646385,00.html">befasste sich aktuell ebenfalls mit der Thematik</a>.</p>
<p><strong><font color="#ff0000">Quelle:</font> </strong><a href="http://konsumpf.de/?p=5671"><strong>Konsumpf</strong></a></p>
<p><strong>Quelle Bild:</strong> von <a href="http://www.flickr.com/photos/sheepguardingllama/">SheepGuardingLlama</a> via <a href="http://www.flickr.com/photos/sheepguardingllama/2349178381/">Flickr</a>&#160;&#160; <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/deed.de">CC Lizenz</a></p>
<p><strong>Dieser Artikel ist unter einer </strong><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/" target="_blank"><strong>CC-Lizenz</strong></a><strong> lizenziert.</strong></p>
<hr><p><small><a href="http://meinpolitikblog.de.de/impressum">Julie Engel</a> von Mein Politik-Blog</small></p>
<p style="border: 1px solid #666666; padding: 5px; background: #e6e6e6 none repeat scroll 0% 0%; -moz-background-clip: -moz-initial; -moz-background-origin: -moz-initial; -moz-background-inline-policy: -moz-initial; display: block; margin-bottom: 25px;"><a href="http://meinpolitikblog.de/feed/"><img style="border: medium none ; float: left; margin-right: 10px;" src="http://meinpolitikblog.de/wp-content/rss.gif" alt="Feed Icon" width="34" height="34" /></a>Vielen Dank für das Abonnieren meines <strong><a href="http://meinpolitikblog.de.de/feed/">Feed</a></strong>!</p><hr>

 </small>]]></content:encoded>
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